Flüssigmetalwärmeleitpaste empfehlenswert?

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Flüssigmetalwärmeleitpaste empfehlenswert?

Ich bin dabei, meinen PC aufzurüsten und muss auch meine WaKü "leicht" erneuern.
Vor ner Weile hat man so viel über dieses Flüssigmetalwärmeleitpaste gelesen und wie gut die doch sein soll.

Aquatuning - Der Wasserkühlung Vollsortimenter - Flüssigmetall Wärmeleitpaste Coollaboratory Liquid Pro 31011

Allerdings steht jetzt ganz unten:
"Bitte beachten Sie: Diese Wärmeleitpaste ist elektrisch leitend und eignet sich nicht zum Auftragen auf Aluminium."

Was ist mit CPU Heatspreadern? Sind die nicht auch aus Alu?

Wie sieht es sonst mit der Wärmeleitfähigkeit aus? Ist die wirklich so gut oder ist das alles nur Werbegedöns?
 
AW: Flüssigmetalwärmeleitpaste empfehlenswert?

Wärme leitet sie durchaus gut. Allerdings brennt die sich so weit ich weiss fest. D.h. nach einer Weile im Betrieb lässt sie sich nichtmehr ohne weiteres entfernen.

mfg, Shibi
 
AW: Flüssigmetalwärmeleitpaste empfehlenswert?

Trifft das mit dem Festbrennen auch auf GPUs und Chipsätze zu? Die haben ja keine richtigen Heatspreader im Gegensatz zu CPUs.
 
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Sie brennt sich nicht fest, schon rein technisch bedingt kann sie nicht austrocknen - sie enthält schließlich kein Lösemittel wie andere Pasten.
Aber sie legiert mit Kupfer.
D.h. sie geht eine feste Verbindung mit dem Kühlerboden ein, was einige als "geht nicht mehr ab" bezeichnen. (was aber auch gar nicht abgehen muss, wenn man die Paste weiter verwendet)
Je nachdem, wieviel drauf war, kann es sein, dass kein flüssiger Rest verbleibt - also ein hervorragender Kontakt von Kühler und zu kühlendem Objekt ohne störende Übergangsschicht.
Mit Abnehmen hatte ich bislang weder bei Silizium noch bei vernickelten Oberflächen (Heatspreader) ein Problem, mit beidem kann Liquid Pro nicht interagieren.

Also von meiner seite:
Sehr empfehlenswert.
Man muss zwar beim Auftragen vorsichtig sein, dass man nichts einsaut - aber wenn man sich nen Pinsel und etwas Zeit nimmt, klappt das.

Nur bei geschliffenen (=kupfernen) Heatspreadern würde ich nochmal den Hersteller anrufen. Denkbar, dass die mit dem Küher verschweißt werden.


Wenn man die Zahl der möglichen Anwendungen betrachtet (das Zeug ist flüssig - man braucht extrem wenig) hat sie zu dem ein brauchbares P/L Verhältniss.
 
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Finger WEG! MIr ist ein Fall bekannt, in dem ein User Board, CPU und Kühler als Paket bei BEay einsetzen musste, weil sich CPU, Pate und Kühler nach 7 Monaten unlösbar verschmolzen hatten.

Selbst erhitzen hat nichts gebracht.
 
AW: Flüssigmetalwärmeleitpaste empfehlenswert?

Finger WEG! MIr ist ein Fall bekannt, in dem ein User Board, CPU und Kühler als Paket bei BEay einsetzen musste, weil sich CPU, Pate und Kühler nach 7 Monaten unlösbar verschmolzen hatten.

Selbst erhitzen hat nichts gebracht.

:haeh:

Dann lass ich das wohl lieber. ^^
Wenn die mit Kupfer legiert, wie Ruyven sagte, spricht aus meiner Sicht also nichts mehr für dieses Zeug, bis auf die Wärmeleitfähigkeit.

Welche Wärmeleitmittel (oder Marken) sind denn sonst empfehlenswert? Bevorzugt würde ich Pads nehmen, weil ich keine Lust hab, die Paste ständig zu erneuern, weil diese austrocknet.
Bisher hatte ich immer die Pads von Akasa.
 
AW: Flüssigmetalwärmeleitpaste empfehlenswert?

Finger WEG! MIr ist ein Fall bekannt, in dem ein User Board, CPU und Kühler als Paket bei BEay einsetzen musste, weil sich CPU, Pate und Kühler nach 7 Monaten unlösbar verschmolzen hatten.

Selbst erhitzen hat nichts gebracht.

veilleicht hat der Kollege einen Alukühler verwendet...das war sein Fehler..:schief:
 
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Hi

Darf ich dir meinen Thread ans Herz legen:

http://extreme.pcgameshardware.de/w...ete-liquid-metal-aus-ek-supreme-bekommen.html

Ich denke das Bild dürfte auch aufschlussreich sein (siehe Anhang)

Klarer Fall: Niemals Flüssigmetall an deine Kühler lassen!

Ich habs mitlerweile draufgelassen, da es einfach mit garnichts abgeht. Es mindert die Kühlqualität nicht, sieht aber nicht so dolle aus, von daher rate ich dringend ab.

MfG Bond2602
 
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Arctic Cooling MX-2 ist eine der besten konventionellen Pasten am Markt - und nebenbei auch noch extrem günstig.

@Madz: Hast du Details? Ich setze das Zeug seit fast 3 Jahren ein und hatte noch nie Probleme.
 
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Das Bild von Bond2602 kann ich bestätigen.

Nach Verwendung von Flüssigmetallen und längeren Verweilen auf Kupferkühlern lassen sich die Rückstände nur sehr schwer entfernen. Letztendlich läuft es darauf aus, dass man mit Schleif- oder Polierpaste den Kühler bearbeiten muß, damit alles wieder glänzt. Selbst auf CPU-Oberflächen bleiben Reste zurück.

Die einzigen Vorteile, die die Flüssigmetalle haben, sind, dass sie langzeitlich sehr gute Leistung zeigen und eine höhere Wärmeleitkapazität als die Pasten haben. Temperaturdifferenz kann bis zu 5K betragen.

MfG
 
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Wenn man Flüssigmetall verwenden will, sollte man schon versierter Bastler sein. Unumstritten ist die Wärmeleiteigenschaft, jede herkömmkliche Wärmeleitpaste wird geschlagen, teils deutlich.
Eine Legierung geht die Coollaboratory Liquid mit Aluminium, nicht jedoch mit Kupfer ein.
Vom Einsatz des Flüssigmetalls mit Aluminium rät der Hersteller dringendst ab.
Nach langem Einsatz auf edlen Metallen kann sich das Flüssigmetall jedoch auch in diesen festsetzen. Dann ist ein sorgfältiges Abschleifen die einzige Möglichkeit, den Kühler, bzw. die CPU wieder "sauber" zu bekommen.

Wenn man, wie ich, sowieso Kühlerboden und CPU-Heatspreader abgeschliffen und poliert hat, ist dies aber nicht schlimm. Wenn irgendwann doch mal gewechselt werden muss, wird wieder geschliffen und poliert, und fertig ist's. :)
 
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Aluminium zersetzt sie komplett (möglich, dass es sich um die Bildung einer flüssigen Legierung handelt, aber da dass ganze durch Wasser beschleunigt wird, ist es wohl eher eine Reaktion), mit Kupfer bildet sie die abgebildeten Ablagerungen - eine "Liquid Pro"/Kupferlegierung, die bei Raumtemperatur nicht flüssig ist. (Laut Hersteller wäre ein Abbügeln theoretisch möglich, aber man bräuchte irgendwas zum zwischenlegen, was die Temperaturen aushält - sonst ist das Bügeleisen danach silbrig :ugly: )
 
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Arctic Cooling MX-2 ist eine der besten konventionellen Pasten am Markt - und nebenbei auch noch extrem günstig

Das ist doch mal ein Wort.:)

Soweit ich sehen kann, garantiert der Hersteller kein austrocknen für nen Zeitraum von 8 Jahren. Solang bleibt sie wohl sowieso nich drauf. :D

Thx für die Hilfe an alle. :daumen: Danke für die vielen Erfahrungen zu dieser Flüssigmetal-WLP. Scheint echt ein Teufelszeug zu sein.:devil:

Edit: Die Frage wäre jetzt, wie sieht es mit den Pads aus?
Aquatuning - Der Wasserkühlung Vollsortimenter - Coollaboratory Liquid MetalPad - 1xCPU Coollaboratory Liquid MetalPad - 1xCPU 31016
"Das Liquid MetalPad kann auf allen auf dem Kühlermarkt befindlichen Materialien, wie z.B. Aluminium oder Kupfer, eingesetzt werden."
Es besitzt an und für sich die selben Eigenschaften wie die Paste, ist aber weniger "schädlich", oder wie?:haeh:
 
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Die Pads haben ähnliche Wärmeleiteigenschaften, wie die flüssige Form. Sie sind im engeren Sinne eine Weiterentwicklung.

Vorteil: gleiche Leistung
Nachteil: noch teurer; einmalige Anwendung; zu verbindenden Objekte müssen stark erhitzt werden, denn dass Pad muß erst mal flüssig werden.
 
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die leistung von flüssigmetall ist schon größer aber mir persöhnlich wäre es zu heiß für ca 3 grad kühleren prozessor, einen kurzschluss der komponenten zu riskieren.
hab schon verschiedene pasten probiert, großen unterschied gibts nicht (max 2 grad)
 
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Arctic Cooling MX-2 ist eine der besten konventionellen Pasten am Markt - und nebenbei auch noch extrem günstig.

@Madz: Hast du Details? Ich setze das Zeug seit fast 3 Jahren ein und hatte noch nie Probleme.
Mehr als das ich den User Zwecks Wakü beraten habe und er den Kühler selbst nach erhitzen nicht mehr lösen konnte, kann ich nicht sagen.
 
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Also ich hab seit nen paar Minaten die MX-2 in verschiedenen PCs benutzt und die PAste liefert super erbebnisse. Und noch ein positiver Punkt: Die ist nicht leitfähig:ugly: (man siehe mein Malöur mit dem 6400+:P).
 
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Ich habs mitlerweile draufgelassen, da es einfach mit garnichts abgeht. Es mindert die Kühlqualität nicht, sieht aber nicht so dolle aus, von daher rate ich dringend ab.

das kann dir doch scheiss egal sein. das Ding soll nicht auf dem Tisch liegen und dich mit dem Design anlachen, sondern die CPU kühlen.
Von daher weiss ich nicht was du willst..:schief:

D.h. sie geht eine feste Verbindung mit dem Kühlerboden ein, was einige als "geht nicht mehr ab" bezeichnen. (was aber auch gar nicht abgehen muss, wenn man die Paste weiter verwendet)
hier ist schon alles gesagt denke jetzt weiss man warum es so sein soll...übrigens wer es abhaben will muss sich 1200er Sandpapier besorgen und hand anlegen..
 
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Nach wie vor steht die Frage, ob die Pads sich auch so hartnäckig im Kühlermaterial festsetzen. :huh:
 
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