Entwicklung der Autoindustrie am Beispiel des Elektrolaster Street Scooter

Und mal ehrlich, sieht der nicht scharf aus? :sabber: Und den optional hinten noch etwas breiter, damit hinten 2 Personen sitzen können (und man mehr Stauraum zum einkaufen hat), und statt nem Verbrenner zwei E-Motoren und Allrad (oder 4 Hub-Motoren und Wegfall der Gelenkwellen usw... - gut, wegen mir auch nur Front- oder Heckantrieb^^). Und so wie er da steht optional als 1-Sitzer mit dafür entsprechendem Stauraum hinterm Fahrersitz. Dazu noch nen fairen Verkaufspreis, fertig.

Also, wenn ich mir die Karre anschaue, kann ich da nichts erkennen, was "scharf" aussieht.
Alleine die fetten Seitenteile. Ich will doch nicht aus dem Auto klettern. Da erwarte ich normale Türen und nicht so einen Unsinn.
Wie sieht das denn bei einem Unfall aus? Denken die nicht mal nach, bevor sie sowas designen?
Und hintereinander sitzen mag im Kampfflugzeug sinnvoll sein, im Auto würde mich das enorm stören, wenn ich immer nach hinten/vorne labern muss.
Kofferraum scheint es ja nicht zu geben.
Also völlig unpraktisch.
 
"wie auf Schienen" fuhr Opel, B3 & Konzernbrüder fahren bekanntermaßen "überall hin" :-D (wenn sie nicht aufsetzen :-/. Hat der Synchro eigentlich eine größere Bodenfreiheit?)
Es gab optional ein "Schlechtwegefahrwerk" (ab Werk oder zum nachrüsten), welches zwar nicht an die Bodenfreiheit eines Golf Country o.ä. herankommt, aber doch ein gutes Stück höher ist. Meiner hat aber das normale Serienfahrwerk drin.
leistungsfressenden Drehmomentwandler/eine hydraulische Kraftübertragung
Weil Leistung beim dem Roadster ja auch kaum vorhanden ist. :D Bei meinem fast 20 Jahre alten Passat 3B (5-Stufen-Tiptronic) macht der Unterschied zwischen Schaltung und Automatik übrigens 5 KM/h beim Topspeed aus (233km/h vs 238km/h). Ob jetzt mechanisch, hydrostatisch, elektrisch oder sonstwieisch, ich hab einfach mal unterstellt dass es da schon entsprechende Fortschritte gab/gibt. Seit ich meinen geliebten DAF mit Variomatic gefahren habe sind schließlich schon ein paar Jahrzehnte vergangen. Und die Multitronic von Audi ging vor über 10 Jahren schon bis afaik 500NM, da sollten die paar tausend NM beim Roadster mittlerweile doch nun wirklich kein Problem mehr sein. :ugly:
Ich bleibe bei "mit Schaltung" ...
Wäre/ist am wahrscheinlichsten, wenngleich auch im gewissen Widerspruch bei einem E-Auto. Aber gut, ein "Eingang-Getriebe" ist ja eh schon vorhanden.
Maclaran hatte da mal was im Angebot :ugly:
Vom Gewicht her wäre der F1 zumindest schon mal näher am "Stadtauto" als die meisten Limousinen.:D Aber er war für meinen Geschmack für dieses Konzept zu breit.
Aber Grundsätzlich ist eine mittige Fahrerposition erstmal eine große Umstellung und ggf. auch danach noch ein Sicherheitsnachteil. Zumindest in Europa gibts auf der linken Seite wesentlich mehr zeitkritische Ereignisse zu beobachten und z.B. Überholen auf Landstraßen wird mit mittiger Fahrerposition komplett unmöglich, weil man nicht am Vorderman vorbeischauen kann ohne schon 1 m in den Gegenverkehr zu ragen.
Jain. Wenn man sich an "normalen" PKWs orientiert. Aber siehe CityEl/VW 1L, da bist du auch mit mittiger Sitzposition genau so nah am linken Rand der Fahrspur wie bei einem Links-Sitzer. Und beim VW 1L könnte man auch noch nen dritten Sitz in die dritte Reihe basteln, auch wenn das Wägelchen dann (da noch mal etwas länger) nicht mehr so schick ausschaut.
Tjo. Ich hab die Entwicklung damals durchaus mit Aufmerksamkeit verfolgt (auch wenn ich selbst auf >50% meiner Fahrkilometer etwas deutlich größeres brauche), aber es ist ja bekannt, was draus wurde...
Joa, aus dem 1L wurde der L1 (der mir am besten gefällt), und dann der XL1 - wovon immerhin 200 Stück gebaut und verkauft wurden (5 davon werden gerade bei Mobile.de angeboten^^), allerdings für wahnwitzige >100.000€. :wall:
 
Tesla war schon in der Vergangenheit sehr kreativ bei "vergleichbaren Leistungsangaben". D.h. ich gehe davon dass sie mit "10000 Nm" das Drehmoment am Ende des Antriebsstrangs meinen, HINTER dem integrierten Getriebe.
..
Du meinst also, Tesla setzt auf Asynchronläufer? Das wäre neu. Sollten es wie bisher Synchronmaschinen sein, sind um die 7500 U/min übliche Drehzahlgrenze, also das Niveau sportlicher Verbrennungsmotoren. Da bedarf es keines Getriebes, weil die Achsuntersetzung völlig ausreicht. 10.000 Nm deuten gerade auf einen Synchronmotor hin, und es relativiert sich schnell ohne Getriebe. Ein Bugatti Veyron hat auch 1600 Nm, nach dem ersten Gang mit ca. 4:1 also 6400Nm. Die Größenordnung passt schon. Bleibt die Frage ob es hochdrehende Asynchronmotoren im Tesla sind. Warten wir einen Test ab.
 
Den XL1 finde ich geil :D
Damit ganz entspannt zur Arbeit gurken, auch in Baustellen auf der linken Seite richtig Platz haben... hätte was.

Bezüglich der SUVs finde ich es ja auch mehr als beknackt, dass sich viele Nutzer über die übliche Parkplatzbreite beschweren.
Es gibt zuwenig Parkplätze, Straßen werden zu eng.. aber jetzt erstmal die Parkplätze verbreitern, damit man mit besserer Übersicht nach einem Stellplatz suchen kann :ugly:
 
Es gab optional ein "Schlechtwegefahrwerk" (ab Werk oder zum nachrüsten), welches zwar nicht an die Bodenfreiheit eines Golf Country o.ä. herankommt, aber doch ein gutes Stück höher ist.

Ahja, die berühmten 5/10 cm Unterlegscheiben für 500 Euro... . Zumindest bei Golf gibts die bis heute :ugly:

Weil Leistung beim dem Roadster ja auch kaum vorhanden ist. :D Bei meinem fast 20 Jahre alten Passat 3B (5-Stufen-Tiptronic) macht der Unterschied zwischen Schaltung und Automatik übrigens 5 KM/h beim Topspeed aus (233km/h vs 238km/h). Ob jetzt mechanisch, hydrostatisch, elektrisch oder sonstwieisch, ich hab einfach mal unterstellt dass es da schon entsprechende Fortschritte gab/gibt. Seit ich meinen geliebten DAF mit Variomatic gefahren habe sind schließlich schon ein paar Jahrzehnte vergangen. Und die Multitronic von Audi ging vor über 10 Jahren schon bis afaik 500NM, da sollten die paar tausend NM beim Roadster mittlerweile doch nun wirklich kein Problem mehr sein. :ugly:

Die Multitronic war der erste große Entwicklungsschritt seit dem DAF. Und der zugleich der letzte. Nicht zuletzt wegen dem geringen Interesse daran hat meines Wissens nach niemand weitergeforscht - es gibt und gab ja auch schlichtweg nichts, was in Reichweite schien/scheint. Eigentlich geht es eher in Gegenrichtung: Viele "Automatiken" sind heute automatisch schaltende Schaltgetriebe mit herkömmlicher (oder bei VAG gerne doppelte) Kupplung statt Drehmomentwandler. Der müsste übrigens auch schon beim 3B mit einer Überbrückungskupplung versehen gewesen sein, das heißt nach erfolgtem Schaltvorgang bist du mit durchgekuppeltem Antriebsstrang und inaktivem (aber noch bremsenden) Wandler unterwegs, aber alles andere als stufenlos. Ohne diese Technik wäre der Leistungsverlust und vor allem der Mehrverbrauch weitaus höher - letzteren kann sich ein E-Auto nicht erlauben, aber wie bereits beschrieben: Ein E-Motor ist der allerletze, der ein stufenloses Getriebe nötig hat.

Jain. Wenn man sich an "normalen" PKWs orientiert. Aber siehe CityEl/VW 1L, da bist du auch mit mittiger Sitzposition genau so nah am linken Rand der Fahrspur wie bei einem Links-Sitzer. Und beim VW 1L könnte man auch noch nen dritten Sitz in die dritte Reihe basteln, auch wenn das Wägelchen dann (da noch mal etwas länger) nicht mehr so schick ausschaut.

Das wäre aerodynamisch sinnvoll, aber die Aerodynamik spielt ja gerade bei kleinen Stadtautos keine Rolle. Da die Parklückenbreite beim Querparken vorgegeben ist, hat z.B. ein 1L nur dann einen Vorteil von seiner speziellen Bauform, wenn ein Durchschnittsfahrer mal wieder zu blöd war, zwischen zwei Linien zu fahren. Dafür opfert man aber den gigantischen Vorteil, den z.B. ein Smart beim Längsparken mit typischerweise nicht vorgegebener Parkplatzlänge hat. => Für Stadtautos ist kurz und normalbreit die bessere Wahl. Ob ein Bedarf an Mini-Langstreckenautos besteht, kann ich schlecht abschätzen. Eigentlich sollte das Ideal für Vertreter und Außendienst sein. Aber gerade die fahren ja bevorzugt A4/Passat/A6, obwohl sie nur einen Laptop transportieren müssen.

Joa, aus dem 1L wurde der L1 (der mir am besten gefällt), und dann der XL1 - wovon immerhin 200 Stück gebaut und verkauft wurden (5 davon werden gerade bei Mobile.de angeboten^^), allerdings für wahnwitzige >100.000€. :wall:

Das war halt Kohlefaser-Kleinserie mit Spezial-Hybrid. Aber wenn sie die Karosserie nochmal in Alu (und 1 m mehr Kofferraum hinten dran) neu auflegen und eine Mager-Version des normalen 1,4er Benziner reinbauen, sollten sie immer noch 3 l schaffen können, wäre das schonmal ein gigantischer Fortschritt im Vergleich zu heutigen Autos und sollte nicht mehr kosten wie ein Polo. (Bei ähnlichen Transportfähigkeiten, sieht man vor der zweiten Sitzreihe ab. Aber die kann man ja eh keinem zumuten)


Du meinst also, Tesla setzt auf Asynchronläufer? Das wäre neu. Sollten es wie bisher Synchronmaschinen sein, sind um die 7500 U/min übliche Drehzahlgrenze, also das Niveau sportlicher Verbrennungsmotoren. Da bedarf es keines Getriebes, weil die Achsuntersetzung völlig ausreicht. 10.000 Nm deuten gerade auf einen Synchronmotor hin, und es relativiert sich schnell ohne Getriebe. Ein Bugatti Veyron hat auch 1600 Nm, nach dem ersten Gang mit ca. 4:1 also 6400Nm. Die Größenordnung passt schon. Bleibt die Frage ob es hochdrehende Asynchronmotoren im Tesla sind. Warten wir einen Test ab.

Muss nicht zwingend asynchron sein. Ich gehe im Gegenteil davon aus, dass sie den gleichen Motor wie bislang auch einsetzen - mit 50% mehr Einheiten, angepasstem Getriebe und der besseren Aerodynamik im Vergleich zum S könnten die 400 km/h recht gut passen. Ich gehe aber davon aus, dass sie zum Anfahren einen deutlich kürzer übersetzen Gang nutzen als den bislang einzigen und dass sie jetzt das Drehmoment am Ende dieses zum Motor gezählten Untersetzungsgetriebes angeben und nicht mehr das an der Motorwelle selbst.
(Genaue Zahlen schenke ich mir mal, da ich nicht einmal die genaue Motordrehzahl des S kenne oder den Reifenumfang des R2. Wenn sie die Kraft tatsächlich auf die Straße bringen wollen, müssen sie den Walzendurchmesser eigentlich auch ein deutliches Stück vergrößert haben, der S ist im ludicrous mode ja schon an der Grenze seine Bodenhaftung unterwegs und den Akkudaten nach kann der Roadster nicht viel leichter ausfallen.)


Den XL1 finde ich geil :D
Damit ganz entspannt zur Arbeit gurken, auch in Baustellen auf der linken Seite richtig Platz haben... hätte was.

Bezüglich der SUVs finde ich es ja auch mehr als beknackt, dass sich viele Nutzer über die übliche Parkplatzbreite beschweren.
Es gibt zuwenig Parkplätze, Straßen werden zu eng.. aber jetzt erstmal die Parkplätze verbreitern, damit man mit besserer Übersicht nach einem Stellplatz suchen kann :ugly:

Städte könnte ein soviel angenehmerer (und sicherer!) Ort sein, wenn zum parken unfähige einfach mal abgeschleppt werden würden :(
 
Städte könnte ein soviel angenehmerer (und sicherer!) Ort sein, wenn zum parken unfähige einfach mal abgeschleppt werden würden :(
Oder wenn man falsch/nicht korrektes parken wenigstens mal richtig teuer machen würde. Wobei man aber auch sagen muß, dass es diesbezüglich bei uns - verglichen mit anderen Ländern (u.a. unseren Nachbarn im Osten) - schon sehr vorbildlich und gesittet zugeht. Da geben nämlich sehr viele Fahrer, zumindest tlw., so rein gar nichts auf Verkehrsregeln. Getreu dem Motto "Ich fahre und Parke wo es mir gefällt!". :D

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Da macht dann auch, wie man sieht, ein SUV in der Stadt Sinn. Zum illegalen überfahren hoher Bordsteine oder Eisenbahnschienen (oder Fußgängern die auf dem Gehweg einfach keinen Platz machen wollen) ist ein SUV/Geländewagen nämlich auch sehr gut geeignet.:ugly:
 
Ich steh da mehr auch sowas: Renault TWIZY – Einfach. Sicher. Fahrspass pur
Reicht für den Arbeitsweg und zum Einkaufen völlig, dazu gibt es keine Parkplatzsorgen und ein 220V
Kabel reicht zum Aufladen.

Für die Stadt reicht eigentlich sowas:
Podride Elektroauto: Twizy zum Selbsttreten - auto motor und sport
...

Das wäre mir dann doch etwas zu klein.
Bei unserem Zweitwagen haben wir darauf geachtet, dass ein Wocheneinkauf inkl. Wasserkästen reinpasst.

Im Prinzip bräuchte ich drei Autos: 2 kleine für den Alltag und eins, in das auch 2 Räder passen :<
 
Im Prinzip bräuchte ich drei Autos: 2 kleine für den Alltag und eins, in das auch 2 Räder passen :<
Dann geht mal in Dich, was der sinnvollste Kompromiss wird. Ich tendiere immer mehr zum kleinen Elektromobil für 90% der Fahren und ansonsten leiht man sich ein Auto, auch Carsharing ist gut mit einen kleinen Eigenem zu kombinieren. Dann hat man nämlich alles. Denn Elektrofahrzeuge werden vor allem günstig, wenn man am unteren Ende kauft.
 
Was haltet ihr eigentlich von Twike? Also abseits vom Preis? :D
Mein Prof war(bzw. Ist es immernoch, ich nur kein Student mehr) für die Kurzstrecke total überzeugt davon. Eben weil das Ding auch tatsächlich weniger Energie benötigt als ein kleiner Verbrenner und nicht eher mehr Energie aber aus Strom umsetzt. Laut ihm ist die Active Variante auch ganz gut um sich auf dem Heimweg abzureagiern.

Für die Langstrecke hat er dazu einen 3l Audi A2.

Imo, wenn man dazu noch bedenkt wie der Strommix so aussieht, in der Kombination eine der sinnvollsten Lösungen um wirklich sparsam mit den vorhandenen Ressourcen umzugehen.

Als Heizung im Twike ist übrigens eine kleine Ölheizung verbaut. Denn wenn man Sprit verbrennt ist der Wirkungsgrad ziemlich gut, ergo ein sinnvoller Einsatz.
 
Ich steh da mehr auch sowas: Renault TWIZY – Einfach. Sicher. Fahrspass pur
Reicht für den Arbeitsweg und zum Einkaufen völlig, dazu gibt es keine Parkplatzsorgen und ein 220V
Kabel reicht zum Aufladen.

Für die Stadt reicht eigentlich sowas:
Podride Elektroauto: Twizy zum Selbsttreten - auto motor und sport
...
Also der Twizy ist ungeeignet für mich weil er a) auch zu teuer ist und b) der Akku nicht entnommen werden kann. Dritte Etage ohne Garage und schon kannst du das Ding nicht laden.
Dein anderer Link wäre mir zu langsam, 50km/h sind mMn. ein muss um in der Stadt nicht zu bremsen.

Ich möchte einfach einen 2 Sitzer in den auch noch 2 Kisten Bier passen bei dem ich den Akku entnehmen kann wie einen Rucksack um ihn oben zu laden und bei dem ich auch noch mittreten kann. 60 bis 80 Watt an Trittleistung sind im Fitnesstudio ja nichtmal Cardio :D
Als Heizung im Twike ist übrigens eine kleine Ölheizung verbaut. Denn wenn man Sprit verbrennt ist der Wirkungsgrad ziemlich gut, ergo ein sinnvoller Einsatz.
Ich würde den Sitz vielleicht etwas beheizen, aber sonst ne dicke Jacke anziehen um mir das auch noch zu sparen. Ich will nur nicht, dass mir der Regen und Wind ins Gesicht hauen.
 
Für die Langstrecke hat er dazu einen 3l Audi A2.
Dieses Auto ist übrigens oft in meiner Argumentationskette der "Beweis", dass die Käufer in Europa keine sparsamen Fahrzeuge wollen. Es gab sie, immer, gekauft wurden sie kaum. Und dieselben Pharisäer faseln heute etwas von böser Autoindustrie und zu hohen Abgasen. Darum bin ich auch für eine strenge Gesetzgebung, denn anders wird hier nichts passieren.

Zum Twike nachmal. Irgendwie eine total schöne Sache, ich sehe regelmäßig einen in der SHannover und es ist ein tolles Minimalkonzept. Dazu ein Solaranhänger und man kann die Welt erobern. Aber der Preis geht gar nicht.

Also der Twizy ist ungeeignet für mich weil er a) auch zu teuer ist und b) der Akku nicht entnommen werden kann. Dritte Etage ohne Garage und schon kannst du das Ding nicht laden.
Bei uns in der Stadt parkt man auf den breiten Fusswegen und läßt das Ladekabel aus dem Fenster runter.

20170522_195337.jpg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Der 3l Audi hatte genau wie der 3l Polo das Problem dass dort eine begehrenswerte Motor/Getriebe Kombination mit extremen Komforteinschränkungen (beim Audi Knochenharte Bestuhlung, beim Polo gefährlich leichte Heckachse) kombiniert wurde um den Zielverbrauch so gerade zu erreichen..
Einen Tod muss man sterben. :)

Dazu das typische ... Bei Kleinserien.
Der Grund ist klar, aber damit verliert das Konzept an Glanz. Der gesamte Fahrradbereich ist masslos übertauert. Ichverstehe nicht, warum es keine "Industriefahrräder" mit sinnvoller Technik, wie z.B. Normlagern in Rädern und Tretlager gibt, sondern das diese banalen Verbesserungen erst in handgefertigten Rädern einfließen. Der Twike in sinnvoller Serie ab 10.000 pro Jahr sollte für unter 5000,-€ hergestellt werden können. So war es gemeint.
 
Bei uns in der Stadt parkt man auf den breiten Fusswegen und läßt das Ladekabel aus dem Fenster runter.

Ob es nun ein großer Fortschritt für den innerstädtischen Verkehr ist, wenn an Stelle von Radwegen die Fußwegen unbenutzbar werden, sei noch dahingestellt, aber spätestens beim Zuparken von Schaufenstern sind dann auch auf einmal politisch beachtete Interessen betroffen.


Einen Tod muss man sterben. :)

Wie genau senken den Sportsitze den Verbrauch signifikant? :schief:
Gerade beim VW-Konzern muss man eine ganze Menge Tode unnötigerweise sterben, weil allenmöglicher Scheiß nur in bestimmten Modellen und Ausstattungslinien angeboten wird, die sich gegenseitig ausschließen. (Und das betrifft nicht nur Verbrauchsaspekte. Z.B. Gepäcktrennnetze gibt es bei VW grundsätzlich nur für Kombis, die auch unterhalb der Fensterkante reichlich Stauraum hätten, aber nicht für Kompakte, bei denen man tatsächlich mal etwas höher laden möchte und eine Gepäcksicherung braucht. :stupid: Oder wenn ich einen Benziner mit mehr als 1,2 l haben möchte, dann muss ich auch eine elektrische Handbremse akzeptieren und einen Farb-Touchscreen bebst Geschwindigkeitsregelanlage bezahlen. :motz:)

Der Grund ist klar, aber damit verliert das Konzept an Glanz. Der gesamte Fahrradbereich ist masslos übertauert. Ichverstehe nicht, warum es keine "Industriefahrräder" mit sinnvoller Technik, wie z.B. Normlagern in Rädern und Tretlager gibt, sondern das diese banalen Verbesserungen erst in handgefertigten Rädern einfließen. Der Twike in sinnvoller Serie ab 10.000 pro Jahr sollte für unter 5000,-€ hergestellt werden können. So war es gemeint.

Es gibt mittlerweile keine europäischen Rad-Großserienhersteller mehr. Also kaufst du entweder Manufakturware zu Manufakturpreisen, oder du nimmst was in China gerade vom Band gefallen ist. Wobei es auch hier zusätzlich das Problem mit Kombinationen gibt. Z.B. galt bis zum aktuellen Ballon-Cruiser-Trend das ungeschriebene Gesetz, das Gabeln und Rahmen mit ausreichender Breite für Kopfsteinflaster- und Straßenbahnschienen-tauglichen Reifen keine Montagemöglichkeit für Arbeitsweg-geeignete Schutzbleche haben dürfen. :wall:
Ein Twike ist aber ohnehin vom ganzen Konzept her eine Spezialkonstruktion, die wir in allen anderen Märkten auch vor dem Problem steht, dass sie nie die für einen angemessenen Preis nötigen Stückzahlen erreicht.
 
Ob es nun ein großer Fortschritt für den innerstädtischen Verkehr ist, wenn an Stelle von Radwegen die Fußwegen unbenutzbar werden, sei noch dahingestellt, aber spätestens beim Zuparken von Schaufenstern sind dann auch auf einmal politisch beachtete Interessen betroffen.
Es sind Einzellösungen, bis Ladesäulen stehen.

Die Verkaufspolitik von VW ist von Design und Marketing geprägt. Der Erfolg gibt ihnen Recht, ob Dir oder mir einzelne Produkte gefallen, ist dabei nicht relevant. Ich habe jahrelang versucht zu beeinflussen, viele Ideen wurden umgesetzt, aber in Summe kann ich mich mit keinem der Fahrzeuge identifizieren. Wir hatten eine 2l Version mit drei Sitzplätzen des Einliterfahrzeugs fertig, aber sie wurde nie produziert, weil kein Markt dafür vorhanden sein sollte. Lange her, die Konzepte müssten nur aus der Schublade geholt und neu bewertet werden.
 
Es sind Einzellösungen, bis Ladesäulen stehen.

Also sehr lange an vielen Straßen...

Die Verkaufspolitik von VW ist von Design und Marketing geprägt. Der Erfolg gibt ihnen Recht, ob Dir oder mir einzelne Produkte gefallen, ist dabei nicht relevant. Ich habe jahrelang versucht zu beeinflussen, viele Ideen wurden umgesetzt, aber in Summe kann ich mich mit keinem der Fahrzeuge identifizieren. Wir hatten eine 2l Version mit drei Sitzplätzen des Einliterfahrzeugs fertig, aber sie wurde nie produziert, weil kein Markt dafür vorhanden sein sollte. Lange her, die Konzepte müssten nur aus der Schublade geholt und neu bewertet werden.

Eine komplettes Fahrzeug ist ein großer Schritt, ich wollte ausdrücklich darauf hinweisen, dass es bei VW schon an einer frei konfiguriebaren Ausstattung scheitert und in der Vermarktung beispielsweise die Zahl der Leselampen an die Höhe des Fahrwerks gekoppelt ist. Das hat nichts mit "kein Markt" zu tun, sondern ist es ein systematische Konzentration auf leichter zu bewerbende Formate zu denen es bewusst auch auf Nachfrage keine Alternativen gibt, um die Preise leichter nach oben treiben zu können. Es würde VW 0 Risiko bedeuten, bei auf Bestellung gefertigten Fahrzeugen alle Ausstattungsmerkmale aller Produktlinien auch gerkreuzt anzubieten (naja - fast. Wenn die Allradhinterachse kein Platz für einen Erdgastank lässt oder wenn die Rückfahrkamera ohne Bildschirm unbrauchbar ist, dann ist das halt so. Aber was hat die Lordosenstütze mit dem Außenspiegel zu tun?). Aber dann könnte ein Kunde ja ggf. genau das kaufen, was er haben möchte... :(
(Schade nur, dass andere Hersteller ebenfalls große Schwächen haben. Bei BMW würde ich z.B. meine Austattungskombinationen in allen Größenklassen bekommen. Aber da wiegt die Karosserie drum herum dann 200 kg mehr, ist enger und unübersichtlicher und die aufgeblasenen 3 Zylinder gelten auch weder als laufruhig noch als effizient.)
 
ich wollte ausdrücklich darauf hinweisen, dass es bei VW schon an einer frei konfiguriebaren Ausstattung scheitert
Das sind die Kostenersparer. Kennst Du den Aufwand, wenn man aus tausenden verfügbaren Varianten ein Auto baut? Pakete haben den Vorteil, dass sie einzeln zur Montagelinie gebracht werden können. Es spart enorm, ist im Einzelfall aber nervig, wenn es das, was man will, nicht einzel gibt. Aber darum geht es hier nicht, die prinzipiellen Probleme haben Elektrofahrzeuge auch. Wir haben darum lange an modularen Innenräumen entwickelt, die auch nachträglich einfach angepasst werden können.
 
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