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@ Stryke7

Meinst nicht, dass so'n CrMo-Rahmen stabil genug ist? Schau dir doch mal an, zum Beispiel auf YouTube, was die Querfeldeinrenner damit alles veranstalten...
 
@ Stryke7

Meinst nicht, dass so'n CrMo-Rahmen stabil genug ist? Schau dir doch mal an, zum Beispiel auf YouTube, was die Querfeldeinrenner damit alles veranstalten...

Möchtest du mal eine Schadesstatistik von mir sehen? :D

Ein paar Highlights:

-gebrochene Vorderachse

-abgebrochener Lenker (im normalen Straßenverkehr!)

-verbogener Lenker

-unzählige gerissene Ketten

-durch Zugkraft verbogene Kettenblätter

-durch zu wenig Bodenfreiheit kaputt gemachte Kettenblätter

-pulverisiertes Tretlager

-gerissene Speichen

das geht so weiter ... und da sind keine Unfälle oder sonstiges mit eingerechnet, nur Dinge die während der Fahrt passiert sind.

Glaubst du immer noch, ein Fahrrad, bei dem die meisten Rohre dünner sind als meine Finger, würde bei mir jahrelang überleben? :D
 
Vielleicht solltest du dir nur einfach eine andere Sportart suchen, abspecken (Rohre, die dünner sind als Finger), oder beides...:D
 
Vielleicht solltest du dir nur einfach eine andere Sportart suchen, abspecken (Rohre, die dünner sind als Finger), oder beides...:D

Zu Beginn war ich tatsächlich noch ziemlich leicht :D

Mittlerweile bin ich nicht mehr ganz so leicht, aber auch noch nicht allzu fett.

Viele der oben genannten Probleme kamen auch eher durch eine langfristige Belastung, als durch eine kurze Gewalteinwirkung. Der abgebrochene Lenker dürfte so ein Fall gewesen sein, der jahrelang belastet wurde und dann an einem Winterabend bei -5°C einfach gerissen ist.
Gleiches gilt vermutlich für eines der verbogenen Kettenblätter, wobei das auch kein besonders hochwertiges Teil war.

Auch bei den Ketten dürfte dort das Problem gelegen haben, zusammen mit unsymmetrischen Belastungen beim schalten etc.


Das war auch mit einer der Gründe warum ich entschieden habe, dass das neue Rad auf 29er MTB-Teilen basieren soll. Dort bekommt man häufig deutlich bessere Sachen als zB im Trekking- oder Fitnessrad-Bereich.
 
Und du vergleichst jetzt gebrochene Aluteile aus dem Treckingbereich mit einem anständigen Stahlrahmen und glaubst dass letzterer nicht besser sein kann nur weil er nicht so groß ist?
 
Von den von dir genannten Schäden habe ich (glücklicherweise) noch keinen einzigen gehabt. Es sollte aber schon klar sein, dass sich das ein oder andere sicher vermeiden ließe, wenn man seine Komponenten pfleglich behandelt und dementsprechend auch pflegt. Ich achte zum Beispiel penibelst auf einen gut geölten und sauberen Antrieb (Kette, Kassette, Kurbel), insbesondere in den kalten / nassen Monaten. Hier kann ich mittlerweile ein Loblied auf das Rohloff-Öl singen...
 
Schau dir einfach mal die Festigkeiten etc. von CrMo gegenüber einer typischen Alulegierung an. Ersterer ist einfach deutlich stabiler ohne dabei unflexibel zu sein und kann dem entsprechend auch deutlich dünnere Rahmen zusammen halten.
 
Da achte ich auch drauf. In der Stadt ist im Winter das größte Problem, dass die Kette jeden Tag sehr viel Salz sieht und danach entsprechend ausgetrocknet ist.

Aber bei manchen Dingen hilft es einfach nur, in bessere Materialqualität zu investieren, um Probleme loszuwerden.


@Olstyle: Ich weiß, aber wie schon gesagt: Ich denke, dass ich mit einer MTB-Basis besser klarkommen werde.
 
Ich will als nächstes auf jeden Fall 'ne Surly-Starrgabel (CrMo) für mein 26''er, weil ich dann mit leicht veränderter Geometrie und über 1kg weniger an Gewicht noch mehr Rennradler ärgern kann. Das ist schon lustig, wenn man jetzt schon mit 'nem ~500€ 26''er mit 2,2er Schlappen (vorne X-King RS, hinten Race-King RS) mit knapp 35 km/h auf ebenem Terrain im Windschatten gut mit schlechter trainierten Rennradlern mithalten kann. Da kommt manch einer von denen schon in's Grübeln.
Aber Spaß beiseite, 'habe einfach festgestellt, dass ich bei dem, was ich mache, mittlerweile fast ~90% mit gesperrter Gabel unterwegs bin und damit besser klarkomme, als ich anfangs gedacht habe...
 
Jepp, war auch meine erste Idee. Schön leicht vorne ... bis ich dann gemerkt habe, dass es vielleicht doch ein wenig sehr unkomfortabel wird. Schließlich sind die meisten Straßenreifen relativ kleinvolumig.

Ich habe dann eine Weile nach guten 28" Gabeln geschaut, aber da gibts irgendwie nur Mist. Deshalb der Wechsel in den 29"er Bereich.
 
Das ist dann aber schon 'ne, gelinde gesagt, merkwürdige Kombi, ein 29''er mit Federgabel und kleinvolumigen Straßenreifen. Abseits der Straße wirst du damit wenig Freude haben. Denn wenn die Reifen nicht greifen, hilft dir die Gabel auch nicht weiter, mal abgesehen davon, dass du im Gelände mit breiteren, profilierteren Reifen sogar schneller unterwegs wärst. Und auf der Straße wirst du dich früher oder später über das zusätzliche Gewicht ärgern, das du dir von Anfang an hättest sparen können...
 
Ja, das habe ich alles auf dem Schirm.

Ich dachte mir, dass für eventuelle, längere Ausfahrten die Reifen wechseln könnte. Deutlich angenehmer wäre es, zwei vollstände Sätze Räder zu haben, das würde aber mindestens 300€ zusätzlich kosten.

Dass es etwas seltsam aussehen wird, ist mir auch bewusst ... ich suche derzeit nach einem mittelgroßen Slick oder Semi-Slick, das ist leider nicht besonders einfach zu finden.

Wie gut die Gabel sich auf der Straße macht, muss man sehen. Ich denke, das knappe Kilo Mehrgewicht wird nicht zu schlimm, aber vielleicht irre ich mich ja.
Im Allgemeinen achte ich gerade nirgendwo aufs Gewicht. Nach derzeitigem Stand wird das ein ziemlicher Panzer :ugly:

Egal, bin ich gewöhnt :D
 
Also ich würde an deiner Stelle ja eher einen leichten Allrounder mit geringem Rollwiderstand und gutem Pannenschutz draufziehen, ergo Conti X-King/(Raceking) Racesport 29x2,0 oder Schwalbe Rocket Ron Evo Pacestar Snakeskin 29x2,1. Gerade was Pannnenschutz angeht, hätte ich bei den (Semi)-Slicks echte Bedenken. Für jeden Platten, der mir erspart bleibt, büße ich dann auch liebend gerne die Zeit ein, die ich mit einem (Semi)-Slick unter Umständen schneller gewesen wäre, vor allem in den kälteren Monaten. Aber gut, ist deine Entscheidung...
 
Die sind aber alle nicht besonders schnell ... sie sind für weichere Untergründe ausgelegt, nicht für Asphalt.

Und wer sagt, dass es keine pannensicheren Slicks gibt?
 
Nur weil ich persönlich keine (Semi)-Slicks mit gutem Pannenschutz kenne, heißt das nicht, dass es diese nicht gibt. Natürlich sind die 3 genannten keine reinen Straßenreifen, aber Allrounder, die aufgrund ihres geringen Rollwiderstands auch auf der Straße eine sehr gute Figur machen. Bist du mal einen der 3 genannten gefahren? Ich weiß ja nicht, was du tempomäßig so anstrebst. Aber 35 km/h auf der Straße sind bei durchschnittlicher Fitness mit 29''er Raceking RS nun wirklich kein großes Ding. Nur mal so, was rein technisch bei entsprechender Unterstützung mit diesen Reifen möglich wäre: Serienreif: Corratec bringt Super-E-Bike E-Bow - 80 km/h schnell, 10.000 Euro teuer - Infos und Bilder bei elektrobike-online.com - und das sind 26''er...

Und hier mal zur Einordnung: http://r2-bike.com/bilder/produkte/...ing-29-x-20-Black-Chili-RaceSport-530g_b3.jpg ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich, mit genug Kraft kannst du auch mit Traktorreifen schnell fahren.

Es geht dabei nicht nur um die Profilierung, sondern auch um die Materialzusammensetzungen. Und die Offroad-Reifen sind dabei nicht für Asphalt ausgelegt, die Gummimischungen sind anders.

Aber ja, ich kenne alle drei Reifen.

Eigentlich wäre eine etwas größere Version der ersten Auflage des Continental Sport Contact toll. Aber offenbar muss ich mal testen, wie die neue "lizard skin" Oberfläche ist.

Ansonsten habe ich gerade Augen auf:
-Schwalbe Kojak
-Schwalbe Marathon Racer
(beide klein)
-Schwalbe Marathon Almotion
-Schwalbe Super Moto
(beide groß)

-Continental Sport Contact
-Continental Speed Ride
(beide klein)
-Continental Speed King
(groß)

-Freedom Thickslick
(groß, und mir unbekannt)

-Tufo Flexus Dry Plus
(mir auch unbekannt)

mal gucken, was es davon wird. Bis dahin ist noch etwas Zeit. Reflektorstreifen wären vielleicht auch ganz gut.
 
Zeig mir mal nen alltagstauglichen Cyclocrosser.

Nebenbei bemerkt ist das auch nicht ganz korrekt, die meisten Cyclocross-Rahmen und -Gabeln sind so konstruiert, dass das Material in sich etwas federn kann.

IMG_5463.jpg

*Räusper* wurde ursprünglich mal als CR konzipiert


Ich bevorzuge Stahlrahmen alleine schon weil das Rohrset elegant schlank ist.


Möchtest du mal eine Schadesstatistik von mir sehen? :D
...
Ich füge hinzu:
Durchschlagene Gabeln, gebrochene Felgen und das hier :D
Vorbau mit 5Nm angezogen und nur in der Stadt gefahren

IMG_6960.jpg


Schwalbe Kojak fahre ich seit 4 oder 5 Jahren. hat 1X000 Km runter. Fahre ich ganzjährig in der Stadt, auch bei Schnee. Hatte bis jetzt eine Panne je Rad.


 
Die fehlende Straßenverkehrszulassungsfähigkeit im ersten Bild würde ich jetzt mal als "nicht-alltagstauglich" einstufen. Aber ansonsten ein hübsches Rad.
 
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