News Euro-Office gegen Microsoft 365: Duell steigt am 9. Juni 2026

Quelloffene Office-Software gibt es doch schon in Form von Libre Office und Open Office.
Aber noch mehr Auswahl ist natürlich nicht schlecht!
Haha!
Noch mehr Office Distros. Vermutlich auch noch mt dutzenden Oberflächen.
Wo soll das hinführen?
Anzahl der künftigen Open Source Office Lösungen
n = 1000¹²
Zuerst die Unzahl an Distro nun die Unzahl an Office Lösungen.
Da kommt man sich ja vor wie ein Andenken Räuber der sich nicht entscheiden kann welche Kuckucksuhr er nun mitnehmen soll.
Du empfiehlst ja auch niemanden einen VW Käfer.
Wenn Du noch einen gut erhaltenen bekommen kannst unbedingt zugreifen.
 
Solange es kein komplettes Set gibt welches 365 rigoros ersetzt, auch was Teams, OneDrive etc angeht und entsprechend kompatibel ist und auch Offline funktioniert, wird da zumindest bei uns an der Hochschule nichts passieren. Selbst wenn all die Punkte erfüllt werden, wird das ewig dauern.

Und selbst wenn gubt es Leute die seit 30 Jahren mit dem MS Paket arbeiten und alles noch zusätzlich mit kostenpflichtigen Addins zugeballert haben, die werden bis zum letzten Atemzug darum kämpfen nix verändern zu müssen und sich im Zweifel sogar die MS Sachen privat finanzieren damit alles bleibt wie es ist haha.

Privat werde ich das auf jeden Fall ausprobieren. Ich brauche dann nur noch eine gute europäische OneDrive Alternative und dann brauche ich nichts mehr von MS. Weder beim Office, noch beim Gaming in Zukunft.
 
Solange Firmen noch teilweise MS Office verwenden und die Excel Datei dann bei mir im LibreOffice zerschossen ist, kann ich damit nicht arbeiten.
Was aber tatsächlich weniger ein Problem der Open Source lösungen als von MS ist. Selbst da wo MS ja einen offenen Standard anbieten wollte ist viel bzw zu viel proprietär.
2010 oder so waren sie das, heute kommt ein Umsteiger aber in aller Regel aus über einem Jahrzehnt Ribbon Gewöhnung.
Man kann sich daran gewöhnen?
Sachen gibts!
 
Mit SoftMaker Office gibt es doch schon lange ein "echtes" (bezahl) Office aus Deutschland.
Das gibt's als standalone Versionen, für unterschiedliche Ansprüch, also quasi wie Home und professionelle bei MS Office 2024 und als Abo, wie Office 365.

Die Kompatibilität ist die bisher beste, wenn man es mit den ganzen Open source oder sonstigen kostenlosen Office Suits vergleicht.
Warum unterstützt man dann nicht einfach ein Unternehmen, das längst in Deutschland und damit der EU Software anbietet und Erfahrung hat?

Keine Ahnung ob man bei SoftMaker Office aktuell auch online zusammen Dokumente bearbeiten kann, da ich (noch) MS Office 2024 Home & Student nutze und vor Jahren Mal ein Jahres Abo bei Softmaker Office hatte, als MS das auch noch nicht geboten hatte.
Aber sollte ja realisierbar sein, vor allem mit staatlicher Investition.

Kann mir irgendwie auch kaum vorstellen, das aus einem speziellen OnlyOffice plötzlich eine viel höhere Kompatibilität mit MS Dokumenten gegeben ist, wenn das vorher immer das (vielleicht?) größte Problem bei only/libre Office und Co. war.
Auch das letzte libre Office Update, das die Kompatibilität drastisch erhöhen sollte, schafft es gerade nicht meine komplexen DOCs oder auch Präsentation etc. fehlerfrei darzustellen.
Und ja, einige werden wieder so tun als stimme das nicht, aber wenn's so wäre, hätte ich mich nach Windows auch gleich von MS Office verabschiedet.
SoftMaker Office war tatsächlich das einzige was es zu 99% konnte, weshalb ich, wenn der Support für MS Office 2024 ausläuft, auch dahin wechseln werde (außer es geschieht bis dahin noch ein wunder).
 
Jeder Schritt in eine eigenständige Zukunft bzw. mit der Möglichkeit von Konfliktfreien Alternativen, ist ein guter. Ob das ganze direkt angenommen wird oder ob es noch einige Zeit braucht um die Produkte besser anzupassen wird sich zeigen. In meinen Augen aber eine gute Sache, selbst wenn es dann eher Privat genutzt wird, die Anbindung bezüglich Teams und co ist natürlich für viele Stellen ein Hindernis vom Wechsel aus.
 
Ich kann schon sehen warum man hier OnlyOffice genommen hat, denn man will halt die Cloud Funktionen von MS365 nachbilden. Aber ich frage mich schon: Wenn es so schwer ist zu prüfen, dass der Quellcode von OnlyOffice nicht Russlandkontaminiert ist, will man das dann wirklich als Basis für eine Office Suite nehmen, mit der man europäische Eigenständigkeit sicherstellen und Datenabfluss vermeiden will? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein rigoroses Absuchen des Codes auf Backdoors viel einfacher ist als eine Neuentwicklung...

Mir wäre es daher lieber gewesen, wenn man das französische "La Suite" um die Office Funktionalität ergänzt hätte - aber na gut vielleicht war das auf der anderen Seite nicht gewollt.

Und ich hoffe weiter auf LibreOffice, weil OSS Programme, die komplett in der Hand von Unternehmen mit noch zusätzlichen Interessen sind haben auch immer ein Geschmäckle, und bleiben oft nicht komplett frei.
Solange es kein komplettes Set gibt welches 365 rigoros ersetzt, auch was Teams, OneDrive etc angeht und entsprechend kompatibel ist und auch Offline funktioniert, wird da zumindest bei uns an der Hochschule nichts passieren. Selbst wenn all die Punkte erfüllt werden, wird das ewig dauern.
Und deshalb fängt man lieber gar nicht an?

Abgesehen davon: Teams ist Müll, keine Ahnung wer sich das freiwillig antut, immer wenn ich das nutzen muss weil Externe drauf bestehen will ich den PC aus dem Fenster werfen. OneDrive sollte mit NextCloud abgedeckt sein.
Und selbst wenn gubt es Leute die seit 30 Jahren mit dem MS Paket arbeiten und alles noch zusätzlich mit kostenpflichtigen Addins zugeballert haben, die werden bis zum letzten Atemzug darum kämpfen nix verändern zu müssen und sich im Zweifel sogar die MS Sachen privat finanzieren damit alles bleibt wie es ist haha.
Ja und? Die Zukunft wartet im Zweifel nicht.
 
Die Frage ist, ob man solche Formate wirklich nutzen will und wie lange sie sich noch halten. Denn das ODF Format wurde u.a. als Standard in der öffentlichen Verwaltung festgeschrieben

Das hängt bei mir u.U. auch davon ab, wie performant ODF ist. Ist zwar schon eine Weile her, aber eine Zeit lang war bsw. XLSX für meinen Usecase schlichtweg viel zu lahm und limitiert. Habe halt noch paar Dateien im XLSB-Format, werde aber Stand heute wenigstens in absehbarer Zukunft keine neuen, hochkomplexe Excel-Werkzeuge mehr benötigen.
 
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Privat werde ich das auf jeden Fall ausprobieren. Ich brauche dann nur noch eine gute europäische OneDrive Alternative und dann brauche ich nichts mehr von MS. Weder beim Office, noch beim Gaming in Zukunft.

Schau dir das kdrive aus meinem anderen Post hier im Thread an, die sitzen in der Schweiz und arbeiten perfekt mit
Libreoffice zusammen. 3-5 Sek. nach speichern der Datei auf dem Rechner wird syncronisiert, auch Android wir unterstützt.
Selbst die kostenlose Version reicht locker für paar Office Dokumente und die notwendigsten Bilder, besser als OneDrive...
 
Und deshalb fängt man lieber gar nicht an?
Als Entwickler?
Wenn man Geld kassieren kann, klar.

Als Unternehmen und Nutzer?
Mir stellte sich schon die Frage, wie lange es das wohl geben wird.
Man stellt alles um und nach 3-5 Jahren... nochmal zurück.

Da wundert mich, warum man nicht Open- oder Libreoffice als Basis genommen hat?
Weil es wohl einfacher ist, irgendwas zu entrussifizieren und eh genug Kohle vorhanden ist, egal was daraus wird.
 
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Also hat MS mit seiner quasi Erpressung durch absichtlich krumme Formate bei dir erfolgreich "kleines Geld" raus gedrückt.
Jepp, ziemlich genau 29,99 Euro. Lizenz für 3 PC´s. Echt teuer. Key bei nem bekannten Online-Shop in Deutschland gekauft. Also dafür, das ich Word 2-3, Excel 1-2mal im Jahr und den Rest des Programms gar nicht nutze. Ist halt ärgerlich, wenn bei Alternativen immer wieder Darstellungs- und Druck-Probleme auftreten, selbst bei mit Office 2003/OfficeXP erstellten Dokumenten.
 
Jedes Mittel, um aus der Erpressbarkeit und Abhängigkeit von Amerika zu kommen, muss genutzt werden. Ich erinnere mal daran:


Sowas sollte bei jedem Alarmglocken läuten lassen. Und erneut ist Frankreich hier zum Beispiel konsequent. Überhaupt hat Frankreich mit De Gaulle vieles richtig gemacht, was sich jetzt als klarer Vorteil herausstellt.

Frankreich hat die Rafale als Fighter, Mistral als KI, eigene vollkommen unabhängige Nukes und nun setzen die auch im Regierungsbereich alles auf domestische Lösungen, was Software angeht, wie Teams-Ersatz etc.


Sowas sollte Vorbild sein.

Die Tatsache, dass jedes Handy quasi mit Googles Android läuft, sollte auch Albträume bereiten. Ich mag gar nicht dran denken, was das für ein Druckmittel ist.
 
Sehr gut, mehr davon. Dann ein europäisches Betriebssystem, gerne auch zwei. Das belebt den Markt.

Total wahnsinnige Idee, wir machen dann auch noch unsere Hardware selber.
 
Das hängt bei mir u.U. auch davon ab, wie performant ODF ist. Ist zwar schon eine Weile her, aber eine Zeit lang war bsw. XLSX für meinen Usecase schlichtweg viel zu lahm und limitiert. Habe halt noch paar Dateien im XLSB-Format, werde aber Stand heute wenigstens in absehbarer Zukunft keine neuen, hochkomplexe Excel-Werkzeuge mehr benötigen.
Lahm offenbar trotz aktueller, leistungsfähiger Hardware?
 
Intelligentes Design würde es beweisen, wenn die Kopier- oder genauer Einfügefunktion standardmäßig nicht die Formatierung übernimmt, sondern nur, wenn man das extra wünscht - also umgekehrt wie üblich, aber das Übliche ist meist ein hammermäßiger Unsinn (darum sollte es umgekehrt sein). Oder wenn es zumindest beim Rechtsklicken einen eigenen Menüpunkt dafür hat, wie LibreOffice, statt das wie OpenOffice in obskuren Einstellungen oder Tastenkürzeln zu verstecken (Tastenkürzel gehen, aber muss man immer erst rausfinden und kann man vergessen - so wie mit allerhand Browserkram).

(Jetzt hat sogar schon die Samsung Notes Mobile-App standardmäßig geändert, alles immer mit Formatierung einzufügen. Das hat da überhaupt nichts zu suchen. Und aus irgendeinem Grund bedeutet das auch, dass das Schriftbild dann ausgewaschen ist... "Komfort pur", denken die sich bestimmt. Darum für mich ein Benchmark, wenn man das nicht so macht.)
 
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