Nö. Allenfalls hatte ich Verständnis für die Leute gezeigt, die sich über den Grafikdowngrade beschwerten. Das würde ich auch bei Fallout 4 machen, wenn sich in der finalen Version Farbgebung verändern und Grafikquali verschlechtern würde.
Das ist auch so unglaublich logisch...
Open World RPG A zeigt Grafik auf Level 3, landet am Ende aber nur bei Level 2 ->>> großes Gezeter und Geschrei, ein Shitstorm ohne Ende, ohne die Grafik auf Level 5 ist das Spiel Müll usw.
Open World RPG B zeigt Grafik auf Level 1 und landet am Ende auch bei Level 1 ->>> alles ganz cool, Grafik ist ja gar nicht wichtig, es geht ja eigentlich nur ums Gameplay usw
Doppelmoral sondersgleichen (meine hier niemandem speziell, sondern was ich generell so im Netz lesen muss)
Mich würde mal interessieren, wie Du anhand des veröffentlichten Materials darauf schließt
1) Storytelling wurde nicht mal in einem Nebensatz erwähnt, ebensowenig Choice and Consequence. Es ist eigentlich üblich, bei einer Präsentation die Stärken des eigenen Spiels hervorzuheben. Scheinbar ist also weder die Story noch C&C eine Stärke bzw. überhaupt nur erwähnungswürdig in Fallout 4.
2) Tradition. Bethesda hat oft genug gezeigt, dass sie weder Story noch sinnvolles C&C können. Hätten sie hier was ändern wollen, hätten sie das bestimmt kommuniziert, gerade weil es ja bisher keine Stärke von ihnen war.
Das man in TW3 keine Zivilisten töten kann ist nur bedingt 'ne Designentscheidung der Entwickler. Hexer töten nun mal keine Zivilisten.
So ist es. Der Charakter in Witcher 3 hat Kontext und macht Sinn. Er lebt als Mitglied einer glaubwürdigen Welt.
Gibt aber auch andere Spiele. Nehmen wir z.B. mal die alten Gothic Spiele. Da kann man Zivilisten nur umhauen, fürs Töten muss man noch mal extra drücken. Dann hasst einen aber die gesamte Spielwelt...
Wie auch immer, es geht um den Fokus des Spiels. Bei einem RPG geht es mir um eine glaubwürdige Welt mit glaubwürdigen Charakteren, eienr glaubwürdigen Story, glaubwürdigen und logischen Zusammenhängen und generell, eine große Entscheidungsfreiheit in den Grenzen der Glaubwürdigkeit der Spielwelt zu haben. In Fallout geht es einfach nur hauptsächlich ums Töten, und Freiheit bedeutet hier, noch mehr töten zu können. Es wurde ja sogar extra rausgestellt, dass es eine "Qualität" von Bethesdaspielen wäre, dass man jedermann töten könnte. Das ist für mich keine Qualität. Das ist ein Armutszeugnis, dass man dafür andere Dinge wie ein gutes Storytelling und eine glaubwürdige Spielwelt opfert.