EK Waterblocks: Korrosionsprobleme bei vernickelten Kühlern

AW: EK Waterblocks: Korrosionsprobleme bei vernickelten Kühlern

Tipp:
Wer von oben herab andere wegen mangelndem Informationsstand fertig machen will, sollte zumindest wissen, was er selbst schon gepostet hat.
Noch besser wäre es natürlich, wenn er zusätzlich Threads liest und auf Kritik an seinen Quellen eingeht...

Da ich weder diesen link schonmal gepostet habe, sondern nur erwaehnt habe das dieser thread im besagten Forum ebenfalls existiert, noch irgendwen irgendwann "von oben herab" fertig gemacht habe und mir es aufgrund mangelnder Chemischer kenntnisse auch nie erlauben wuerde, kann ich ja wohl kaum gemeint sein.

Worum es hier geht ist vielmehr das EK behauptet keine Kuehlmittel zu verwenden die seltsamerweise mit allen anderen vernickelten bloecken 1a funktionieren, somit die schuld eingleisig von sich weisst und jemand der immerhin ueber einen bachelor in Chemie, Physik, E technik und angewandter Mathematik und dazu einen Doktor in Nuklearphysik verfuegt nach kurzer Microskopischer untersuchung zu dem eindeutigen Schluss kommt das keineswegs die kuehlmittel schuld sind sondern vielmehr eine Miese Vernickelung.

Dazu kommt der durchaus als "schuldeingestaendnis" anzusehende, ploetzliche wandel der RMA politik in besagtem Falle, EK wusste ganz genau was da los ist, waere es wirklich nicht ihre schuld wuerden sie wie hier im Thread schon mehrfach erwaehnt auch keinen Schadensersatz leisten.

noch als kleine info, ich selber besitze keine wasserkuehlung da mir das gesamte Konzept nicht zusagt und gehoere damit auch wohl kaum in irgendeine "fangruppe" ich wollte lediglich den Thread um ein paar informationen erweitern.
 
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EK Waterblocks - Nickel Finish Problem Un-Official Test - RRTech...The SOURCE for Extreme Liquid Cooling

das is auch der thread mit einer sehr ausfuehrlichen erklaerung und beschreibung des Problems, den wohl jeder hier im Thread auch selber haette finden koennen... naja wo kein wille ist...

Den Thread dürften wohl alle kennen die sich mit dem Thema zur Zeit beschäftigen aber das angesprochene Bild des ab Werk durch die Schicht scheinenden Kupfers finde ich dort nicht ;). Die Stellen wo das behauptet wird, sehen anders aus. Das ist mit (anhand des Bildes) 90%iger Sicherheit keine durchscheinendes Kupfer sondern Trocknungsflecken vom Nickelelektrolyt. Ich habe so Zeug schon wissenschaftlich untersucht und weiß wie es Aussieht, wenn das Substrat durchscheint - das ist da mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht der Fall ;).
Wenn du eine anderes Bild meinst, auf dem das eindeutig zu sehen wäre - verlinke doch mal direkt das Posting. Ich hab mir den Quark mehrfach komplett angeschaut aber außer viel Unsinn und wenig Substanz wenig erhellendes dabei gefunden. Die Diskussionen zu dem Thema gehen anderswo btw bereits weit mehr im Detail als hier ;).
 
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Ich meinte z.B. dieses bild hier, im bereich der rechten kante zwischen den loechern, ich lasse mich aber auch nur zu gern eines besseren belehren, gib doch mal link wos auch noch diskutiert wird, die rrtech seite wirkt ja schon ein wenig dubios...

Btw was haelst du von den microskopischen bildern ? ich mein das da was absolut nicht in ordnung ist ist doch nicht zu wiederlegen, oder ?

Dazu kommt auch noch das ek die produktion gestoppt hat und die reseller bittet keine mehr zu verkaufen, leuchtet mir auch nicht ein wenn es nicht deren " schuld" waere

Ich mein, letztendlich koennte das auch nen hoax sein, aber dann schon ein sehr sehr geschickt eingefaedelter...

Was mich in dem Zusammenhang auch mal intressieren wuerde; mir ist es schon oefter vorgekommen das in Hausnetzen oder auch in der werkstatt von irgendwelchen leuten ;) n auf pe geklemmt wurde, was passiert eigentlich in dem Fall mit den bloecken, ich versteh zwar nichts von den chemischen vorgaengen aber wenn je nach gezogener last bis 220v auf dem block liegen muesste er doch wie wild korrodieren ?
( sowas ist teilweise garnicht so einfach zu erkennen, mich hats schon 2 Mainboards gekostet bis ich mal die Dosen in der Wohnung nachgeschaut habe und auf das Meisterstuck des elektrikers stiess :/ )
 
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Ganz ehrlich was ich dazu denke? Ich finds lächerlich. Ich nutz jetzt seit nem Jahr Aquacomputer Double Protect, hab in der Zeit meinen EK WaterBlocks EK Supreme FULL NICKEL zich mal geöffnet und alles sieht aus wie frisch gekauft. Ich denke, die Korrossion kommt vom altbekannten Cilit Bang, womit die meisten ihre WaKü säubern und gleichzeitig killen. Das Zeug greift doch alle Oberschichten an und schafft es definitiv, dass Korrossion in der WaKü ihren Platz findet. Lösung: Zukünftig Double Protect kaufen und man hat keine Probleme mehr. In meinem ganzen Kreislauf sind EK Produkte. Bin mit ALLEN zufrieden. Bis auf das EK Plexi. Das reist bei den AGBs ständig weg. Aktuell hält meiner aber seit ich glaube 1-2 Monaten :daumen:.
 
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Da ich weder diesen link schonmal gepostet habe, sondern nur erwaehnt habe das dieser thread im besagten Forum ebenfalls existiert

**** :(
volltreffer im Fettnäpfchen, weil der Anfang so extrem ins gleiche Horn stieß und vom gleichen User war :(
sorry.

Worum es hier geht ist vielmehr das EK behauptet keine Kuehlmittel zu verwenden die seltsamerweise mit allen anderen vernickelten bloecken 1a funktionieren, somit die schuld eingleisig von sich weisst und jemand der immerhin ueber einen bachelor in Chemie, Physik, E technik und angewandter Mathematik und dazu einen Doktor in Nuklearphysik

Übrigens eine verdammt eindrucksvolle Sammlung. 12 bis 16 Jahre auf Bachelor-Niveau studiert und dann nen Doktor gemacht?
Seeeehr typische Karriere...

verfuegt nach kurzer Microskopischer untersuchung zu dem eindeutigen Schluss kommt das keineswegs die kuehlmittel schuld sind sondern vielmehr eine Miese Vernickelung.

Nunja...
Die miese Vernickelung ist seiner Erklärung nach ein Ansatzpunkt für elektrochemische Korrosion. Da hat nicht ganz Unrecht: In einem Kreislauf, in dem nur ein Metall vorhanden ist, korrodiert normalerweise gar nichts. Nur: Wer hat bitte schön so einen Kreislauf?
Selbst wenn die Vernickelung perfekt wäre, dürfte der Kühler mit den vorgeschlagenen Wasserzusätzen nur in einem Kreislauf verwendet werden, der ausschließlich vernickelte Kühler, vernickelte Anschlüsse und vor allem: Von innern vernickelte Radiatoren enthält :what: Natürlich alle komplett ohne einen einzigen Makel und beim Zusammenbau bloß keinen Kratzer machen... Sorry - aber wer sich auf sowas verlässt, dem ist nicht mehr zu helfen. Ich erinnere an das Debakel mit verkupferten Aludeckeln bei Watercool.
Und jeder, der jemals einen vernickelten Anschluss in einen nicht vernickelten Kupferkühler geschraubt hat, hat elektrochemisch genau die Konstellation hergestellt, die hier als Ursache für Korrosion angegeben wird. Also ~90% aller Wasserkühlungsnutzer, zumindest in in diesem Forum und anderen mir geläufigen.

Was man damit EK vorhalten kann (Vjoe's Einwand mal außen vor, dem ich aufgrund seiner bisherigen Analysen hier mehr vertraue, als jemandem, der behauptet, 4 Studiengänge absolviert zu haben und der interessanterweise ein Mikroskop aufstellt, dass für keinen einzigen passend ist), ist, dass sie Kühler verkauft haben, deren Ziervernickelung unterhalb eines undurchsichtigen Deckels Makel aufweist und die selbst in einem real nicht existierenden, 100% Nickel-Kreislauf nicht mit starken Elektrolyten betrieben werden darf.
(für alle, die die nötigen Chemiekenntnisse haben: "1 liter of distilled water to which 50 grams of sodium chloride" ist nichts weiter, als eine Salzwasserlösung mit der ~1,5 fachen Salzkonzentration von Meerwasser. Wer will, kann das ja mal mit seinen sonst wie gut beschichteten Kühlern testen. Da wird sich diverses Material auflösen und der ach so edle Edelstahl kommt vermutlich als brauner Klumpen wieder raus. Ganz sicher Bedingungen, die ein guter Wasserkühler aushalten will - der wollte nicht schon einmal ein Reservoir als AGB nutzen, dass 72% des Globus abdeckt?
Ansonsten sind solche Lösungen sicherlich gut geeignet, wenn man eine verschwindene Nickelschicht zeigen möchte. Alternativ kann man übrigens auch 1-2 Esslöffel Zitronensäure nehmen. Hab ein paar schöne Anschlüsse (übrigens nicht von EK) im Kreislauf, bei denen die Vernickelung nicht mehr alzu blended aussieht, seitdem ich den Kreislauf mal gründlich gespült habe.


Was mich in dem Zusammenhang auch mal intressieren wuerde; mir ist es schon oefter vorgekommen das in Hausnetzen oder auch in der werkstatt von irgendwelchen leuten ;) n auf pe geklemmt wurde, was passiert eigentlich in dem Fall mit den bloecken, ich versteh zwar nichts von den chemischen vorgaengen aber wenn je nach gezogener last bis 220v auf dem block liegen muesste er doch wie wild korrodieren ?
( sowas ist teilweise garnicht so einfach zu erkennen, mich hats schon 2 Mainboards gekostet bis ich mal die Dosen in der Wohnung nachgeschaut habe und auf das Meisterstuck des elektrikers stiess :/ )

Mich hats n paar mal gezeckt und ich hatte überspringende Funken beim anschließen von Netzwerkkabeln, die in einen anderen Raum führten :ugly:
Aber generelll ist Wechselspannung ziemlich schlecht für elektrochemische Prozesse geeignet.
 
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So mal ein wenig recherchiert.

Ich bin felsenfest davon überzeugt, das Cilit Bang die Oberflächen angreift. Cilit Bang wird auf Chlorbasis hergestellt. Das heißt Chlor ist ein Chlorid und kommt auch nicht als einzelnes Element in der Natur vor. Es ist gebunden. Für mich is Chlor ne Art Salz einfach.

Zitat Wikipedia: Chlorid: Es ist eines der reaktivsten Elemente und reagiert mit fast allen anderen Elementen und vielen Verbindungen.

Demnach ist für mich das Korrossionsproblem 'n typisches Anfängerproblem. Viele Denken, die müssen ihre WaKü ausspülen mit Cilit Bang, weil Dreck drin ist. Das ist völliger Quatsch. Ich hab alle meine WaKü Teile seit damals NIE gespült. Wenn, dann nur mit destilliertem Wasser. WaKü Wasser rein und spät. wenn man ein 2. mal umbaut (was bei ner WaKü meistens nach paar Tagen nochmal passiert) und neues Wasser reinmacht, is die WaKü sauber. Demnach ist ein spülen völlig unnötig. Ich werd das zukünftig auch weiterhin so machen. Resultat: Absolut Korossionsfreie Kühler :daumen:
 
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Die verwendeten Cilit Bangs sind afaik einmal n recht normaler, seifenbasierter Reiniger zum entfernen von Fetten (und das ist bei vielen Radiatoren leider sehr wohl zu empfehlen) und einmal ein Reiniger auf Basis von Salzsäure - das letzterer Oberflächen angreigt, sollte einen nicht überraschen, sonst hat man sich nicht informiert :ugly:
 
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Naja wieso sagen dann einige, man soll Cilit Bang net länger als 5-10 Minuten einwirken lassen? :ugly:

Zitat von der Cilit Bang Website:

Der Cillit BANG Kraftreiniger Tiefen-Reinigung & Schimmel ist ein hochwirksamer Reiniger der eine Ultra Glanz Formel mit Bleichmitteln auf Chlorbasis besitzt. Dies bewirkt eine hervorragende Reinigungsleistung selbst bei härtesten Verschmutzungen im Haushalt bietet, wie z.B. bei Fett und sogar Schimmel.

Ist jetzt zwar der Kraftreiniger aber auch hier gibts Bereiche, wo der nicht angewendet werden darf. UNTER ANDEREM: Aluminium, Messing, Kupfer

Und der normale (orange Flasche) darf bei folgenden nicht angewendet werden: Aluminium, Kupfer

Jetzt noch der Multi-Fett-Löser. Auch hier wird ausdrücklich drauf hingewiesen: Bitte die Anwendungsbereiche auf dem Etikett beachten und den Cillit BANG Multi-Fett-Kraftreiniger nicht auf Materialien wie Kupfer verwenden.
 
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Gelöstes Chlor ist noch reaktiver.
Aber wie gesagt: Den Chlorreiniger empfiehlt niemand, beim orangen sprechen die Anwender ausdrücklich von kurzer Einwirkzeit. Das man den Fettlöser auch nicht mit Kupfer einsetzen soll, war mir allerdings auch neu. (Ich plane, Spüli zu nutzen, wenn mein BI rein kommt :) )
 
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Gnome schonmal auf die Idee gekommen, dass EK gierig geworden ist und zu einem billigeren Vernickler gewechselt hat? :lol:
 
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Ich meinte z.B. dieses bild hier, im bereich der rechten kante zwischen den loechern, ich lasse mich aber auch nur zu gern eines besseren belehren
Du hast recht, an der Stelle ist in der Tat Kupfer zu sehen. Das ist aber nicht einer zu dünnen Beschichtung geschuldet sondern sieht nach einer Abplatzung durch einen eine durch einen Schlag auf die Kante aus. Wäre es eine zu dünne Schicht hätten die Ränder der Stelle einen gradierten Auslauf ins Silberene. Allerdings kann man sicherlich festhalten, das so eine Teil nicht durch die Qualitätskontrolle hätte kommen dürfen, denn es wurde weder vernünftig gerinigt noch pfleglich behandelt. Nicht auszuschließen wäre auch, dass der Kühler zwar als neu verkauft wurde aber in Wirklichkeit ein Rückläufer der schon mal eingebaut war. Das ist ja leider ein recht häufiges Phenomen und nicht alle Händler kennzeichnen entsprechenden Produkte korrekt als B-Ware. Auch die LiMi-Aufnahmen deuten darauf hin. dieser Kühler hat nach dem Galvanikbad definitiv noch einmal Flüssigkeit gesehen. Möglicherweise wurde er auch noch nass zusammengebaut - auch das sollte der Qualitätskontrolle nicht entgehen.

gib doch mal link wos auch noch diskutiert wird, die rrtech seite wirkt ja schon ein wenig dubios...
Im Luxx gibt´s interessanten Ansätze und vor allem auch einige Fälle deren Schadenbilder noch schön zwei Schadenklassen erkennen lassen, deren Erklärung ist aber ohne weiter Infos auch da nicht möglich.

Btw was haelst du von den microskopischen bildern ? ich mein das da was absolut nicht in ordnung ist ist doch nicht zu wiederlegen, oder ?
Zunächst mal sind die meisten Aufnahmen äußerst schlecht und zum zweiten erkennt man eben Korrosionsnarben. Das sit ein eindeutiges Indiz, dass dieser Kühler nicht wirklich neu ist, denn ohne Wasser kann er nicht korrodieren. Dass die Beschichtung aber insgesamt nicht gut ist, lässt sich allerdings nicht bestreiten.

Dazu kommt auch noch das ek die produktion gestoppt hat und die reseller bittet keine mehr zu verkaufen, leuchtet mir auch nicht ein wenn es nicht deren " schuld" waere
Wakü-Läden leben von ihren Ruf. Da kann das schon sinnvoll sein. Wenn man seinen Ruf ruiniert landet man sonst irgendwann da wo heute TFC steht - wobei´s da ja keinen Ruf zu ruinieren gab :D
Auf der anderen Seite ist es höchstwahrsceinlich so, dass hier nicht nur Userfehler, zu den Schäden gegührt haben, obwohl man bei einige Fällen schon grobe Fahrlässigkeit attestieren muss. Die Verwendund von Kupfersulfat und Silber-Killcoils ohne wirksamen Korrosionschutz ist für Korrosionserscheinung jedenfalls prinzipiell zuträglich, aber die Kühler selbst sind auch nicht tadellos. Das zeigt sich auch bei Kühlern die in besserem Zustand zum Einsatz kamen als der in dem Thread gezeigte.
Die Farge woran es liegt, oder ob mehrere Ursachen zusammen kommen ist alles andern als geklärt bisher.

Ich mein, letztendlich koennte das auch nen hoax sein, aber dann schon ein sehr sehr geschickt eingefaedelter...
Nein das glaueb ich nicht. Dafür sind zu viele Leute Betroffen die nichts davon wissen konnten.

Was mich in dem Zusammenhang auch mal intressieren wuerde; mir ist es schon oefter vorgekommen das in Hausnetzen oder auch in der werkstatt von irgendwelchen leuten ;) n auf pe geklemmt wurde, was passiert eigentlich in dem Fall mit den bloecken, ich versteh zwar nichts von den chemischen vorgaengen aber wenn je nach gezogener last bis 220v auf dem block liegen muesste er doch wie wild korrodieren ?
Die Potential zwischen verschiedenen Elektroden führt zu Korrosion. Ob das Erdpotential nun auf dem Schutzleiter oder auf dem Neutralleiter liegt sollte diesbezüglich relativ egal sein, da das Netzteil leitend mit dem Gehäuse verbunden ist. 230V liegen da nicht an - da hättest du andere Probleme ;). Wenn Das so wäre läge ja die Phase drauf - was ziemlich tödlich wäre, aber auch so nicht lange gut gehen würde. Hinterm Netzteil hast du durchweg Niederspannung. Wichtig ist, dass die Kühlkörper nirgends Kontakt zu spannungsführenden Bauteilen auf dem Board oder Der Karte haben. Wenn dem so ist reichen schon geringe Spannungen und Ströme für recht rasante Korrosion. In Fällen wo es doch so war sind sogar massive Kupferkühler in kürzester Zeit heftigst korrodiert.

( sowas ist teilweise garnicht so einfach zu erkennen, mich hats schon 2 Mainboards gekostet bis ich mal die Dosen in der Wohnung nachgeschaut habe und auf das Meisterstuck des elektrikers stiess :/ )
Das kenn ich :D - da rechnet man ja auch nicht damit. Allerdings hatte ich dadurch zum Glück keine Ausfälle.

Edit:

@Gnome:
Zum Thema Cilit-Bang: Lies dir den Thread durch - da steht alles Wissenswerte drin ;). Genau die "Nichteignung" des Kraftreinigers Schmutz & Kalk macht man sich beim Kupferkühler oder Radiatoren von Oxidschichten befreien zu nutze. Der Kraftreiniger Multi-Fett ist für Kupfer geeignet. Auf dem Etikett steht wörtlich: "Nicht geeignet für: Glaskermaikflächen, Holzoberflächen, heiße oder beschädige Oberflächen" - mehr nicht - ich hab die Flasche hier vor mir stehen ;). Es wäre auch völlig widersinnig. Da ist nichts drin was Kupfer angreift. Den Chlorreiniger benutzt niemand zum Wakü reinigen.

Im Übrigen hat die Frage nach der Verträglichkeit von Cilit-Bang mit absoluter Sicherheit nicht mit den Schadensfällen bei den vernickelten EK-Kühlern zu tun. Typische Anfängerfehler bestehen eher darin die Komponenten eben nicht gründlich zu reinigen, sondern nur Wasser durch laufen zu lassen. Man kann zwar Glück haben und immer recht saubere Radiatoren erwischen, wo´s nicht unbedingt nötig ist, aber dieses Glück ist nicht jedem vergönnt ;). Du hast einfach noch nicht viele Waküs und insbesondere wohl nicht viele Radiatoren verbaut - das sag ich dir als jemand der schon viele verbaut hat und früher auch schon mit den enthalten Rückständen zu kämpfen hatte, bis er auf vernünftige Reinigung mit den entsprechenden Mitteln umgestiegen ist ;).
 
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AW: EK Waterblocks: Korrosionsprobleme bei vernickelten Kühlern

Allerdings kann man sicherlich festhalten, das so eine Teil nicht durch die Qualitätskontrolle hätte kommen dürfen, denn es wurde weder vernünftig gerinigt noch pfleglich behandelt.

Die EK-Qualitätskontrolle hatte schon früher den Ruf, ihren Preisen angemessen zu sein...


230V liegen da nicht an - da hättest du andere Probleme ;). Wenn Das so wäre läge ja die Phase drauf - was ziemlich tödlich wäre, aber auch so nicht lange gut gehen würde.

Geht auch ohne Phase, wenn der Schuko falsch angeklemmt ist. Frag mich nicht wieso - aber Schaltnetzteile bauen dann eine 230 V Ladung aufm Gehäuse auf. Die Stromstärken sind minimal (und damit ungefährlich, wenn sie nicht gerade quer durchs Herzen gehen und Flimmern auslösen), aber die Spannung ist da. Mit einer ordnungsgemäßen Verkabelung hinter der Steckdose hat man das Problem nicht.
 
AW: EK Waterblocks: Korrosionsprobleme bei vernickelten Kühlern

Die Potential zwischen verschiedenen Elektroden führt zu Korrosion. Ob das Erdpotential nun auf dem Schutzleiter oder auf dem Neutralleiter liegt sollte diesbezüglich relativ egal sein, da das Netzteil leitend mit dem Gehäuse verbunden ist. 230V liegen da nicht an - da hättest du andere Probleme ;). Wenn Das so wäre läge ja die Phase drauf - was ziemlich tödlich wäre, aber auch so nicht lange gut gehen würde. Hinterm Netzteil hast du durchweg Niederspannung. Wichtig ist, dass die Kühlkörper nirgends Kontakt zu spannungsführenden Bauteilen auf dem Board oder Der Karte haben. Wenn dem so ist reichen schon geringe Spannungen und Ströme für recht rasante Korrosion. In Fällen wo es doch so war sind sogar massive Kupferkühler in kürzester Zeit heftigst korrodiert.

Das kenn ich :D - da rechnet man ja auch nicht damit. Allerdings hatte ich dadurch zum Glück keine Ausfälle.

Intressant wie weit Verbreitet das ist, allerdings liegt auf der masse sehr wohl Strom sobald du verbraucher laufen hast, je mehr Strom du ziehst desde mehr potential liegt auf der masse, ich hab das tw mit nem multimeter nachgemessen, lag bei mir aber nie ueber 70v, das reicht aber fuer kleine funken beim netzwerkkabel / usb etc anschliessen und leider hats bei mir auch gereicht um 2 mbs zu killen die ich per svid annen alten Roehrenfernseher anschliessen wollte :/

ok, dem offtopic ein ende ;)

Bei Luxx hab ich dann auch nochmal nachgelesen, die behandeln das thema wirklich wesentlich differenzierter, wobei irgendwie die einhellige meinung ist, additive koennen u.u. zu verstaerkter korrosion fuehren, sind aber im ek fall nicht der alleinige verursacher.
 
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Geht auch ohne Phase, wenn der Schuko falsch angeklemmt ist. Frag mich nicht wieso - aber Schaltnetzteile bauen dann eine 230 V Ladung aufm Gehäuse auf. Die Stromstärken sind minimal (und damit ungefährlich, wenn sie nicht gerade quer durchs Herzen gehen und Flimmern auslösen), aber die Spannung ist da. Mit einer ordnungsgemäßen Verkabelung hinter der Steckdose hat man das Problem nicht.
Hab ich so noch nicht beobachten können - aber ich bin auch kein Elektriker. Ich meinte mit 230V auf dem Gehäuse einen Kurzschluss von der Phase gegen den Neutralleiter bzw. Schutzleiter. War natürlich bisschen blöd ausgedrückt, weil dann ja auch keine so hohe Spannung zu messen wäre. Das wäre jedenfalls nicht lustig, aber da sollte eigentlich auch sofort der Sicherungsautomat oder der FI-Schalter auslösen...

Intressant wie weit Verbreitet das ist, allerdings liegt auf der masse sehr wohl Strom sobald du verbraucher laufen hast, je mehr Strom du ziehst desde mehr potential liegt auf der masse, ich hab das tw mit nem multimeter nachgemessen, lag bei mir aber nie ueber 70v, das reicht aber fuer kleine funken beim netzwerkkabel / usb etc anschliessen und leider hats bei mir auch gereicht um 2 mbs zu killen die ich per svid annen alten Roehrenfernseher anschliessen wollte :/
Das lag dann aber daran, dass du Verbraucher mit unterschiedlichem Potential zusammengeschlossen hast. Wenn beide Verbraucher im gleichen Stromkreis den Neutralleiter auf dem Schutzleiter haben sollte keine Spannung zu messen sein. In jedem Fall ist es nicht gut und sollte korrekt verkabelt werden.

Bei Luxx hab ich dann auch nochmal nachgelesen, die behandeln das thema wirklich wesentlich differenzierter, wobei irgendwie die einhellige meinung ist, additive koennen u.u. zu verstaerkter korrosion fuehren, sind aber im ek fall nicht der alleinige verursacher.
Was genaues weiß dort auch niemand. Es gibt einfach zu wenig Infos. Vllt. bringt die Untersuchung, die RRtech jetzt in einem Labor machen lässt noch irgendwas erhellendes, aber außer der Schichtdickenmessung und den Schliffbildern erwarte ich mir da nicht allzu viel davon, da die EDX-Spektren von dem slovenischen Institut eigentlich schon gezeigt haben dass das Substrat vom Werkstoff her OK ist und die Schicht zumindest keine besonders auffälligen Fremdelemente enthält. Die zusätzlichen ICP und OES Analysen könnten das aber noch mal besser aufschlüsseln. Evtl. wird man in den REM-Bildern aus den Schliffen was zum Schichtaufbau sagen können, denn die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass da her Hund begraben liegt. Das kann dann an einem leicht verschmutzen Elektrolyten im Glavanikbad, an falscher Stromführung bei der Beschichtung, falscher Elektrolytzusammensetzung, falscher Temperatur, Fremdkörpern im Galvanikbad, verschlissenen Gegenelektroden, Kontaktierungsproblemen oder anderen kleinen Parameterschwankungen liegen. Bei Nickelschichten habe ich da schon die dollsten Sachen gesehen. Da kommt es wirklich auf Prozesssicherheit an und selbst ein gutmütiger Elektrolyt der ein größeres Parameterfeld erlaubt kann nicht alle Fehler ausgleichen.
 
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Hab ich so noch nicht beobachten können - aber ich bin auch kein Elektriker. Ich meinte mit 230V auf dem Gehäuse einen Kurzschluss von der Phase gegen den Neutralleiter bzw. Schutzleiter. War natürlich bisschen blöd ausgedrückt, weil dann ja auch keine so hohe Spannung zu messen wäre. Das wäre jedenfalls nicht lustig, aber da sollte eigentlich auch sofort der Sicherungsautomat oder der FI-Schalter auslösen...

Das Problem kann allgemein nur bei zweiadrieger Verkabelung auftreten - und in Häusern, die nicht mal einen eigenen Schutzleiter haben, hast du i.d.R. auch keine FIs für nicht-Nassräume ;)
Abgesehen davon: Solange du die Ladung nicht vom Gehäuse abfließen lässt, sollte sich der FI eh nicht drum kümmern. Es liegt ja kein nenneswerter Fehlstrom vor (bzw. er ist eher noch kleiner, als bei korrekter Verkabelung), es ist nur so, dass die Ladung, die Schaltnetzteil aus mir unerklärlichen Gründen übers Gehäuse raushauhen, nicht zuverlässig abgeleitet wird.
 
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@ VJoe2max: Glaub mir, ich hab zahlreiche Radiatoren, Kühler, Anschlüsse und vorallem Schläuche gehabt. Ich reinige nie etwas, höchstens einmal mit destilliertem Wasser durchspülen. Cilit Bang ist völlig unnötig. Befüllen, das restliche sammelt sich entweder im CPU Kühler, den man nach nem halben Jahr sowieso säubert, bzw. als Casemodder sowieso ständig abmontiert etc. und von daher ist spülen an sich unnötig. Als Casemodder is die Wakü befüllt und auch schon gleich wieder abgelassen. Demnach ist spülen in der Beziehung sinnfrei :daumen:
 
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Herrlich wieder mal ein Thema zum geniessen :D

@Gnome: Das mit den Chlorid-Ionen würde ich an deiner Stelle nochmal recherchieren. PVC ist kein Salz und hat trotzdem jede Menge Chloridionen. Wenn du jetzt Wasser in deine Wakü aus einem PVC-Behälter einfüllst müsstest du nach deiner Analogie Chloridionen lösen und übertragen ???:huh:

Chlor ist zwar eine super Abgangsgruppe so gut aber auch nicht ;=) zumal sie auch super solvatisiert werden :D
 
AW: EK Waterblocks: Korrosionsprobleme bei vernickelten Kühlern

@ VJoe2max: Glaub mir, ich hab zahlreiche Radiatoren, Kühler, Anschlüsse und vorallem Schläuche gehabt. Ich reinige nie etwas, höchstens einmal mit destilliertem Wasser durchspülen. Cilit Bang ist völlig unnötig. Befüllen, das restliche sammelt sich entweder im CPU Kühler, den man nach nem halben Jahr sowieso säubert,

:huh:
Die meisten Leute ziehen es vor, nicht auf einen ""Filter"" angewiesen zu sein.


@Gnome: Das mit den Chlorid-Ionen würde ich an deiner Stelle nochmal recherchieren. PVC ist kein Salz und hat trotzdem jede Menge Chloridionen. Wenn du jetzt Wasser in deine Wakü aus einem PVC-Behälter einfüllst müsstest du nach deiner Analogie Chloridionen lösen und übertragen ???:huh:

Chlor ist zwar eine super Abgangsgruppe so gut aber auch nicht ;=) zumal sie auch super solvatisiert werden :D

Er sollte zwar den Unterschied zwischen Chlor und Chlorid recherchieren, aber bei Chlor-Reinigern hat er schon recht. Die nutzen das nunmal als aktive Komponenten und binden es nicht in bestmöglicher Form, wie in PVC. Es sind schon ganze Häuserblöcke in die Luft geflogen, weil jemand Chlor- und Säurebasierte Reiniger kombiniert hat, eben weil die doch sehr leicht was freisetzen.
Aber wie gesagt: Deswegen kippt man sie einfach nicht in die Wakü und gut ist (jedenfalls wenn man das gleiche auch mit anderen Salzen und Edelmetallen nicht tut)
 
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weiss ja nich was die leute mit ihrer wakü anstellen das die nickel kühler korrodieren

aber meine 2 ek nickel/plexi sind gute 1,5jahre alt und da korrodiert nichts
hab sogar mal monate lang leitungswasser mit dest. wasser gemischt gehabt und selbst das hinterlies keine spuren :hail:

muss also echt nen ziehmlich aggressives zeug sein mit dem die ihre wakü spülen weil wasser greift normal keine veredelung an wenn korrodiert es unter dem nickel und löst dann die nickelschicht von dem metal. (so kenn ich es von harley felgen da kannste zuschauen wie der chrom abplatz weil es unter der chrom/nickelschicht rosten anfängt)

bin von den ek´s vollüberzeugt werd auch weiterhin auf ek setzen
 
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