Erstes Sandy Bridge-E Mainboard von Gigabyte mit X79-Chipsatz auf der Computex gesichtet Update 6:Vermutung zu SATA Ports bestätigt

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Wann hat denn Intel den Ramstandard gewechselt ohne neuen Sockel/neues Board? Wäre mir absolut neu.

Allzu oft ist es ja noch nicht passiert und kein einziges Mal im Zeitalter CPU integrierter Speichercontroller...

Mit Chipsatz immerhin Sockel 775 (DDR2, DDR3), Sockel 478 (Rambus, DDR, DDR2)- es gab also für jeden Speicherwechsel des letzten Jahrzehnts mit Ausnahme von SDR -> DDR eine Plattform mit zwei Speicherstandards

Das die genannten Sockel großteils relativ zeitgleich mit dem Speichergenerationswechsel ausgelaufen sind oder released wurden hatte jeweils andere Gründe

Ob es ein Ivy-E geben wird, würde ich aber nicht zwingend unterschreiben.

Ich auch nicht...

Ivy soll sich ja hauptsächlich um die iGPU kümmern, und die hat SB-E bekanntlich nicht.

Bei Westmere war das ähnlich...

Kann also auch ein reinen schrink zwischen durch werden, womit man stärkere Prozessoren dann raus hauen kann. Mehr erwarte ich mir von einem Ivy Bridge E nicht wirklich.

Klar- wie der Gulftown eben; Zwischen dem Sandy Bridge E Start und dem Haswell E Start (vermutlich irgendwann Mitte 2013) ist ja massig Zeit; wenn man in 22nm fertigen kann, warum sollte man die Möglichkeiten nicht nutzen; sicher, am Anfang ist es vielleicht etwas sinnvoller erst Notebook CPUs zu produzieren, bei denen der Verbrauch wichtiger ist aber die Kapazitäten werden ja sicher ausgebaut

Den Itanium darfst du aber nicht mit einem x86 vergleichen. Für den Itanium gibt es fixe Verträge das so und so lange neue CPUs hergestellt werden etc etc. Intel ist da auch im Zwang drin den Sockel NICHT zu wechseln. Für den normalen x86 gibt es so etwas nicht.

Klar; trotzdem bin ich überzeugt davon, dass Intel im High-End Bereich ein massiv größeres Interresse hat den Sockel zu halten (da eben hier weit häufiger aufgerüstet wird als bei der meist in Komplett PCs oder gar Notebooks verbauten Mainstreamplattform)

Das Märchen, Intel würde Sockelwechsel absichtlich provozieren oder zumindest nicht viel Wert auf Kontinuität in diesem Bereich legen glaube ich jedenfalls nicht; bleibt der Sockel muss sich Intel das "Aufrüstbudged" nicht mit den MB Herstellern teilen...

Also mich würde es schon sehr wundern, wenn DDR4 erst 2014 oder gar später kommt. Ich rechne mit Sommer 2012 oder spätestens 2013 damit. Der Druck aus dem Serverbereich ist da sparsameren und schnelleren Speicher zu haben und zusätzlich gibt es eben schon funktionstüchtige DDR4 Riegel, soweit mir dies bekannt ist.

Aktuell hört man ja nicht viel; Samsung und Hynix haben irgendwelche Prototypen und wollen im 2. Halbjahr 2012 mit der Produktion beginnen (wenn alles gutgeht...), die Prototypen sind aber anscheinend aktuell nicht viel schneller sind als aktueller High-End DDR3, Rambus bastelt auch noch irgendwas anderes, und wenn keine Plattform vorhanden ist ist der wird auch kein Speicher kommen; jedenfalls sieht alles nicht dannach aus als käme DDR4 schon 2012

Das der Bulldozer II DDR4 bekommt halte ich auch für sehr unwahrscheinlich, selbst wenn DDR4 zum Bulldozer II Start bereits verfügbar ist; Anfangs wird er wie üblich sehr teuer sein, AMD will seine berühmten Preis/Leistungs- Kunden sicher nicht mit überteuertem Speicher vergraulen

Der Schritt von PCI-E1.0 auf 2.0 war nicht sonderlich groß. Da wurden ja nur die Taktraten hoch gedreht und sonst noch einige Feinheiten geändert. Bei 3.0 brauchst du aber einen komplett neuen PCI-E Controller. Es bleibt ja praktisch nichts mehr Gleich. Taktraten ändern sich deutlich, und dazu der Umstieg auf 8/10 Bit Coding von 128/130 Bit Coding. Das sind halt schon massive Veränderungen, und son PCI-E Controller ist jetzt nicht wirklich trivial zu realisieren. Ich konnte bischen mit Leuten drüber reden die mit FPGA Implementierungen gearbeitet haben, und laut denen sind das ziemlich Brocken. Sieht man ja auch auf den DIE-Shots, das der recht viel Platz einnimmt.

Ich bin Zuversichtlich, dass AMD und nVidia dieser Aufgabe gewachsen sind; AMD benötigt den Controller sowieso auch für den Bulldozer II, nVidia steht mit den HPC Ambitionen unter recht großem Druck in dieser Hinsicht, möglicherweise kann nVidia auch bei Intel abmalen, die sind ja jetzt "Bros"

Warum sollte das eine Schnappsidee sein? Wie groß ist denn der Unterschied zwischen 16x und 8x PCI-E 2.0? Richtig so 2-5%. Also reicht doch ein 8x PCI-E 3.0 für den Ottonormaluser völlig aus.

Es gibt einen Unterschied, einen werbewirksamen Unterschied und er wird mit zukünftigen GPU Generationen sicher nicht kleiner

Mir wäre zumindest keine Karte mit eingeschränktem PCI-E bekannt.

Es gibt eine ganze Reihe low-end PCIe 1x Karten für Office (Multiscreen) und HTPCs, mir sind etwa PCIe 1x Versionen der nVidia ION, der GeForce G210, der Matrox Millenium G550 LP, der ATI FirePro 2450 und der nVidia Quadro NVS 300 bekannt; sicher alles keine High-End Grafikkarten und wahrscheinlich auch keine Abfallchips aber sie existieren

Skysnake schrieb:
Superwip schrieb:
[Intel Ivy Bridge E]

Was kann man denn erwarten?

Ich rechne jedenfalls noch mit einem 10/12 Kerner auf Ivy Bridge Basis Mitte 2012, ähnlich dem Gulftown- aber angekündigt ist hier ja rein garnichts
[AMD Bulldozer II (?)]

Wie du schon gesagt hast 5/10 Modul BD, mit Detailverbesserungen am Kern, PCI-E 3.0, LGA und je nach dem wie sich DDR4 entwickelt eben auch womöglich ein DDR4 Speicherinterface. Die Punkte bis auf den DDR4 Controller sind eigentlich als sehr sehr sicher zu betrachten.

Ich glaube, wie reden irgendwie aneinander vorbei...
 
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Wenn das so ist, dann wird der Sockel, ganz blöd gesagt, nicht "tot" sein, wenn ein neuer kommt, denn schließlich unterstützt er ja USB3 und all den anderen Kram, außer eben DDR4. Aber solang der Leistungsunterschied nur minimal ist, wird man ihn noch kaufen und benutzen.
Beim 775er ist das halt so, dass er ja nun vergleichsweise alt ist und Leistungsmäßig ein relativ großer Unterschied spürbar ist, verglichen mit aktuellerem. Dieser Sockel ist für mich auch tot, deswegen gucke ich ja nach einem neuen System ;)
Nur wird es wahrscheinlich so sein, dass der Unterschied zwischen SB-E und dessen Nachfolger bzw Bulldozer und Bulldozer2 nicht Weltbewegend sein wird. Und selbst wenn, dann bin ich mit dem SB-E oder dem Bulli immer noch recht gut bedient.

mfg

Das mit USB 3 war ja auch nur ein Beispiel, die Leistung eines Core i7 kriegt ein Penryn auch nicht hin, da kann er sich noch so anstrengen, ist halt eine ältere Architektur und das ist es ja eben, ist die neue Architektur da, wird man die auch vermarkten wollen und nicht noch auf eine alte setzen und Haswell wird eben wieder eine neue Architektur darstellen, während Ivy nur ein Shrink von Sandy ist.
 
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Oh ja stimmt, da haben wir wohl aneinander vorbei geredet :lol:

Was der Umstieg des Speicherinterfaces angeht, so war das damals kein Problem, der Ram-Controller war halt in der North-Bridge, also ohne Probleme austauschbar, da man ja weiterhin die gleiche Anbindung zur CPU verwenden konnte. Das geht jetzt nicht mehr. Ergo wird eine komplett neue CPU fällig, und da tut man sich teils schon einfacher einfach einen neuen Sockel zu nehmen, da man die Pins einfach anders belegen kann. Interessiert ja dann keinen.

Was aber die Sache angeht von wegen Intel würde Sockelwechsel etc. nicht provozieren, so würde ich dem nicht ganz zustimmen. Was QPI z.B. angeht, wechselt Intel grad so wie Sie bock haben, deswegen gibt es auch kaum Erweiterungskarte/FPGA für die Sockel. Ich glaub grad 1 oder 2 Firmen gibt es inzwischen die mit Intel so gut zusammen arbeiten, das Sie Infos bekommen. Ansonsten darfst du MASSIG Geld abdrücken und bekommst dennoch kaum Infos. Mit HT nicht zu vergleichen. Da hat man etwas auf das man sich verlassen kann. Bei Intel nicht. Die wechseln halt echt wies Ihnen grad passt. Zumindest laut meinem Prof, der wohl durchaus daran interessiert war unter Umständen QPI zu nutzen. Hat uns auch bischen zu QPI erzählt im Vergleich zu HT. Da hat teils die komplette Vorlesung die Hände überm Kopf zusammen geschlagen, weil die wirklich komische Sachen teils machen :schief:
 
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QPI ist halt Intel Eigengewächs, das ist kein offener Industriestandard, wie HT oder so, da macht Intel halt das, was sie wollen und niemand kann da mitreden oder gar mitbestimmten.
 
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Jo, und das ziehen die auch absolut durch, auch wenn die eine oder andere Firma ein schweine Geld für Infos zu den Grundzügen des Protokolls etc. hingelegt hat, und dafür Produkte entwickeln will.

Von einer Generation zur nächsten kann sich da alles ändern, und selbst innerhalb einer Generation gibt es teils Unterschiede. Als Hersteller eines Drittproduktes bist du da echt gekniffen...

Naja, mal sehen ob Intel sich da nicht doch etwas beruhigt. Mit Extoll steht ne ziemlich interessante Netzwerkkarte in den Startlöchern und die Setzt auf HT bzw. als Alternative für Intel auf PCI-E, wobei das, denke ich mir dann halt etwas langsamer sein wird. Überhaupt gibts da noch ein paar ZIEMLICH coole Sachen :D

Ich bin auf jeden Fall auf die Supercomputer in Hamburg dieses Jahr gespannt. Hoffentlich erfährt man das etwas mehr über Extoll :D
 
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Was der Umstieg des Speicherinterfaces angeht, so war das damals kein Problem, der Ram-Controller war halt in der North-Bridge, also ohne Probleme austauschbar, da man ja weiterhin die gleiche Anbindung zur CPU verwenden konnte. Das geht jetzt nicht mehr. Ergo wird eine komplett neue CPU fällig, und da tut man sich teils schon einfacher einfach einen neuen Sockel zu nehmen, da man die Pins einfach anders belegen kann. Interessiert ja dann keinen.

Da wurde aber nicht immer die Northbridge getauscht...

Liste von Intel Northbridges des letzten Jahrzehts, die mehr als einen RAM Standard unterstützen:

845 (Pentium IV): DDR, SDR
915P (Pentium IV/Pentium D): DDR, DDR2
915G (Pentium IV/Pentium D): DDR, DDR2
915GV (Pentium IV/Pentium D): DDR, DDR2
910GML (Pentium M/CeleronM): DDR, DDR2
915GM (Pentium M/CeleronM): DDR, DDR2
915PM (Pentium M/CeleronM): DDR, DDR2
P35 (Core2): DDR2, DDR3
X38 (Core2): DDR2, DDR3
X48 (Core2): DDR2, DDR3
P43 (Core2): DDR2, DDR3
P45 (Core2): DDR2, DDR3
G41 (Core2): DDR2, DDR3
G43 (Core2): DDR2, DDR3
G45 (Core2): DDR2, DDR3
B43 (Core2): DDR2, DDR3
Q43 (Core2): DDR2, DDR3
Q45 (Core2): DDR2, DDR3
GL40 (Core2 Mobil): DDR2, DDR3
GS45 (Core2 Mobil): DDR2, DDR3
GM45 (Core2 Mobil): DDR2, DDR3
PM45 (Core2 Mobil): DDR2, DDR3

Sockelseitig sehe ich kein Problem; die Zahl der benötigten Pins wird sehr wahrscheinlich gleich bleiben, Quadchannel sei dank hat man auch genug Pins für das neue Konzept jeden Riegel einzeln direkt anzusteuern, daher braucht man auch keinen neuen Sockel; AMD hat ja mit dem AM2+ -> AM3 Wechsel gezeigt, dass es gut möglich ist, den Speicherstandard zu halten; AM3 CPUs nutzen auch die selben Pins für DDR2 und DDR3

Interessiert ja dann keinen.

Doch, jeden, der aufrüsten will...

Wird der Sockel beibehalten steht der Kunde nicht neuerlich vor der "AMD oder Intel" Entscheidung (vielleicht ist Intel aber so naiv anzunehmen, AMD wäre längerfristig nicht in der Lage Produkte zu liefern auf die man von einem Sandy Bridge E aus sinnvoll aufrüsten könnte...) und kann sein Budged eher auf den CPU konzentrieren (an dem Intel das mit Abstand Meiste verdient, solange er kein Intel MB nutzt) anstatt es auf diverse neu benötigten Komponenten aufzuteilen; daher ist Intel, speziell auf der High-End Plattform (Sowohl High-End PCs als auch Server und Workstations werden wohl eher aufgerüstet als irgendwelche Office PCs oder Notebooks) besteht also meiner Meinung nach, wie gesagt, durchaus ein Grund für Intel die Kompatibilität beizubehalten

Was QPI z.B. angeht, wechselt Intel grad so wie Sie bock haben

Ich bin auch der Meinung, dass Intels fragwürdige Informationspolitik zu seinen Bussystemen wenig mit der Sockelpolitik zutun hat; die CPUs und Chipsätze blieben ja kompatibel...
 
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