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Madz
Guest
Nein, ist es nicht. 50-60l sind ein guter, normaler Wert. Die Leistung einer Wakü wird eh hauptsächlich von der Kühlfläche des Radis beeinflusst.
3. Der Radiator
Die Abgabe der Wärme an die Luft ist die zweitwichtigste Funktion in einer Wasserkühlung - der Auswahl des bzw. der Radiatoren kommt dementsprechend eine große Bedeutung zu.
Aufgrund des ähnlichen Aufbaus lassen sich Radiatoren einfach nach Größenklassen einteilen:
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3.1 Single, Dual, Triple. Manchmal Quad
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Ähnlich wie bei Luftkühlungen verwenden Wasserkühlungen heutzutage primär 120mm Lüfter. Einige exotischere Modelle auch 80, 92 und 140mm. Genau wie bei Luftkühlungen gilt auch hier: Fläche ist durch nichts zu ersetzen. Das heißt ein Dual 80 Radi ist naturgemäß nicht stärker, als ein Single 120 gleicher Bauart.
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Da Luftkühler mitlerweile ähnliche Leistungen wie ein 120mm Single-Radi erreichen, setzt die Mehrheit der Wasserkühlungen mindestens auf einen Dual120/"240"er Modell. (siehe 1.1: Eine Wasserkühlung ist nur dann sinnvoll, wenn man ihre Vorteile auch nutzt.)
Sollen mehrere Komponenten gekühlt werden, lohnt sich meist der geringe Aufpreis zur Triple-Ausführung. Quad Radiatoren vergleichsweise selten und sprengen das Platzangebot von nahezu jedem Gehäuse.
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3.2 "Monster"radiatoren
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Obwohl der erste professionelle Vertreter dieser Klasse Aquacomputers EVO1800 für 15 120mm Lüfter war, wurde letztendlich der "MoRa" des Bastlers B@mbi namensgebend. Große Verbreitung fanden Radiatoren dieser Größe erst mit dem 9-Lüfter "Mora 2" (jetzt von der Firma Watercool verkauft). Der ursprüngliche MoRa hatte das Ziel, durch Vergrößerung bestehender Modelle einen Radiator zu schaffen, der für passiven Betrieb ausreicht.
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Das Konzept ist bis heute beibehalten worden und so handelt es sich im wesentlichen um eine Einheit aus 3 Tripleradiatoren. Der Anspruch ist aber mitlerweile ein anderer:
Da der Aufbau der Radiatoren einem normalen aktiven Radiator gleicht und die nach oben gerichtete Konvektion bei senkrechter Montage nicht zur Durchströmung des Radiators beiträgt, sind diese im passiven Betrieb sehr ineffizient und für moderne Systeme nicht ausreichend. (Es sei denn, man verbaut mehrere in horizontaler Orientierung - was viel Platz und viel Geld erfordert)
Stattdessen werden die Radiatoren aktiv eingesetzt (oft mit nur 4 oder 5 Lüftern) und bieten dann auch mit sehr schwachen Lüftern Leistung ohne Ende.
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3.3 Passivradiatoren
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Nachdem klar wurde, dass ein Mora an der Seitenwand keine zufriedenstellende Passivkühlung ermöglicht, brachten die Firmen Innovatek und Cape die einander stark ähnelnden Konvekt-O-Matic und Cora auf den Markt. Ersterer wurde mitlerweile mehrfach weiterentwickelt, letzterer lässt sich, dank seiner modularen Bauweise, gut skalieren.
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Beiden gemeinsam ist das Grundprinzip: Ein Strangprofil bildet in der Mitte ein Rohr, durch dass das Wasser fließt und drum herum grobe, große Lamellen in Längsrichtung. Das Resultat ist ein Kühler, der im vertikalen Betrieb die Konvektion optimal ausnutzt und somit bestmögliche Kühlleistung im Passivbetrieb liefert.
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Aber auch das ist bei aktuellen Oberklasse-Systemen nur für den Idle-Betrieb ausreichend. In Verbindung mit der Materialwahl (beide Hersteller verwenden Aluminium), dem für die gebotene Leistung eher hohen Preis und der Tatsache, dass ein komplett lüfterloses System aus anderen Gründen extrem aufwendig ist, werden diese Radiatoren heutzutage kaum noch verwendet. Statt dessen kommen konventionelle Radiatoren mit stark gedrosselten Lüftern zum Einsatz.
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3.4 Unterschiede zwischen Radiatortypen
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Bisher wurde der Eindruck erweckt, Radiatoren unterscheiden sich nur in der Zahl der Lüfter. Tatsächlich ist der restliche Aufbau wenig variabel, aber es gibt zwei weitere Kriterien: Dicke und Lamellenabstand.
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Beide beeinflussen die tatsächlich verfügbare Kühloberfläche, im Falle eines geringen Lamellenabstandes massiv zu Lasten des (Luft-)Widerstandes, im Falle der Dicke zu Lasten des Platzverbrauches, in geringem Maße des (Luft-)Widerstandes und ganz eindeutig zu Lasten des Preises.
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Tatsächlich kann ein Radiator mit geringem Luftwiederstand (dank geringer Oberfläche einen dickeren oder mit engeren Lamellen vershene bei 600rpm Lüfterdrehzahl klar schlagen. Bei 1200rpm ist er aber ebenso klar unterlegen da hier die größere Oberfläche des andern Modells den Ausschlag gibt.
Als Faustregel gilt, dass Radiatoren mit engen Lamellen stärkere Lüfter brauchen, um ihr Potential zu zeigen. Dickere Radiatoren sind bei gleichem Lamellenabstand und schwachen Lüftern meist nur minimal schlechter als baugleiche dünnere Modelle, legen dann bei starken Lüftern aber deutlicher zu.
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Ein Sonderfall sind sehr dicke Radiatoren mit großem Lamellenabstand - namentlich die Modelle von Thermochill und Feser (TFC).
Diese können z.T. Radiatoren der nächst höhere Klassen schlagen (Dual Thermochill schlägt Triple Black ICE bei langsam drehenden Lüftern) und sind ihren Größenkollegen in jeder Hinsicht vorraus: Mit starken Lüftern. Mit schwachen Lüftern. Beim Platzverbrauch.. Und natürlich beim Preis...
Klar, die Bastelei kostet echt Zeit.sag mal sowas kostet doch Zeit und gedult ?

Meine besten CPUs waren von AMD. Damal noch ein XP 1700, normal 1466 mhz, ging auf 2,8 ghz. Jetzt hängt er an meinem Schlüsselbund.Sag mal ist AMD besser geworden wie damals
hatte mal ein AMD und wurde entteuscht !

Normal hat er 3 ghz, geht aber auf gut 3,7. Für OC ist das relativ wenig.Was hat der denn orginal für Takt und wie hoch hast du denn bekommen ?


Nur mich interessiert die Frage im Startpost auch: Wenn man z.B. die NB mit Wasser kühlt, die SpaWas aber nicht, kann man dann einfach die HP aus dem Kühler ziehen (Geht ja idr. mit etwas Kraft)?
Reicht dann die Kühlleistung der verbleibenen lamellen an den SpaWas? In meiner Logik wird die NB wärmer, also müsste der Kühler der SpaWas mehr Leistung aufbringen. Aber meine Logik ist leider nicht die von Mr Spock auf der Enterprise. :/