Fragen eines Elektronikmarkt-Mitarbeiters zu: Notebooks

Aristipp

Schraubenverwechsler(in)
Hallo Zusammen,
ich arbeite in der Computerabteilung eines schlumpffarbenen Elektronikfachmarktes und würde gerne ein paar häufige Fragen meiner Kunden weiterreichen, welche ich nicht mit Sicherheit beantworten kann.
Für Eure Unterstützung möchte ich mich, auch im Namen meiner Kunden, vorab bedanken!

1. Spürt man bei einfachen Anwendungen (Surfen, Office, Medienkonsum) einen deutlichen Unterschied zw. 4, 6 und 8 GB Ram, oder lohnt sich eine solche Ausstattung nur für anspruchsvolle Jobs, wie Video- und Fotobearbeitung, aktuelle Spiele oder ein Hostsystem für virtuelle Maschinen?
(Bislang rate ich Kunden, welche ihr neues Mittelklasse-Notebook mit 2x4GB Ram ausstatten wollen, stattdessen zur Investition in eine SSD, um eine spürbare Performancesteigerung zu erreichen.)


2. Ab welchen Notebook-Grafikkarten (Consumerprodukte, keine speziellen GraKas) macht CAD (z.B. Auto-CAD & Catia) auf einem Full-HD Display Spaß? Ist z.B. eine HD5650 (1GB) ausreichend?
(Viele meiner Kunden sind Studenten mit wenig Geld und suchen billige, CAD-geeignete Notebooks)

3. Wie sind Eure Erfahrungen mit den Notebook-Garantieerweiterungen, welche von den großen Märkten angeboten werden? Meiner Erfahrung nach machen die meisten Geräte entweder direkt nach dem Auspacken, oder nach Ablauf der Garantie Probleme, daher halte ich sie für nützlich und empfehle diese.
(Selbst wenn nix passiert, kann man die Geräte dann nach 3,5 Jahren mit 6 Monaten Restgarantie für deutlich mehr Geld bei eBay verscherbeln…)

Danke Euch,

Gruß Aristipp
 
Hallo,

1) Mehr als 4GB RAM sind unnötig, drunter würde ich jedoch nicht mehr gehen. Mehr als 4 GB braucht man nur zum Rendern von Filmen und Fotos im professionellen Bereich. Für den Hobbyrenderer reichen aber auch 4 GB völlig aus.

2)CAD macht Sapß? CAD wird doch über den Prozessor berechnet, oder täusche ich mich da? Wenn es über den Prozessor berechnet wird, dann dient die Grafikkarte nur der Darstellung und das dürfte jede schaffen. Auf die Intelkrücken wie 950 GMA oder 4500 HD würde ich allerdings auch nicht vertrauen.

3) Garantieerweiterung (auch im Bezug auf Sturz / Diebstahl) oder nur eine Garantieverlängerung? Ich achte eigentlich beim Kauf von tragbaren Geräten eine Garantieerweiterung abzuschließen, wenn der Preis nicht zu hoch ist. 5 Jahre Garantie sind eine feine Sache
 
1. Du glaubst gar nicht wie toll ich mit Office und Internet mit nur 1GB DDR - RAM zurecht komme. Dementsprechend sind 4GB und mehr für Office und Internet Surfen völlig Sinnfrei. Auf Netbooks mit 1GB RAM läuft das ganze Zeug auch. Selbst bei 2 GB RAM sind DVD schauen und Go kein Problem. Im Medion Digitainer reichten zum DVD schauen sogar nur 512MB RAM aus. Viel RAM macht Sinn bei Video Schnitt, Virtual Computer, CAD, Spiele, ... eine SSD beschleunigt bei Office maximal das Öffnen von Dokumenten und Programmen. Das Internet oder eine DVD läuft mit einer SSD auch nicht schneller.:D

2. nVidia Grafikkarten mit CUDA und Physik X entlasten den Prozessor. Aber generell reicht eine Mainstream Grafikkarte von AMD/ nvidia. Die Intel GMA oder IGP werden mit CAD ihre Probleme haben. Ist aber auch Preislich gesehen etwas teurer so eine Mainstream Grafikkarte.

3. Bei den Erweiterungen kann ich nicht viel dazu sagen. Außer das ich meine Geräte hege und Pflege und so was noch nie vermisst habe.
 
@STSLeon

Zu 1.: Der Meinung bin ich auch, Danke!
Zu 3.: Also wir bieten beides an, eine Verlängerung der Standardgarantie auf 4 Jahre oder dasselbe plus Schutz gegen selbstverschuldete Schäden und Diebstahl.
Bei tatsächlich mobil genutzten Geräten oder in Haushalten mit 4 Kindern empfehle ich bislang immer das große Paket.
 
sehr interessante und lobenswert das ein mitarbeiter sich für seine kunden vorab informiert. gerade noch ein mitarbeiter der blauen kette:daumen:
persönlich habe ich nur negative erfahrungen mit dieser kette gemacht, gerade was das thema garantie angeht.

unabhängig von meiner persönlichen erfahrung, machen garantieverlängerungen bei notebooks keinen sinn. man sollte die kosten die für eine solche versicherung anfallen immer im verhältnis zum kaufpreis setzen. ein 600-1000 euro notebook (sollte so in etwa der nachfrage des mainstream kunden entsprechen) mit einer garantieverlängerung von 150 euro zu erweitern, steht in keinem verhältnis zu einander. bei sehr teueren geräten könnte es vielleicht sinn machen. die zusatzkosten sollten hier aber nicht höher als 10% zum kaufpreis liegen.

ob sich eine versicherung (nicht mit der garantieverlängerung zu verwechseln) sinn macht muss jeder für sich selber entscheiden. als student der sein notebook immer mitschleppt z.b., könnte es durchaus lohnen ein notebook gegen diebstahl oder "defekt bei eigenverschulden" zu versichern.

verbraucherzentralen raten im übrigen von solchen garantieverlängerungen meistens ab.

hier noch ein sehr interesannter artikel zu diesem thema das bei n-tv behandelt wurde

Gekaufte Garantieverlängerung: Das riecht nach Wucher - n-tv.de
 
@GameServer

Zu 1.: Schön, das sehe ich genauso!

Zu meinem Ratschlag an meine Kunden betreff der SSD:
Ich habe seit ein paar Monaten eine SSD im Einsatz und kann mir eine Rückkehr zu einem "gewöhnlichen" System nicht mehr vorstellen.
(Das wird mir jedesmal klar, wenn ich an Kunden-PCs arbeite!)

Man gewöhnt sich schnell daran, daß Programme praktisch sofort aufpoppen und ich habe den subjektiven Eindruck, daß es sogar das Surferlebnis positiv beeinflusst.
(Natürlich nicht den Download und den DSL-Speed betreffend, aber die Performance des Browsers selber).

Firefox benötigt zum Start von meiner HDD z.B. ein vielfaches der Zeit, im Gegensatz zu meiner SSD im selben System.

Einige Kunden (mit dem richtigen Geldbeutel) möchten gerne noch etwas an der Performance schrauben und einen spürbareren Gewinn als per SSD habe ich noch nicht erlebt!

Danke für das Feedback,

Gruß Aristipp
 
@GameServer

Zu 1.: Schön, das sehe ich genauso!

Zu meinem Ratschlag an meine Kunden betreff der SSD:
Ich habe seit ein paar Monaten eine SSD im Einsatz und kann mir eine Rückkehr zu einem "gewöhnlichen" System nicht mehr vorstellen.
(Das wird mir jedesmal klar, wenn ich an Kunden-PCs arbeite!)

Man gewöhnt sich schnell daran, daß Programme praktisch sofort aufpoppen und ich habe den subjektiven Eindruck, daß es sogar das Surferlebnis positiv beeinflusst.
(Natürlich nicht den Download und den DSL-Speed betreffend, aber die Performance des Browsers selber).

Firefox benötigt zum Start von meiner HDD z.B. ein vielfaches der Zeit, im Gegensatz zu meiner SSD im selben System.

Einige Kunden (mit dem richtigen Geldbeutel) möchten gerne noch etwas an der Performance schrauben und einen spürbareren Gewinn als per SSD habe ich noch nicht erlebt!

Danke für das Feedback,

Gruß Aristipp
Ich bin selbst Besitzer einer OCZ Vertex 2 SSD :D Klar öffnen sich ALLE Programme, auch Firefox, Thunderbird, ICQ, ... spürbar schneller. Aber beim surfen selbst merke ich nichts. Ist schon ein Unterschied ob sich Firefox mit einem klick wie ein Pop up gleich öffnet oder erst mal den Weg von der Festplatte in den RAM sucht.
 
@legio:

Vorab: Ich war bereits vor meiner Arbeit im Markt als Computerservice-Anbieter selbstständig und biete seither auch unabhängige Einkaufsberatungen an.
Daher verstehe ich mich eher als Fachberater denn als Verkäufer, woher mein Interesse an Informationen rührt, um meine Beratung noch besser zu machen.
Das Bedürfnis, dem Kunden ein den Anforderungen entsprechendes, qualitativ hochwertiges Notebook mit dem passenden Zubehör zu verkaufen, verträgt sich hierbei übrigens super mit dem Vorzeichen, Umsatz für das Haus zu machen.
Meine Kunden sind häufig gerne bereit, mehr Geld für hochwertige Produkte auszugeben, da ich ihnen den Nutzen und die Vorteile verständlich und anschaulich beizubringen weiß.
Für mich persönlich steht an erster Stelle, daß der Kunde mit seinem Einkauf happy ist, dann kommt er auch gerne wieder zu mir, um einzukaufen.
Auf dieser Basis profitieren alle Beteiligten vom Geschäft!

Die Garantieverlängerungen und gerade die Versicherungen liegen übrigens deutlich über 10%, haben aber auch eine Laufzeit von 4 Jahren.
Ich habe den Eindruck, daß Notebooks im Consumerbereich qualitativ häufig nicht mit den Notebooks von vor etwa 5-7 Jahren vergleichbar sind, die Ausfallquote scheint mir deutlich höher geworden zu sein. (Ist bei dem Preisverfall ja auch nachzuvollziehen…)
Mir sind zahllose Horrorstories von (häufig auch teuren High-End) Notebooks bekannt, welche kurz nach Ende der Garantie einen Defekt hatten und somit zu wirtschaftl. Totalschäden wurden.
(Wohl denen, die beim Kauf noch das Geld in eine Garantieverlängerung gesteckt haben!)
Ich habe jede Woche Kunden, die bei mir mit der Gutschrift des Versicherers ein neues Notebook kaufen, daher biete ich die Garantieverlängerungen mit gutem Gewissen an - speziell die Versicherung bei teuren, mobil genutzten Geräten die dem Risiko von Sturzschäden und Diebstahl besonders ausgesetzt sind.
Der N-TV Artikel (Danke für den Link!) berücksichtigt leider nicht die Werterhaltung bei Abschluss einer Garantieverlängerung.
Wie schon erwähnt, kann man das Notebook so vor Ablauf der Garantie deutlich teurer z.B. bei eBay verkaufen, als es ohne Garantie möglich ist. (Kaum jemand riskiert es, ein defektes Notebook für teuer Geld zu ersteigern.)
So amortisiert sich zumindest ein Teil der Versicherungssumme.
Bei Desktop-PCs sieht das natürlich anders aus: Hier können alle defekten Komponenten nahezu problemlos getauscht werden, also ist eine Reparatur günstiger und eine Versicherung nicht so wichtig.

In unserem ist es im Übrigen genauso, wie in jedem anderen Markt auch: Es kommt darauf an, an wen man gerät!
Auch ich stelle massive Unterschiede in der Qualität der Beratung fest, je nachdem ob man an einen Azubi auf Abteilungsrotation, einen (getarnten) Promoter oder eben an einen Geek (von denen wir Gott sei Dank reichlich im Team haben) gerät.
Erfahrung und Einstellung lassen sich nur leider auch nicht mit dem (vorbildlichen!) Schulungsangebot ausgleichen, welches wir angeboten bekommen.
Hier ist eben etwas Menschenkenntnis gefragt…

Danke für das Feedback,
Gruß Aristipp
 
Ich bin selbst Besitzer einer OCZ Vertex 2 SSD :D Klar öffnen sich ALLE Programme, auch Firefox, Thunderbird, ICQ, ... spürbar schneller. Aber beim surfen selbst merke ich nichts. Ist schon ein Unterschied ob sich Firefox mit einem klick wie ein Pop up gleich öffnet oder erst mal den Weg von der Festplatte in den RAM sucht.

Schicke Konfiguration! :daumen:
 
Schicke Konfiguration! :daumen:
Danke, war eigentlich nur ein Sinn freier Versuch aus einen verkorksten Acer Laptop noch ein Fünkchen mehr Akkulaufzeit raus zu holen. Jetzt steckt Sie in einem wenige Tage alten Asus X7BJN Serie Laptop.

Im Spiele PC hämmern aber noch 2x 150GB VelociRaptor SATA 2 Festplatten im Raid 0. Schon alleine vom Geräusche Pegel her hat der Nachbar auch was davon :ugly:

Zur Garantieverlängerung habe ich die Erfahrungen gemacht das eigentlich keiner so richtig Geld dafür ausgeben will. Vor allem Studenten die nach jedem Cent feilschen wollen. Meine Erfahrungen sind das die Leute lieber auf gut Glück auf eine Zusatzversicherung verzichten und danach lieber in den Sauren Apfel beißen und Werkstatt Stunden zahlen wollen :schief: Tja, mich als Werkstatt Arbeiter freut es natürlich was zum arbeiten zu haben.

Ein Student hat mal zu einem neuen Gerät gesagt "Wenn es kaputt geht verkaufe ich es auf Ebay da bekomme ich noch viele Hundert Euro dafür". :what:

Von vielen vielen Verkauften Geräten gab es bis jetzt 2 Leute die eine Zusatzversicherung abgeschlossen haben.
 
1. wurde alles gesagt

2. eine 5650 ist an sich schon eine sehr starke Karte VERGLEICHSWEISE - aber bei CAD reichen oft auch viel schwächere, da es ja nicht um Echtzeit-3D-Spielegrafik geht, CAD ist da was 3D von der GRaka angeht viel genügsamer - wobei es sicher auch Profisoftware gibt, die wiederum doch mehr Power braucht. zB mal angenommen ne Echtzeit interaktive Kamerafahrt mit nem Architekturprogramm mit fotorealistischer Grafik - das wird dann wohl schon nicht nur mit ner onboard Intel X4500 auskommen ;)

3. gut, dass Du da fragst und es nicht per "ja und amen" als super ansiehst ;) es ist halt immer so ne Sache. Folgendes Beispiel: mir ist ein 1000€ Samsung 3 Monate nach der Gewährleistung kaputtgegangen, Mainboard. Raparatur hätte ca. 400€ gekostet, ein gleichgutes neues 500€. Ein deutlich besseres neues Notebook kostete damals wiederum 800€, ich hab dann bei ebay für die alten Teile noch 300-350€ bekommen (Display, Akku, Netzteil, RAM, CPU, Laufwerk...) und 500€ draufgelegt, also 100€ mehr als die Reparatur, und hatte ein nagelneues viel besseres Notebook.

So, aber: hätte ich eine Zusatzversicherung abgeschlossen, was hätte ich dann bezahlt? 200€ ? Dann hätte ich natürlich 200€ gespart im Vergleich zum "selber reparieren lassen" (400€ Reparatur wird übernimmen) - jetzt ist dann die Frage: wie oft geht ein Notebook nach mehr als 2 Jahren denn DERmassen kaputt? Selbst wenn es 50% sind, komm ich in meinem Beispiel dann grad so bei +/- Null raus und hab aber auch dann immer noch das "alte" Notebook, bei dem vt. in nem Jahr was anderes kaputtgeht.

Für viele ist die Garantie eher "nur" eine Absicherung für den Fall, dass man Sorge hat, bei einem Reparaturfall kein Geld auf dem Konto zu haben.


Und wenn es nicht repariert werden kann, zB wei es gar keine Teile mehr gibt bekommt man vermutlich nur den Zeitwert - das hätte bei meinem Fall auch nicht für ein gleichgutes neues gereicht.


Ich denke mal, da kann man nicht pauschal sagt "lohnt sich" oder "lohnt sich nicht" - das ist eher eine Typenfrage: der Sicherheitsfreak sichert sich halt ab, auch wenn er weiß, dass er meistens draufzahlt (dieser Service muss sich ja für Saturn lohnen, d.h. im Schnitt zahlt der Kunde natürlich drauf), andere so wie ich gehen das Risiko halt ein und meinen, dass sie in der Summe selbst dann, wenn jedes 4. Gerät kaputtgeht, immer noch weniger ausgeben als wenn sie jedes Gerät noch zusatzversichern bzw. Garantieverlängern.

Du kannst da "fair" die Kunden darauf hinweisen, dass es ganz vom Kunden abhängt. Ein typischer Notebookschaden kostet heutzutage auch normalerweise nicht mehr als 300€, wenn der Kunde das weiß, hätte er einen Anhaltspunkt. Es kann halt auch sein, dass er 250€ für den Service bezahlt und dann "nur" ein Laufwerk kaputtgeht, das man sogar selber für 50€ tauschen könnte. UNd dann gibt es halt auch die Kunde, die nicht mal ihr email-Programm einrichten können und alle 3 Monate ein Notebook reklamieren, weil sie irgendwas bei windows verhunzt haben ;)
 
Genauso handhabe ich das: Ich erkläre die Bedingungen und wenn es mir in dem betreffenden Fall sinnvoll erscheint, empfehle ich es auch.

Bei uns ist in der "großen" Garantieerweiterung darüberhinaus der Akku für 4 Jahre geschützt: Bei nur noch halber Kapazität, gibt´s einen Ersatzakku, was viele mobile Nutzer überzeugt. (Gerade jene, die schon die Erfahrung gemacht haben, daß nach ein bis zwei Jahren die Kapazität gerade noch zum Hochfahren reicht...)

Bei den Grafikkarten für CAD Anwendungen hat sich mein Gefühl un auch bestätigt.

Supersache dieses Forum! :daumen:

Die PCGH lese ich, neben der ´CT, seit Jahren - komisch, daß ich mich nicht schon früher im Forum angemeldet habe...

Danke Euch & bis bald,

Gruß Aristipp
 
Spürt man bei einfachen Anwendungen (Surfen, Office, Medienkonsum) einen deutlichen Unterschied zw. 4, 6 und 8 GB Ram, oder lohnt sich eine solche Ausstattung nur für anspruchsvolle Jobs, wie Video- und Fotobearbeitung, aktuelle Spiele oder ein Hostsystem für virtuelle Maschinen?
(Bislang rate ich Kunden, welche ihr neues Mittelklasse-Notebook mit 2x4GB Ram ausstatten wollen, stattdessen zur Investition in eine SSD, um eine spürbare Performancesteigerung zu erreichen.)

-hängt vom verwendeten Betriebssystem ab
-ab 8GB kann man unter Windows die Auslagerung auf die Festplatte abschalten, was Performance bringt
-eine SSD ist noch nicht ausgereift und meist überteuert
 
@GameServer: Mehr Akkulaufzeit war auch einer meiner Gründe für den Kauf einer SSD.
Leider hat mein Samsung zwar mehr Spaß gemacht, aber keine Minute länger durchgehalten.
Hab´ sie dann also auch in meinen Desktop verpflanzt!
2 VelociRaptor dagegen versprühen schon einen Hauch von Dekadenz - aber man gönnt sich ja sonst nichts! ;-)

Alles Gute,

Gruß Aristipp
 
naja, ne 2,5er HDD braucht so wenig Strom, das wundert mich nicht, dass es kaum was ausmacht ;) Im Leerlauf, wenn sie nix zu tun hat, nicht mal 1W. Beim lesen/schreiben keine 3W.
 
@GameServer: Mehr Akkulaufzeit war auch einer meiner Gründe für den Kauf einer SSD.
Leider hat mein Samsung zwar mehr Spaß gemacht, aber keine Minute länger durchgehalten.
Hab´ sie dann also auch in meinen Desktop verpflanzt!
2 VelociRaptor dagegen versprühen schon einen Hauch von Dekadenz - aber man gönnt sich ja sonst nichts! ;-)

Alles Gute,

Gruß Aristipp
Konnte ich auch beobachten. Der Laptop war zwar nun geräuschlos, wenn der CPU/ GPU Lüfter aus war, aber die Akkulaufzeit hat sich nur um ein paar Minuten verbessert. Im Alltag kaum nachvollziehbar. Nun steckt Sie zusammen mit einer "normalen" WD Blue HDD im Laptop und ich merke schon ... trotz 5200U/min hört sich die Western Digital Blue SATA Festplatte an wie ein kleiner Lüfter. Ich hatte auch schon eine Seagate Barracuda mit 7200U/min im Laptop. Da vibrierte das ganze Gerät :ugly:

Wären große SSDs nicht so extrem Teuer. :heul:
Zum Thema SSD sage ich meinen Kunden immer die Stichpunkte: Spart Strom, Geräuschlos und robust gegen herunterfallen und Einschläge.

Bei Sachen RAM sage ich immer Ironisch "Windows ist geil auf RAM". Um die SSD zu entlasten liegt bei mir der Virtuelle Arbeitsspeicher auf der WD Blue Festplatte.
 
-ab 8GB kann man unter Windows die Auslagerung auf die Festplatte abschalten, was Performance bringt

Das Abschalten der Auslagerung begrenzt den Adressrahmen auf die physikalische Speichergrösse. Werden mehrere Anwendungen, innerhalb eines Systemstarts, beendet und gestartet, führt das zu einer Fragmentierung bei der Adressierung. Die betroffene Anwendung oder ihr Speicherzugriff wird dadurch verlangsamt.

zu. 1

32bit OS 4gig(mehr ist Perlen vor die Sau geschmissen)
63bit OS 6-8gig(6gig reichen im allgemeinen. Beim Transfer, vieler digitaler Multimedia Daten, zw. 2 Anwendungen, sind 8gig fast schon muss.Bei beiden Speicherkonfigs ist es ratsam, den Systemkern zu zwingen im phys. Speicher zu verbleiben.)
 
@GameServer, mit der wdc blue hast dir keinen Gefallen getan. Die hatte ich vorher drin, die ist sowas von lahmarschig, dass ich sie letztendlich ersetzen(s. Sig, Kosten 37 Euro) musste. Jetzt gehts Datenschippen doppelt so schnell und nahezu lautlos.
 
@GameServer, mit der wdc blue hast dir keinen Gefallen getan. Die hatte ich vorher drin, die ist sowas von lahmarschig, dass ich sie letztendlich ersetzen(s. Sig, Kosten 37 Euro) musste. Jetzt gehts Datenschippen doppelt so schnell und nahezu lautlos.
Die Western Digital Blue war eben im Laptop schon drin. Und Geld für eine SSD habe ich nicht mehr.
 
2. eine 5650 ist an sich schon eine sehr starke Karte VERGLEICHSWEISE - aber bei CAD reichen oft auch viel schwächere, da es ja nicht um Echtzeit-3D-Spielegrafik geht, CAD ist da was 3D von der GRaka angeht viel genügsamer - wobei es sicher auch Profisoftware gibt, die wiederum doch mehr Power braucht. zB mal angenommen ne Echtzeit interaktive Kamerafahrt mit nem Architekturprogramm mit fotorealistischer Grafik - das wird dann wohl schon nicht nur mit ner onboard Intel X4500 auskommen ;)

Genauso isses. Studenten werden eher nicht so aufwendige Aufgaben bekommen, die überwältigen auch kleine Grafikchips. Wenns später aber ein zusammengebautes Fahrzeug oder komplexe Maschinen wird (was die niemals in der Unizeit machen werden... auf jeden Fall nicht in den ersten 3 Jahren), dann langt auch ein 5650 nicht mehr. Von der Rohleistung her hat ein 5650 schon viel Dampf, aber die Treiber sind nicht dafür geschrieben. Früher konnte man einfach FireGL Treiber hernehmen und man hatte sehr viel mehr Leistung in Sachen CAD. Wie es bei den aktuellen Karten ist weiß ich nicht.
 
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