Eurogamer streicht die Wertungen aus den Tests

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Immer mehr Spielemagazine gehen dazu über, bei ihren Spieletests keine Wertungen mehr anzugeben. Auch Eurogamer springt auf den Zug auf, der gerade durch die Branche rattert und nach Mitstreitern sucht.

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Auweh, Leute... Nächstes mal bitte Korrekturlesen oder wenigstens mit Copy&Paste der Rechtschreibkorrektur von Word zuführen:

Im der Konsequenz ist Eurogamer natürlich, wie auch Joystiq zuvor, nicht mehr auf Metacritic vertreten und fließt damit auch nicht mehr in den Metascore ein, der von vielen noch als extrem wichtig empfunden wird. Außerdem wird Eurogamer Zuge der Änderungen auch seine Testmethoden ändern.

Mir sind die Wertungen eigentlich wurscht. Heutzutage lese ich mir lieber die Kommentare durch oder warte auf Reviews von Käufern, um mir (wenn es denn schon sein muss) vor dem Kauf eine Meinung zu bilden.
 
Finde die Aktion gut, besonders, weil nur noch Retail Fassungen getestet werden. Anhand einer Note in einem Test kauft doch kein normaler Mensch ein Spiel. Andersherum können Publisher mit (guten) Noten einfach Werbung machen. Tja, das fällt in diesem Fall flach, ist aber kein Nachteil für Spieler.
Totalausfälle, wie z.B. Aliens Colonial Marines, sollten sie aber unbedingt kennzeichnen.
 
Sehe ich ähnlich wie mein Vorredner! Das ist eine gute Entwicklung. Ich selbst hab mich - zum Guten wie zum Schlechten - schon ein paar aml durch Zahlen blenden lassen.

Dabei finde ich die vermeintlich objektive Punktevergabe (auch wenn augenscheinlich so schön differenziert wie bei "Gamestar") schon recht schwierig.

In der Tat wird man wohl aus einem gut abgewogenen Fazit mehr zeihen können als aus einer 65% Wertung.

Grüße

phila
 
Hab ich nichts gegen. Die Bewertungen waren eh nie objektiv.
Besonders wenn man Äpfel mit Äpfeln vergleicht.
BF3 hat auf allen Plattformen fast identische Bewertungen, obwohl die PC-Version ja die Konsolenversion + noch mal doppelten oder dreifachen Content enthält + Grafik wie Tag und Nacht + Support für unzählige Eingabegeräte, Privat-Server etc. Von instabilen Frames, unzureichenden Filtern etc. auf den Konsolen mal abgesehen, die auch noch als technische Mängel hätten in die Bewertung mit einfließen müssen.
Das gleiche gilt für Minecraft mit den Servern, den Mods, den Eingabegeräten, der Kartengröße etc. und mit Sicherheit noch für genügend andere Spiele, wo ich jetzt aber zu faul bin die rauszusuchen.
 
Defintiv der richtige Schritt in die richtige Richtung.
PCGames, Gamestar, Spieletipps, IGN und co sollten alle an einem Strang ziehen.
Alleine die Tatsache nur noch Release-Versionen zu prüfen und das dann eben nachzuholen, finde ich gut. :daumen:

Die Bewegung kann von mir aus noch ein Stück wachsen.
Pro und Contra sowie die drei Empfehlung sind weitaus entschlackter und verdaulicher, als ein eventuell riesiges Fazit mit Wertungen in denen sich die Prozentzahlen kaum unterscheiden und so einfach alles ne 90% + Bewertung bekommt, weil es Namen X trägt.

Obwohl ich User-Reviews und Kommentare heutzutage mehr vertraue als Seiten allgemein...
 
Viele Bewertungen sind schon etwas schwer nachzuvollziehen. Wenn man verschiedene Spiele, die mit Bugs verseucht released wurden, vergleicht kommt man zu dem Schluss, dass eben nicht objektiv bewertet wurde und Prozentangaben wertlos sind.

Bei PCGames steht ein verbuggtes AC:U mit unterdurchschnittlichen 74% schlechter da als bei jeder anderen Spieleseite, ein kaum weniger spielbares Raven´s Cry mit nur 40% und ein für die Allgemeinheit zum Start unspielbares BF4 mit sagenhaften 92%...
Bei letztem scheiterte eine faire Wertung vor allem an der speziellen Prerelease-Fassung des Spiels für die Computermagazine. Es gab spezielle Server und es wurde Alles getan, damit es bei den Testern gut weg kam. Spieler, die es live testeten waren allesamt deutlich weniger begeistert.
Daher würde mir ein einfaches "Gut/Empfehlenswert/muss man sich kaufen, wenn man diese Art von Spielen mag", "Durchschnitt/eher für Fans des Genre/vielleicht in einem Sale" und "Finger weg!" als grobe Wertung ausreichen. Wobei man so etwas auch leicht in Wertungen umrechnen kann. Dann ist "Gut" alles über 80%, "Mies" alles unter 40% und "Durchschnitt" irgendwo dazwischen...
 
Hab schon seit je her so gehandelt dass ich den Wertungstext durchgelesen hab anstatt die Ziffer am Ende zu betrachten. Das "Problem" von Fachzeitschriften ist ja dass sie ein Spiel möglichst neutral und für die breite Masse testen müssen, dabei können Punkte wie z.B. "hoher Schwierigkeitsgrad" und "Komplexität" je nach Zielgruppe entweder positiv oder negativ sein. Wie soll man sowas objektiv mit einer Zahl bewerten? Bekommt das Spiel jetzt 88% oder doch 90% weils knackig schwer ist?

Der Nachteil wird aber sein dass sich einige gegen einen Kauf entscheiden werden weil am Spiel keine 90 er mehr prangt und damit nicht mehr geworben werden kann.
 
Spontan finde ich das auch erst mal positiv.
Ich glaube Kotaku vergibt auch nur ein "Yes" or "No".

Es ist nur so das sich alle immer wie verrückt auf die ersten Tests stürzen um schnellst möglich bestellen zu können.
Hier fällt dieses System natürlich durch. Heutzutage muss man ja immer der erste sein.:schief:
 
Man könnte natürlich auch Demos veröffentlichen, damit sich der geneigte Interessent selbst ein Bild machen könnte, aber nein, man verlangt ja schon teilweise Geld für Beta-Zugänge späterer f2p-Spiele -.-
 
Die Intention ist natürlich richtig, fraglich ist nur ob Eurogamer dem wirtschaftlichen Druck standhält. Wer auf Metascore nicht vertreten ist und große Tests nach Release liefert hat da einen durchaus schweren Stand Klicks zu genieren und die braucht man. Da haben andere Magazine schlicht einen Wettbewerbsvorteil, wenn auch einen für den Verbraucher schlechten.
Hoffe mal das alles gut geht, ich finde vor allem die technischen Berichte (Face-Off, Performance Analysis) auf Eurogamer sehr interessant und fände es schade wenn es diese nicht mehr geben würde.
 
Man könnte natürlich auch Demos veröffentlichen, damit sich der geneigte Interessent selbst ein Bild machen könnte, aber nein, man verlangt ja schon teilweise Geld für Beta-Zugänge späterer f2p-Spiele -.-
Meinst du H1Z1? Ich denke das ist mit einem Premium-Account von z.B. Planetside 2 eher vergleichbar. Man muss ja nicht teilnehmen und F2P ist es erst, wenn es quasi auch spielbar ist bzw. sein sollte. Es ist Early-Access, da rege ich mich lieber nicht auf. ;)
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich auch früher fast nie Demos genutzt hatte: Es bestand einfach die Befürchtung, dass ich ein Game aufgrund einer schlechten Demo zu Unrecht von meiner Liste nehmen würde (Spielelemente, Story usw. wirken erstmal schlecht oder kommen zu kurz). Normalerweise steigt die Spannung wie im Film erst mit einem gewissen Fortschritt, der Anfang ist nur der Einstieg und Spoiler will man wiederum auch keine sehen.
So gesehen habe ich viele Games blind gekauft und bin dann bei eben jenen Serien geblieben (die üblichen Verdächtigen: MassEffect, DA, Thief, DeusEx, Hitman usw.). Selbst der schlechteste Teil einer solchen Reihe war immer noch mindestens "gut" (wenn es darüber noch "ausgezeichnet" und "sehr gut" gibt).
Neue Eindrücke, falls doch mal erforderlich, hole ich mir beim schnellen Überfliegen von User-Tests und kurzen Let´s Plays. Das passt mir persönlich eigentlich ganz gut... Im Vergleich mit der klassischen Demo finde ich da EAs Idee, Game-Probezeit, besser.
 
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Hab schon seit je her so gehandelt dass ich den Wertungstext durchgelesen hab anstatt die Ziffer am Ende zu betrachten. Das "Problem" von Fachzeitschriften ist ja dass sie ein Spiel möglichst neutral und für die breite Masse testen müssen, dabei können Punkte wie z.B. "hoher Schwierigkeitsgrad" und "Komplexität" je nach Zielgruppe entweder positiv oder negativ sein. Wie soll man sowas objektiv mit einer Zahl bewerten? Bekommt das Spiel jetzt 88% oder doch 90% weils knackig schwer ist?
Beides sehe ich nicht als Problem bei Tests der Fachpresse. Wenn ein Spiel schwierig, aber fair ist, gibt es keinen Grund zur Abwertung. Besitzt ein Kinderspiel Mechaniken, die nur Erwachsene verstehen, dann wäre das ein Grund. Ich finde, man kann das objektiv differenziert betrachten. Das Problem bei der Fachpresse ist eher, dass die Tester das Spiel mit anderem Blickwinkel und anderer Einstellung testen als "normale" Spieler. Es fängt bei klar abzugrenzenden Gegebenheiten, wie keine Probleme mit DRM Plattformen, weil zum Test wenig Last auf dem System ist, und reicht bis zu unterschiedlichem Gameplay, wie bei Alien: Isolation, dass den Spieler zwar zwingt langsam vorzugehen, aber der Journalist möglicherweise nicht so viel (Arbeits)Zeit hat.
 
Spontan finde ich das auch erst mal positiv.
Ich glaube Kotaku vergibt auch nur ein "Yes" or "No".

Positiv ist es, gar keine Note zu vergeben. Das Ja/Nein von Kotaku ist hingegen einfach nur hirnrissig, weil es ja die klassischen Punkte noch weiter vereinfacht und damit ein maximal pauschales Urteil vergibt. Das ist das absolute Gegenteil zum Konzept, gar keine Noten/Punkte mehr zu vergeben sondern ein Spiel differenziert in Text (oder Bild) auf den Zahn zu fühlen...
 
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