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Epic vs. Apple: Jetzt muss sich Tim Cook vor Gericht rechtfertigen

mhmilo24

PC-Selbstbauer(in)
Es gibt genug Konsumenten, die keinen alternativen Store wollen, mich eingeschlossen.

Apple fährt derzeit einen hervorragenden Kurs, gerade das geschlossene Ökosystem ist hier ein qualitativer Vorteil.

Inwiefern betrifft einen Konsumenten ein zweiter Appstore, der nicht installiert werden muss, aber werden kann?
 

DarkWing13

Software-Overclocker(in)
Wenn man in einer Firma nur das "Gefühl" hat profitabel zu arbeiten, und sei es nur in einem Bereich, dann sollte man entweder keine Firma führen, oder einmal über die Strukturen nachdenken... :devil:
Ich denke aber eher, dass Hr. Cook ganz genau weiß, was für einen Goldesel er da im Stall stehen hat... :hail:
 

DrNGoc

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Natürlich werden sie ihn weiterbetreiben, dafür haben sie zuviel investiert und das ganze wird (angeblich) bald profitabel. Allerdings kann es sein, dass sie danach den nächsten Streit vom Zaun brechen. Für EPIC wäre es ideal wenn die gesparten Storegebühren an den Kunden weitergegeben werden. Ein Spiel bei Steam also z.B. 59€ kosten würde und bei EPIC nur 49€. In der Vergangenheit hat Steam sowas verboten, jetzt zwar nichtmehr offiziell (meines Wissens), aber dennoch kommt das ganze nicht in gang. Es wäre für EPIC lukrativ, da mal nachzuhaken.
Valve hat noch nie verboten Spiele auf anderen Plattformen günstiger zu verkaufen.

Diese Klausel, auf die du dich beziehst, bezieht sich nur auf die jeweilige Steam-Version eines Spiels. Also, wenn du neben Steam auch Steam-Keys selbst oder auf anderen Plattformen (aka seriöse Keyseller, wie z.B. GreenManGaming, GamesPlanet, Humble Bundle) verkaufen möchtest. Vom Erlös von Steam-Versionen, welche nicht direkt in Steam gekauft werden, nimmt Valve übrigens 0% – schon immer. Wichtig ist auch, dass es bei der Klausel nur um die UVP geht. Deshalb bekommst man die Spiele bei den Keysellern selbst zu Release schon oft ein gutes Stück günstiger als auf Steam selbst, weil diese für ihre Dienstleistung geringere Provisionen verlangen und dementsprechend rabattiert werden.

Das heißt eben auch, dass dein angegebenes Beispiel vollkommen valide und auch seitens Steam erlaubt wäre. Ein Spiel, das bspw. auf GOG, dem EGS und Steam erhältlich ist, dürfte überall unterschiedliche Preise haben oder eben auch geringere als auf Steam, weil weder EGS noch GOG verkaufen dort Steam-Versionen. Dass die Spiele beim EGS trotzdem dasselbe Kosten liegt an den Publishern/Entwicklern, die die Preise selbst festlegen dürfen.

Valve hat eine gewisse Marktmacht, ja, aber die haben sie sich hart und fair erarbeitet – und damit auch verdient. Ausgenutzt haben sie sie dennoch noch nie.
 
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