Entwicklung der Autoindustrie am Beispiel des Elektrolaster Street Scooter

"Redox"-Flow-Batterien, genau das meinte ich. :top:.
Das sind genau die Lösungen für den Haushalt mit Solaranlage und kleinem Windrad. Anstatt Öltank wird es eben ein Tank für die Batterie, anstatt Heizung gibt es eine Brennstoffzelle. Die Investitionskosten steigen damit gar nicht so gewaltig, man wird aber ziemlich autark.

Das ganze muss ein Gesamtkonzept werden, in dem die häusliche Produktion, der Fahrzeugspeicher und einer eigene Graoßbatterie im Haus zusammenfunktionieren. Und da funktioniert auch in Mietshäusern und mit Garagendächern. Dazu kommen die ersten Fassadensolaranlagen. Es wird also jeder seinen Platz finden. Es liegt dann nur an der Investitionsbereitschaft und Möglichkeit.
 
Das sind genau die Lösungen für den Haushalt mit Solaranlage und kleinem Windrad. Anstatt Öltank wird es eben ein Tank für die Batterie, anstatt Heizung gibt es eine Brennstoffzelle. Die Investitionskosten steigen damit gar nicht so gewaltig, man wird aber ziemlich autark.

Das ganze muss ein Gesamtkonzept werden, in dem die häusliche Produktion, der Fahrzeugspeicher und einer eigene Graoßbatterie im Haus zusammenfunktionieren. Und da funktioniert auch in Mietshäusern und mit Garagendächern. Dazu kommen die ersten Fassadensolaranlagen. Es wird also jeder seinen Platz finden. Es liegt dann nur an der Investitionsbereitschaft und Möglichkeit.

Das ist doch völliger Unsinn,
nur die Kosten um den Ökostrom vom Norden in den energiehungrigen Süden zu leiten, belaufen sich doch jetzt schon in Milliardenhöhe,
ganz zu schweigen davon, Insellösungen mit einzubinden. :ugly:

Wenn du für 1 kWh Strom 3 € zahlen wirst, dann wünsche ich viel Spaß. :D
 
Das ist doch völliger Unsinn,
Nein, ich sehe das wirklich ganz anders. Schau Dir die Alternativen an, was kosten neue Kernkraftwerke?
Alleine der Verhandelte Festpreis von über 10 Cent pro KWh Strom ist lächerlich. Siehe Hinkley Point C. Windstrom ist am 6 Cent zu beziehen, tendenz sinkend
Kernkraftwerk Hinkley Point – Wikipedia

Willst Du Kohlekraftwerke bauen? Sie sind vordergründig billig, aber wie beziffert man die Umweltschäden und die Belastung für Leib und Leben durch Abgase? Kommen wir zur Brennstoffzelle. Da gibt es Leute, die kaufen Autos mit Brennstoffzellen. Was für ein Humbug, wäre es viel sinnvoller, in Häusern anstatt Gasbrennern Brennstoffzellen zu installieren, die Strom und Wärme produzieren. UNd ob man nun eine Brennstoffzelle für Methan oder eine Vanadium Redox Reaktion nimmt, ändert an den Kosten wenig.

Es wird natürlich teurer, als Öl, was selbstständig aus dem Boden sprudelt oder Kohle, die quasi an der Oberfläche liegt, zu verbrennen. Von diesen Nutzungen müssen wir aber weg und es gibt keine billigeren Alternativen, als EE. Es fehlt der politische Wille, sinnvolle Gesamtkonzepte umzusetzen. Keine nimmt sich das Thema an und die Grünen kommen wieder nicht in die Regierung. Kosten für eine Stromtrasse musst Du auf hundert Jahre umlegen. So alt sind bei uns z.T. Leitungen und Schaltungskästen. Das Zeug hält Ewigkeiten.

Ein Milliardengrab war ist und bleibt die Kernkraft, wenn man alle direkten und indirekten Subventionen zusammen rechnet. Und die Kosten gehen erst noch los, sobald Endlager für 100.000 Jahre bewacht werden müssen.

Elektrofahrzeuge werden wunderbar in ein Gesamtkonzept passen, so es denn mal gestrickt würde
 
Nein, ich sehe das wirklich ganz anders. Schau Dir die Alternativen an, was kosten neue Kernkraftwerke?
Alleine der Verhandelte Festpreis von über 10 Cent pro KWh Strom ist lächerlich. Siehe Hinkley Point C. Windstrom ist am 6 Cent zu beziehen, tendenz sinkend
Kernkraftwerk Hinkley Point – Wikipedia

Ja, ja, Subventionen. :(
Ich hab keine Ahnung, wie viele Subventionen die Atomlobby weltweit schon abkassiert hat, aber ich rechne stark mit mehreren Billionen.
 
Ja, ja, Subventionen. :(
Ich hab keine Ahnung, wie viele Subventionen die Atomlobby weltweit schon abkassiert hat, aber ich rechne stark mit mehreren Billionen.
Das sind nur die direkten Subventionen. Indirekte, wie z.B. kein Versicherungsschutz bei größeren Unfällen (Begrenzung auf 1 Milliarde Schadensschumme), Endlagerung und Entsorgung sind noch eine ganz andere Nummer.

1. Atomprogramm (1956 bis 1962): 1,452 Mrd. DM
2. Atomprogramm (1963 bis 1967): 3,801 Mrd. DM
3. Atomprogramm (1968 bis 1972): 6,154 Mrd. DM
4. Atomprogramm (1973 bis 1976): 3,253 Mrd. DM (bis 1974)
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/07/056/0705682.pdf
 
Ist mir klar, ich hatte aber nur diese Zahlen und diesen Link in meinem Verzeichnis :D
Ich fange doch jetzt nicht an, groß zu recherchieren...

1976 ist aber auch schon eine Weile her. :D

Aber so ist das eben. Die Energieindustrie ruht sich aus und kommt nie auf die Idee, mal in die eine oder andere Richtung zu forschen und sich weiter zu entwickeln.
Am Ende wird es wie immer sein -- der Staat wird mit Milliarden Investitionen das Schiff schaukeln müssen.

Wie alt sind eigentlich die ganzen Stromleitungen? Hat da schon mal einer wieder was investiert?
Ich meine nicht in neue Stromtrassen sondern die alten instand zu halten.
 
Instandhaltung von Infrastruktur? In Deutschland?
Selbst beim BBC dürft ich heute wieder lesen, dass Deutschland als westliches Land einer solchen Größe auffällig wenig für Infrastruktur ausgibt.
 
Instandhaltung von Infrastruktur? In Deutschland?
Selbst beim BBC dürft ich heute wieder lesen, dass Deutschland als westliches Land einer solchen Größe auffällig wenig für Infrastruktur ausgibt.

Gelesen hatte ich bisher noch nichts.
Aber ich habe den Verdacht, dass da gar nichts investiert wird und wenn das Stromnetz kurz vor dem Kollaps ist, weil die Leitungen uralt sind, wird nach dem Staat geschrieen, der doch bis einspringen und bezahlen soll.
Und der Staat lässt sich ja immer gerne über den Tisch ziehen.
 
Deswegen sagte ich auch "intern". Er hat in der Öffentlichkeit bisher lediglich ein paar mal nebenbei erwähnt, dass er da an ein paar Ideen arbeite. Wie er den Strom für sein E-Flugzeug speichern will weiß ich nicht, auch nicht wie er es antreiben will (klassischer Propeller, elektrische Turbine). Soweit ich seinen Äußerungen entnehmen konnte, ging es um Flüge bis 2000-4000 Meilen (also "Nahverkehr). Und ich vermute, er meinte damit auch keinen elektrischen A380 o.ä.:D

Die 400km/h schafft ja schon sein schnellstes E-Auto, da wird sein E-Flieger - sofern er kommt - vermutlich schon etwas schneller sein.

Ist das nicht genau der Anwendungsbereich, für den er Hyperloop zusammenträumt?
Wäre imho sogar sinnvoller. Und wenn ich das von Hyperloop sage, dann muss die Alternative schon richtig mies aussehen :ugly:


Das ist doch völliger Unsinn,
nur die Kosten um den Ökostrom vom Norden in den energiehungrigen Süden zu leiten, belaufen sich doch jetzt schon in Milliardenhöhe,

Die Kosten ein Atommüllnichtlager anzugucken laufen auch in die Milliarden. Von den Leitungen hat man wenigstens was, nachdem sie gebaut wurden.


Was für ein Humbug, wäre es viel sinnvoller, in Häusern anstatt Gasbrennern Brennstoffzellen zu installieren, die Strom und Wärme produzieren. UNd ob man nun eine Brennstoffzelle für Methan oder eine Vanadium Redox Reaktion nimmt, ändert an den Kosten wenig.

Gibt es mittlerweile eigentlich Methandirektbrennstoffzellen, die robust genug für den Einsatz zur Hausversorgung sind?
 
Ein Milliardengrab war ist und bleibt die Kernkraft, wenn man alle direkten und indirekten Subventionen zusammen rechnet. Und die Kosten gehen erst noch los, sobald Endlager für 100.000 Jahre bewacht werden müssen.
Obwohl ich kein direkter Kernkraftgegner bin frage ich mich, wieso man sowas von privaten Unternehmen machen lässt. Wenn der Staat schon die Kosten hat soll
er auch den Gewinn haben bzw mit der Energie keinen Gewinn machen.
Ist das nicht genau der Anwendungsbereich, für den er Hyperloop zusammenträumt?
Selbst wenn der Hyperloop kommt, unter dem Atlantik bekommst du so nen Ding erstmal nicht.
 
Gibt es mittlerweile eigentlich Methandirektbrennstoffzellen, die robust genug für den Einsatz zur Hausversorgung sind?
Ich kenne keine, das letzte Projekt, was ich grob verfolgte war dieses:
Brennstoffzelle produziert Strom aus dem Klargas der Stadtentwasserung

Hatte auch nur Probleme mit den Polymermembranen, finde den Link gerade nicht... :what:

Das ganze Thea wird mir, wir gesagt, noch viel zu jalbherzig angegangen. Das Toyota
inzwischen Brennstoffzellenfahrzeuge verkauft, war mir neu, aber es sind Wasser-
stoffbasierte. Deren Funktion ist seit Jahrzehnten bekannt, offen ist für mich weiter-
hin eine sinnviolle Speicherung und Verteilung. Im Gegensatz zu Methan oder Strom
müsste ein komplett neues Netz aufgebaut werden.

Obwohl ich kein direkter Kernkraftgegner bin frage ich mich, wieso man sowas von privaten Unternehmen machen lässt. Wenn der Staat schon die Kosten hat soll
er auch den Gewinn haben bzw mit der Energie keinen Gewinn machen.
Voran getrieben hat die gesamte Kernkraft in Deutschland nur ein Mensch: FJS,
der als Atomminister seine eigene Atombombe wollte. Das, und nur das, war der
Beweggrund. Meine Meinung.

Finanziell hat es sich nie gelohnt. Es war der Sargnagel für die AEG, die mit ihren
Kernkraftwerken der Reihe Würgassen Milliardenverluste machen. Kohletrom war
immer günstiger, die Abgase aus der Kohle sind natürlich ein viel direkteres Problem
als fiktive mit Endlagerungsszenarien. Einfach mal durchlesen, ein Artikel von 1977
Atomenergie: „Eine chaotische Entwicklung“ - DER SPIEGEL 1/1977

Elektrofahrzeuge werde, wie schon mehrfach gesagt, erst zusammen mit einem
Ausbau der EE ihr volles Potenzial entfalten können.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ist das nicht genau der Anwendungsbereich, für den er Hyperloop zusammenträumt? Wäre imho sogar sinnvoller. Und wenn ich das von Hyperloop sage, dann muss die Alternative schon richtig mies aussehen :ugly:
:D

Ich muß gestehen, mit dem Hyperloop hab ich mich noch nicht zur Gänze beschäftigt. 1500KM lange oberirdische Röhren (oder unterirdische Tunnel) mit Teil-Vakuum, ein Transportmittel auf Luftpolster, oder im Vakuum elektromagnetisch schwebend. Irgendwie sagt mir mein Gefühl, elektrische Flugzeuge sind da deutlich näher in Reichweite.

Ich meine, es gibt ja schon funktionierende Prototypen (Flug- und Fahrzeuge), die ihren kompletten zum Antrieb benötigten Strom aus auf ihnen angebrachten Solarzellen gewinnen. Damit ist es zumindest schon mal möglich, bei einem Transportmittel mit praktischem Nutzen (bzgl. Nutzlast) die Reichweite nennenswert zu verlängern. Die Frage ist jetzt, was können wir noch bzgl. Effektivität der Solarzellen rausholen. Die aktuellen ~20% sind ja rein von der Ausbeute her eigentlich nicht so der "Burner". Wäre es uns möglich diesen Wirkungsgrad noch deutlich zu steigern, würde es gleich in mehreren Bereichen einen enormen Schritt bedeuten.

Selbst wenn damit immer noch kein wirklich praktisches 100%iges Solar-Transportmittel möglich wäre, würde die Reichweitenverlängerung hier schon einen enormen Vorteil bringen. Schon alleine das Aufladen von unter freiem Himmel geparkten Transportmitteln mit nennenswerter Energiemenge würde so viel bringen. Von der Effektivität der klassischen Solaranlagen mal ganz abgesehen.

Ich hab keine Ahnung was da noch rauszuholen ist, wo genau die Physik uns da Grenzen setzt. Aber vielleicht wären die Milliarden in der Solarzellen-Forschung sinnvoller eingesetzt, als in der Forschung am Hyperloop, oder dessen Bau. Und wenn schon Röhren/Tunnel, dann für die klassischen Transportmittel. Von den Kosten mal abgesehen, war ich schon immer der Meinung, Transportmittel gehören unter die Erde. Da stören sie keinen, sind deutlich leichter autonom zu betreiben (kein Lebewesen o.ä. kreuzt die Fahrbahn), und sie verschandeln nicht die Oberfläche. Allerdings hätte sich dann natürlich das Thema Solar-Transportmittel erledigt. ^^
 
Das einzige Solartransportmittel, dass ich als funktional akzeptieren würde, ist die PlanetSolar. Aber Yachten haben einen ziemlich kleinen Anteil am Gesamtverkehrsaufkommen und können auch wesentlich einfacher gesegelt werden :ugly:
An Land wären mir nur reine Leichtbau-Rekordfahrzeuge bekannt, deren Komfort- und Stabilitätsniveau eher einem Fahrrad entsprechen (die Abmessungen aber einem vollwertigen Auto) und die zugunsten schlechter-aber-vorhandener Fahrleistungen tagsüber auf nenneswerte Akkukapazität verzichten, so dass sie nachts gar nicht fahren können.
Und bemannte Solarflugzeuge, die nicht auf einen vorgeladenene Akku oder zusätzliche Thermik angewiesen sind, gab es meines Wissens nach nur zwei Stück. Gossamer Penguin mit einer maximalen demonstrierten Flugstrecke von 2 km und die Solar Impulse, die aber auch mit langen Sommertagen nicht über einen 24-h-80-km/h Schnitt kommt, also weder als Vorlage für den Interkontinentalverkehr noch für schnelle innerkontinentale Verkehrsmittel taugt.


@Sparanus: Hyperloop kann nicht über den Atlantik, aber das genannte 2000-4000 km Reichweite Batterie-Flugzeug auch nicht. Im Interkontinentalen Personenverkehr bleiben Verbrenner-Flugzeuge vorerst die einzige Option und die einzig realistische Ablöse dürfte mit H2-Brennstoffzellen möglich sein. Die ist aber tatsächlich möglich und technisch gar nicht mal weit weg, fällt nur wieder in die Kategorie "nur sinnvoll, wenn wir Erneuerbare Energie im Überschuss haben". Iirc gingen Pläne vor ein paar Jahren davon aus, das ein H2-getriebenes Flugzeug vom Format einer A380 ungefähr die Passagierkapazität von deren Oberdeck hätte, weil die Wasserstofftanks so viel größer sind. Damit zählen Flugezeuge noch nach Straßenfahrzeugen zu den Verbrauchern fossiler Treibstoffe mit der niedrigsten Ablösepriorität, weil hier sehr viel zusätzlicher Aufwand nötig wird (e.g. eine Verdreifachung des Flugverkehrs/der Flugzeuggröße und damit auch des Primärenergieverbrauchs um die gleiche Gesamttransportkapazität zu erreichen), mit dem man stationär sehr viel mehr CO2 einsparen würde. Am sinnvollsten ist es ohnehin, möglichst viel Flugverkehr einfach durch Bodenverkehr und Digitalisierung zu ersetzen.
 
Die Kosten ein Atommüllnichtlager anzugucken laufen auch in die Milliarden.

Die Kosten für ein (noch nicht existierendes) Atommüllendlager haben wir doch sowieso schon an der Backe,
ab darin nun 100 Tonnen mehr Dreck eingelagert wird, ist doch irrelevant.

Hätte man die Atommeiler vlt. 5 Jahre länger laufen lassen,
wäre die Energiewende auch nicht so völlig Plan- und Ziellos in die Wege geleitet worden.
 
Ich kann den Atomausstieg der SPD geführten Regierung verstehen, aber Merkels rein raus war peinlich.
Fukushima hat das Gefahren Potential absolut 0 verändert.
Das war reiner Populismus, der arschteuer ist.
 
Fukushima hat das Gefahren Potential absolut 0 verändert.
Das war reiner Populismus, der arschteuer ist.

Richtig, vlt. sollte man auch mal vom Weg des ewigen Wachstums ( und der undendlichen Gier nach Geld) weggehen.

Um wirklich Ressourcen zu schonen, hilft letztendlich nur eine wirkliche Reduzierung der Erdbevölkerung.

Ein Vorschlag wäre, eine globale Extraprämie für kinderlose Frauen einzuführen
das wird aber Utopie bleiben, weil die Gier die globalen Player anfeuert,
noch mehr zu raffen. :ugly:

Und dazu braucht man nun mal immer mehr Wachstum. :ugly:
 
Prämie für kinderlose Frauen naja nein. Du müsstest in vielen Gegenden der Welt das dann so machen, dass du die Frauen unfruchtbar machst und ihnen zum Austausch Geld gibst.
Geht nicht.
Und in den Teilen der Welt wo das nicht nötig ist, ist der Rückgang der Geburten eher schlecht.
 
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