Entwicklung der Autoindustrie am Beispiel des Elektrolaster Street Scooter

Das kommt auf die Sichtweise an. Klar, primär ist der E-Antrieb der Nachfolger/die Ablösung für die aktuelle Verbrenner-Technik. Aber wie schon beim Diesel (aus finanziellen Gründen) findet mit dem E-Antrieb sekundär, zb. wegen des Themas Reichweite/Lademöglichkeit usw, auch eine gewisse Sensibilisierung bzgl. Verbrauch statt (und der Frage woher der Strom kommt usw). Laut Aussagen einiger Autohändler zb. kaufen aktuell sehr viele Kunden ein E-Auto, um den Überschuß (nach dem Eigenverbrauch) ihrer Solaranlage lieber in Reichweite (Auto-Akku) statt relativ schlecht bezahlt (Einspeisevergütung) ins Netz zu speisen. Und genau diese "Kette" von selbst produzierten zu einem möglichst hohen Anteil dann auch selbst verbrauchten Strom findet immer mehr Nachahmer. Und selbst wer keine PV-Anlage hat, kommt ja nicht umher beim Thema E-Auto auch über Dinge wie Verbrauch/Fahrzeuggröße, oder Kurzstrecken-Alternativen wie ÖPNV/Pedelecs usw. nachdenken zu müssen.

Für die 5%, die ein eigenes Haus und das Geld und die Ambitionen für eine Solaranlage haben, mag das eine Lösung sein. Aber eben gerade das "ins Grüne ziehen" ist ja hauptverantwortlich für das Pendler-Verkehrschaos in den Städten, weswegen es weder wünschenswert noch machbar ist, diesen Anreiz auf alle zu übertragen. Wer dagegen aus "anderen Gründen" (welche auch immer) über E-Autos nachdenkt und dann dazu gezwungen wird, sich über Reichweite gedanken zu machen, der denkt ganz schnell nicht mehr an E-Autos bzw. nimmt sie als prinzipiell unterlegen war. Bessere Aspekte für kleinere, leichtere Autos, die jeden ansprechen würden, wäre zum Beispiel der gesteigerte Fahrspaß und die höhere aktive Sicherheit. Interessiert aber auch nur wenige.

Diese Chance muß bzw. sollte man natürlich auch noch etwas ausbauen/fördern. Aktuell bekommt man einen Zuschuss vom Staat wenn man ein E-Auto kauft. Warum nicht auch beim Pedelec? Oder wenn man als Autobesitzer den ÖPNV nutzt?

Weil letzteres wohl die Krönung der Umverteilung von unten nach oben wäre und mittleres den Politikern (und scheinbar auch deren Wählern) am Arsch vorbeigeht, schließlich dient die Subventionierung der E-Autos ausschließlich der Förderung der Autokonzerne und die machen ihr Geld nicht mit Pedelecs ;)
Es gibt aber durchaus Forderungen, alle Elektrofahrzeuge gleich zu fördern, auch die mit zwei Rädern und/oder den ÖPNV für Auto- und nicht Autobesitzer billiger bzw. umsonst zu machen. Forderungen, die von Union, FDP, der Mehrheit der Wähler und der Mehrheit der Autofahrer als hirnverbranntes Spinnertum abgelehnt werden. Man will eben Panzer fahren, nicht Bus.

((( Vielleicht hier und da eine 0 zu viel? Absicht? :D)))

Ah. fuq. Habe die Umrechnung auf 1 km verfehlt. 450 g/km für E-Autos sind aber auch noch ein gutes Stück mehr, als 190 g/km für vergleichbare Benziner.

Genau hier fängt das Problem doch schon an. Ein "normales" Auto mit 30kWh/100KM? Das ist die Model-S-Klasse, also obere Mittelklasse ab 2to mit Supersportwagen-Leistung/Ambitionen.

"Supersportwagenleistung" besteht nicht darin, dass einem bei 160 die Puste ausgeht und das gute Beschleunigungsvermögen ist kein Leistungsfaktor, sondern ein Abfallprodukt des Konzeptes "stärkerer Motor statt Getriebe". Bei normalen Autobahntempo unterscheidet sich ein S nicht mehr sonderlich von einem 5er, einem A6 oder einer E-Klasse - weder was die Performance zwischen 130 und 180 angeht noch die Transportkapazität (und komm jetzt nicht mit den Kleinkind-Folterplätzen im Kofferraum...). Und diese Autogröße ist, wenn auch nicht immer in dem Ausstattung/Preissegment (tut mir leid, dass Herr Musk kein Konkurrenzprodukt zum Dacia Duster anbietet), üblich auf unseren Straßen - bei E-Autos wie bei Verbrennern -, weswegen ich einen 8l/100 km Benziner herangezogen habe. Ich hätte auch einen E-Golf mit einem 6,5 l nicht-E-Golf vergleichen können. Aber ersterer darf mit Batterie-Anhänger ja gar nicht die gewünschten Geschwindigkeiten fahren ;)

Das bzgl. Verkaufszahlen (ok, aktuell Vorbestellungen) deutlich erfolgreichere E-Auto ist das Modell 3

Verkaufte Model S & X erste Hälfte 2017: 47100 . Davon zugelassen in Deutschland 2017 insgesamt: 1474. Verkaufte Model 3 2017: 0 Zugelassen in Deutschland: 0
Wie misst du Erfolg? Vom 3 gibt es bislang nur teilmanuell gefertige Vorserienmodelle.

, mit ~20kWh/100KM (angegeben sind 15).

Und woher hast du diese Zahl zum Realverbrauch auf deutschen Straßen für ein Auto, dass außer einem kleinen Kreis von Tesla-Mitarbeitern/-Vorserientestern niemand fahren kann?

Damit sind es schon nur noch ~120g/km. Und die aktuell verfügbaren bzw. kurz vor der Einführung stehen Klein- bis Kleinstwagen kommen nur noch auf 10-15kWh/100KM. Du nimmst also für deine Rechnung ganz bewusst ein Auto, was schon eher am oberen Ende des Verbrauchs anzusiedeln ist.

Ich nehme ein Auto, dass zu den populärsten E-Autos in Deutschland gehört und als eines der am höchsten entwickelten gilt, weil das am besten das Kauf-/Fahrverhalten der hiesigen Kunden wiederspiegelt. Daraus resultiert umgekehrt halt eine brauchbare Datengrundlage zum Alltagsverbrauch, während bei anderen Modellen nur Herstellerangaben im Raume stehen, bei denen man für Verbrenner und E nur auf vergleichbare Schönfärberei hoffen kann. Besser wegkommen tut der E-Motor dabei übrigens mit nichten. Beispiel E-Smart: 13,1 kWh/100 km, also 118 g/km mit überschüssigem Kohle-Nachstrom. 71 PS Benziner (beschleunigt etwas schlechter - 14,4 statt 11,5s - fährt aber etwas schneller - 153 statt 130): 93 g/km
Zu beachten ist hierbei, dass der Benziner eine Reichweite von 680 km hat, während der E-Smart nur 160 km schafft (jeweils nominell und abzüglich Reserve). Eigentlich müsste man dem kleinen also noch den Kofferraum mit Akkus vollpacken und fürs Gepäck eine Dachbox oben drauf schnallen, ehe er auch nur in die Nähe des Nutzwertes des Verbrenners kommt.

Und wer sein Auto mit dem eigenen PV-Strom zu Hause lädt, wird dies sicher auch nur dann tun, wenn die Sonne scheint.

Das heißt er fährt nur am Wochenende E-Auto und unter der Woche Verbrenner, weil "tagsüber zu Hause laden" für Pendler nunmal unmöglich ist?

Und es lassen sich auch problemlos Anreize schaffen, dass die Fahrer ohne eigene PV dazu bewegt, ihr Auto tagsüber zu laden (am Arbeitsplatz, Parkhaus, Supermarkt usw). Und mit "nicht auf Verbrauch achten" hab ich doch ganz klar von "entsprechender Stromerzeugung (hoher EE-Anteil)" gesprochen, und nicht von "überschüssigem Nachtstrom".

Ja, davon sprichst du gerne. Wie du mehrere 100 Milliarden Euro für einen derartigen Kraftwerks-, Netz- und Ladeinfrastrutkurausbau herbeischaffst, davon redest du aber eher weniger ;)
Es geht nicht um eine Vision, was technisch machbar wäre (vote for zwischenlademöglichkeiten an jeder ampel und stromschienen an fernstraßen), sondern es geht um einen gangbaren Weg vom Jetzt in die Zukunft. Und deine Vision beginnt nicht im Jetzt, sondern sie beginnt mit einem Stromnetz- und Erneuerbare Ausbau, der die Gesamtleistung des letzten halben Jahrhunderts übersteigt und mit einem Umdenken in der Individualmobilität, dass nicht nur die letzten 50 Jahre rückgängig, sondern noch einmal so weit in Gegenrichtung voranschreiten will. Das ist genauso utopisch wie die 60er Jahre Bilder von nukleargetriebenen, fliegenden, autonomen Autos für das Jahr 2000.


Gut, also bleiben wir bei AKWs und Kohlekraftwerken, denn Solar-/Wind- und Wasserkraftanlagen benötigen ebenfalls Infrastruktur, Speichermöglichkeiten, ebenso Unmengen an Ressourcen und Investitionen. Wie praktizieren also nur noch den Fortschritt, der nichts kostet und auch keinen Ressourcen/Rohstoffe brauch.

Sie benötigen sie nicht "ebenfalls". Sie benötigen sie als erstes, denn genau diese Investitionen sind Grundlage für deine Vision vom umweltfreundlichen E-Auto. Solange du keinen Plan hast, wie du AKWs und Kohlekraftwerke abschaltest, genauer solange die Umsetzung dieses Plans nicht abgeschlossen ist, sind deine Überlegungen für die Nutzung der von dieser inexistenten Infrastruktur nicht bereitgestellten Energie Luftschlösser. Und das einzige, was ich von dir bislang gehört habe, sind ein paar Einfamilienhausbesitzer mit Solarzellen auf dem Dach. Nur so zum Aufwachen: Der Solarausbau wurde von Union und FDP vor ein paar Jahren abgeschaltet, geschätzte 70% der Deutschen wohnen ohnehin nicht im eigenen Haus (60% wohnen ganz zur Miete, aber ich konnte keine Zahl der darüber hinausgehenden Eigentumswohnungen finden) und von den verbleibenden 30% hat vielleicht jeder zehnte Interesse an Solaranlagen und die passenden Voraussetzungen dafür. Du löst die Mobilitätsprobleme aber nicht mit einem Konzept für 3% der Gesellschaft.

Unser Mobilitätsproblem (bzw. dessen Lösung) ist auch nicht in irgendeinem Antrieb zu suchen, sondern liegt darin begründet wie (welche Konzepte) wir Mobilität einsetzen. Das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Aber die Umstellung auf E-Mobilität gibt uns zumindest die Möglichkeit, direkt in einem "Aufwasch" auch an unserer Mobilität etwas zu ändern.

In dem Punkt werden wir vermutlich nicht auf einen Nenner kommen. Du siehst eine sehr schwere Änderung als "Weckruf", gleich noch eine zweite sehr schwere Änderung umzusetzen. Ich sehe eine Änderung, die so schwer ist, dass jegliche Umsetzungsversuche bislang im Keim erstickten und eine zweite Änderung gleicher Änderung, die jetzt auch noch als zusätzliche Last mitgetraten werden soll. "Ich schaff das Klavier nicht allein in den dritten Stock" "Gib dir Mühe und nimm bei der Gelegenheit gleich noch die Schrankwand mit" :ka:

Eine Mobilität die Energie benötigt ist nie "umweltfreundlich", da die Energie ja irgendwie erzeugt werden muß. Und solange wir nicht zb. den aus Zurück in die Zukunft bekannten "Fusionsgenerator" haben, der aus jeglichem Abfall Energie erzeugt, und dabei vielleicht noch Sauerstoff als Abfallprodukt generiert, wird der "normale" E-Antrieb das sauberste Konzept sein, was uns zur Verfügung steht.

Das eben genau ist die Frage und kein Fakt. Wenn beschränkte Ressourcen zur Verfügung stehen, um neue Infrastruktur oder neue Verkehrskonzepte zu etablieren, stellt sich z.B. die Frage ob ein Kraftakt für 1 Millionen E-Autos, die dann neben bestehenden Verbrennern mit Kohlestrom fahren, wirklich sauberer ist als z.B. eine Umstellung auf Gas-Verbrenner und eine erhöhte eneuerbare Nutzung bei stationären Verbrauchern, die eine Abschaltung der Kohlekraftwerke erlaubt, zum gleichen "Preis" (Wobei das sowohl finanziell als auch politisches Potential, Überzeugungsarbeit/Aufmerksamkeit,... beinhaltet - alles in der Praxis endliche Ressourcen, die für einen niedrigeren Gesamtenergieverbauch investiert werden könnten, von dem Autos nur ein Aspekt und E-Autos eben kein glasklarer Aspekt sind)

Ich bin einer von denen, die super vorrauschauend fahren. Aber das kann ich auch mit einem E-Auto. Nur das dort die Rekuperation so intensiv eingestellt werden kann, dass selbst beim Rekuperieren schon die Bremslichter angehen müssen. Von "Späßchen" wie der elektrischer Bremse (die kommen wird) mal ganz abgesehen.

? Es ging um die Aussage "E-Auto-Bremsen brauchen weniger Wartung, weil sie kaum genutzt werden". Meine Reaktion darauf "Bremsen, die wenig genutzt werden, brauchen sogar etwas mehr Wartung". Dein "Widerspruch": "Mit einem E-Auto nutze ich die Bremse quasi gar nicht mehr" ???
Weglassen kann man konventionelle Reibungsbremsen nicht, denn die für Notbremsungen benötigte Verzögerung kann keine andere Technik erbringen, ohne mehrere Größenordnungen sperriger und schwerer zu werden. Und wenn diese Bremsen nicht regelmäßig genutzt werden, dann kann man sie jährlich wegen Korrosion austauschen.

Woher nimmst du diese Info? Soweit mir bekannt (bin mit einigen Werkstattinhabern befreundet) suchen heutzutage die meisten Fahrzeuge wegen mechanischer Probleme die Werkstätten auf. Und defekte Turbolader gibts relativ häufig, nur merkt man das nicht immer gleich wenn die Leistung nachlässt (erst wenns blau qualmt merkens die Leute).

Vertrags- oder freie Werkstatt? Letztere sind bei Elektronik dank der Herstellerpolitik nur bedingt in der Lage zu helfen und versorgen im Schnitt auch ältere Autos. Aus meinem Umfeld (Vertragswerkstatt) höre ich jedenfalls wenig positives über die Elektrik und meine privaten Erfahrungen bestätigen das, trotz relativ altem Baujahr mit wenig Gadgets, auf ganzer Linie. Sicherlich hat Mechanik trotzdem noch einen deutlichen Anteil, hier muss aber noch einmal nach Motor/Getriebe und Rest unterschieden werden. Der "Rest" bleibt beim E-Auto ja gleich bzw. wird durch das höhere Systemgewicht sogar stärker belastet. Bei mir betrafen z.B. alle größeren nicht-Elektrik-nicht-Korrosionsarbeiten das Fahrwerk.

Gibt ein Video im Netz wo man sieht was passiert wenn zb. bei einem Tesla D ein Motor ausfällt. Dann kommt eine Warnung im Display dass der Motor vorne oder hinten nicht mehr funktioniert, und man jetzt nur noch mit dem anderen Motor fährt. Das wars, nix Totalausfall. Zeig mal einen Verbrenner der noch fährt, wenn ein Motor ausgefallen ist.
biggrin1.gif

easy:
https://upload.wikimedia.org/wikipe.....JPG/800px-Citroën_2CV_Sahara_vue_avant..JPG

Die Frage ist: Will man Autos haben, bei denen ganze Motoren ausfallen? :ugly:


- Die Fahrwerksauslegung geht Richtung Leichtlauf, es wird viel mehr auf parallel laufende Räder getrimmt: Stichwort Reibungsminimierung
- es gibt keine Schaltvorgänge und Drehmomentsprünge

"Fahrwerksauslegung Richtung Leichtlauf"? "parallel laufende Räder"? Da bitte ich um Erklärungen, was das a) sein soll und wieso es b) nur mit E-Autos möglich ist.
Wäre mir neu, das man bei Benzinern gezielt verkantete Räder für maximalen Schwerlauf anstrebt. Und dass Schaltvorgänge und Drehmomentänderungen stärkere Kräfte auf die Reifen wirken lassen, als Beschleunigen als solches oder Kurvenfahrten oder gar Bremsvorgänge, das wage ich auch mal sehr, sehr, sehr stark zu bezweifeln.

Ein nerviger Schleicher im Stadtverkehr reicht, wenn das alle machen würden, droht der Verkehrskollaps

Schleichen: An der Ampel ankommen, wenn sie wieder rot wird.
Vorrausschauend fahren: An der Ampel ankommen, wenn sie gerade grün wird. Und wenn in diesem Moment keiner aus "ey geil, 80 im ersten Gang innerorts" Fraktion vor einem die Spur zu parkt, kommt man mit letzterer Methode deutlich schnellerer voran.
Davon abgesehen bietet sich vorrausschauendes Fahren vor allem da an, wo man vorrausschauen kann. Z.B. auf Autobahnen.

ruyven, jetzt wird es unsachlich. Vergleiche die Lebensdauerschmierung der Motoren mit Mengen und Wechselintervallen von Motor-,Getriebe- und Differenzialöl. Das addiert sich über die Lebensdauer je nach Fahrzeug auf vierstellige Beträge, gerade bei Dieselfahrzeugen

Mit Diesel habe ich ehrlich gesagt keine Erfahrungen. Mein Benziner hatte auf den letzten 100.000 km glaube ich 3 Ölwechsel und zwischendurch vielleicht noch 2-3 l insgesamt nachgekippt. (Müsste ich ehrlich gesagt nachfragen. Dank Mechaniker in der Verwandtschaft habe ich für die Inspektionen nicht immer ein vollwertiges Protokoll, aber außerhalb der Routine-Wartung musste genau einmal 1 l nachgefüllt werden) Ist vermutlich mehr als bei einem E-Motor (der aber auch andere Anforderungen ans Öl hat, als ein Getriebe!), aber riesige Mengen sind das nun wirklich nicht.

Das Auswechseln ist das teure, nicht die Cent fürs Material. Dafür, dass Deiner Meinung nach alles so lange hält, wird es ziemlich oft gewechselt. Und wenn nach 200.000km mehrere dieser Komponenten ausfallen, ist es in der Regel der wirtschaftliche Totalschaden. Das E-Fahrzeug fährt mit reduzierter Reichweite des älter werdenden Akkus immer noch

Lamdasonde wechseln ist zumindest bei mir auch nicht teuer, die ist ja nahezu zwangsläufig leicht von unten her zugänglich. Und ich schreib nicht "±200.000", ich schreibe "200.000+". Normalerweise sollte auf den ersten 200.000 nichts davon wegen Verschleiß ausfallen und wenn es nach 300.000 mehr als eins ist, würde ich das als durchaus fragwürdig erachten. Ich habe ehrlich gesagt keinen Überblick über die Zahl der Turbofahrer in meinem Umfeld (1 Vertreter, 1 Audi-S6-Fan, 1 VW-Opfer), aber 0 Klagen darüber und die paar mehr Leute mit definitiv mindestens einem Getriebe und einer Kupplung kommen zusammen auf genau einen Kupplungsschaden. Allerdings bei einem Vertreter der Kategorie "ich brauch den Allrad in der Innenstadt. Damit die Räder nicht ständig durchdrehen." Da dreht stattdessen halt irgendwann die Kupplung durch... (ist übrigens zugleich die einzige Person mit Motorschaden, die ich kenne. Das war aber bewährte VAG-Benziner-Qualität :ugly:)

Du argumentierst polemisch. Kühler gehen durch Steinschlag kaputt, das ist keine Materialfrage,

Wenn ein Kühler an einer Kontaktstelle von Aluminium und Stahl an einer vollständig durch den Stoßfänger geschützten Stelle durchgegammelt ist, dann ist da garantiert kein Stein verwantwortlich, sondern konsequente Ignoranz gegenüber galvanischer Korrosion. Auch bekannt als "nimm 0,1 mm mehr, dann hält es länger als jeder Erstkunde damit fährt".

Abgasanlagen aus Edelstahl würden wieviel Kosten

In den generell höherpreisigen Bereichen, wo der Nachrüsthandel die Option bietet, sehe ich z.T. nur 10-20% Unterschied. Aber selbst wenn es das doppelte kosten würde, wäre es gesamt betrachtet immer noch eine sinnvollere Investition als 2-3 mal den Normalpreis nebst Werkstattaufenthalt im Laufe eines Autolebens zu zahlen. (Nur würde dann halt alles beim Kauf fällig werden und bei Kauf geht es den meisten eben nicht um die TCO, sondern um den Preis.)

und der Zahnriemenaustausch kosten je nach Modell und Wechelhäufigkeit zwischen 250,- und 2000,-€ Pro 100.000km. Und nein, deutsche Fahrzeuge verwenden kein "billiges" Material, sondern an die Belastung angepasstest. Ansonsten wären Fahrzeuge nicht bezahlbar.

250 Euro nach >>fünf Jahren wären meine <<50 Euro/Jahr, aber im Rahmen einer großen Inspektion sollte das auch günstiger sein. Selbst bei 150-Euro-die-Stunde Vertragswerkstätten, deren Preiskalkulation wenig mit dem technischen Aufwand und zunehmend mehr mit den Kosten für Elektronik und Software (s.o....) zu tun haben. Spontan habe ich als höchste Pauschalangaben für einen reinen Zahnriemenwechseln einzeln gut 500 Euro gefunden, allerdings bei einem Modell mit 200000er Wechselintervall. Wo bitte schön kostet ein Zahnriemenwechsel dagegen 2000 Euro???? Dafür krieg ich ja beinahe den ganzen Motor getauscht (okay - neuer Motor mit altem Riemen nützt natürlich auch nichts :ugly:). Es gibt genug Autos, bei denen wäre das zum Zeitpunkt des ersten Pflichtwechsels ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Alleine Netzkosten und EEG Umlage sind erheblich teurer.

Nicht für Großabnehmer und erst recht nicht, wenn die ihren Bedarf als Regelgröße bereitstellen. Und genau diesem Verbrauchsmuster würde ein intelligentes Ladenetzwerk ja entsprechen.


Wer nutzt bezahlt. Steht sie einmal, kostet es sehr wenig, die Infrastruktur instaltzuhalten

- Es sollten mittelfristig alle Firmenparkplätze ausgerüstet werde, zahlen die Firmen

Wissen die Firmen davon schon? Man wäre ja oft genug froh, wenn die einsehen würden, dass sie Mitarbeiter bezahlen müssen :ugly:

- Geschäfte sollten Ladesäulen für ihre Kunden zur Verfügung stellen, läuft über Mietkosten

"läuft über die Mietkosten" ist genauso eine "Lösung" wie "Strom kommt aus der Steckdose". Von was soll die höhere Miete denn bezahlt werden? (und sag jetzt nicht "mehr Kunden". Die entstehen nicht durch Lademöglichkeiten und eine Umverteilung der feststehenden Kundenzahl bringt nicht bei jedem Laden die höheren Einnahmen, die benötigt werden würden)

- Privataushalten sollten Garagen mit Drehstrom versorgen, ist ein Mehrwert

Für viele ist es das erstmal nicht und die, die es als Mehrwert erachten, müssen trotzdem erst einmal Mehrgeld dafür aufbringen können.

- jede neu gebaute Tiefgarage ,uss mit ausreichender Drehstromanbindung

Again: "sollte" ist nicht "findet statt und ist finanziert"

Wir haben aktuell knapp 15.000 Tankstellen inm Deutschland, die meisten sind über eine Million Euro wert.
Wer hat die bezahlt?

Die wurden über 4-5 Generationen hinweg finanziert. Und es sind trotzdem (deiner Aussage nach) nur 15000. Das bräuchte es an Lademöglichkeiten pro Stadtteil, nicht pro Nation.

Und die Tanks müssen ca. alle zwanzig Jahre erneuert werden.

Meine Eltern wohnen deutlich länger gegenüber eine Tankstelle, da musste noch nie etwas erneuert werden. Wieso auch? Solange der Korrosionsschutz hält, gibt es an Tanks keine Alterungserscheinungen. Im Vergleich dazu werden die lokalen Zwischenspeicher an Schnellladestationen kurzlebig sein.


@adi
Nun die Kabel müssen nur dicker werden, wenn der Strom steigt, also könnte man mit höherer Spannung arbeiten, dass man erst später runtertransformiert.
Oder sehe ich das falsch?

Höhere Spannungen brauchen bessere Isolierung und damit komplett neue statt nur zusätzlicher Kabel. Zusätzlich braucht man auch neue und entsprechend mehr große Transformatoren, bauliche Einrichtungen für deren Unterbingung und Wartung, überhaupt erst einmal Personal dass damit umgehen kann, etc.. Deutlich höhere Spannungen sind schon bei Ferntrassen ein sorgfältig zu kalkulierendes Thema, in der Nahverteilung wird sich das nicht rechnen.


Wartet doch erst mal ab.. E-Autos haben gerade erst angefangen sich zu entwickeln, bei Verbrennern ist die Fahnenstange seit 15 Jahren erreicht, da kommt nichts grosses mehr in Sachen Effizienz etc.

Bei E-Motoren kommt seit 150 Jahren nichts mehr in Sachen Effizienz. Was will man bei 5-10% Ineffizienz auch noch einsparen? Das einzige Entwicklungspotential, dass E-Autos haben, sind Akkutechnologien. Und gehen große Durchbrüche nur mit komplett neuer Chemie - im letzten Vierteljahrhundert gab es genau einen und das obwohl diverse Mobilanwendungen enorme Forschungssummen selbst in kleinste Verbesserungen pumpen. Aber es gibt eben sowas wie Naturgesetze.
 
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- Räder sind im Fahrwerk weich aufgehängt und verändern im Fahrbetrieb die Geometrie zueinander erheblich. Das kann in viele Richtungen optimiert werden. Bei Elektrofahrzeugen wählt man tunlichst Reibungsoptimiert und nicht Komfort, und darum sinkt der Reifenverschleiß.
- Ölwechsel: was kosten denn 5l Leichtlauföl alle 20.000 km mit Filter und Wechsel? Löse Dich von Kleinstwagen
- Wechsel mal Bauteile bei älteren Fahrzeugen. Da schraubt man wenig einfach auseinander, insbesondere nicht am Abgassystem.
- Zahnriemenwechsel: Schau doch einfach nach: Golf mit einfachsten 1,4L Motor: 750,-€, bei richtigen Autos wird es dann teuer Zahnriemenwechsel zum Festpreis >> Kosten hier vergleichen!
- Sicher, Großabnehmer sind von der EEG Umlage und der Netzgebühr befreit. die EU klagt dagegen wegen Wettbewerbsverzerrung.
- Firmen bauen heute schon erste E-Tankstellen auf ihre Parkplätze, ganz freiwillig mit kostenloser Ladung: Stromtankstelle: Mecklenheidestrasse in Hannover - Deutschland #5142
- Geschäfte wollen Kunden, Kunden bewirbt man, eine Ladesäule ist Werbung und damit ein Wettbewerbsvorteil.
- Was kostet es, dass jedes Hochhaus heute Tiefgaragen haben muss? Das sind zig Tausend pro Wohnung, ob man im Neubau ein etwas dickeres Kabel reinlegt kostet wieviele Cent?
- Alle Tankstellen wurden in den letzten zwanzig Jahren mit neuen Tank und Absaugung eingerichtet. Ob das der der Schwippschwager des Nachbarn deines Freundes sieht oder nicht, ist unrelevant
- Wer hat die Tankstellen bezahlt? Richtig, der Autofahrer. Was ändert sich mit Ladesäulen? Es wird billiger, viel billiger
 
wir schaffen es nichtmal eine anständige glasfaser anbindung flächendeckend aufzubauen und wollen das stromnetz von heut auf morgen um das x fache ausbauen. das ist wunschdenken, vergesst die idee mit dem stecker laden. das ist weder praktikabel noch sinnvoll, eher denkbar ist ein pfand system der akkus, diese müssten natürlich genormt und einheitlich modell und marken unabhängig sein.


firmen bauen freiwillig ladestationen. das bezweifel ich stark, nur weil vw als konzern der selbst e autos entwickelt produziert ladestationen baut, heißt das nicht das der rest dies ebenfalls tut.

gerade bei ältern fahrzeugen kann man noch viele arbeiten selbst machen, bei den neuen werden die teile so verbaut, das man entweder speziellwerkzeug braucht, oder erst garnicht dran kommt und man in die werkstatt muss.
 
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Für die 5%, die ein eigenes Haus und das Geld und die Ambitionen für eine Solaranlage haben, mag das eine Lösung sein.
In Deutschland wohnen, laut Statista, ca. 30 Millionen Menschen in einem Eigenheim, und ca. 5 Millionen in einer Eigentumswohnung. Und für eine Solaranlage brauch man nicht zwangsweise eigenes/bzw. überhaupt Geld. Und um vom PV-Strom zu partizipieren brauch man nicht mal zwingend eine eigene Anlage. Es gibt schon zahlreiche Gemeinschaftsprojekte mit den unterschiedlichsten Konzepten.
Wer dagegen aus "anderen Gründen" (welche auch immer) über E-Autos nachdenkt und dann dazu gezwungen wird, sich über Reichweite gedanken zu machen, der denkt ganz schnell nicht mehr an E-Autos bzw. nimmt sie als prinzipiell unterlegen war.
Quasi jeder der ein E-Auto fährt macht sich auch automatisch über Dinge wie Verbrauch, Reichweite und Lademöglichkeiten Gedanken. Deine Schlussfolgerung ist daher nicht so ganz schlüssig.
Bessere Aspekte für kleinere, leichtere Autos, die jeden ansprechen würden, wäre zum Beispiel der gesteigerte Fahrspaß und die höhere aktive Sicherheit. Interessiert aber auch nur wenige.
Die Sicherheit des Fahrzeuges an sich ist ja nicht mal das Problem, sondern dass der Mensch es fährt. Diese Fehlerquelle bzw. die daraus resultierenden Möglichkeiten bzgl. Unfälle immer weiter/höher "abszusichern" ist mMn keine sinnvolle Maßnahme (einfach weil irgendwann der Aufwand/Kostenfaktor exponentiell steigt). Dazu kommt, dass kleinere Fahrzeuge auch automatisch eine höhere Sicherheit bedeuten (kinetische Energie) - wenn man den Verkehr darauf beschränkt (also die Dinos der Autos aus dem Verkehr zieht/gezogen hat). Der Anfang könnte sein, XXL-Fahrzeuge/Panzer aus Innenstädten zu verbannen. Und einen höheren Fahrspaß hat man bei kleineren Fahrzeugen quasi automatisch. Und dass es keinen Interessiert kannst du so auch nicht sagen, die Akzeptanz der Klein- und Kleinststwagen, ja sogar der Wunsch nach eben diesen, nimmt immer mehr zu. Siehe die weiter vorne von mir geposteten Beispiele, die tlw. schon massig Vorbestellungen haben, obwohl die Serienfertigung tlw. noch nicht mal auf ein Datum festgelegt ist.

Wie ich schon mal sagte, die Leute/Kunden sind nicht das Problem, das fehlende Angebot ist es. Und laut einiger Verkäufer von E-Autos werden aktuell zwar viele E-Autos als Zweitwagen gekauft, dann aber vom Besitzer als primäres Fahrzeug eingesetzt.
Es gibt aber durchaus Forderungen, alle Elektrofahrzeuge gleich zu fördern, auch die mit zwei Rädern und/oder den ÖPNV für Auto- und nicht Autobesitzer billiger bzw. umsonst zu machen. Forderungen, die von Union, FDP, der Mehrheit der Wähler und der Mehrheit der Autofahrer als hirnverbranntes Spinnertum abgelehnt werden. Man will eben Panzer fahren, nicht Bus.
Dann sollte man vielleicht mal darüber nachdenken was wichtiger ist, was man Menschen einredet (Werbung usw) zu brauchen, oder was sie wirklich brauchen. Man kann eben nicht hundert Jahre lang den Menschen einreden, dass die individuale Mobilität ein "must have" ist, und dann erwarten, dass dieser Glaube über Nacht zu neutralisieren ist. Und wenn es hier an Aufklärung fehlt, dann muß die Politik diese eben leisten. Es hat schließlich einen Grund das so viele Menschen "Panzer" fahren wollen. Sie kaufen diese Autos ja nicht weil sie Land- und Forstwirte sind, oder weil sie (was auch gerne bzgl. SUV kommt) gerne höher sitzen, sondern weil es ihrem Ego schmeichelt. Sein Ego auf kosten der Umwelt (und damit der Allgemeinheit) zu pushen ist aber nichts, worauf man ein Grundrecht hat/haben sollte.
Ah. fuq. Habe die Umrechnung auf 1 km verfehlt. 450 g/km für E-Autos sind aber auch noch ein gutes Stück mehr, als 190 g/km für vergleichbare Benziner.
Mag sein, aber ich kann auch einen Benziner mit 1000g/km kaufen. Und ich weiß nicht mal ob es vielleicht noch höher geht. Und wie gesagt, bei den 190g/km fehlen sämtliche sekundären Umweltbelastungen. Beim Beispiel deines 8L/100KM Verbrenners also noch mal ca. 12kWh Strom, die zur Erzeugung der 8L Treibstoff anfallen. Und das ist dann lange noch nicht alles an sekundärer Belastung. Vielleicht wäre es möglich diese langsam auch mal alle einzukalkulieren. ;)
"Supersportwagenleistung" besteht nicht darin, dass einem bei 160 die Puste ausgeht und das gute Beschleunigungsvermögen ist kein Leistungsfaktor, sondern ein Abfallprodukt des Konzeptes "stärkerer Motor statt Getriebe".
Irrelevant, da genau das am meisten Spaß macht/bringt, und auch am meisten passiert. Von Langstreckenfahrern abgesehen fährt man die mit Abstand wenigsten Kilometer mit maximaler oder "sehr hoher" Geschwindigkeit. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Fahrens ohne Tempolimit mal ganz außen vor gelassen. Zumal es auch E-Autos mit Getriebe/Gänge gibt. Übrigens, einer der Tesla-Konkurrenten, der Lucid-Air, der ab afaik 60.000€ starten soll, erreicht als entsprechendes Modell in der Spitze über 300km/h (wobei noch nicht sicher ist, ob und wann in der Serie abgeriegelt wird). Aber auch hier, die Tatsache dass es E-Auto mit Getriebe aber ohne Gänge gibt bedeutet nicht, dass der E-Antrieb grundsätzlich keine Gänge haben kann. In den meisten Ländern (in allen außer D?) kann man selbst ein M-S nicht ausfahren.
Bei normalen Autobahntempo unterscheidet sich ein S nicht mehr sonderlich von einem 5er, einem A6 oder einer E-Klasse - weder was die Performance zwischen 130 und 180 angeht noch die Transportkapazität (und komm jetzt nicht mit den Kleinkind-Folterplätzen im Kofferraum...).
Dass sie sich auf der Autobahn, bei einer gewissen Geschwindigkeit, nicht unterscheiden, ändert aber nichts am Supersportwagen-Megasuperanzug. Und mal ehrlich, hätten wir nicht beide gerne als Kinder in den rückwärts ausgerichteten Sitzen gesessen? :D
tut mir leid, dass Herr Musk kein Konkurrenzprodukt zum Dacia Duster anbietet
Oh, das wird er. Wie gesagt, er arbeitet aufgrund der Querfinanzierung die Palette von oben nach unten ab. Also bzgl. Größe, den Preis eines Dacia wird wohl nur ein Dacia aufrufen können. :D
Verkaufte Model S & X erste Hälfte 2017: 47100 . Davon zugelassen in Deutschland 2017 insgesamt: 1474. Verkaufte Model 3 2017: 0 Zugelassen in Deutschland: 0
Wie misst du Erfolg? Vom 3 gibt es bislang nur teilmanuell gefertige Vorserienmodelle.
Maaaan, du weißt doch genau wie ich das meine. Das M3 hat so viele Vorbestellungen wie afaik sonst kein anderes Auto vorher. Erfolg messe ich in dem Fall daran was die Leute wie sehr haben wollen.
Und woher hast du diese Zahl zum Realverbrauch auf deutschen Straßen für ein Auto, dass außer einem kleinen Kreis von Tesla-Mitarbeitern/-Vorserientestern niemand fahren kann?
Ich habe auf den angegebenen Verbrauch einfach 30% draufaddiert. Das ist mehr als die 30kWh/100KM bei angegebenen ~24kWh beim M-S. Findest du das zu unrealistisch?
Ich nehme ein Auto, dass zu den populärsten E-Autos in Deutschland gehört und als eines der am höchsten entwickelten gilt, weil das am besten das Kauf-/Fahrverhalten der hiesigen Kunden wiederspiegelt.
Davon rede ich doch. Du nimmst Verbrauchswerte von aktuellen Fahrzeugen, um damit eine Berechnung zukünftiger Werte anzustellen. Wenn es aber um den Verbrauch einer nennenswerten E-Auto-Flotte geht, und diese erst in zb. 5-10 Jahren erreicht ist, wen interessieren dann die Verbräuche der ersten Fahrzeuge?
Besser wegkommen tut der E-Motor dabei übrigens mit nichten. Beispiel E-Smart: 13,1 kWh/100 km, also 118 g/km mit überschüssigem Kohle-Nachstrom. 71 PS Benziner (beschleunigt etwas schlechter - 14,4 statt 11,5s - fährt aber etwas schneller - 153 statt 130): 93 g/km
Auch hier schon wieder. Überschüssiger Kohle-Nachtstrom (E-Antrieb Worst-Case), verglichen mit den reinen Werten verbrannten Kraftstoffes (Verbrenner Best-Case). So macht das einfach keinen Sinn.
Das heißt er fährt nur am Wochenende E-Auto und unter der Woche Verbrenner, weil "tagsüber zu Hause laden" für Pendler nunmal unmöglich ist?
Das kommt auf die Arbeitszeit und die Speicherkapazität der PV an. Wer von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang aushäusig ist, und 0 Speicher hat, der kann dann natürlich schlecht von der eigenen PV laden. Vielleicht pendelt er aber auch mit Kollegen, und man wechselt sich mit dem Fahren ab. Vielleicht fährt er aber auch mit Bus oder Bahn zur Arbeit. Und je nachdem wie weit er fahren muß, reicht vielleicht auch das Laden am WE für die Tage unter der Woche. Die wenigsten müssen/müssten jeden Tag ihren Akku von 0% auf 100% laden.
[/quote]Ja, davon sprichst du gerne. Wie du mehrere 100 Milliarden Euro für einen derartigen Kraftwerks-, Netz- und Ladeinfrastrutkurausbau herbeischaffst, davon redest du aber eher weniger ;) Es geht nicht um eine Vision, was technisch machbar wäre (vote for zwischenlademöglichkeiten an jeder ampel und stromschienen an fernstraßen), sondern es geht um einen gangbaren Weg vom Jetzt in die Zukunft. Und deine Vision beginnt nicht im Jetzt, sondern sie beginnt mit einem Stromnetz- und Erneuerbare Ausbau, der die Gesamtleistung des letzten halben Jahrhunderts übersteigt und mit einem Umdenken in der Individualmobilität, dass nicht nur die letzten 50 Jahre rückgängig, sondern noch einmal so weit in Gegenrichtung voranschreiten will. Das ist genauso utopisch wie die 60er Jahre Bilder von nukleargetriebenen, fliegenden, autonomen Autos für das Jahr 2000.[/quote]
Es geht um eine parallel zu den Anforderungen (der E-Mobilität) stattfindende Anpassung der Infrastruktur. Die Mobilität macht ja schließlich nur einen relativ kleinen Teil vom Gesamtenergieverbrauch aus. Aber zb. das Thema intelligente Akkus (der E-Mobilität) könnte gleichzeitig einen Lösungs-Teil zur Problematik des allgemeinen Problems der Stromspeicherung sein. Die Investitionen in die E-Mobilität sind also nicht nur das kleinste Übel, sie könnten - geschickt umgesetzt - auch eine zumindest Teil-Lösung eines das allgemeinen Problems bzgl. Umstieg auf maximale Nutzung EE sein.

Und ich sage nicht dass das alles so und so kommen wird, ich gehe einfach nur von einer gewissen Wahrscheinlichkeit aus. Aber ich sage auch nicht was aufgrund aktueller Datensätze zukünftig so und so nicht möglich sein kann. Und da bin ich eben lieber Optimist als Pessimist.
Weglassen kann man konventionelle Reibungsbremsen nicht, denn die für Notbremsungen benötigte Verzögerung kann keine andere Technik erbringen, ohne mehrere Größenordnungen sperriger und schwerer zu werden.
Soweit mir bekannt ist das nicht korrekt. Ich bin auf diesem Gebiet kein Spezialist, aber soweit ich weiß werden elektrische Bremsen/Gegenstrom-/Wirbelstrombremsen schon länger bei einigen Transportmitteln eingesetzt, die tlw. sogar keine weitere mechanische Bremse mehr haben. Ich selbst hab zb. schon (vor vielen Jahren) Bremsscheiben mit (u.a.) 2-3 Meter Durchmesser für Seilbahnen hergestellt, die diese Bremse aber nur noch als Notfallbremse (failsafe) eingesetzt haben.
easy: https://upload.wikimedia.org/wikipe.....JPG/800px-Citroën_2CV_Sahara_vue_avant..JPG
Die Frage ist: Will man Autos haben, bei denen ganze Motoren ausfallen? :ugly:
Natürlich nicht, aber vielleicht Autos bei denen Motoren ausfallen können, ohne dass das Fahrzeug anschließend stehenbleibt. Und das mit dem "Döschewo" mußt du mir mal erlkären. Die Ente kann noch fahren wenn der Motor ausgefallen ist? Oder was meinst du damit? *verwirrt_bin*
Davon abgesehen bietet sich vorrausschauendes Fahren vor allem da an, wo man vorrausschauen kann. Z.B. auf Autobahnen.
Öhm, man sollte grundsätzlich und überall vorausschauend fahren.
Spontan habe ich als höchste Pauschalangaben für einen reinen Zahnriemenwechseln einzeln gut 500 Euro gefunden, allerdings bei einem Modell mit 200000er Wechselintervall. Wo bitte schön kostet ein Zahnriemenwechsel dagegen 2000 Euro???? Dafür krieg ich ja beinahe den ganzen Motor getauscht
Ein Zahnriemenwechsel kann ab ca. 250€ (kleiner Polomotor, ATU) bis über 3000€ (größerer Motor, Vertragswerkstatt) kosten (es wird ja in der Regel nicht nur der Riemen gewechselt), und die Intervalle gehen schon ab 60.000KM los. Dazu kommt, dass die heutigen Motoren quasi alle keine Freiläufer mehr sind. Reißt der Zahnriemen, ist in der Regel gleich der ganze Motor Schrott. Und auch wenn es eigentlich nicht so gedacht war, auch Kettentriebe müssen tlw. nach X Kilometern gewechselt werden. Hier fallen, aufgrund der Bauweise (die Kette läuft nicht extern), allerdings die günstigen Angebote komplett weg.
Höhere Spannungen brauchen bessere Isolierung und damit komplett neue statt nur zusätzlicher Kabel. Zusätzlich braucht man auch neue und entsprechend mehr große Transformatoren, bauliche Einrichtungen für deren Unterbingung und Wartung, überhaupt erst einmal Personal dass damit umgehen kann, etc.
Fantastisch, so viele neue Arbeitsplätze. :D
 
Apple produkte werden auch massig vorbestellt, ist trotzdem nicht das maß der dinge im smartphone bereich. hier wird einfach ein hype kreiert, der nicht gerechtfertig ist.
Tesla hat 1 fertigungswerk und konnte im ersten monat 30 vorbestellte model 3 ausliefern. bei über 500k vorbestellen kann das sicher noch dauern. herr musk hat sicher hier einfach übernommen und es wird ganz sicher unzufriedene kunden geben zumal die anderen fahrzeug modelle ebenfalls dort produziert werden wollen.
 
@adi
Nun die Kabel müssen nur dicker werden, wenn der Strom steigt, also könnte man mit höherer Spannung arbeiten, dass man erst später runtertransformiert.
Oder sehe ich das falsch?

So verallgemeinern kann man das Problem nicht.

Leistung ist das Produkt von Strom und Spannung, also P=U x I.

Dickere Kabel ermöglichen grundsätzlich einen höheren Stromfluss, die Spannung im Niedrigspannungsnetz anzuheben ist eine ganz andere Sache,
denn dann müssten auch alle Umspannwerke umgerüstet werden,
und näturlich die Ortstrafos angepasst werden.

Egal welchen Weg man jetzt nimmt, das wird verdammt teuer. :ugly:
 
- Räder sind im Fahrwerk weich aufgehängt und verändern im Fahrbetrieb die Geometrie zueinander erheblich. Das kann in viele Richtungen optimiert werden. Bei Elektrofahrzeugen wählt man tunlichst Reibungsoptimiert und nicht Komfort, und darum sinkt der Reifenverschleiß.

Du beschreibst ein Auto, dass weniger Reifen verschleißt, weil es unkomfortabler ist. Nicht weil es einen Elektromotor hat. Wenn es das den Kunden wert wäre, könnte man die gleiche Änderung auch bei Verbrennern machen - ist es aber scheinbar nicht.

- Ölwechsel: was kosten denn 5l Leichtlauföl alle 20.000 km mit Filter und Wechsel? Löse Dich von Kleinstwagen

20 bis 40 Euro. Und wenn du das für 40 Euro nimmst, sollte es länger als 20000 km halten.

- Wechsel mal Bauteile bei älteren Fahrzeugen. Da schraubt man wenig einfach auseinander, insbesondere nicht am Abgassystem.

Ne, dass bröselt einem entgegen :(
Lamdasonde ist aber wirklich ein einzelnes, eingesetztes Bauteil und eben auch eins dass meist so weit hinten am Auspuff sitzen muss, dass es sich nicht mehr im Motorraum verstecken kann. Man braucht zwar eine Hebebühne, aber dann kommt man da mir sogar schneller ran, als an die Zündkerzen. (Wie festgegammelt sie dann ist, ist eine andere Anfrage. Erwähnte ich die z.T. fragwürdige Materialwahl an Salzwasserbenetzten Fahrzeugteilen?)

- Zahnriemenwechsel: Schau doch einfach nach: Golf mit einfachsten 1,4L Motor: 750,-€, bei richtigen Autos wird es dann teuer Zahnriemenwechsel zum Festpreis >> Kosten hier vergleichen!

Okay, das wusste ich echt nicht. Gleiche Motorenbaureihe etwas größer und in einen Passat verpflanzt und man ist bei 220 Euro.

- Firmen bauen heute schon erste E-Tankstellen auf ihre Parkplätze, ganz freiwillig mit kostenloser Ladung: Stromtankstelle: Mecklenheidestrasse in Hannover - Deutschland #5142

Ein Beispiel und das ist "Volkswagen Nutzfahrzeuge"...
Wieviele Unternehmen gibt es in Hannover? Wieviele davon haben eine Ladesäule erbaut? Kannst du bei deinem Friseur aufladen? Haben die Mitarbeiter des nächsten Callcenters Lademöglichkeiten?

- Geschäfte wollen Kunden, Kunden bewirbt man, eine Ladesäule ist Werbung und damit ein Wettbewerbsvorteil.

Ich wiederhole mich nur ungern, aber offensichtlich ist es nötig:

ruyven_macaran schrieb:
(und sag jetzt nicht "mehr Kunden". Die entstehen nicht durch Lademöglichkeiten und eine Umverteilung der feststehenden Kundenzahl bringt nicht bei jedem Laden die höheren Einnahmen, die benötigt werden würden)

- Was kostet es, dass jedes Hochhaus heute Tiefgaragen haben muss? Das sind zig Tausend pro Wohnung, ob man im Neubau ein etwas dickeres Kabel reinlegt kostet wieviele Cent?

Hängt von der Entfernung zum nächsten E-Werk ab, in dem das "eine" Kabel beginnen muss.

- Alle Tankstellen wurden in den letzten zwanzig Jahren mit neuen Tank und Absaugung eingerichtet. Ob das der der Schwippschwager des Nachbarn deines Freundes sieht oder nicht, ist unrelevant

Vielleicht kannst du dem Schwippschager des Nachbarn meines Freundes ja mal einen Link nennen, der diese Bauarbeiten an allen deutschen Tankstellen dokumentiert. Scheinbar reichen Augen ja nicht, um Erdarbeiten zu bemerken, die ein ganzes Gelände umfurchen. Und bitte auch gleich noch einen Link für die Umbaurunden 77-96, 57-76, 37-56 und 17-36, denn deine Aussage war nicht "alte Tankstellen mussten in den letzten 20 Jahren mit einer Absaugvorrichtung nachgerüstet werden" (die tatsächlich irgendwann vorgeschrieben wurde, die diese z.B. diese Tanke definitiv schon Anfang der 90er hatte), sondern deine Aussage war "Tankstellentanks müssen alle 20 Jahre ersetzt werden".

- Wer hat die Tankstellen bezahlt? Richtig, der Autofahrer. Was ändert sich mit Ladesäulen? Es wird billiger, viel billiger

62 Millionen KFZ in Deutschland. Jeder davon soll deiner Zielsetzung nach abends an seinem Stammparkplatz laden können und zumindest die täglich genutzen auch am Arbeitsplatz. Außerdem an Geschäften, Restaurants, etc., von Fernverkehr und Reserven für Gäste ganz zu schweigen. Also konservativ geschätzt 100 Millionen Ladestationen in Deutschland, eher 200 Millionen. Was kostet eine? Ich finde stark schwankende Zahlen, im Mittel so um die 8000 Euro (wobei z.B. ein 100 kw Standort mit Anschluss ans Mittelspannungsnetz schon allein 80k an Subventionen vom Bund bekommen kann, also vermutlich deutlich mehr als 10k pro Ladeplatz kostet). Nehmen wir bei größeren Absatzmengen niedrigere Preise, aber zunehmend größeren Anschlussaufwand und somit rechenfreundliche 5000 Euro an. Ergibt 1 Billion Euro. Und das soll günstiger sein, als 15000 Tankstellen (= 66 Millionen Euro pro Tankstelle)? Gegenüber der Weiternutzung von 15000 bestehenden Tankstellen keine Mehrkosten verursachen, die möglicherweise Abneigungen gegen die Technik schüren könnte?


In Deutschland wohnen, laut Statista, ca. 30 Millionen Menschen in einem Eigenheim, und ca. 5 Millionen in einer Eigentumswohnung. Und für eine Solaranlage brauch man nicht zwangsweise eigenes/bzw. überhaupt Geld. Und um vom PV-Strom zu partizipieren brauch man nicht mal zwingend eine eigene Anlage. Es gibt schon zahlreiche Gemeinschaftsprojekte mit den unterschiedlichsten Konzepten.

Das sicherlich nicht. Wir reden hier aber nicht davon, ob jemand der sich für PV begeistert davon profitieren kann.
Dein Argument war, dass sich die Leute für E-Autos begeistern sollen, weil sie sie an ihrer PV so günstig laden können. Dafür muss man die aber schon haben. "Nehmen sie doch ohne Sicherheiten einen Kredit auf, um in die PV Anlage ihres Hausbesitzers zu investieren und dann Solarstrom zu erhalten, den sie eigentlich nicht brauchen, mit dem sie aber billig das Elektroauto betanken können, dass sie auch erstmal kaufen müssen" ist KEIN gutes Argument um Mieter für E-Autos zu begeistern ;)

Quasi jeder der ein E-Auto fährt macht sich auch automatisch über Dinge wie Verbrauch, Reichweite und Lademöglichkeiten Gedanken. Deine Schlussfolgerung ist daher nicht so ganz schlüssig.

Meine Schlussfolgerung betrachtet, gemäß der Fragestellung und gemäß deiner Aussage, die Gegenrichtung: Jemand, der sich mit Verbrauch, Reichweite und Lademöglichkeiten von E-Autos befasst hat - kauft der sich dann eins?
Das ist diejenigen, die schon eins haben, da oft dran denken, ist klar. Aber es ist eben auch genau der Grund, warum sehr viele Leute keins haben und auch keins wollen. Deine "Lösung" der Verkehrsprobleme ausgehend von E-Autos ist der Grund, warum E-Autos erst gar keine Chance haben.

Und dass es keinen Interessiert kannst du so auch nicht sagen, die Akzeptanz der Klein- und Kleinststwagen, ja sogar der Wunsch nach eben diesen, nimmt immer mehr zu. Siehe die weiter vorne von mir geposteten Beispiele, die tlw. schon massig Vorbestellungen haben, obwohl die Serienfertigung tlw. noch nicht mal auf ein Datum festgelegt ist.

Ich sage nicht, dass es "kein Interesse gibt" (hey, ich selbst ja verzweifelt nach leichteren, windschlüpfrigen und für weniger als vier Personen optimierten Fahrezeugen). Ich sage, dass sich die Allgemeinheit nicht darum kümmert. Welcher sparsame Kleinstwagen hat denn "massig" Vorbestellungen, die z.B. das Niveau der Q3+X3+GLA+Duster-Verkäufe erreichen?

Wie ich schon mal sagte, die Leute/Kunden sind nicht das Problem, das fehlende Angebot ist es.

Es gibt einige Nischen am Markt, die sind tatsächlich komplett unbesetzt. Aber die diesen Nischen am nächsten kommenden Fahrzeuge verkaufen sich auch nicht gerade gut, die deutlich davon entfernten Konzepte dagegen schon. Außer ein paar Individualisten strebt also niemand so ein Fahrzeug an. Das ist das gleiche wie in der Politik: Natürlich fehlt eine Partei, die sich ernsthaft um Umweltschutz bemüht, ohne in Verboteritis auszuarten und es fehlt eine Partei, die kompetent gegen die Spaltung der Gesellschaft kämpft. Stattdessen haben wir als billigen Abklatsch Grüne und Linke. Gewählt wird aber sowieso AFD und gefahren wird Q7.

Dann sollte man vielleicht mal darüber nachdenken was wichtiger ist, was man Menschen einredet (Werbung usw) zu brauchen, oder was sie wirklich brauchen. Man kann eben nicht hundert Jahre lang den Menschen einreden, dass die individuale Mobilität ein "must have" ist, und dann erwarten, dass dieser Glaube über Nacht zu neutralisieren ist. Und wenn es hier an Aufklärung fehlt, dann muß die Politik diese eben leisten. Es hat schließlich einen Grund das so viele Menschen "Panzer" fahren wollen. Sie kaufen diese Autos ja nicht weil sie Land- und Forstwirte sind, oder weil sie (was auch gerne bzgl. SUV kommt) gerne höher sitzen, sondern weil es ihrem Ego schmeichelt. Sein Ego auf kosten der Umwelt (und damit der Allgemeinheit) zu pushen ist aber nichts, worauf man ein Grundrecht hat/haben sollte.

Definitiv nicht. Aber das Ego wurde den Leuten auch nicht eingeredet, es wird nur ausgenutzt. Die Sehnsucht nach einem tollen Fortbewegungsmittel ist deutlich älter als hundert Jahre, neuerdings gibt es halt mehr als vier bis sechs PS und man muss sie nicht mehr davorspannen. Mit Aufklärung dagegen zu halten ist verdammt hart, wenn als Konkurrenz Großzerne fleißig weiterflüstern. Und amtierende Politiker werden in Detuschland nicht danach ausgewählt, dass sie unangenehmes erzählen, sondern dass sie Honig ums Maul schmieren. Beide Sachen systematisch zu ändern bedeutet ein Ende der Demokratie und der Marktwirtschaft, wie wir sie das letzte halbe Jahrhundert hatten.
Nicht, dass ich dagegen wäre - aber wie man mit ethisch akzeptablen Methoden dahinkommt ist ein weiterhin ungelöstets Problem. Genau wie das "wohin" als solches. Und deswegen werden auch zukünftige Veränderungen mit dem schmalen Handlungsspielraum arbeiten müssen, der halt verfügbar ist. Irgendwann führt auch das zum Ziel - aber wie ich die ganze Zeit schon prädige: Es wird lange dauern und wenn man diesem Planeten was gutes tun will, dann sollte man sehr sorgfältig mit der wertvollen Ressource "Änderungsbereitschaft" haushalten und sie so investieren, dass jeder einzelne Schritt schon konstant einen Vorteil abwirft.

Mag sein, aber ich kann auch einen Benziner mit 1000g/km kaufen. Und ich weiß nicht mal ob es vielleicht noch höher geht. Und wie gesagt, bei den 190g/km fehlen sämtliche sekundären Umweltbelastungen. Beim Beispiel deines 8L/100KM Verbrenners also noch mal ca. 12kWh Strom, die zur Erzeugung der 8L Treibstoff anfallen. Und das ist dann lange noch nicht alles an sekundärer Belastung. Vielleicht wäre es möglich diese langsam auch mal alle einzukalkulieren. ;)

Schwierig, ich kann nicht einmal eine Quelle für die 12 kWh finden. Ebensowenig für die von Gewinnung und Aufbereitung von Kohle sowie die damit einhergehenden Landschaftsveränderungen.

Irrelevant, da genau das am meisten Spaß macht/bringt, und auch am meisten passiert. Von Langstreckenfahrern abgesehen fährt man die mit Abstand wenigsten Kilometer mit maximaler oder "sehr hoher" Geschwindigkeit. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Fahrens ohne Tempolimit mal ganz außen vor gelassen. Zumal es auch E-Autos mit Getriebe/Gänge gibt. Übrigens, einer der Tesla-Konkurrenten, der Lucid-Air, der ab afaik 60.000€ starten soll, erreicht als entsprechendes Modell in der Spitze über 300km/h (wobei noch nicht sicher ist, ob und wann in der Serie abgeriegelt wird). Aber auch hier, die Tatsache dass es E-Auto mit Getriebe aber ohne Gänge gibt bedeutet nicht, dass der E-Antrieb grundsätzlich keine Gänge haben kann. In den meisten Ländern (in allen außer D?) kann man selbst ein M-S nicht ausfahren.

Weswegen ich den S eben ganz pauschal als Mittelklasselimousine betrachtet habe und nicht als Supersportwagen. Denn die sind in den meisten Ländern Vitrinenobjekte, wir reden hier von Fahrzeugen. Nicht von Spaßobjekten.

Oh, das wird er. Wie gesagt, er arbeitet aufgrund der Querfinanzierung die Palette von oben nach unten ab. Also bzgl. Größe, den Preis eines Dacia wird wohl nur ein Dacia aufrufen können. :D

Tjo - dann warten wir halt ab, was da kommt, was es kostet und was es kann. Genauso bei Dacia und anderen Verbrennern.
Während des wartens vergleiche ich aber weiterhin das, was es gibt, mit dem was es gibt. Und nicht Realität mit Versprechen.

Maaaan, du weißt doch genau wie ich das meine. Das M3 hat so viele Vorbestellungen wie afaik sonst kein anderes Auto vorher. Erfolg messe ich in dem Fall daran was die Leute wie sehr haben wollen.

Den Eindruck habe ich auch, finde ich aber einen Vergleich wie zwischen Apple und Williams Christ. Da stimmt nicht einmal der Aggregatzustand. Tesla zelebriert sich als Lifestyle-Konzern mit vielen Versprechen und entsprechendem Vertriebskonzept. Einen Golf kann man schlichtweg nicht ein Jahr im vorraus bestellen, also kann er auch keine Vorbestellungen sammeln. Und andere Hersteller bedienen auch gezielt einzelne Märkte mit angepassten Modellen und reden selten über globale Verkaufszahlen. In kurz: Du lässt sich von Musks Show mitreißen, aber in meinen Augen sagt die nichts über das Fahrzeug aus. Auch das Model 3 wird auf deutschen Straßen eine Ausnahmeerscheinung bleiben.

Ich habe auf den angegebenen Verbrauch einfach 30% draufaddiert. Das ist mehr als die 30kWh/100KM bei angegebenen ~24kWh beim M-S. Findest du das zu unrealistisch?

Es ist ein Ansatz den man mangels besserer Werte versuchen kann, ich wäre nicht überrascht wenn er komplett daneben geht. Die bisherigen Angaben von Tesla wurden allenfalls bei recht langsamer und sehr konstanter Fahrweise (80 km/h ohne jede Beschleunigung) erreicht. In so einem Szenario spielt zum Beispiel das Gewicht fast gar keine Rolle, die Aerodynamik eine reduzierte, die innere Reibung und Elektro-Effizienz dagegen ähnlich viel wie in der Praxis. Onboard-Verbraucher kann man gar nicht abschätzen. Das heißt über zwei in der Praxis wichtige Aspekte erhält man kaum Information und ich kann nicht abschätzen, in weit weit das Model 3 auch hier eine deutliche Verbessrung erreichen kann. Wenn man ein halbes Dutzend Modelle als Datengrundlage hätte, könnten man vielleicht abschätzen wie ein Trend aussieht. Aber ist ja schon fast unmöglich vom X deutsche Praxiswerte zu erhalten – bleibt eine Hochrechnung mit N=1 nur von der Theorie-Praxis-Differenz beim S.

Davon rede ich doch. Du nimmst Verbrauchswerte von aktuellen Fahrzeugen, um damit eine Berechnung zukünftiger Werte anzustellen. Wenn es aber um den Verbrauch einer nennenswerten E-Auto-Flotte geht, und diese erst in zb. 5-10 Jahren erreicht ist, wen interessieren dann die Verbräuche der ersten Fahrzeuge?

Nunja: Der E-Motor ist ziemlich effizient. Wenn man nur 5% verschwendet, kann man maximal 5% reinholen. Mit der kompletten Elektrik bestehen gegenüber einem Modell S vielleicht noch 15% theoretisches Einsparpotential und dann hat man ein Perpetuum Mobile erreicht. Ich kann also mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass die E-Autos in 10 Jahren bei gleicher Mobilität auch gleichviel verbrauchen werden. Ungewiss ist nur, ob die gleiche Mobilität gefordert werden wird. Aber dieser Effekt trifft E-Autos genauso wie Verbrenner: Wenn ich den Bedarf an mechanischer Energie durch kleinere Autos halbiere, kann ich unabhängig vom Antrieb die Produktion mechanischer Energie halbieren. Das Verhältnis zwischen Verbrennern und E-Autos bliebe also gleich. (Irgendwann im Bereich <2 l wird es für heutige Verbrenner kritisch, da skaliert die Technik schlecht und man müsste viel neu entwickeln. Aber der Bereich spielt auf lange Sicht keine Rolle)
Bei der Berechnung des Gesamt(-erneuerbare-)energiebedarfs würde das eine Rolle spielen, aber ich projeziere ja gleichzeitig die Entwicklung der Mobilität der letzten 10, 20 und 40 Jahre nach vorn und komme zu dem sehr eindeutigen Schluss, dass da nicht signifikantes ansteht.

Auch hier schon wieder. Überschüssiger Kohle-Nachtstrom (E-Antrieb Worst-Case), verglichen mit den reinen Werten verbrannten Kraftstoffes (Verbrenner Best-Case). So macht das einfach keinen Sinn.

Verbrenner Best Case würde noch einige Annahmen zum Fahrverhalten beinhalten, ansonsten greife ich einfach die verfügbaren Zahlen. Umgekehrt blende ich bei der Kohleverstromung die gesamte Kohlegewinnung aus, also kein Worst Case. Das macht also durchaus Sinn, denn Fakt ist:
Die nächsten 200%/60 Jahre Ausbau der erneuerbaren Energien nebst Speicher brauchen wir für stationäre Stromverbraucher (und danach warten noch massig Wärmenutzer). Ob E-Autos fahren oder nicht fahren macht bei diesem Energiebudget keinen Unterschied, entweder der mobile oder der stationäre Verbraucher wird mit fossiler Energie betrieben. Nur das letzterer für die Umstellung auf EE nicht erst noch ausgetauscht werden muss.

(Ausgenommen sind nur mobile Anwendungsbereiche, für die Verbrenner massiv im Nachteil sind. Z.B. Lieferverkehr. Da sind E-Autos sinnvoll weil sie viel Fahrenergie einsparen und ein harter Hybrid mit gleicher Fahreffizienz keine Vorteile gegenüber einer stationären Stromquelle hat)

Das kommt auf die Arbeitszeit und die Speicherkapazität der PV an. Wer von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang aushäusig ist, und 0 Speicher hat, der kann dann natürlich schlecht von der eigenen PV laden. Vielleicht pendelt er aber auch mit Kollegen, und man wechselt sich mit dem Fahren ab. Vielleicht fährt er aber auch mit Bus oder Bahn zur Arbeit. Und je nachdem wie weit er fahren muß, reicht vielleicht auch das Laden am WE für die Tage unter der Woche. Die wenigsten müssen/müssten jeden Tag ihren Akku von 0% auf 100% laden.

Der erste Teil ist nur "wenn man eh nichts verbraucht, kann man auch umstellen". Stimmt - bringt aber auch nichts respektive zwei E-Autos, die von einer Fahrgemeinschaft im Wechsel genutzt werden, wären schlicht ein produziertes Auto zu viel. Formel E Verfahren: Zwei Autos um einmal anzukommen :ugly:
Das letzte Argument hatte ich in der Tat nicht bedacht, hier muss ich einfach mal nachfragen wie groß der PV-Überschuss denn typischerweise so ist? Bei niedrigen 20 km Pendelentfernung (noch weniger erfordert nun wirklich keinen PKW) kommen immer schon 200 km in der Woche zusammen. Noch einen Ausflug am Sonntag und man muss für 300 km am Samstag laden (und überhaupt erst mal ein E-Auto mit ausreichend Kapazität haben)

Es geht um eine parallel zu den Anforderungen (der E-Mobilität) stattfindende Anpassung der Infrastruktur. Die Mobilität macht ja schließlich nur einen relativ kleinen Teil vom Gesamtenergieverbrauch aus.

Und genau deswegen ist es Wahnsinn einen Großteil der Anstrengungen in sie zu investieren.

Aber zb. das Thema intelligente Akkus (der E-Mobilität) könnte gleichzeitig einen Lösungs-Teil zur Problematik des allgemeinen Problems der Stromspeicherung sein. Die Investitionen in die E-Mobilität sind also nicht nur das kleinste Übel, sie könnten - geschickt umgesetzt - auch eine zumindest Teil-Lösung eines das allgemeinen Problems bzgl. Umstieg auf maximale Nutzung EE sein.

An der Stelle dreht sich die Diskussion jedesmal im Kreis. Ich bleibe dabei: Akkus in Autos einzubauen, herumzukutschieren und an möglichst vielen Haltepunkten mit dem Stromnetz verbinden zu können kostet
Unsummen mehr, als die Akkus einfach stationär als Speicher einzusetzen. Ganz abgesehen davon, dass mittlerweile kaum noch jemand mit Akkuspeichern für mehr als 24-48h Intervalle plant, weil das einfach zu teuer ist. Die meisten mehrwöchigen Überlegungen hoffen mittlerweile auf power to gas und genau hier wird es eben spannend:
Entweder diese Überlegungen sind auch nur eine Mode und wir wissen schlichtweg nicht, was die optimale Lösung ist (=> sollten uns nicht vorzeitig auf Batterien in Autos festlegen), oder aber wir haben in Zukunft ganz automatisch große Mengen von Gas rumliegen, die als Energiespeicher für punktuellen Spitzenverbrauch vorgesehen sind. Also für einen Einsatz, für den Autos ein Paradebeispiel sind. Und einen Energiespeicher, für dessen Einsatz in Autos wir sogar schon die komplette Infrastruktur haben...

Und da bin ich eben lieber Optimist als Pessimist.

Der Pessimist in mir sagt: Optimsmus führt nur zu Enttäuschungen :ugly:

Soweit mir bekannt ist das nicht korrekt. Ich bin auf diesem Gebiet kein Spezialist, aber soweit ich weiß werden elektrische Bremsen/Gegenstrom-/Wirbelstrombremsen schon länger bei einigen Transportmitteln eingesetzt, die tlw. sogar keine weitere mechanische Bremse mehr haben. Ich selbst hab zb. schon (vor vielen Jahren) Bremsscheiben mit (u.a.) 2-3 Meter Durchmesser für Seilbahnen hergestellt, die diese Bremse aber nur noch als Notfallbremse (failsafe) eingesetzt haben.

Seilbahnen und andere stationäre Anwendungen kann ich schlecht einschätzen - hier sind Gewicht und Größe fast egal, Korrosion kann gut vermieden werden. Die einzige große mobile Anwendung von Wirbelstrombremsen sind ICEs (andere Länder nutzen die Technik nicht!) und auch hier ist das nur eine zusätzliche Betriebsbremse. Die Notbremsleistung wird von Scheiben erbracht, die aber in Zügen naturgemäß auch besser geschützt werden können, als in Autos (kaum starke Bremsvorgänge => Kühlung ist egal, weil der Zug nach einer Notbremsung eh erstmal steht. Fest Verbindung zwischen Rädern und Chassisteilen => Bremsen können geschützt im inneren platziert werden.)
Ungeachtet dessen benötigen Wirbelstrombremsen einen Leiter (Schiene, Umlenkscheibe bei Seilbahnen?) als Gegenstück und wirken geschwindigkeitsabhängig, bei niedrigem Tempo also gar nicht. Ein mechanisches System ist unverzichtbar.

Natürlich nicht, aber vielleicht Autos bei denen Motoren ausfallen können, ohne dass das Fahrzeug anschließend stehenbleibt. Und das mit dem "Döschewo" mußt du mir mal erlkären. Die Ente kann noch fahren wenn der Motor ausgefallen ist? Oder was meinst du damit? *verwirrt_bin*

Die Safari-Ente war ein Allradmodell und der einfachste Weg zum Allrad war der zusätliche Einbau eines Heckantriebs mit eigenem Motor an der Hinterachse. Es gibt also tatsächlich einen zweiten Motor, der unabhängig vom ersten arbeitet. ;)

Öhm, man sollte grundsätzlich und überall vorausschauend fahren.

Ein Zahnriemenwechsel kann ab ca. 250€ (kleiner Polomotor, ATU) bis über 3000€ (größerer Motor, Vertragswerkstatt) kosten (es wird ja in der Regel nicht nur der Riemen gewechselt), und die Intervalle gehen schon ab 60.000KM los. Dazu kommt, dass die heutigen Motoren quasi alle keine Freiläufer mehr sind. Reißt der Zahnriemen, ist in der Regel gleich der ganze Motor Schrott. Und auch wenn es eigentlich nicht so gedacht war, auch Kettentriebe müssen tlw. nach X Kilometern gewechselt werden. Hier fallen, aufgrund der Bauweise (die Kette läuft nicht extern), allerdings die günstigen Angebote komplett weg.

Vor allem wenn die Kette von VW ist...
Erwähnte ich eigentlich schon, dass Auto-Hersteller gerne an allem sparen, was sich in den ersten Betriebsjahren nicht bemerkbar macht und dass es sowas wie Königswellen gibt? :ugly:
 
Ich wage zu bezweifeln, dass wir wirklich 62 Millionen Autos in Deutschland brauchen und in Zukunft auch noch diese Zahl an Autos haben werden.
Ziel sollte eine Reduzierung des Bestandes um 80% sein.
 
Du beschreibst ein Auto, dass weniger Reifen verschleißt, weil es unkomfortabler ist. Nicht weil es einen Elektromotor hat. Wenn es das den Kunden wert wäre, könnte man die gleiche Änderung auch bei Verbrennern machen - ist es aber scheinbar nicht.
Welchen Autofahrer interessiert wirklich der Benzinverbrauch? Niemanden
Sämtliche sparsamen Verbrenner wurden links liegen gelassen. Wenn interessieren
also 0,05 l gesparten Sprit, wenn es dafür minimal mehr rumpelt, weil die akustische
Entkopplung minimal schlechter ist? 5-10km mehr Reichweite sind aber relevant.

Andere Konzepte, andere Zielrichtungen. Elektrofahrzeuge bekommen auch wieder
schmale Reifen und keine breiten Puschen. Ohhhh, da wird sich der Fussel Tuning
Fahrer aber ärgern. Die Zielrichtung ist eine andere und das bemerkt man in jedem
Detail. Leichtbau war schon immer möglich, bei Elektrofahrzeugen wird es kommen.

Man nutzt kein billigst Öl in modernen Motoren. Unter Vollsynthetisch ist man selber
schuld, wenn Motorhaltbarkeiten sinken. Das billige Castrol GTX war schon immer
minderwertig und ist es heute auch noch. Die Unterschiede der Öle sind gewaltig,
schaut man sich die Mischreibungszonen am oberen Totpunkt an. Und genau da
spielt die Musik, geht es um Kolbenring und Zwickelverschleiß. Muss man nicht
machen, rächt sich aber. Am Öl zu sparen ist bei hoch belasteten Motoren mit
Turbolader ein teures Spiel. Beim kleinen 50kW Benziner ist das egal.
Tribologie

Wollen wir jetzt jedes Bauteil einzeln durchgehen? Zu jedem Vor- und Nachteile
diskutieren? Ich kenne Deinen Bildungsweg nicht. Schauen wir doch einfach, was
hinten rauskommt und warten wir auf die jeweils zweite Generation von Massen-
fahrzeugen. Bei Tesla beginnt das bald, bei deutschen Herstellern in zehn Jahren.
Dann ist es ausgereift und sinnvoll optimiert.

Tankstellensanierung. Vielleicht bist Du noch zu jung dazu, aber vor zwanzig Jahren
begann die sehr teure Umrüstung auf Tanks mit Benzindampfrückführung, also
Absaugung am Zapfhahn. Bei der Gelegenheit wurden alle Tanks ausgetauscht:
https://www.netinform.org/GW/Recherche/HM/pdf/Gasrueckfuehrung.pdf

Schau Dir die verlinkte Karte bitte einfach an. Es gibt in Hannover jetzt schon
an 26 Stellen 1-5 Zapfsäulen, in der Regel kostenlos. Mehr als es Elektrofahrzeuge
in der Stadt gibt. In dem Link ist eine Karte, verkleinstest Du, siehst Du alle bundes-
weiten Stromzapfsäulen, in Deutschland schon 10500 registrierte Orte, also ein
ähnliches Niveau wie normale Tankstellen. Und es werden mehr, ständig.

Was für ein Segen wird es, wenn man nach Hause kommt und einen Stecker ans Auto
steckt. Keine Tankstellen suche, keine Umwege, einfach anstecken. Zu Hause, in der
Firma, der Garage, beim Einkaufen oder essen gehen. Jeder wird seine Zapfsäule
finden und bequem auftanken. Und dann lächelt man über nach Diesel stinkende
Menschen. :)

...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dein Argument war, dass sich die Leute für E-Autos begeistern sollen, weil sie sie an ihrer PV so günstig laden können.
Eigentlich nicht. Ich hab gesagt, das laut einiger Autohändler viele ein E-Auto kaufen, um den Überschuß ihrer PV statt für kleines Geld einzuspeisen lieber in "Reichweite" investieren zu können. Und dass diese Kette (PV=>E-Auto) immer mehr Nachahmer findet. Dass das nicht jeder kann ist natürlich logisch.
Meine Schlussfolgerung betrachtet, gemäß der Fragestellung und gemäß deiner Aussage, die Gegenrichtung: Jemand, der sich mit Verbrauch, Reichweite und Lademöglichkeiten von E-Autos befasst hat - kauft der sich dann eins?
Wir drehen uns im Kreis. Du glaubst doch nicht ernsthaft dass die meisten E-Autokäufer sich vorher keine Gedanken darüber machen, oder? Daher verstehe ich deine Frage nicht. Gerade wer sich informiert kommt zwangsläufig zu dem Schluß, dass die meisten Vorurteile Unsinn sind. Klar, wer absolut keine Lademöglichkeit hat, oder wem die Reichweite wirklich nicht reicht, der kauft dann auch erstmal kein E-Auto. Es gibt die Nutzer die heute schon mit einem E-Auto ihre Fahrten bewältigen können, und die die es noch nicht können.
Ich sage, dass sich die Allgemeinheit nicht darum kümmert.
Und ich dass diese Allgemeinheit immer kleiner wird. :D
Welcher sparsame Kleinstwagen hat denn "massig" Vorbestellungen, die z.B. das Niveau der Q3+X3+GLA+Duster-Verkäufe erreichen?
Warum müssen sie dass denn schon heute? Tausende Vorbestellungen bei einem zb. an einer Uni/FA entwickelten Fahrzeug, welches man nur aus dem Netz kennen kann (keine TV-Spots), ist das kein deutliches Zeichen? Und da gibt es mehr als nur ein E-Auto, was noch nie im TV (eben für die Allgemeinheit) beworben wurde, demnächst aber in Serie geht, und schon (ok, relativ) viele Vorbestellungen hat. Und jedesmal wenn ich einen Beitrag sehe, wo eines dieser Fahrzeuge in der Öffentlichkeit gezeigt wird, sehe ich überwiegend positive Resonanzen und großes Interesse derer, die vorher noch nie davon gehört haben. Siehe der eine Beitrag weiter oben (ich meine ich hab ihn verlinkt), wo ein älterer Herr auf die Frage ob dieses E-Auto etwas für ihn wäre, lacht und sagt er könne es sich nicht leisten. Als der Reporter dann sagt, das es nur 15.000€ kosten soll, hört der ältere Herr sofort auf zu lachen, und schaut sich das E-Auto direkt noch mal genauer an (und seine Frau sagte vorher schon "also für mich würde das absolut ausreichen".

Deswegen sage ich, nicht das Interesse ist das Problem, und für einen großen Teil auch nicht die Reichweite/Ladesituation (einen 30kWh-Akku bekommt man auch an einer einfachen 220V Steckdose in 7-8h voll), das Problem ist das fehlende Angebot. Und die meisten dieser neuen Konzepte (wobei der Microlino als Isetta ja schon mal vor über 60 Jahren da war^^) kommen von Quereinsteigern/neuen Playern (also E-Autos unter 20.000€), und nicht von den großen Autobauern.
Es gibt einige Nischen am Markt, die sind tatsächlich komplett unbesetzt. Aber die diesen Nischen am nächsten kommenden Fahrzeuge verkaufen sich auch nicht gerade gut, die deutlich davon entfernten Konzepte dagegen schon. Außer ein paar Individualisten strebt also niemand so ein Fahrzeug an.
Wie gesagt, was es nicht gibt, oder so gut wie niemand kennt, kann auch nicht direkt "angestrebt" werden. Und am nächsten kommende Fahrzeuge sind eben andere Fahrzeuge. Im Prinzip ist das aktuelle Angebot komplett invertiert. Zu viel große und viel zu große Fahrzeuge, und quasi gar keine Kleinstwagen. Und das liegt nicht daran dass die Menschen danach verlangen, sondern dass die Werbung ihnen dieses Verlangen einredet. Die "Individualisten" sind diejenigen die zb. im Netz nach solchen Konzepten suchen, was aber nicht bedeutet, dass die Allgemeinheit kein Interesse daran hätte. Natürlich muß das erstmal geweckt werden. Genau so wie man das Interesse an einer ökologisch sinnvolleren Energieversorgung wecken muß.

Und bei der E-Mob passiert das mehr über Fahrspaß (siehe Teslas Vorgehensweise bzgl. zuerst angebotener Fahrzeuge) und der Möglichkeit Geld zu sparen. Und noch lange nicht jeder hat eine PV auf seinem Eigenheim, aber die E-Mob wird auch hier zu einem zunehmenden Interesse führen. Dass es dazu noch weiterer Aufklärung verlangt streitet ja keiner ab. Nur mit Kopf in den Sand stecken und sagen was alles angeblich unmöglich/nicht zu schaffen ist, damit kommen wir auch nicht weiter. Unsere Energieerzeugung und unsere Mobilität müssen sauberer werden, also sollten wir Lösungen suchen, und keine Ausreden.
Mit Aufklärung dagegen zu halten ist verdammt hart, wenn als Konkurrenz Großzerne fleißig weiterflüstern.
Dann muß man denen das flüstern verbieten (siehe zb. Tabakwerbung), und Rahmenbedingungen schaffen die dem ebenfalls entgegenstehen.
Schwierig, ich kann nicht einmal eine Quelle für die 12 kWh finden.
Die 1,5-1,6kWh pro Liter stammen (laut verschiedener Nennungen/Quellen im Netz) vom Energieministerium der Vereinigten Staaten.
Ebensowenig für die von Gewinnung und Aufbereitung von Kohle sowie die damit einhergehenden Landschaftsveränderungen.
Hier kann man zumindest ein Stück weit mit den Angaben zu "Well-to-Tank" arbeiten: Well-to-Tank – Wikipedia
Leider werden hier je nach Studie unterschiedliche Faktoren mit einkalkuliert, niemals aber alle wirklich relevanten. Aber das zu den Schadstoffangaben der Verbrenner noch die sekundären Belastungen des Treibstoffes hinzukommen ist hoffentlich einleuchtend.
Du lässt sich von Musks Show mitreißen, aber in meinen Augen sagt die nichts über das Fahrzeug aus. Auch das Model 3 wird auf deutschen Straßen eine Ausnahmeerscheinung bleiben.
Wenn du die Bekanntgabe der Vorbestellungen als Show meinst, ja. Und ja, ich unterstelle den Zahlen auch dass sie korrekt sind. Und doch, sie sagen eine ganze Menge über das Fahrzeug aus, nämlich wie begehrt es ist. Fehlende Informationen kann man sich im Netz besorgen, und zunehmend auch auf Youtube. Und ich will hoffen dass das M3 in Deutschland eine Ausnahmeerscheinung bleibt, denn sonst hätten bestimmte Autobauer ein Problem.
Es ist ein Ansatz den man mangels besserer Werte versuchen kann, ich wäre nicht überrascht wenn er komplett daneben geht.
Dann denk bitte auch daran, dass man auch bei Verbrennern eine entsprechende Fahrweise für entsprechende Verbräuche brauch. Und zb. hoher Anteil an Stadtfahrten = schlecht für den Verbrenner, gut für den E-Antrieb (bzw. die Verbrauchs-Bilanz).
Aber dieser Effekt trifft E-Autos genauso wie Verbrenner: Wenn ich den Bedarf an mechanischer Energie durch kleinere Autos halbiere, kann ich unabhängig vom Antrieb die Produktion mechanischer Energie halbieren. Das Verhältnis zwischen Verbrennern und E-Autos bliebe also gleich.
Dem habe ich nicht widersprochen. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass es einen Unterschied bzgl. der benötigten Energie der Mobilität macht, wie diese Mobilität zukünftig ausschauen wird. Und zu der potentiellen Möglichkeit der kleiner/leichter werdenden Fahrzeuge, kommt eben noch die mögliche Veränderung der Mobilität an sich. Autonome Mobilität und der damit potentiell einhergehende schrittweise Wegfall der Individual-Mobilität könnte zu einer Reduzierung der Fahrzeugflotte um 50-70% führen. Die gesteigerte Nutzung von Massentransportmitteln (Busse/Bahn), Pedelecs, E-Rollern usw. könnte eine weitere Reduzierung der Fahrzeugflotte bzw. des Energiebedarfes bedeuten. Zwischen diesem Szenario, und dem das wir in Zukunft alle in 2,5to E-SUVs sitzen, gibt es bzgl. des möglichen zukünftigen Energiebedarfes einen sehr großen "Spielraum".

Aktuell kann man nicht mal mit Gewissheit sagen, wann die autonome Mobilität auf breiter Front kommt, oder wie schnell sie dann expandieren wird. Geschwige denn wie schnell (oder eben nicht) dadurch eine komplette Wandlung der Mobilität passieren wird. Retrospektiv lassen sich durchaus zahlreiche Beispiele finden, in denen in einzelnen Bereichen innerhalb von tlw. auch mal nur einem Jahrzehnt mehr passiert ist, als man sich vorher vorstellen konnte. Und die Bereiche nehmen zu, wenn man den Zeitraum auf 20, 30 Jahre oder mehr ausdehnt.
Bei der Berechnung des Gesamt(-erneuerbare-)energiebedarfs würde das eine Rolle spielen, aber ich projeziere ja gleichzeitig die Entwicklung der Mobilität der letzten 10, 20 und 40 Jahre nach vorn und komme zu dem sehr eindeutigen Schluss, dass da nicht signifikantes ansteht.
Fortschritt passiert exponentiell. Die Wandlung in sehr vielen Bereichen passiert exponentiell. Gerade die Mobilität hat sich hier aber, wie du schon angemerkt hast, in den letzten quasi 100 Jahren nicht wirklich weiterentwickelt. Sie hat lediglich zugenommen. Jetzt aber davon auszugehen, weil die letzten 40 Jahre nichts passiert ist, wird auch auf absehbare Zeit nichts passieren, ist zumindest nicht sehr schlüssig. Eben weil eine Wandlung hier schon lange überfällig ist. Aber gut, der Faktor Mensch ist hier eine Variable deren Einschätzung zuweilen mehr als nur schwierig ist. Vielleicht hast du wirklich recht, hoffen tu ich es aber nicht.:D
Das letzte Argument hatte ich in der Tat nicht bedacht, hier muss ich einfach mal nachfragen wie groß der PV-Überschuss denn typischerweise so ist?
Das läßt sich nicht so allgemein sagen, bzw. hab ich keine Durchschnittswerte zur Hand. Bei alten Anlagen ohne Speicher ist der Eigenverbrauch naturgemäß relativ gering, entsprechend hoch ist der eingespeiste Überschuß. Eine Moderne Anlage mit Speicher usw. kann hier auf einen sehr hohen Eigenverbrauch kommen, entsprechend gering ist der Anteil an eingespeistem Überschuß (wenn Eigenverbrauch das primäre Ziel ist). Wenn die Anlage etwa 1kwp größer ist, als der Eigenbedarf, dann wären das ca. 1000kWh Überschuß im Jahr. Gerade die älteren Anlagen wurden allerdings mit dem Ziel finanziell so viel wie möglich einzufahren gewählt, entsprechend höher sind die Überschüsse/der eingespeiste Stromanteil (bzw. desto geringer der Eigenverbrauch).

Mit einem sparsamen Stromer und einer entsprechenden Anlage, und natürlich in Abhängigkeit der zu fahrenden Kilometer (bei mir zb. aktuell unter 3000KM/Jahr), könntn viele durchaus den Großteil - oder auch komplett - der gefahrenen Kilometer mit dem Überschuß fahren (was dann natürlich die wegfallende Einspeisevergütung kostet).
An der Stelle dreht sich die Diskussion jedesmal im Kreis. Ich bleibe dabei: Akkus in Autos einzubauen, herumzukutschieren und an möglichst vielen Haltepunkten mit dem Stromnetz verbinden zu können kostet Unsummen mehr, als die Akkus einfach stationär als Speicher einzusetzen.
Nur dass die Akkus in den Autos eh vorhanden sind/sein werden. Sie zu nutzen kostet also fast nichts. Einige E-Autos haben sogar schon die Fähigkeit eingebaut, Strom auch wieder "ausliefern" zu können. Man könnte tagsüber den Überschuß ins Auto laden (dazu braucht es einen Lader am Parkplatz), und anschließend/Abends ein paar kWh ins Hausnetz speisen. Der einzige Unterschied zum stationären Akku (den man als Besitzer einer PV natürlich trotzdem brauch) ist, dass der E-Auto Speicher mobil ist. Das kann zb. bzgl. Wetter sogar Vorteile haben, wenn die Speicher mobil sind.
(=> sollten uns nicht vorzeitig auf Batterien in Autos festlegen
Das sollten wir meiner Meinung nach definitiv nicht. Wenn es ein besseres Konzept zu Speicherung von Strom gibt, welches auch in Autos verwendet werden kann, warum sollten wir dann weiterhin Akkus einsetzen? Davon rede ich doch die ganze Zeit: Nicht davon ausgehen das in Zukunft in D 60.000.000 Autos einen Akku haben werden/müssen, wenn wir weder wissen wann es 60mio E-Autos sein werden, ob es überhaupt jemals 60mio sein werden, und ob bis dahin Akkus überhaupt noch das beste Mittel sein werden. Natürlich muß man hier flexibel sein.
Der Pessimist in mir sagt: Optimsmus führt nur zu Enttäuschungen :ugly:
Für den Optimisten gibt es keine Enttäuschung, nur ein vorübergehendes Optimismus-Tief. Denn nach der Enttäuschung muß ja es wieder bergauf gehen.:D
Ein mechanisches System ist unverzichtbar.
Der Transrapid bremst afaik ausschließlich elektrisch. Und ein mechanisches System ist verzichtbar, siehe Gegenstrombremse (zb. auch bei manchen Förderbändern). Ich sage nicht dass das bei E-Autos heute oder morgen schon der Fall sein wird, aber mechanische Bremsen werden hier früher oder später verschwinden (außer vielleicht als quasi verschleißfreie Feststellbremse).
Die Safari-Ente war ein Allradmodell und der einfachste Weg zum Allrad war der zusätliche Einbau eines Heckantriebs mit eigenem Motor an der Hinterachse. Es gibt also tatsächlich einen zweiten Motor, der unabhängig vom ersten arbeitet. ;)
Wow, Hut ab. Obwohl ich früher eine Weile bei Citroen gearbeitet hab, die Sahara-Ente mit Allrad und zwei Motoren (und auch noch aus den 60ern, wtf) ging komplett an mir vorbei. Danke dafür. :top:
Vor allem wenn die Kette von VW ist... Erwähnte ich eigentlich schon, dass Auto-Hersteller gerne an allem sparen
Die Kettenproblematik ist scheinbar - neben winziger Konstruktionsmängel - primär auf ein Schmierstoff-Problem zurückzuführen, also weil man die Intervalle plötzlich von 15.000KM auf 30.000KM erhöht hat. Dies, bzw. die Ignoranz gegenüber Betroffenen/Geschädigten, kann man sich nur erlauben, wenn das Unternehmen einmal eine gewisse Größe hat, und dazu noch sehr viele andere Modelle verkauft werden (Ablenkung). Einem Unternehmen wie zb. Tesla, mit seinen 3 Modellen, würde sowas (relativ schwere Mängel ignorieren) sehr schnell das Genick brechen.

Und meine persönliche Theorie: Gewisse Mängel, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit bzw. in den meisten Fällen erst nach einer bestimmten Anzahl an Kilometern auftreten (nach der Garantie), werden ganz bewusst ignoriert, weil man auf die Einnahmen durch die späteren Reparaturen spekuliert. Das könnte auch ein Grund sein, warum vereinzelt Mängel nicht beseitigt werden, die noch vor der Auslieferung eines Modells bekannt sind - und relativ günstig abzustellen wären.

Es ist also häufig gar nicht mal primär der Umstand etwas einsparen zu wollen, sondern die Spekulation auf durch das "Problem" verursachte spätere Zusatzeinnahmen. Habe ich diese Theorie früher zwiespältig gesehen, bin ich mir spätestens nach dem Abgasbetrug diesbezüglich ziemlich sicher. Solche "Krankheiten" (Betrug usw) wuchern aber in der Regel erst ab einer bestimmten Unternehmensgröße - wenn Umsatz/Gewinn mit herkömmlichen Mitteln nur noch zögerlich zu steigern sind. ^^
 
Der Deutsche Automobilindustrie gehören die Hosen stramm gezogen.
Weg mit Subventionen.
Die sollen sich dem Markt stellen. Wenn sie es nicht schaffen, sind sie über obsolet.
 
Dann sollen sie sich dem Markt stellen und nicht irgendwelchen ideologietriefenden Verboten und Vorschriften. Wäre ich sofort dafür.
 
Regulieren musst du, denn ohne Vorschriften würde es heute immer noch keine Abgasreinigung geben.
Ebenso müssen Grenzwerte eingehalten werden. Das tun die Autos aber nicht.
Daher muss entsprechend nachgebessert werden.
Natürlich muss auch die Subvention für Diesel weg. Die sollen sich dem Benziner stellen, in Sachen Kosten und Emissionen.
 
Wieso? Wenn ein Auto weniger verbraucht und/oder weniger Abgase produziert, wird es sich schon alleine am Markt durchsetzten.

Entweder ganz oder gar nicht. Und lebensferne Grenzwerte zu fordern, bringt halt nichts, außer das man sehenden Auges eine ganze Industrie kaputt macht.
 
Noch wird der Diesel aber subventioniert.
Also wo ist da der freie Markt?
Und wieso wird Kerosin gar nicht besteuert?
Wo ist da der freie Markt?
Und wieso hat der Staat die Stromnetze verschenkt? Die habe ich mal mit meinen Steuergeldern bezahlt.
 
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