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EVGA RTX 2080 Austausch WLP

lipt00n

Freizeitschrauber(in)
Hallo Forum,

nach einem missglücktem RMA bei EVGA (Austauschkarte war nach einer Woche defekt), ermunterte mich der Mitarbeiter am Telefon, doch einfach mal einen Tausch der WLP zu probieren, wenn ich nicht warten will, bis ich eine zweite RMA starten kann (da die andere Karte noch auf dem Postweg war und sich in der Rückabwicklung befand). Ich bin jetzt ein bisschen mit dem Gedanken schwanger gegangen und würde das gerne machen. Er nannte mir zwar die Spaltmaße (nämlich 4x 1,25mm und 2x0,75mm) und sagte, ich kann auch bedenkenlos überall 1,5mm oder 2mm einsetzen, aber was er mir nicht sagte: Wie groß müssen die Teile denn sein?
Ich muss mir natürlich entsprechende Pads für den VRAM usw. besorgen und bin mir nicht sicher, wie viele von den erhältlichen Streifen ich benötige. Die Information wäre wichtig, BEVOR ich den Kühler demontiere, da ich mir keine DOwntimes erlauben kann/will.
Für die GPU an sich wollte ich auf die Mastergel Maker zurückgreifen.

Die Riege der RTX 2080 Besitzer hier im Forum, die selbst rumgebastelt haben, können mir doch dazu gewiss eine brauchbare (und kartenspezifische) Auskunft geben.

Danke bis hierher erstmal!

Gruß
lip
 

Shinna

Software-Overclocker(in)
Ist es wie damals bei den 1070/1080 das die Karten zu heiß werden? Damals hatte EVGA selber "VRM Thermal Pad Kits". Ich würde daher noch mal nachfragen ob das dieses Mal auch der Fall ist.
 

Bert2007

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich würde da ehrlich gesagt die Finger von lassen, nachher bringt es vermutlich nichts und bei erneuter RMA heißt es dann, dass du an der Karte herumgebastelt hast.

Ein Kühlerwechsel oder abnehmen ist bei EVGA abgedeckt von der Garantie. Ausnahme natürlich physische Beschädigungen...
Was ist denn dein genaues Problem? Kann das nicht so richtig raus lesen.
 
TE
lipt00n

lipt00n

Freizeitschrauber(in)
Ein Kühlerwechsel oder abnehmen ist bei EVGA abgedeckt von der Garantie. Ausnahme natürlich physische Beschädigungen...
Was ist denn dein genaues Problem? Kann das nicht so richtig raus lesen.

Hier mal mein Originaltext aus dem Forum von EVGA mit der Fehlerbeschreibung:

Die Lüfter meiner RTX 2080 XC dreht seit zwei, drei Wochen kurzzeitig total auf (ab 79°C), was mich in puncto Lautstärke fast vom Hocker bläst. Ich habe baulich am Gehäuse oder sonstigen System nichts geändert, auch an der Platzierung im Zimmer/am Schreibtisch hat sich nichts verändert. Eine Öffnung der Seitenwand bringt auch keine großartige Besserung, sie verzögert nur bzw. erhöht die Intervalle im Sekundenbereich, in denen die Lüfter hochdrehen.
Die Temperatur liegt im Idle (Desktop) bereits in den hohen 50ern, ich habe auf den Screenshots kurz Borderlands 3 und danach Battlefield V angeworfen, um ein paar Werte zu haben. Dazu sei aber gesagt: Die Raumtemperatur lag bei relativ kühlen 20°C und das System war noch nicht aufgeheizt. Die permanenten 77-79°C auf den Messdaten erhöhen sich während längeren Spielesessions (schon nach ca. einer halben Stunde) auf bis zu 83°C und dementsprechend noch mehr "Hopping" der Lüfterdrehzahl.
Ich habe die Karte seit Dezember 2018 im Einsatz und sie lief bis vor zwei, drei Wochen auch recht leise und definitiv kühler. Auf jeden Fall so kühl, dass der große Sprung in der Lüfterdrehzahl nicht aufgetaucht ist, also definitiv unterhalb von 78°C, auch nach mehreren Stunden unter Last, problemfrei. Die Lüfter standen im Desktopbetrieb auch mal still, was ja ein Feature der Karte ist, mittlerweile drehen sie auch hier dauerhaft, wenn auch nur mit 300-400 rpm und somit recht leise.
Nach Sichtkontrolle bei offenem Gehäuse dreht sich auch alles wunderbar, kein Schleifen oder Eiern der Rotoren o.ä. Die Karte ist annähernd staubfrei, so wie der Rest der Peripherie auch (ein Hoch auf Fractals Staubfilter). Das war mein erster Verdacht.
Ein Testlauf der verschiedenen Lüfterkurven über Precision X brachte auch keine Besserung.
Verbaut ist die Karte auf einem Aorus X470 Gaming 5 Wifi mit einem Ryzen 5 2600X (vom Macho gekühlt) in einem Fractal Define R5 mit 2x 140mm vorne Einlass und 1x 140mm hinten oben Auslass, was bisher ohne Probleme funktionierte.

Der Symptomatik nach zu urteilen, verdächtige ich mittlerweile die Wärmeleitpaste, die mir ausgetrocknet oder anderweitig in Mitleidenschaft gezogen zu sein scheint. Ich schäme mich ein bisschen, dabei über eine RMA nachzudenken, auf der anderen Seite traue ich mich nicht 100%ig, den Lüfter selbst zu demontieren und die Paste zu tauschen (vom Preis hochwertiger WLP mal abgesehen).

Im Moment ist es "nur" so, dass mich der Lärm unfassbar nervt (auch durch Kopfhörer durch, auch durch mein Mikrofon hörbar im Voicechat). Bei einer weiteren Verschlechterung der Kühlleistung habe ich aber Angst, zu viel Leistung zu verlieren, weil die Karte im Temperaturlimit hängt und sich runterdrosselt. Ich will echt nicht kleinlich sein, aber bei guten 750 EUR Investition will ich mich mit dem jetzigen Zustand auch irgendwie nicht zufrieden geben.

Was kann man tun? Wie wäre das weitere vorgehen? Gibt es irgendwas, was ich eventuell übersehen haben könnte? Wie gesagt, dieses verhalten tritt erst seit wenigen Wochen auf, vorher war die Karte leiser und kühler.

Danke!


Ich wollte hier editieren und habe mich versehentlich selbst zitiert/verklickt.

Dieser Beitrag hier ist dann zuviel, kann den ein Mod bitte löschen? Danke und Sorry für die Arbeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
lipt00n

lipt00n

Freizeitschrauber(in)
Hier mal mein Originaltext aus dem Forum von EVGA mit der Fehlerbeschreibung:

Die Lüfter meiner RTX 2080 XC dreht seit zwei, drei Wochen kurzzeitig total auf (ab 79°C), was mich in puncto Lautstärke fast vom Hocker bläst. Ich habe baulich am Gehäuse oder sonstigen System nichts geändert, auch an der Platzierung im Zimmer/am Schreibtisch hat sich nichts verändert. Eine Öffnung der Seitenwand bringt auch keine großartige Besserung, sie verzögert nur bzw. erhöht die Intervalle im Sekundenbereich, in denen die Lüfter hochdrehen.
Die Temperatur liegt im Idle (Desktop) bereits in den hohen 50ern, ich habe auf den Screenshots kurz Borderlands 3 und danach Battlefield V angeworfen, um ein paar Werte zu haben. Dazu sei aber gesagt: Die Raumtemperatur lag bei relativ kühlen 20°C und das System war noch nicht aufgeheizt. Die permanenten 77-79°C auf den Messdaten erhöhen sich während längeren Spielesessions (schon nach ca. einer halben Stunde) auf bis zu 83°C und dementsprechend noch mehr "Hopping" der Lüfterdrehzahl.
Ich habe die Karte seit Dezember 2018 im Einsatz und sie lief bis vor zwei, drei Wochen auch recht leise und definitiv kühler. Auf jeden Fall so kühl, dass der große Sprung in der Lüfterdrehzahl nicht aufgetaucht ist, also definitiv unterhalb von 78°C, auch nach mehreren Stunden unter Last, problemfrei. Die Lüfter standen im Desktopbetrieb auch mal still, was ja ein Feature der Karte ist, mittlerweile drehen sie auch hier dauerhaft, wenn auch nur mit 300-400 rpm und somit recht leise.
Nach Sichtkontrolle bei offenem Gehäuse dreht sich auch alles wunderbar, kein Schleifen oder Eiern der Rotoren o.ä. Die Karte ist annähernd staubfrei, so wie der Rest der Peripherie auch (ein Hoch auf Fractals Staubfilter). Das war mein erster Verdacht.
Ein Testlauf der verschiedenen Lüfterkurven über Precision X brachte auch keine Besserung.
Verbaut ist die Karte auf einem Aorus X470 Gaming 5 Wifi mit einem Ryzen 5 2600X (vom Macho gekühlt) in einem Fractal Define R5 mit 2x 140mm vorne Einlass und 1x 140mm hinten oben Auslass, was bisher ohne Probleme funktionierte.

Der Symptomatik nach zu urteilen, verdächtige ich mittlerweile die Wärmeleitpaste, die mir ausgetrocknet oder anderweitig in Mitleidenschaft gezogen zu sein scheint. Ich schäme mich ein bisschen, dabei über eine RMA nachzudenken, auf der anderen Seite traue ich mich nicht 100%ig, den Lüfter selbst zu demontieren und die Paste zu tauschen (vom Preis hochwertiger WLP mal abgesehen).

Im Moment ist es "nur" so, dass mich der Lärm unfassbar nervt (auch durch Kopfhörer durch, auch durch mein Mikrofon hörbar im Voicechat). Bei einer weiteren Verschlechterung der Kühlleistung habe ich aber Angst, zu viel Leistung zu verlieren, weil die Karte im Temperaturlimit hängt und sich runterdrosselt. Ich will echt nicht kleinlich sein, aber bei guten 750 EUR Investition will ich mich mit dem jetzigen Zustand auch irgendwie nicht zufrieden geben.

Was kann man tun? Wie wäre das weitere vorgehen? Gibt es irgendwas, was ich eventuell übersehen haben könnte? Wie gesagt, dieses verhalten tritt erst seit wenigen Wochen auf, vorher war die Karte leiser und kühler.

Danke!

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Der Vollständigkeit halber hier mein EDIT mit der Antwort des EVGA Supports, falls das hier mal jemand über die SuFu findet und ein ähnliches Problem hat:

Desweiteren, können wir Sie informieren, dass die Wärmepads, die Sie kaufen können, höchstwahrscheinlich als "Sheet" (10x10 bzw. 15x15) bekommen werden.
Dies ermöglicht Ihnen, diese entsprechend selbst zuzuschneiden. Hier empfehlen wir Ihnen, dass die Wärmeleitfähigkeit bei 1W/mK bzw etwas höher liegt.
Die Dicke liegt bei 1,25mm. Jedoch können Sie welche von 1 bzw 1,5mm verwenden.
Bei letzterem, ein etwas festeres drauf drücken, durchs festziehen der Schrauben reicht ind er Regel aus.

Da die Grafikkarte um die 12-15 kleine Pads braucht, für die jew. stellen (VRM; Speicher, Controller Chips)
ist das zuschneiden der Pads, die kosteneffizentere Methode.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen soweit weiterhelfen.
 

Rolk

Lötkolbengott/-göttin
Am besten nimmst du die Arctic Thermal Pads mit 1,5 mm. Die kannst du nach belieben zuschneiden und sie sind nah dran an der Leistungsspitze und bezahlbar.
 

Shinna

Software-Overclocker(in)
Schade das EVGA inzwischen quasi Zeit/Aufwand und Kosten auf den Kunden abwälzt. Damals haben sie einem wenigstens ein Set mit allen notwendigen Pads zugeschickt. Selbst das ist heute wohl nicht mehr drin.:wow:
 
TE
lipt00n

lipt00n

Freizeitschrauber(in)
Der Vollständigkeit halber:

Ich habe die WLP jetzt selbst getauscht (Mastergel Maker für 10 EUR) und alles ist wieder prima. Ich gebe dir Recht, Shinna, aber mir wars jetzt zu blöd eine neue RMA zu machen und zu warten und Pfand hinterlegen diesdas.
 
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