Fallout 4 im User-Test: 80 Prozent bei Steam, 47 Prozent bei Metacritic

Die Diskussion über die Art des RPG ist mir zu müßig.
Erinnert mich an Streits, welches Subgenre welcher Musikrichtung ein bestimmer Titel denn jetzt genau bedient...
 
...... Persönlich finde ich, dass Bethesda das beste ist, was Fallout passieren konnte. Ich liebe die extrem detaillierte und freie Welt, die alle Bethesda Spiele gemeinsam haben. Für mich die absolute Nummer eins, und so sehr sich CDPR auch angestrengt haben, W3 kommt für mich noch nicht mal in die Nähe. Masse, Präsentation und aufwändige Inszenierung macht eben noch keine stimmige und immersive Welt.

Ich finde, jeder darf seine persönliche Meinung haben und sie auch vertreten, selbst wenn er damit ziemlich allein auf weiter Flur dasteht.
Für mich ist The Witcher 3 um Längen besser als der ganze traurige Rest (Rollenspiele), der nach Skyrim kam.
Ist eben alles subjektiv, reine Geschmacksache.
Das ein gutes Rollenspiel jedoch an der Art der Perspektive, in der man spielt, gemessen wird, glaube ich kaum. Da kommt schon noch eine ganze
Reihe anderer, wichtiger Faktoren hinzu.
 
Zeigt nur mal wieder das man User Wertungen nicht vertrauen kann. Es ist sozusagen ein Fallout 3 in besser, wie kann es dann schlechtere Wertungen haben ? :ugly:
 
Ja, Witcher 3 ist ja auch nicht schlecht, aber diese gefühlten Trillionen, generischen Aufträge und das hin-und hergereite sind irgendwie doch zu viel des Guten!

Manchmal ist weniger eben mehr - wie nun bei FO4 !
 
Ich finde nach wie vor, dass man die großen Action-RPG's nicht in besser und schlechter einteilen kann. Ich liebe die Vielfalt und freue mich über TES, Fallout, Risen, Mass Effect, Dragon Age und The Witcher gleichermaßen. Jedes Spiel hat sein eigenes Universum, seinen eigenen Charme, seine eigenen Stärken und Schwächen und einen verdammt hohen Unterhaltungswert. Und um bei Fallout zu bleiben: Bei mir hat das Franchise allein schon wegen dem postapokalyptischen Setting und den Sci-Fi-Elementen immer schon einen Stein im Brett gehabt, weil ich generell ein Fan von diesen beiden Sachen bin.
 
Das ein gutes Rollenspiel jedoch an der Art der Perspektive, in der man spielt, gemessen wird, glaube ich kaum. Da kommt schon noch eine ganze
Reihe anderer, wichtiger Faktoren hinzu.

Hm tatsächlich ist es aber ein nicht von der Hand zu weisender Punkt, das Geschichten und Storys erst durch Dinge spannend werden die wir nicht genau wissen, nur vermuten können. (Kopfkino und so)
Ein Spiel in isometrischer Ansicht kann das meiner Meinung nach (!) besser umsetzen ohne künstlich beschränkt zu wirken als ein 3D-1.st Person Spiel. Oder kurz gesagt in 3D braucht es deutlich weniger eigene Vorstellungskraft.
 
Jup, auch wenn die genannten keine Action-RPGs sind ( ;) ), finde ich gerade Fallout aufgrund des Settings so erfrischend im Vergleich zu den oft immer gleichen Fantasy Metzeleien.

Mit einer dicken Wumme mal rumzuballern finde ich mal abwechslungsreich gegenüber dem gefühlt tausendsten Feuerball.....
 
Ich bezweifel, dass hier vor Release irgendwas konkretes zu Fallout 4 bekannt war. Außerdem sinniert Styx13 den kompletten Post über DA:I /DA:O. ....

Ich kann mir zu Fallout kein Urteil erlauben, denn ich habe es, im Gegensatz zur DA-Reihe, nie gespielt. Ich versuche lediglich die Beiträge hier für mich zu werten.
Darum habe ich auch geschrieben: ES SCHEINT sich bei Fallout ähnlich zu entwickeln. Ob es tatsächlich so ist, kann ich nicht beurteilen.
 
Oder anders gefragt, inwieweit ist Fallout 4 soviel simpler als seine Vorgänger, dass man damit zum Release Millionen Käufer ködert.

Charakterentwicklung sag ich da nur. Die ist jetzt quasi Idiotensicher da man ja keine Punkter mehr in Fertigkeiten wie kleine Waffen, Energiewaffen, Reparieren, Wissenschaft, Diplomatie, ect. verteilen muss und zusätzlich noch Perks hat die dann die einzelnen Fertigkeiten nochmal weiter spezialisieren, womit man ja anscheinend viele Spieler schon überfordert hat.
Ich kann mich da mal an eine Umfrage von vor 6 oder 7 Jahren erinnern wo mal gefragt wurde was Spieler als größte Einstiegshürde in ein RPG empfinden, der größte Teil der Spieler gab da an eine zu komplexe Charakterentwicklung (Regelwerk).
Nun jetzt kann man sich ja fast sicher sein das dies in Fallout 4 fast keine Hürde mehr sein dürfte da es im Grunde fast egal ist was man wann und wie skillt. ;)

Gegenüber Fallout 3 aber, und das steht fest, sind die Möglichkeiten der individuellen Charakterentwicklung gesunken, eben weil diverse Skills jetzt nur noch erreichbar sind sofern man Punkte zuvor in den gleichen Skill investiert hat. ;)
 
Charakterentwicklung sag ich da nur. Die ist jetzt quasi Idiotensicher da man ja keine Punkter mehr in Fertigkeiten wie kleine Waffen, Energiewaffen, Reparieren, Wissenschaft, Diplomatie, ect. verteilen muss und zusätzlich noch Perks hat die dann die einzelnen Fertigkeiten nochmal weiter spezialisieren, womit man ja anscheinend viele Spieler schon überfordert hat.
Ich kann mich da mal an eine Umfrage von vor 6 oder 7 Jahren erinnern wo mal gefragt wurde was Spieler als größte Einstiegshürde in ein RPG empfinden, der größte Teil der Spieler gab da an eine zu komplexe Charakterentwicklung (Regelwerk).
Nun jetzt kann man sich ja fast sicher sein das dies in Fallout 4 fast keine Hürde mehr sein dürfte da es im Grunde fast egal ist was man wann und wie skillt. ;)

Gegenüber Fallout 3 aber, und das steht fest, sind die Möglichkeiten der individuellen Charakterentwicklung gesunken, eben weil diverse Skills jetzt nur noch erreichbar sind sofern man Punkte zuvor in den gleichen Skill investiert hat. ;)

Gerade das fand ich in Fallout 3 ganz gut. Leider wurden nicht alle Skills gleichwertig behandelt (am besten waren wohl kleine Waffen, weils davon am meisten gab), aber dennoch.
Naja, ich lade das Spiel gerade, mal sehen wie es dann wirklich aussieht. Ich hoffe nur dass man auf die höheren Levels nicht schon gottgleich ist. Das war mein größter Kritikpunkt an den Perks in Fallout 3, zumindest was jene von Level 21 - 30 betrifft.

Man kann FO 4 auch ganz anders spielen. Schleichen, sich von Turrets und Robotrons helfen lassen. Aus dem Hinterhalt snipern.
Es ist eben kein dumpfer Shooter. Gerade deswegen find ich es so gut. Ich vermeide bei FO generell den offenen Shootout.

Fallout 3 kann man aber wie einen dumpfen Shooter spielen. Und es war sogar ziemlich effektiv.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bezweifel, dass hier vor Release irgendwas konkretes zu Fallout 4 bekannt war. Außerdem sinniert Styx13 den kompletten Post über DA:I /DA:O.

Oder anders gefragt, inwieweit ist Fallout 4 soviel simpler als seine Vorgänger, dass man damit zum Release Millionen Käufer ködert.

Könnte es sein, dass die Verkaufszahlen ganz andere Ursachen haben? :rollen:
Der Hype, der in den letzten Wochen um dieses Spiel veranstaltet wurde, hat sich bestimmt auch positiv auf die Verkaufszahlen ausgewirkt, keine Frage. ;)
Jedenfalls wage ich zu bezweifeln, dass sich Fallout 4 so gut verkauft hätte, hätte man das Levelsystem wieder komplexer gemacht. Im Gegensatz zu 3 und NV wurde das Skill- (oder besser gesagt Perk-)system ja noch weiter eingedampft, dass man seinen Char bloß nicht verskillen kann und sich unnötig schwer tut. :rollen:
 
Nun jetzt kann man sich ja fast sicher sein das dies in Fallout 4 fast keine Hürde mehr sein dürfte da es im Grunde fast egal ist was man wann und wie skillt. ;)

Versteh ich nicht was du da sagst!

Ich habe nun alle (!) Fallout Teile gespielt und finde von den 1st Perosn Games dieses System am übersichtlichsten.
Ich kann mit einem Talentpunkt nun auch meine Grundfähigkeit erhöhen oder eben gezielt auf bestimmte Talente setzen. Das ist doch übersichtlich und gut gelöst, so kann ich meine Figur dahin skillen, wo ich will: will ich mehr Schaden austeilen mit kleinen Waffen, dann mehr Punkte in Gunslinger, will ich ein Charisma Junkee sein, dann ab zum Ladyboy und den anderen Skill (Name vergessen) oder aber Schleicher/Dieb, dann skille ich gezielt dort.

Was ist bitte andem System schlecht? Ich finde es sogar hervorragend und bin Spieler alter Schule....
 
Jedenfalls wage ich zu bezweifeln, dass sich Fallout 4 so gut verkauft hätte, hätte man das Levelsystem wieder komplexer gemacht.

Und ich wage diese Aussage zu bezweifeln, als ob man dieses Spiel allein wegen des Levelsystems meiden würde, wenn einem alles andere zusagt.
Die Leute lassen sich jedes Jahr ganz andere Bären aufbinden und kaufen fleißig wieder.
 
Versteh ich nicht was du da sagst!

Ich habe nun alle (!) Fallout Teile gespielt und finde von den 1st Perosn Games dieses System am übersichtlichsten.
Ich kann mit einem Talentpunkt nun auch meine Grundfähigkeit erhöhen oder eben gezielt auf bestimmte Talente setzen. Das ist doch übersichtlich und gut gelöst, so kann ich meine Figur dahin skillen, wo ich will: will ich mehr Schaden austeilen mit kleinen Waffen, dann mehr Punkte in Gunslinger, will ich ein Charisma Junkee sein, dann ab zum Ladyboy und den anderen Skill (Name vergessen) oder aber Schleicher/Dieb, dann skille ich gezielt dort.

Was ist bitte andem System schlecht? Ich finde es sogar hervorragend und bin Spieler alter Schule....

Am Schluss (bzw nach ausreichend Grinding) hat man dann wieder alle Attribute auf 10 und alle "Skills" auf höchster Stufe, wie in Fallout 3 und jedem Bethesda-Spiel seit Morrowind.
 
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