News Ex-Playstation-Chef: Teurere Spiele unvermeidlich

PCGH-Redaktion

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Die Videospielbranche erlebt derzeit eine spürbare Preiswende, dies gilt sowohl für Spiele als auch für Konsolen. Shuhei Yoshida hält diese Entwicklung für unvermeidlich.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Ex-Playstation-Chef: Teurere Spiele unvermeidlich

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Das ganze hat ein Beigeschmäckle.
Natürlich kosten Spiele mehr, wenn man diese mit hunderten Mitarbeitern erstellt.
Aber braucht man so viele? Man schaue einfach Richtung Sandfall (Clair Obscure).
Es ist noch immer ein Rattenschwanz von Corona, als der Markt einmal nach oben zulegte und alle Firmen viel zu viele Leute eingestellt hatten, weil man dachte der starke Trend nach oben bleibt dauerhaft...

Zudem wird hier mit keinem Wort die ANZAHL der verkauften Einheiten erwähnt. Wenn man mehr Einheiten von einem Spiel verkauft, dann braucht man den Preis nicht erhöhen.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass man mehr Einheiten verkauft, wenn das Spiel eher biliger ist als teurer.
Anstatt für 80€ sollte man es für 50€ anbieten und 2x mehr Einheiten verkaufen.
Meint ihr Helldivers 2 wäre ein Hit gewesen, wenn es 80€ gekostet hätte?

Mehr Inhalt, mehr Risiko und mehr Verantwortung?​

Ein modernes Spiel ist heute weit mehr als nur eine lineare Einzelspielererfahrung. Offene Spielwelten, permanente Online-Funktionen, aufwendige Motion-Capture-Produktionen, lückenlose Lokalisierung und jahrelanger Post-Launch-Support gehören zum neuen Standard. Das erhöht die Produktionszeit, die Teamgrößen und damit auch die wirtschaftliche Fallhöhe.
Permanent Online, Motion-Capture, Post-Launch-Support braucht man alles nicht.
Auch offene Welten sind relativ.
Beim Launch Support reicht es das Spiel Bugfrei rauszubringen... FALLS man ein Hit hat und genug Geld eingespielt, könnte man DLCs nachträglich einbauen.

Das ganze Problem sind die Leute die oben sitzen und einen steten Geldfluss wollen mit irgendwelchen Servicegames.
Man schielt noch immer zuviel nach Roblox und Fortnite...
 
versteh ich überhaupt nicht

der Markt ist doch so groß geworden, kein Vergleich mehr zu vor 20 Jahren

klar ist die Herstellung teurer geworden, aber die Vertriebswege sind deutlich billiger geworden zB dank Steam, und die Verkäufe sind auch deutlich gestiegen

die Entwickler müssen auch einfach intelligenter entwickeln, siehe Clair Obscure
 
...unvermeidlich?

Sehe ich auch so, ein Konolenneukauf ist für mich damit auch wirklich unvermeidlich.* ;)



* Kaufe eh keine mehr.
 
Aber braucht man so viele? Man schaue einfach Richtung Sandfall (Clair Obscure).
Das wird aktuell leider ein bisschen verklärt.
Das Kernentwicklerteam besteht aus 30 Leuten, aber sehr viel wurde extern gemacht.
Für die Animationen ist z.B ein koreanisches Studio verantwortlich, steht auch so in den Credits.
Sandfall sind keine Neulinge im Business, da sind viele Veteranen mit massig Vitamin B in der industrie am Werk.
Die haben das entsprechende Netzwerk, was viele echte Indi Devs nicht haben.
Aber macht sich natürlich gut im Marketing.
 
Das wird aktuell leider ein bisschen verklärt.
Das Kernentwicklerteam besteht aus 30 Leuten, aber sehr viel wurde extern gemacht.
Für die Animationen ist z.B ein koreanisches Studio verantwortlich, steht auch so in den Credits.
Sandfall sind keine Neulinge im Business, da sind viele Veteranen mit massig Vitamin B in der industrie am Werk.
Die haben das entsprechende Netzwerk, was viele echte Indi Devs nicht haben.
Aber macht sich natürlich gut im Marketing.
Externe kosten auch Geld. Egal ob gut vernetzt oder nicht. Das Gesamtbudget bleibt damit das gleiche und die Aussage von @theGucky für mich erst mal korrekt.

Die Frage ist wissen Entscheidungsträger der großen Entwickler noch was wir Spieler wollen? Ich glaube nicht. Zu viele stumpfe Fortsetzungen, Refreshes, Remaster und kaum zu Ende gedachte Spielkonzepte zeigen mir in den letzten Jahren das sich die großen Marken von mir weg entwickeln.
Ein Hoffnungsträger ist u.a. Anno 117. Nach dem was man bisher erfahren hat weiß Ubisoft Mainz genau was die Community erwartet, wagt Neuerungen, schaut im Laufe der Entwicklung wie das vorläufige Feedback ist und bessert ggf. nach.

Das GTA VI 2 Milliarden Dollar kosten soll kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Was soll bitte so teuer gewesen sein? Marketing 1,5 Milliarden oder wat?
 
Sandfall sind keine Neulinge im Business, da sind viele Veteranen mit massig Vitamin B in der industrie am Werk.
Die haben das entsprechende Netzwerk, was viele echte Indi Devs nicht haben.
Indie Devs machen aber auch kein AA-Titel als Erstwerk.
Hier geht es halt auch um die Playstation Studios, also viele Firmen die unter einem Banner stehen.
Ist es denn nicht für Sony möglich reine Animationsfirmen zu gründen um einen Teil der Last der Firmen umzuschichten?
Unter den Playstation Studios gibt es ja schon ein paar Firmen die nur für Unterstützung da sind.

Die Frage ist wissen Entscheidungsträger der großen Entwickler noch was wir Spieler wollen? Ich glaube nicht.
Ein Beispiel für mich ist Arc Raiders. Als es angekündigt war, war es ein PvE Titel und die Leute haben es gefeiert.
Aber dann wurde daraus ein Extractionshooter... Für mich und viele andere ist es damit raus.
Hinter Arc Raiders steckt Embark (The Finals) und Nexon...

Die 80€ sind eher dafür da, um die teure Flops wieder einzuspielen, die Sony in der näheren Vergangenheit hatte:
Concord, Lego Horizon (zu teuer, zu wenig eingespielt) und vielleicht demnächst Marathon.
 
Externe kosten auch Geld. Egal ob gut vernetzt oder nicht. Das Gesamtbudget bleibt damit das gleiche und die Aussage von @theGucky für mich erst mal korrekt.
Der Publisher von Cair Obscur ist Kepler Interactive, und bei diesem mischt Krafton ordentlich mit.
Und Krafton als Holding hat Geld, viel Geld, und eben die entsprechenden Kontakte.
Ich will den Erfolg von Sandfall in keiner Weise klein reden, ich feier Clair Obscur wie die meisten anderen auch.
Nur sollte man sich in diesem Fall von der Vorstellung verabschieden das dort 30 unerfahrene Nerds sitzen die ihr erstes eigenes Spiel programmieren.
Ein Spiel mit einer solchen Qualität kommt nicht von ungefähr, das sind alles keine Anfänger.
 
Ein Beispiel für mich ist Arc Raiders. Als es angekündigt war, war es ein PvE Titel und die Leute haben es gefeiert.
Aber dann wurde daraus ein Extractionshooter... Für mich und viele andere ist es damit raus.
Hinter Arc Raiders steckt Embark (The Finals) und Nexon...
Ging mir leider genauso....

Die 80€ sind eher dafür da, um die teure Flops wieder einzuspielen, die Sony in der näheren Vergangenheit hatte:
Concord, Lego Horizon (zu teuer, zu wenig eingespielt) und vielleicht demnächst Marathon.
Flops gehören zum Risiko und müssen einkalkuliert werden. Das verstehe ich aus kaufmännischer Sicht auch. Wenn ich aber solide Titel entwickle, nicht jedes Projekt kann TW3, CP2077 o. ä. Höhen erreichen, dann verkauft sich das Spiel auch gewinnbringend inkl. der Rohrkrepierer. Ab und zu wird dann ein Überflieger dabei sein der dann richtig Geld in die Kassen spült.
Wenn die Entscheidungsträger weniger auf irgendwelche Analysen hören würden und mehr auf die Spieler dann hätten wir auch weniger schlechte Spiele. Zudem auch technisch und inhaltlich fertig entwickeln bis zu einem Gewissen Punkt. Moderne Titel sind einfach zu umfangreich um 100% Bugfrei zu sein. Das Zugeständnis müssen wir als Spieler schon machen.
Der Publisher von Cair Obscur ist Kepler Interactive, und bei diesem mischt Krafton ordentlich mit.
Und Krafton als Holding hat Geld, viel Geld, und eben die entsprechenden Kontakte.
Ich will den Erfolg von Sandfall in keiner Weise klein reden, ich feier Clair Obscur wie die meisten anderen auch.
Nur sollte man sich in diesem Fall von der Vorstellung verabschieden das dort 30 unerfahrene Nerds sitzen die ihr erstes eigenes Spiel programmieren.
Ein Spiel mit einer solchen Qualität kommt nicht von ungefähr, das sind alles keine Anfänger.
Die Qualität hat keiner angezweifelt. Die guten Zahlen sprechen klar für sich. Ich wollte nur sagen das egal wie gut man vernetzt ist eine externe Firma dir kaum was schenkt da auch hier Gehälter etc. bezahlt werden müssen. Eventuell bekommt man mit einem netten Abend in der Karaoke Bar ja einen Rabatt eingeräumt :D
Das Problem ist wir werden nie konkrete Zahlen sehen weder bei GTA VI noch bei Clair Obscur noch einem anderen Titel. Das wäre als Diskussionsgrundlage super interessant.
 
Wie mehrfach hier erwähnt, sind die verkauften Einheiten nicht mehr mit denen von früher zu vergleichen.
Außerdem haben viele Spiele Zusatzinhalte die kostenpflichtig sind, an denen die Entwickler sehr gut verdienen.
 
Die Qualität hat keiner angezweifelt. Die guten Zahlen sprechen klar für sich. Ich wollte nur sagen das egal wie gut man vernetzt ist eine externe Firma dir kaum was schenkt da auch hier Gehälter etc. bezahlt werden müssen. Eventuell bekommt man mit einem netten Abend in der Karaoke Bar ja einen Rabatt eingeräumt :D
Das Problem ist wir werden nie konkrete Zahlen sehen weder bei GTA VI noch bei Clair Obscur noch einem anderen Titel. Das wäre als Diskussionsgrundlage super interessant.
Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen das dort weit mehr als 30 Mann an diesem Projekt gearbeitet haben, und dass da durchaus auch ein AAA würdiges Budget vorhanden gewesen sein muss.
Ohne ordentlich Geld im Hintergrund bekommt kein frisches Studio Leute wie Andy Serkis in das Projekt.
Wenn man sich durch sozialen Netzwerke bzw Youtube klickt, ist der Tenor der Kommentare "And that with only 30 people!". Ist natürlich super fürs Marketing, entspricht so jedoch schlicht nicht der Wahrheit.
Wie auch immer, das Spiel ist super, und ich wurde die letzten 10 Jahre selten so gut unterhalten wie bei Clair Obscur.
 
Das wahre Zukunftsmodell für Spiele wird das kostenpflichtige Abo sein.
 
Dann ist es für mich unvermeidlich weniger games zu kaufen und wenn dann nur wenn der Preis gesunken ist. Fertig :ka:
Hat den zusätzlichen Vorteil, dass ich ein fertiges Spiel habe.
Die Branche wird sich automatisch gesund schrumpfen, was sie ja aktuell auch schon tut (massenweise Entlassungen).
Ich bin eigentlich auch der Meinung, das Spiele wahrscheinlich zu billig sind. Spiele waren über viele Jahre sehr preisstabil, doch irgendwann muss man den Preis eben auch mal berichtigen.
Aber, das nützt halt alles nichts, wenn der Kunde nicht gewillt ist 80-100€ für ein einzelnes Spiel auszugeben.
Es wird natürlich Ausnahmen geben. Wer unbedingt GTA spielen will, legt auch 100€ auf den Tisch. Wer unbedingt COD oder Fifa spielen will, legt vielleicht auch mehr auf den Tisch.
Bestes Beispiel waren hier in der Vergangenheit Aufschläge von 10-20€, damit man 5 Tage früher spielen kann. Viele Kunden sind gewillt das zu zahlen.

Inwieweit höhere Preise der Branche gut tun, muss sich zeigen. Wer es unbedingt haben will zahlt, der Rest wird eben auf Sales warten (oder verzichten). Und es ist auch logisch das die meisten Gamer sich nicht jeden Monat Spiele für 80-100€ kaufen werden. Da passt es ganz gut das heutige AAA-Produktionen 4-8 Jahre in Entwicklung sind. Denn bei solchen Preisen sollte der Trend ganz klar zu weniger Spielekäufen führen.
 
Ich wollte wissen, ob Phil Spencer von Microsoft, Andrew Wilson von EA oder Yves Guillemot von Ubisoft deinen Account übernommen hat, um hier solche Horrorszenarien zu propagieren.
Das wird kommen. Ganz automatisch. Es bewegen sich bis auf einige Ausnahmen alle Märkte in diese Richtung. Gaming wird keine Ausnahme sein.

Für die Konzerne bedeutet es einen kontinuierlichen, berechenbaren Geldfluss anstelle einmaliger wenig berechenbarer Einnahmen. Genau da wollen die Konzerne hin. Und genau darum wird es so kommen. Vielleicht nicht heute, vielleicht nicht morgen...aber so wird es kommen.
 
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