Es gab optional ein "Schlechtwegefahrwerk" (ab Werk oder zum nachrüsten), welches zwar nicht an die Bodenfreiheit eines Golf Country o.ä. herankommt, aber doch ein gutes Stück höher ist.
Ahja, die berühmten 5/10 cm Unterlegscheiben für 500 Euro... . Zumindest bei Golf gibts die bis heute
Weil Leistung beim dem Roadster ja auch kaum vorhanden ist.

Bei meinem fast 20 Jahre alten Passat 3B (5-Stufen-Tiptronic) macht der Unterschied zwischen Schaltung und Automatik übrigens 5 KM/h beim Topspeed aus (233km/h vs 238km/h). Ob jetzt mechanisch, hydrostatisch, elektrisch oder sonstwieisch, ich hab einfach mal unterstellt dass es da schon entsprechende Fortschritte gab/gibt. Seit ich meinen geliebten DAF mit Variomatic gefahren habe sind schließlich schon ein paar Jahrzehnte vergangen. Und die Multitronic von Audi ging vor über 10 Jahren schon bis afaik 500NM, da sollten die paar tausend NM beim Roadster mittlerweile doch nun wirklich kein Problem mehr sein.
Die Multitronic war der erste große Entwicklungsschritt seit dem DAF. Und der zugleich der letzte. Nicht zuletzt wegen dem geringen Interesse daran hat meines Wissens nach niemand weitergeforscht - es gibt und gab ja auch schlichtweg nichts, was in Reichweite schien/scheint. Eigentlich geht es eher in Gegenrichtung: Viele "Automatiken" sind heute automatisch schaltende Schaltgetriebe mit herkömmlicher (oder bei VAG gerne doppelte) Kupplung statt Drehmomentwandler. Der müsste übrigens auch schon beim 3B mit einer Überbrückungskupplung versehen gewesen sein, das heißt nach erfolgtem Schaltvorgang bist du mit durchgekuppeltem Antriebsstrang und inaktivem (aber noch bremsenden) Wandler unterwegs, aber alles andere als stufenlos. Ohne diese Technik wäre der Leistungsverlust und vor allem der Mehrverbrauch weitaus höher - letzteren kann sich ein E-Auto nicht erlauben, aber wie bereits beschrieben: Ein E-Motor ist der allerletze, der ein stufenloses Getriebe nötig hat.
Jain. Wenn man sich an "normalen" PKWs orientiert. Aber siehe CityEl/VW 1L, da bist du auch mit mittiger Sitzposition genau so nah am linken Rand der Fahrspur wie bei einem Links-Sitzer. Und beim VW 1L könnte man auch noch nen dritten Sitz in die dritte Reihe basteln, auch wenn das Wägelchen dann (da noch mal etwas länger) nicht mehr so schick ausschaut.
Das wäre aerodynamisch sinnvoll, aber die Aerodynamik spielt ja gerade bei kleinen Stadtautos keine Rolle. Da die Parklückenbreite beim Querparken vorgegeben ist, hat z.B. ein 1L nur dann einen Vorteil von seiner speziellen Bauform, wenn ein Durchschnittsfahrer mal wieder zu blöd war, zwischen zwei Linien zu fahren. Dafür opfert man aber den gigantischen Vorteil, den z.B. ein Smart beim Längsparken mit typischerweise nicht vorgegebener Parkplatzlänge hat. => Für Stadtautos ist kurz und normalbreit die bessere Wahl. Ob ein Bedarf an Mini-Langstreckenautos besteht, kann ich schlecht abschätzen. Eigentlich sollte das Ideal für Vertreter und Außendienst sein. Aber gerade die fahren ja bevorzugt A4/Passat/A6, obwohl sie nur einen Laptop transportieren müssen.
Joa, aus dem 1L wurde der L1 (der mir am besten gefällt), und dann der XL1 - wovon immerhin 200 Stück gebaut und verkauft wurden (5 davon werden gerade bei Mobile.de angeboten^^), allerdings für wahnwitzige >100.000€.
Das war halt Kohlefaser-Kleinserie mit Spezial-Hybrid. Aber wenn sie die Karosserie nochmal in Alu (und 1 m mehr Kofferraum hinten dran) neu auflegen und eine Mager-Version des normalen 1,4er Benziner reinbauen, sollten sie immer noch 3 l schaffen können, wäre das schonmal ein gigantischer Fortschritt im Vergleich zu heutigen Autos und sollte nicht mehr kosten wie ein Polo. (Bei ähnlichen Transportfähigkeiten, sieht man vor der zweiten Sitzreihe ab. Aber die kann man ja eh keinem zumuten)
Du meinst also, Tesla setzt auf Asynchronläufer? Das wäre neu. Sollten es wie bisher Synchronmaschinen sein, sind um die 7500 U/min übliche Drehzahlgrenze, also das Niveau sportlicher Verbrennungsmotoren. Da bedarf es keines Getriebes, weil die Achsuntersetzung völlig ausreicht. 10.000 Nm deuten gerade auf einen Synchronmotor hin, und es relativiert sich schnell ohne Getriebe. Ein Bugatti Veyron hat auch 1600 Nm, nach dem ersten Gang mit ca. 4:1 also 6400Nm. Die Größenordnung passt schon. Bleibt die Frage ob es hochdrehende Asynchronmotoren im Tesla sind. Warten wir einen Test ab.
Muss nicht zwingend asynchron sein. Ich gehe im Gegenteil davon aus, dass sie den gleichen Motor wie bislang auch einsetzen - mit 50% mehr Einheiten, angepasstem Getriebe und der besseren Aerodynamik im Vergleich zum S könnten die 400 km/h recht gut passen. Ich gehe aber davon aus, dass sie zum Anfahren einen deutlich kürzer übersetzen Gang nutzen als den bislang einzigen und dass sie jetzt das Drehmoment am Ende dieses zum Motor gezählten Untersetzungsgetriebes angeben und nicht mehr das an der Motorwelle selbst.
(Genaue Zahlen schenke ich mir mal, da ich nicht einmal die genaue Motordrehzahl des S kenne oder den Reifenumfang des R2. Wenn sie die Kraft tatsächlich auf die Straße bringen wollen, müssen sie den Walzendurchmesser eigentlich auch ein deutliches Stück vergrößert haben, der S ist im ludicrous mode ja schon an der Grenze seine Bodenhaftung unterwegs und den Akkudaten nach kann der Roadster nicht viel leichter ausfallen.)
Den XL1 finde ich geil

Damit ganz entspannt zur Arbeit gurken, auch in Baustellen auf der linken Seite richtig Platz haben... hätte was.
Bezüglich der SUVs finde ich es ja auch mehr als beknackt, dass sich viele Nutzer über die übliche Parkplatzbreite beschweren.
Es gibt zuwenig Parkplätze, Straßen werden zu eng.. aber jetzt erstmal die Parkplätze verbreitern, damit man mit besserer Übersicht nach einem Stellplatz suchen kann
Städte könnte ein soviel angenehmerer (und sicherer!) Ort sein, wenn zum parken unfähige einfach mal abgeschleppt werden würden
