Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: EU will im Eilverfahren Generalschlüssel für Behörden

Immer die Argumentation zwecks Terror / KiPo / Drogen etc. Wie oft gab es Hinweise über Personen von anderen Ländern und Behörden, welches dann einfach ignoriert wurden, wo ich langsam das Gefühl kriege, das die Behörden solche Warnungen und Informationen mit Absicht Ignorieren, damit sie einen Grund haben, wieder die Grundrechte einzuschränken.
 
DUKuhpisse so ist es eben nicht. Die Verschlüsselung selbst wird nicht gerührt. Es wird einfach ein zweiter Schlüssel generiert.
Im einfachsten Fall in dem bei einer RSA-Verschlüsselung die Nachricht einmal mit dem privaten Key des Empfängers und einmal mit der des Providers verschlüsselt wird. Auf DH mit ECC ist das natürlich genauso übertragbar.
Die Nachricht bleibt also verschlüsselt und kann somit nur vom Empfänger und vom Provider entschlüsselt werden.

Das Problem ist die Schlüsselverwaltung. Darüber hat man nur Kontrolle, wenn man die Verschlüsselung lokal vor dem Upload macht und sich selbst um die Keys kümmert. Eben einfach per PGP.
Das macht aber kaum einer, weil die Leute zu faul sind.



Nein kann er nicht.
Einen RSA-Schlüssel kannst du dir nicht basteln (Brauchbare Länge ab 2048 Bit vorausgesetzt).
Dann muss aber der Nutzer da auch mitmachen. Wenn sich das rumspricht verschlüsselt der selbst und dann war es das mit dem zweiten Schlüssel.
Wenn der Dienst das nicht mitmacht (könnte ich mir bei Telegram gut vorstellen) wird auch das nichts.
 
Dann muss aber der Nutzer da auch mitmachen. Wenn sich das rumspricht verschlüsselt der selbst und dann war es das mit dem zweiten Schlüssel.
Wenn der Dienst das nicht mitmacht (könnte ich mir bei Telegram gut vorstellen) wird auch das nichts.

Das Mails unverschlüsselt sind hat sich auch schon rumgesprochen, bzw. ist schon immer so. Also über 20 Jahre.
Wie viele Nutzer nutzen PGP?
5%? 1%?

Übrigens wurde das schon 2015 in der "Anstalt" thematisiert, wenn 80% ihre Mails verschlüsseln würden, könnten die Geheimdienste einpacken.
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Faktencheck - WebArchive: http://web.archive.org/web/20150615135744/http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/38627008/1/data.pdf

Ich habe da aber nichts davon mitbekommen, dass die Leute nun nach Snowden plötzlich alle PGP-Keys tauschen wollen.
Selbst die Behörden schicken Mails unverschlüsselt.

Das man Passwörter mit mindestens 12 Zeichen machen sollte, ist auch Allgemeinwissen. Warum ist das häufigste Passwort immer noch "123456"?
 
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Immer die Argumentation zwecks Terror / KiPo / Drogen etc. Wie oft gab es Hinweise über Personen von anderen Ländern und Behörden, welches dann einfach ignoriert wurden, wo ich langsam das Gefühl kriege, das die Behörden solche Warnungen und Informationen mit Absicht Ignorieren, damit sie einen Grund haben, wieder die Grundrechte einzuschränken.
Die Leute werden ja sogar abgestochen, wenn sie beobachtet werden. Es gibt einfach keinen Grund, die Leute auszuspionieren, es passiert ja eh nix.
 
Na der wurde nicht abgestochen, sondern niedergeschlagen.

In dem Fall wurde sowohl die Tat also auch der tödliche Ablauf durch übermäßigen Alkoholkonsum bei Täter und Opfer verursacht. Man könnte das somit auch durch ein generelles Alkoholverbot in der Öffentlichkeit, welches nun durch Corona schon an manchen Orten gilt, verhindern.

Neben dem heftigen Schlag müssen noch zwei Grundbedingungen vorliegen, um einen Menschen auf diese Art zu töten: Der Schlag muss unerwartet und das Opfer nicht unerheblich betrunken gewesen sein.

Dass die drei Angeklagten übermäßig betrunken waren und demnach vielleicht schuldunfähig sein könnten, dafür fanden Rechtsmediziner Penning sowie auch der psychiatrische Gutachter keine Hinweise.
 
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Fein. Dann bekommen die Behörden noch mehr Informationen, die entweder nicht ausgewertet oder nicht weitergeleitet werden. Anstatt solche Polizeistaatmaßnahmen im Hau-Ruck-Verfahren einzuführen, sollte man vielleicht mal daran arbeiten, die vorhandenen Informationen der verschiedenen Behörden untereinander zu koordinieren.

Sämtliche Attentäter, mindestens seit 9/11, waren den Behörden in irgend einer Form schon aufgefallen, nicht wenige waren bereits als Gefährder eingestuft. Gestoppt wurden sie trotzdem nicht, weil die verfluchten Informationen einfach irgendwo versickert sind.

Frankreich z. B. betreibt schon seit Jahren Vorratsdatenspeicherung, also nichts weniger als die präventive Verdächtigung der gesamten Bevölkerung. Und wo gab es in den letzten Jahren in Europa hauptsächlich islamistische Anschläge? Eben. Soviel zur Idee, nur immer mehr Daten zu sammeln, weil man damit angeblich Anschläge verhindern könne.
 
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Jeder Postkarte war offen zu lesen. Nichts anderes sind Messenger. Man nutzt sie für belangloses Zeugs. Terroristen finden immer Wege, um sicher zu kommunizieren. Die sind ja nicht blöd und wenn doch, braucht man auch keine Entschlüsselung.

Im Prinzip ist es mir egal, wenn es für soziale Medien einen Genaralschlüssel gibt. WhatsApp nutzt ihn selber, das finde ich schlimmer, als wenn es Behörden sind. Mehr Sicherheit bringt das Ganze nicht, er erleichtert nur die Ausbeutung der Menschen. Das scheint die aber eh nicht zu stören, sonst würde man sich um ganz andere Themen kümmen, als um die Verschlüsselung von Plauderkanälen.

Solange es im beruflichen Umfeld für das Versenden von Daten gesicherte Optionen gibt, ist für mich alles in Ordnung. Denn Wirtschaftsspionage ist das eigentliche Problem.

Das sind unsere Probleme:
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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nicht das erste Mal, dass sowas versucht wird. Ob sie diesmal damit durchkommen?
Ich sehe gute Chancen, denn es gibt gerade auf der Welt viel Ablenkung. Da braucht man dann keine Argumente mehr, dann ruft man nur wieder "Terror!" und alle, die mit halbem Ohr zuhören, nicken mit.

Ist natürlich totaler Mist, der nichts hilft, weil ja selbst wegen Terror verurteilte auch dann noch frei rumrennen dürfen, wenn sie versuchen, Munition zu kaufen (siehe Österreich). Aber davon, dass man vielleicht die Behörden personell aufstocken könnte, damit sie die Informationen, die sie eh haben, auch verarbeiten und daraus Handlungen ableiten könnten, davon hab ich zuletzt mal wieder nichts gelesen. Eh klar, das könnte ja helfen. Lieber Grundrechte untergraben, das macht einfach mehr Spaß.
 
Bye bye Datenschutz
Bye bye Briefgeheimnis/Postgeheimnis
Bye bye Privatsphäre

Ein weiterer Schritt richtung totalitär.

Sogar ein richtig wichtiger Schritt! Stasi und Gestapo hätten Freudentränen geweint. Große dicke sogar.

Es geht einfach nicht mehr in meinen Kopf. Ich meine, die Menschen, die diese Gesetze anstreben - selbst wenn sie in einer anderen Welt leben - haben genug Grips, um diese Welt einigermaßen zu begreifen. Sie sollten auch mehr Verständnis für Demokratie, Grundrechte und Grundgesetz mitbringen (ok, zugegeben, Grundgesetzt eher nur am Rande, da es ja um die EU-Ebene und nicht nur um D-Land geht) als der Normalbürger. Welche Agenda muss man mit diesem breit verfügbaren Grundverständnis für die Thematik eigentlich verfolgen, dass die Abschaffung wichtigster Grundrechte einem so leicht von der Hand geht? Und das mal eben im Schnellverfahren? Ohne gesellschaftliche Diskussion, die doch von so grundlegender Bedeutung in einer Demokratie ist?

Jaja, alles doofe Politiker. Nein. Eben nicht. Klar, auch. Aber: Das sind alles Menschen. Die sind in einer Demokratie aufgewachsen, und haben tatsächlich (offensichtlich) ein Verständnis von Politik. Die haben auch Kinder, Schwestern, Eltern, Freunde und Verwandte, von denen sie möchten, dass sie ein gutes Leben in dieser Welt führen. Es sind immer noch Menschen mit normalen menschlichen Bedürfnissen. Nochmal: Wie zum Henker kommt man da großflächig und nicht nur mit ein paar hirnamputierten Einzelfall-Spinnern auf derartige Ideen? Die wissen doch besser als der Durchschnitt, was für einen fürchterlichen, die komplette Demokratrie bedrohenden Schritt sie da mit voller Absicht gehen wollen, der nicht einmal Sinn in Bezug auf die Erreichung des angestrebten Ziels ergibt. Kann es da überhaut einen anderen Sinn geben, als ein totalitäres System zu erichten, das DDR, UDSSR oder China bei der Bevölkerungsüberwachung und Unterdrückung völlig in den Schatten stellt? Ganz ehrlich - so gern man das auch immer behauptet - wer in der Politik tätig ist, ist im durchschnitt nicht blöd. WAS zum Henker soll es denn bitte sein? Das behauptete Ziel ist es aus Sicht eines Fachmannes oder eines Laien jedenfalls nicht.
 
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Also ich vertrauen UNSEREN Behörden, WENN es richtig umgesetzt wird, zb mit Gerichtsbeschluss, wenn es Anschläge wie in Wien verhindert, habe ich nichts dagegen.
Diejenigen die dies Kritisieren honorieren nie was verhindert wurde, auch weil es in den Medien nicht so deutlich und quantitativ dargelegt wird - oder nicht dargelegt werden kann wegen dem Schutz von Informanten, eingesetzter Technik und Art der überführung die auch später weiter gut funktionieren soll.
Wir leben in einem freien Land, keiner sollte Mitteleuropa mit zb der Türkei verwechseln.

Gerade den Behörden würde ich nicht vertrauen. Den Anschlag in Wien hätte das auch nicht verhindert. Der Täter war bereits auf der Terrorverdachtsliste, wurde überwacht, es wurde verzeichnet das er unerlaubterweise das Land verlassen hat, die Behörden wurden von der Europol darauf hingewiesen das er versucht hat Munition im Ausland zu kaufen und dass die Behörden den wieder ins Gefängnis stecken sollen. Die Behörde wusste bescheid und hat nichts gemacht und da hilft es dann auch nichts wenn die Behörden noch mehr Infos gehabt hätten, wenn die am Ende wieder nichts unternehemen.

Und das ist nur der aktuellste Fall. Man hört immer wieder das Fälle im Bereich Terror oder auch Kinderpornografie von den Behörden ignoriert werden. Anstatt immer stärker in Richtung gläserner Bürger zu gehen (mit den Berichten von rechten Gruppen bei Polizei und Bund kann das auch nach hinten losgehen) sollten die lieber mal die Behörden aufstocken und mehr und besser bezahlte Mitarbeiter einstellen, damit die ganzen Informationen die schon jetzt gesammelt und ausgewertet werden auch umgesetzt werden anstatt ignoriert oder im Bearbeiten Stapel so weit nach unten rutschen dass die Infos erst wieder auftauchen, wenn es zu spät ist.
 
Es gibt da keine Massenüberwachung, da die Chats nur im Einzelfall entschlüsselt werden.
Das glaubst du doch selbst nicht. Keiner kann nachvollziehen wohin das führt und was da im Hintergrund passieren wird.
Nach außen wird natürlich kommuniziert, dass nur im "Einzelfall" entschlüsselt wird.
Ich weiß auch nicht, was das ganze bringen soll? Dann haben die noch mehr Informationen, die von den Behörden/der Polizei ignoriert werden.
Anis Amri war kein unbeschriebenes Blatt und beim Terroranschlag in Wien gab es von anderen Ländern auch schon die Info, dass die Täter versuchten Munition zu kaufen. Und was ist passiert? Nichts.
Das dient nicht der Antiterrorbekämpfung. Es geht hier rein um Macht und Kontrolle.

Die Polizei hat doch auch keinen Generalschlüssel zu deiner Wohnung. Wieso also hier?
 
Das glaubst du doch selbst nicht. Keiner kann nachvollziehen wohin das führt und was da im Hintergrund passieren wird.
Nach außen wird natürlich kommuniziert, dass nur im "Einzelfall" entschlüsselt wird.
Das ist doch z.B. schon bei der Polizei mit der Datenabfrage über bestimmte Personen passiert, die eigentlich nicht hätte stattfinden dürfen.
 
Eine Datenabfrage in den internen Datenbanken bedarf aber auch keiner richterlichen Anordnung, sondern ist polizeilicher Alltag. Genauso wie eine Bestandsdatenanfrage bei den Webdeitenbetreibern und Providern.

Die Polizei hat doch auch keinen Generalschlüssel zu deiner Wohnung. Wieso also hier?

Weil zur Wohnung hat der Hausmeister den Generalschlüssel.
Genauso wird es dann hier laufen, dass der Provider einen Generalschlüssel für die Kommunikation hat. Bzw. für jeden Nutzer einen einzelnen der davon abgeleitet ist.

Und gerade im Bereich Signaturen könnte man viel mit Blockchain und Multisignatur machen, so dass man das Vieraugenprinziep aus Justiz und Anbieter hätte.
 
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Sogar ein richtig wichtiger Schritt! Stasi und Gestapo hätten Freudentränen geweint. Große dicke sogar.

Es geht einfach nicht mehr in meinen Kopf. Ich meine, die Menschen, die diese Gesetze anstreben - selbst wenn sie in einer anderen Welt leben - haben genug Grips, um diese Welt einigermaßen zu begreifen. Sie sollten auch mehr Verständnis für Demokratie, Grundrechte und Grundgesetz mitbringen (ok, zugegeben, Grundgesetzt eher nur am Rande, da es ja um die EU-Ebene und nicht nur um D-Land geht) als der Normalbürger. Welche Agenda muss man mit diesem breit verfügbaren Grundverständnis für die Thematik eigentlich verfolgen, dass die Abschaffung wichtigster Grundrechte einem so leicht von der Hand geht? Und das mal eben im Schnellverfahren? Ohne gesellschaftliche Diskussion, die doch von so grundlegender Bedeutung in einer Demokratie ist?

Jaja, alles doofe Politiker. Nein. Eben nicht. Klar, auch. Aber: Das sind alles Menschen. Die sind in einer Demokratie aufgewachsen, und haben tatsächlich (offensichtlich) ein Verständnis von Politik. Die haben auch Kinder, Schwestern, Eltern, Freunde und Verwandte, von denen sie möchten, dass sie ein gutes Leben in dieser Welt führen. Es sind immer noch Menschen mit normalen menschlichen Bedürfnissen. Nochmal: Wie zum Henker kommt man da großflächig und nicht nur mit ein paar hirnamputierten Einzelfall-Spinnern auf derartige Ideen? Die wissen doch besser als der Durchschnitt, was für einen fürchterlichen, die komplette Demokratrie bedrohenden Schritt sie da mit voller Absicht gehen wollen, der nicht einmal Sinn in Bezug auf die Erreichung des angestrebten Ziels ergibt. Kann es da überhaut einen anderen Sinn geben, als ein totalitäres System zu erichten, das DDR, UDSSR oder China bei der Bevölkerungsüberwachung und Unterdrückung völlig in den Schatten stellt? Ganz ehrlich - so gern man das auch immer behauptet - wer in der Politik tätig ist, ist im durchschnitt nicht blöd. WAS zum Henker soll es denn bitte sein? Das behauptete Ziel ist es aus Sicht eines Fachmannes oder eines Laien jedenfalls nicht.
Auf dem richtigen Weg bist schon nur wissen heißt nichts sagen = reden is silber schweigen gold
 
Weil zur Wohnung hat der Hausmeister den Generalschlüssel.
Bei welchen Ein-/Mehrfamilienhäusern gibt es denn bitte einen Hausmeister?
Hab ich ja noch nie gesehen und bei mir gibt es definitiv weder einen Hausmeister, noch einen Generalschlüssel.

Beim Cyberbunker gab es auch keinen Generalschlüssel und die Cops sind da nur reingekommen, weil die Besitzer es verkackt haben. Du schreibst mal wieder unsinn.
 
Vor allem darf man an der Wohnung einfach seinen eigenen Zylinder einbauen und den anderen dann beim Auszug wieder einbauen.
Meines Wissens (irgendwo gehört) darf der Vermieter auch keine Schlüssel für die Wohnung haben.
 
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