Entwicklung der Autoindustrie am Beispiel des Elektrolaster Street Scooter

Machen wir das wie in Österreich.
Da gibt es jetzt das Anti Verhüllungsgesetz. :D
Weil Burkaverbot wäre ja Verfassungswidrig. :ugly:
Jetzt hat man das Maskottchen eines Ladens verhaftet, denn er trug ein Hai Kostüm mit Hai Kopf und war daher verhüllt. :D
Clowns wurden auch schon eingesackt, denn die Clown Bemalung samt großer Nase verstoßen ebenfalls gegen das neue Gesetz.

Die Alpen Clowns -- meine Fresse. :lol:
 
threshold, du kannst gerne auf dein auto verzichten, du kannst gerne auch auf lebensmittel mit viel zucker verzichten, meinetwegen brauchst du auch kein fleisch essen. aber hör doch einfach auf alle anderen als unmenschen darzustellen. ich möchte nicht auf mein auto verzichten und sehe es auch nicht ein zusätzlich den nahverkehr zu finanzieren. von meinen kfz steuer abgaben geht gefühlt auch nichts in die instandhaltung von fahrbahnen.
 
Ja, dann fahre Auto.
Nur musst du dann extra dafür bezahlen, weil du mit deinem Verhalten den Planeten schädigst.
 
...ich möchte nicht auf mein auto verzichten
Das ist doch dein gutes Recht und niemand will und wird Dir das verbieten. Statt bisheriger Fahrzeuge, werden Dir in naher Zukunft zusätzlich auch Elektrische angeboten, mit denen man konfortabler, sicherer und billiger fahren wird. Wo ist das Problem?

...[ich] sehe es auch nicht ein, zusätzlich den Nahverkehr zu finanzieren. von meinen kfz steuer abgaben geht gefühlt
Dann solltest Du eine Partei gründen, die jede Förderung des öffentlichen Nahverkehrs unterbindet. Aktuell liegen die steuerlichen Subventionen des öffentliochen Nahverkehrs je nach Region bei bis zu 80%. Ich verstehe darum nicht, warum der öffentliche Nahverkehr nicht komplett als Diensleistung des Staates kostenlos wird, aber das ist ein anderes Thema.

auch nichts in die instandhaltung von fahrbahnen.
Steuern sind nicht Zweck gebunden. Steuern werden erhoben, es wird ein Bundes,- Landes,- Kreishaushalt beschlossenn und nach politischen Zielen hin verteilt.
 
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Die will ich ja abschaffen und sie gegen eine Umweltsteuer ersetzen.
Große, schwere Wagen, die dann viel verbrauchen und ausstoßen werden stark besteuert.
Kleine Fahrzeuge, die wenig verbrauchen, haben Vorteile.

Ich wähle dich



Machst du mich als dein Gesundheitsminister?
dann räum ich erstmal auf in der Altenpflege und Krankenhäuser :D
 
Wie drastisch die Reduzierung in den 15 Jahren ausfallen wird weiß ich nicht, aber sie findet schon lange statt (s.o.), und das Thema E-Mobilität kann, wenn entsprechende Konzepte kommen (und die stehen vereinzelt quasi schon vor der Tür), durchaus beschleunigende Wirkung haben. Aber ich sagte auch nicht dass der Individual-Verkehr in 15 Jahren "drastisch" reduziert wird, ich bezog mich auf das Konzept der Mobilität an sich. Siehe Model S, Model X und Model 3. Letzteres ist zwar noch immer kein Kleinwagen, aber der kleinste - und erfolgreichste. Ein Model 4 o. 5 könnte immer kleiner, und noch erfolgreicher werden. Durch einen geänderten (und damit effizienteren) E-Motor wird das Model 3 noch mal sparsamer sein, und weitere (kleinere) Model 4/5 könnten hier den Verbrauch noch weiter reduzieren (evtl. sogar unter 10kWh EPA). Und dann würden die anderen Autobauer auch hier (und mal wieder) dem nachkommen, und endlich mal vernünftige Autos bauen.

"effizienterer E-Motor"? Da hat sich seit Jahrzehnten nichts mehr getan, die Verluste sind minimal. Und es gibt bereits deutlich kleinere E-Autos als das Model 3 (das es wiederum bis auf weiteres nicht "gibt"). Aber die wenigen mit Faible für Elektroautos, die mir begegnen, finden daran zwei Dinge toll: Dicke Schlitten fahren und sich das auch noch als umweltfreundlich verkaufen und die Beschleunigung. Optimismus in Ehren, aber dass ausgerechnet eine Technik die schwerere Fahrzeuge für vergleichbare Fahreigenschaften den allgemeinen und seit Jahrzehnten stabilen Trend zu immer schwereren Fahrzeugen aufbricht, ist in meinen Augen blanker Utopismus. Und an "Stellschrauben drehen" will bis auf weiteres auch niemand, der Trend zum späteren Führerschein ist primär auf mangelnde Parkplätze und hohe Kosten für das Ding zurückzuführen - während die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge weiter steigt. Ich beobachte subjektiv auch gegenläufig einen Trend zum immer früheren eigenen Auto. Heute gehört das in vielen Familien schon zum Führerschein dazu, früher hat man den nur gemacht weil er oft Einstellungsvorraussetzung war und man sich ab und zu die Karre vom Papi leihen konnte.

Daher bietet die E-Mobilität ja mMn auch eine Chance, diesen Umstand zu ändern. Nicht nur als Marketing-Argument, sondern weil damit auch immer mehr Menschen für das Thema Verbrauch (primär Geld sparen, sekundär Umwelt) sensibilisiert werden. Das hat beim Verbrenner ja schon mal ein Stück weit funktioniert (da schaut man ja zumindest zunehmend auf den Verbrauch, siehe den Erfolg des Diesel). Und beim E-Auto und zb. dem Thema Reichweite kann hier durchaus ein beschleunigtes Umdenken passieren.

Der Vergleich mit dem Diesel ist passend: Die Werbung hat den Leuten fleißig beigebracht auf den Verbrauch in Litern und Euro zu schauen, damit sie möglichst weit fahren können und mit modernen Dieseln natürlich auch ganz besonders sportlich, ohne dass sie pleite gehen. Um Emissionen geht es dabei nicht im geringsten und die von dir gewünschten Elektroautos gehen genau in Gegenrichtung.

Ich bin mir sicher, so viele Menschen wie heute haben sich noch nie zuvor für das Thema Verbrauch interessiert. Und mit den passenden "Stellschrauben" kann man auch den ÖPVN weiter in den Fokus der Menschen rücken, oder Pedelecs/E-Roller als zunehmenden Ersatz für Autofahrten. In anderen Ländern sieht man ja, dass das Interesse und der Wille vorhanden ist. Siehe das Beispiel Dänemark, Niederlande usw. Das Problem sind ja nicht die Menschen an sich, sondern was uns über Jahrzehnte zb. über die Industrie (Werbung usw.) eingetrichtert wurde.

Dänemark und Niederlande drehen seit Jahrzehnten an den Stellschrauben und verglichen mit der zuvor bereits deutlich weniger autoafinen Mobilitätskultur haben sie nicht einmal einen großen Umschwung erreicht (aber immerhin das Niveau gehalten). In Deutschland (und sehr, sehr vielen anderen Ländern) dreht niemand die Schrauben in diese Richtung, im Gegenteil alle (einschließlich Grüne) brüsten sich im Moment mit der Verhinderung von Fahrverboten und für Fahrräder wird quasi gar nichts ausgegeben.


Ja, da muss man auch die jeweilige Region/Stadt separat betrachten,
in Dresden ist einfach geologisch gar kein Platz mehr, um weitere S-Bahn-Linien aufzubauen.
Hier wird der Individualverkehr immer ein Thema bleiben .

Individual-PKW-Verkehr braucht ein vielfaches an Platz. Das ist ja der Hauptgrund für jegliche Bemühungen, ihn abzuschaffen - um die Umwelt kümmert sich eh kein Arsch, aber wenn die Straßen verstopft sind, weil pro Person eigentlich 60 m² (inklusive Sicherheitsabstand) Fahrbahn benötigt, aber nicht einmal 6 m² vorhanden sind, von Parkplätzen ganz zu schweigen, dann werden halt andere Lösungen benötigt.
(und zwar vollkommen unabhängig davon, ob man Q7 oder Modell X fährt)


Ich sehe schon, du lebst in keiner größeren Stadt. :D

Und sicher, der öffentliche Nachverkehr muss kostenfrei sein,
soviele Netze kannst du gar nicht aufbauen, damit alle zufrieden,
und vor allem auch finanzierbar bleibt.

Nur die Pendler abzumelken, damit die Infrastruktur bezahlbar bleibt,
ist wohl auch der falsche Weg.

Und billiger ist ÖPNV in Vergleich zu den Investitionen in Straßen, PKWs, Treibstoffe und gesundheitliche Folgeschäden übrigens auch. Von Umwelt, internationalen Folgekosten oder ganz banal dem beanspruchten schweine teuren Platz in den Innenstädten ganz zu schweigen. Wenn man in Frankfurt die beiden City-Ringe als Bauland verkaufen würde, hätte man vermutlich locker eine komplett neue U-Bahnlinie finanziert und für die Straßenrandparkplätze in der City gäbe es eine weitere.


mach ich ja eh schon durch die kfz steuer.

KFZ-Steuer 2016: 8,95 Milliarden
Bundeshaushalt für Straßen 2016: 8,8 Milliarden
Ausgaben der Länder und Gemeinden für ihre Straßen: Genaue Summen konnte ich nicht finden. Aber 230 Mm Bundesstraßen inkl. Autobahnen stehen 690 Mm beim Rest zur Verfügung, es wird also sicherlich nicht weniger als auf Bundesebene sein. Die Lücke zwischen dem tatsächlich geleisteten und dem eigentlich nötigen liegt bereits bei über 7 Milliarden.
Die KFZ-Steuern sind so lächerlich, dass allein die Straßen auf denen du fährst, dir zu über 50% von der Allgemeinheit subventioniert werden - von den Folgekosten für Umwelt, Gesundheit und Globalpolitik ganz zu schweigen. Das geht nicht einmal dann mit auf, wenn du die Mineralöl- und Ökosteuern mit rein nimmst (die ja auf alle Treib- und Heizstoffe fällig werden -außer natürlich Kerosin...- und bei weitem nicht nur von Autofahrern bezahlt werden).
 
Und genau deswegen brauchen wir ein komplett neues Bahnkonzept für Kurzstrecken
-Billig
-Platzsparend (nicht ebenerdig)
-Autonom
-Hoher Takt
-leichter Güterverkehr möglich
 
"effizienterer E-Motor"? Da hat sich seit Jahrzehnten nichts mehr getan, die Verluste sind minimal.
Ich hab auch nicht gesagt dass da eine neu entwickelte Technik zum Einsatz kommt, sondern dass das M3 einen effizienteren Motor als die anderen "Models" bekommt.
Zitat Wiki: schrieb:
Gemäß durchgesickerten EPA-Dokumenten habe das Model 3 nicht die bisher von Tesla verwendeten fremderregten Motoren, die ohne Magnete auskommen aber mehr Strom benötigen und bei Dauerhochleistung warm werden, sondern einen effizienteren Permanentmagnetmotor.
Aber die wenigen mit Faible für Elektroautos, die mir begegnen, finden daran zwei Dinge toll: Dicke Schlitten fahren und sich das auch noch als umweltfreundlich verkaufen und die Beschleunigung.
Siehste mal, die meisten die ich kenne die sich für E-Mobilität interessieren haben überhaupt kein Interesse an "dicken Schlitten". Gut, das Thema Beschleunigung würde man natürlich schon gerne mitnehmen. Aber mit am interessantesten findet man hier die Möglichkeit, das KFZ zu Hause tanken zu können. Aber vielleicht liegt das auch an der eher "ländlichen" Gegend in der ich wohne.
Und an "Stellschrauben drehen" will bis auf weiteres auch niemand, der Trend zum späteren Führerschein ist primär auf mangelnde Parkplätze und hohe Kosten für das Ding zurückzuführen - während die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge weiter steigt. Ich beobachte subjektiv auch gegenläufig einen Trend zum immer früheren eigenen Auto. Heute gehört das in vielen Familien schon zum Führerschein dazu, früher hat man den nur gemacht weil er oft Einstellungsvorraussetzung war und man sich ab und zu die Karre vom Papi leihen konnte.
Das man sich ziemt an den Stellschrauben zu drehen (Verbrenner gezielt unattraktiver, oder E-Mobilität/ÖPNV attraktiver machen usw.) liegt ja nicht an der Technik. Und dass der Trend zum immer später gemachten Führerschein Tatsache ist zeigen die Statistiken, ebenso wie die Umfragen aufzeigen warum dass so ist. Das kann man subjektiv anders empfinden, ändert aber an den Tatsachen nichts. Selbst bei uns "auf dem Land" haben lange nicht mehr so viele mit 18 einen Lappen wie zu meiner Zeit.
Der Vergleich mit dem Diesel ist passend: Die Werbung hat den Leuten fleißig beigebracht auf den Verbrauch in Litern und Euro zu schauen, damit sie möglichst weit fahren können und mit modernen Dieseln natürlich auch ganz besonders sportlich, ohne dass sie pleite gehen. Um Emissionen geht es dabei nicht im geringsten und die von dir gewünschten Elektroautos gehen genau in Gegenrichtung.
Die E-Mobilität ist im Unterhalt günstiger, das interessiert die Leute. Sie ist selbst mit dem normalen Strom-Mix schon weniger umweltbelastend, auch das interessiert die Leute (ob aufgrund der Preisstabilität der Fahrzeuge, die beim Diesel - gerade bei den gebrauchten - noch zum Problem werden wird, oder aufgrund des ökologischen Gedankens, spielt ja erstmal keine Rolle). Und E-Mobilität ist etwas neues, auch sowas interessiert die Menschen. Dazu kommt, das man gerade hier eigentlich gar nicht so sehr auf den Verbrauch achten muß, hinten raus wäre ja sogar ein E-Auto mit 50kWh/100km (was bzgl. Energie ca. 5L Treibstoff entspricht) weniger umweltschädlich. Bei entsprechender Stromerzeugung (höherer EE-Anteil) wäre das sogar heute schon so.
Dänemark und Niederlande drehen seit Jahrzehnten an den Stellschrauben und verglichen mit der zuvor bereits deutlich weniger autoafinen Mobilitätskultur haben sie nicht einmal einen großen Umschwung erreicht (aber immerhin das Niveau gehalten). In Deutschland (und sehr, sehr vielen anderen Ländern) dreht niemand die Schrauben in diese Richtung, im Gegenteil alle (einschließlich Grüne) brüsten sich im Moment mit der Verhinderung von Fahrverboten und für Fahrräder wird quasi gar nichts ausgegeben.
Auch hier, die Unfähigkeit der entsprechend trägen/schwerfälligen Regierungsformen ist kein Problem der Technik. Warum bekommen wir es denn nicht hin entsprechende gesetzliche Regelungen zu erlassen? Warum stellt sich unsere Politik denn tlw. dem ökologischen Fortschritt sogar in den Weg? Weil ÖPNV/Fahrräder/Pedelecs/ökologische Energieerzeugung usw. so schlecht sind? Wohl eher weniger. Weil man das vorhandene Budget für sinnvollere Aufgaben brauch, oder es an Budget mangelt? Mit Sicherheit nicht. Weil die Bevölkerung den (ökologischen) Fortschritt nicht will? Nun, gerade als Deutsche wissen wir beide, wozu man die Bevölkerung so alles "motivieren" bzw. wie man sie "lenken" kann. *hust*

Ich finde es jedenfalls nicht so sehr schlüssig, eine Technik abzuwerten/abzustrafen, wenn die eigentliche Argumente in den fehlenden/nicht optimalen Rahmenbedingungen liegen, die zu ändern eigentlich kein Problem sein sollte (bzw. ist). Die Mobilität der Zukunft fährt elektrisch, daran ist nunmal nichts zu ändern. Bleibt die Frage wie sinnvoll es ist, den Umstieg noch länger hinauszuzögern. Beim Verbrenner hat man nicht nur auch nicht gewartet bis er und seine Rahmenbedingungen einigermaßen perfekt realisiert wurde, er ist selbst bzw. sogar ~130 Jahre nach seiner Einführung noch weiter von "sinnvoller Mobilität" entfernt als je zuvor.

Wenn wir den gleichen Fehler bei der E-Mobilität machen, dann fahren wir tatsächlich noch so lange mit Verbrennern rum, bis wir nichts mehr zum verbrennen haben. Und Geld bzw. Kosten ist in meinen Augen das lächerlichste aller Argumente. Was leben wir doch in einem tollen System, wo Geld der Grund für quasi alles Elend auf der Welt ist.:top:
 
Ich habe am Wochendeende alte Freunde von VW getroffen und war erstaunt, wie intensiv der Umbau des Konzerns in Richtung E-Mobilität getrieben wird. Die eigene Batteriefertigung nimmt ebenso Fahrt auf, wie die Entwicklung neuer Fahrzeuge. Klasse, ich hatte erwartet, die Milliardenstrafen der Dieselaffäre lähmt den Konzern, es scheint eher ein Befreiungsschlag von alten Strukturen zu werden mit vielen jungen neuen Managern. Da passiert was.
Batteriezellen-Fertigung in Deutschland nimmt Fahrt auf - DWN
Batterie-Rohstoff: VW will sich Lithium sichern | Automobilwoche
600 km Reichweite: VW-Elektroauto soll Tesla Model S uberholen | ❤ t3n
VW bringt 2020 erste Batteriezellen - energate messenger+
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Klasse, ich hatte erwartet, die Milliardenstrafen der Dieselaffäre lähmt den Konzern, es scheint eher ein Befreiungsschlag von alten Strukturen zu werden mit vielen jungen neuen Managern. Da passiert was.
Wenns stimmt ist es natürlich nur zu begrüßen. Allerdings bin ich bei unseren Autobauern bzgl. Euphorie erstmal sehr vorsichtig. Mit dem Mund sind die bzgl. E-Mobilität ja alle schon lange die Nr. 1 in der Welt (was man auch nicht müde wird immer wieder zu betonen), jetzt wird es langsam mal Zeit das Taten folgen. Und hier sagen die meisten "alten" Autobauer ja 2020 oder sogar 2022/23 soll es (erst) losgehen. Gut, besser spät als nie und so, aber 2020 oder noch später haut mich jetzt nicht aus den Socken.

Gerade wo man ja angeblich schon länger im Hinterstübchen an dem Thema E-Mobilität entwickelt. Und gerade wenn man sich den einen oder anderen Quereinsteiger/New Player anschaut, und erlebt wie relativ schnell dort dann doch verschiedene Konzepte zur Serienreife gebracht werden, dann darf man sich ob der Schwerfälligkeit der "Großen" doch schon sehr wundern.

Technologisch (zumindest E-Antriebe, bei den Akkus bin ich mir nicht so sicher) sind wir bei dem Thema vermutlich wirklich die Nr.1, aber das bringt wenig, wenn andere Player (tlw. schon seit Jahren, siehe Tesla) schon Fahrzeuge absetzen, und sich damit Marktanteile sichern. Auf alle Fälle wird es da noch sehr spannend, soviel steht mMn zumindest fest. :D
 
Da ist aber auch viel Wunschdenken dabei.
Ich weiß ja auch, was bei VW läuft -- mehr oder weniger -- und Befreiungsschlag ist wieder was anderes.
Erst mal werden die Subventionen vom Staat abkassiert.
 
und trotzdem wird ein tesla preislich nie mit einem vw mithalten können. und genau das ist der knackpunkt. der preis für e autos ist aktuell alles andere als akzepable und weit von dem entfernt was für den normal verbraucher erschwinglich ist.
 
und trotzdem wird ein tesla preislich nie mit einem vw mithalten können. und genau das ist der knackpunkt. der preis für e autos ist aktuell alles andere als akzepable und weit von dem entfernt was für den normal verbraucher erschwinglich ist.
Man sollte weniger auf den Neupreis, als den TCO-Wert schauen (Total Cost of Ownerschip).

Der ist noch völlig offen, weil niemand weiß, welche Art Besteuerung auf Strom für Fahrzeuge
kommen wird. Noch kann man eigenen Solarstrom für wenige Cent/kWh nutzen. Ebenso offen
sind reale Wartungskosten. Die Wartungskosten werden aber signifikant geringer werden, wie
bisheriger Erfahrungen zeigen. Wenn ich alleine an Zahnriemen, Öl, Lambdasonden, Abgasanlagen,
Turbolader, Abgasregelventile, Kupplungen, Getriebe etc. denke, oder gar Totalausfälle wie defekte
Einspritzpumpen, dann könnten es billige Zeiten werden. Selbst Bremsbeläge und Reifen werden
merklich geringer genutzt. Je nachdem, was der Gesetzgeber macht, kann es sehr günstig werden.

Ebenso erwarte ich Verträge mit den Stromunternehmen, die für intelligentes Laden Strom um
10-15 Cent kWh zur Verfügung stellen, je nach Verfügbarkeit.

Mein täglich geladener Fahrradakku hat jetzt über 1500 Vollladungen hinter sich in vier Jahren
und die Kapazität ist weiterhin sehr gut. Das lässt hoffen. Autos lädt man durchschnittlich einmal
die Woche, macht dann 15 - 20 Jahre für den Stadtkleinwagen zum Pendeln zur Arbeit.
 
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richtig. die elektronik ist heute die größte fehlerquelle für probleme. bei ordentlicher wartung und ordnungsgemäßen gebrauch ist die angesprochene hardware nahezu unkaputtbar. das die bremsen weniger abgenutzt werden liegt daran, das man deutliche gewichtsersparnisse bei e fahrzeugen erzielt und erzielen muss.
 
die elektronik ist heute die größte fehlerquelle für probleme.
Weil Fahrzeuge heute eine riesige Frimelei mit zum Teil integrierten 50 Jahre alten Komponenten sind.
Neuentwicklungen sollten anstatt 100 kleiner Steuergeräte drei Rechner besitzen. Einmal Sicherheits-
technik (Bremsen, Motorsteuerung, Fahrwerk, Airbags), einmal Komfortsysteme und einen dritten
Masterrechner zum Überwachen. Das würde extrem billig, traut sich aber noch kaum jemand dran.
Wird aber kommen.

Dann steckt man sein Smartphone ins Auto und das Bedienpanel wird Dein HMI (Human Machine Interaction)
mit dem Du alles einstellst. Dazu eine einfache Sprachsteuerung und Fahrassistenten, die das meiste
wie Licht, Scheibenwischer, Blinker etc. Übernehmen. Das wird so spotten billig....
 
kann schon sein nur wenn ein system ausfällt hast du halt sofort ein totalausfall. was dir aktuell nicht passiert, zudem ist die anfälligkeit deutlich höher, je mehr fahrzeuge untereinander und mit der umwelt kommunizieren, desto größer wird das sicherheitsrisiko durch eingreifen dritter.
 
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