Fragen zur Nikon D7000

Wenn bei Sigma "HSM" in der Produktbezeichnung steht hat es einen eingebauten Ultraschallmotor. Nikon nennt dies "AF-S". Bei Tamron steht meist "Built in Motor"
Preislich attraktiv sind in "unserer" Consumer Ecke das Tamron und das Sigma. Da ist es dann Geschmackssache bzw Vertrauen in oder Erfahrung mit dem Hersteller. Ich fahre gut mit dem Sigma (bzw. dem Vorgänger). Pixelflair (glaub ich wars) hat das Tamron an seiner Nikon, Fr3@k (glaube ich) hats an der Canon
Bei Nikon darfst du >1200€ dafür zahlen.
 
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Das Tamron 17-50 2.8 ist ein super Objektiv. Das gibt es in zwei Versionen mit bzw. ohne Bildstabi. Bie Bildqualität der Version ohne Bildstabi ist besser, obwohl es billiger ist.
Es ist erste Wahl, wenn man sich ein Minimum an Komfort durch vorhandenen Zoom erhalten will und nicht gleich 1000 Euro für gute Bildqualität ausgeben will.

Alle relevanten Objektive gibt es inzwischen mit eingebautem Motor für die kleineren Nikons, auch das Tokina 12-24 in der Version "DX II". Das macht auch für die größeren Modelle Sinn, da ein Ultraschallmotor nunmal deutliche Vorteile gegenüber dem alten Stangenmotor in der Kamera hat.
 
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Als erstes solltest du dir unbedingt darüber im Klaren sein, welche Brennweiten du benötigst. Ich kann z.B. für mich sagen, dass ich niemals ein 200mm Objektiv benötigen werde. Wer gerne Rehe im Wald fotografiert mag das anders sehen. ;)

Das ist deshalb wichtig, weil man Objektive im Idelalfall einmal für's ganze Leben kauft. Ein 17-50 2.8 Objektiv ist wohl an Flexibilität kaum zu überbieten. Ich hab natürlich auch eins. 95% meiner Bilder mache ich damit. Die restlichen 5% mache ich mit einer 50mm 1.8 Festbrennweite.

Wenn du mit der D3000 dann mal an deine Grenzen gekommen bist oder die Kamera kaputt geht (bei deren Wert wird das automatisch ein wirtschaftlicher Totalschaden), dann kauf dir eine D7000. Die macht, wenn du schon gute Objektive zuhause hast dann auch gleich viel mehr Spaß.
 
Nen Weitwinkel, und zwar nen ziemlich starken, brauche ich schon öfters. Den würde ich mir dann irgendwann noch dazukaufen.

Aber Leute: Ihr habt mich vor nem riesigen Fehler bewahrt... deswegen:
Danke!
:daumen:

Ich bin nämlich davon ausgegangen dass mein Objektiv super geil wäre und meine Kamera letztlich der schlechtere Part wäre.
 
Ich bin nämlich davon ausgegangen dass mein Objektiv super geil wäre und meine Kamera letztlich der schlechtere Part wäre.
Wir kennen das alle von der Straße. 100 mal erlebt: "Wie deine DSLR hat nur 10MPx und kein Zoom (=Festbrennweite)? Meine 100 Euro Kompaktknipse hat 14MPx und 10 fach Zoom. Die ist viel geiler." :klatsch:
 
Wir kennen das alle von der Straße. 100 mal erlebt: "Wie deine DSLR hat nur 10MPx und kein Zoom (=Festbrennweite)? Meine 100 Euro Kompaktknipse hat 14MPx und 10 fach Zoom. Die ist viel geiler." :klatsch:
Haha, so schlimm wars bei mir auch nicht :) ich wusste dass mehr MP häufig Bildverschlechterungen hervorrufen, dachte aber bei DSLRs wäre der Bildsensor so groß dass es da eher eine Verbesserung bringt.

Aber eine Frage habe ich noch: Ist der Qualitätsunterschied zwischen Festbrennweiten und Objektiven wie dem oben genannten 17-50mm groß? Die Lichstärke ist ja schon deutlich größer... aber wie groß ist der Unterschied? Merkt man eine Verbesserung von z.B. 1.8 zu 1.4?
Und bei den ganzen Weitwinkeln, wie zum Beispiel das von euch vorgeschlagene Tokina, ist die Lichtstärke ziemlich niedrig... bei 4. Ist die bei Weitwinkeln grundsätzlich höher?
Und noch eine Frage habe ich grade: Ist der Unterschied zwischen diesen beiden Objektiven:
http://www.amazon.de/Nikon-AF-S-NIK...=sr_1_1?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1322902986&sr=1-1
http://www.amazon.de/Sigma-50mm-Obj...=sr_1_6?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1322902986&sr=1-6
Nur in der minimal höheren Lichtstärke des Sigma? Denn der Preisunterschied ist ja riesig...
 
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Das Sigma soll ein sehr schönes Bokeh haben,
auf jeden Fall schlägt es das Canon 50mm F1.4.
Denke dass von Nikon wird es auch schlagen.

Google doch einfach mal nach Vergleichen.

Ich nutze das Sigma 30mm F1.4 an einer 50D, bin sehr zufrieden,
das gibt es auch für Nikon, guck dir das auch mal an. :)
Ist mein Immerdrauf momentan :P
 
Es ist sicher ein Unterschied zwischen Festbrennweiten und Zoomobjektiven erkennbar. Die Frage ist allerdings, ob ein Hobbyfotograf das noch erkennt und vor allem braucht. Aufgrund der höheren Flexibilität würde ich Dir zunächst ebenfalls zu einem Tamron 17-50 raten. Du hast vom leichten Weitwinkel bis zur Normalbrennweite den wichtigsten Bereich abgedeckt.
Beim Tamron würde ich auch zur Version mit Bildstabi raten. Du kannst damit ca. 2 Blendenstufen weiter aus der Hand ohne Verwackler fotografieren. Bei schlechten Lichtverhältnissen durchaus brauchbar. Ich nutze meines als "Immerdrauf" und bin damit sehr zufrieden.

Hier einmal der Anfang der Blendenreihe: 1.- 1.4- 2.- 2.8-. 4- 5.6- 8- 11 ...
Mit jeder Blendenstufe verdoppelt bzw. halbiert sich die Lichtmenge, die auf den Sensor trifft. Das bedeutet, dass bei Blende 1.4 doppelt so viel Licht, wie bei Blende 2 auf den Sensor trifft. Von Blende 1.4 zu 1.8 sind es ca. 2/3 Blenden. Der Unterschied ist also nicht ganz unerheblich. Bei der Kaufentscheidung zu bedenken ist auch, dass die meisten Objektive ihre beste Abbildungsleistung ca. 2 Blenden oberhalb der Offenblende haben. Bei einem Objektiv mit 1.4 hättest Du die beste Leistung also bereits bei Blende 2.8, während Du beim 1.8 die beste Leistung erst bei Blende 4 hast.

Das 50mm 1.4 hat gegenüber dem 1.8 auch noch den Vorteil, dass es ein seidenweiches, sehr schönes Bokeh (unscharfer Bereich im Hintergrund) hat. Das Nikkor, nicht das Sigma. Ob es Dir den doppelten Kaufpreis wert ist, musst Du selbst entscheiden. Ich möchte mein Nikkor AF-S 50mm 1.4G jedenfalls nicht mehr hergeben. Das Objektiv ist einfach top. :daumen:

Zum Weitwinkel. Ich bin ebenfalls am überlegen, ob ich mir mal eines zulege. Zur Auswahl standen bei mir das Tokina 11-16mm 2.8 und das Nikkor 10-24mm 3.5-4.5. Das Tokina hat den Vorteil, dass es die höhere Lichtstärke hat. Es soll allerdings zu heftigen Lensflares (Spiegelungen bei Gegenlicht) neigen (wie die meisten WW-Objektive, das Tamron weniger sark, dafür aber Neigung zu CAs). Wenn Weitwinkel, wird es bei mir also das Nikkor. Ich will es überwiegend in der Landschaftsfotografie einsetzen und da braucht man diese Lichtstärke eher selten. Auch hier gilt, ob es Dir den höheren Preis wert ist, musst Du selber entscheiden.

Was sonst noch wichtig ist: Im Vergleich zu einer Kleinbildkamera verlängert sich der Brennweitenbereich hier um den Faktor 1,5. Das entspricht also beim Tamron 17-50mm, 25,5 - 75mm KB. Das liegt an der Sensorgröße der meisten Kameras (Ausnahme z.B. D700). Such mal nach Cropfaktor.

Vergiss den Aufklappblitz Deiner Kamera. Kauf Dir da mal einen Aufsteckblitz. Ein Nissin 622 ist gebraucht mitunter für unter €100,- zu bekommen. Für die meisten Situationen ist er durchaus ausreichend. Ich weiss nicht, ob Du den Aufklappblitz Deiner Kamera auch für die Mastersteuerung nutzen kannst. Bei meiner D90 funktioniert entfesseltes Blitzen mit dem Nissin ganz gut. Der ist sicher nicht zu vergleichen mit einem SB 900, den ich mir gerade zugelegt habe, besser als so ein Aufklappblitz aber allemal.

Sollte ich mir heute noch einmal eine neue Kamera kaufen, wird es wohl eine D7000. Allein schon wegen der erheblich größeren Anzahl Autofokusmessfelder. Bisher bin ich mit meiner D90 allerdings voll zufrieden.

Als weitere Empfehlung: Schau Dir mal den Fotolehrgang im Internet an. ;)

LG
 
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Bei Blitzen würde ich eher direkt zu Nikon (SB-600 /\ SB-800/900 zu oversized) oder beim Fremdhersteller zu Metz gehen (MB 48/50/58)
 
Nen Aufsteckblitz habe ich schon, nur ist der häufig nicht drauf und den habe ich nicht immer dabei. Werde mir wohl auch mal ne anständige Tasche zulegen wo der auch noch reinpasst. Habe nur eine wo nur meine Kamera reinpasst, und diese Tasche sieht ziemlich dämlich aus um ehrlich zu sein :D
Ich denke mal ich werde mir das Nikon 50mm 1,4G zulegen und später nochmal um ein WW erweitern :) Weitwinkel brauche ich nämlich schon recht häufig. Eine (hoffentlich) letzte Frage habe ich noch: Was genau heißen die Buchstaben hinter der Lichstärke bei den Nikons?
@Schrauberopi: Jeden Tag lernt man was :D das mit den Lichtstärken wusste ich zum Beispiel nicht. Ich bin mehr oder weniger davon ausgegangen: doppelte Zahl, halbe Menge an Licht.
Dein Link funktioniert btw. nicht, du hast nen f in der URL vergessen :D wurde darauf schonmal hingewiesen, ist ne super Seite!
 
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Der Link sollte jetzt funktionieren. Ist glaube ich der beste Lehrgang, um die grundsätzlichen Zusammenhänge zu begreifen.

Der Buchstabe D bedeutet mit Blendenring. Beim G erfolgt die Blendensteuerung nur über die Kamera. Beide übermitteln Entfernungsangaben an die Kamera. Was Herr Nikon dazu sagt: feste drücken

Beim SB 900 ist eine richtig gute Tasche dabei. ;)

lg

Edit: Das 5omm 1.4D hat 52mm Filterdurchmesser, das G 58mm. Ob jetzt allerdings auch die Linsen etwas größer sind, kann ich nicht sagen. Angebl. soll das G auch etwas besser sein.
 
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Haha, ich glaube ich gebe keine 400€ für nen Blitz aus :D bin mit meinem derzeitigen ganz zufrieden, auch wenn er nichts besonderes ist (Metz Mecablitz 36 AF-4N).
Habe mir jetzt eine Liste mit ner Reihe guter Objektive zusammengestellt. Als erstes kommt das 50mm, dann nen Weitwinkel (das vorgeschlagene Nikkor 10-24mm ist mir zu teuer, ich nehme dann das hier: Tokina ATX 12-24mm/4 Pro DX II Objektiv inkl.: Amazon.de: Kamera & Foto). Eventuell später eins mit ca. 100mm, da habe ich mich aber nur kurz umgeschaut und nur die mit Bildstabilisator angeschaut.
 
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