Ebay und Amazon: Adidas verbietet ab 2013 den Verkauf von Produkten

Das betrifft nur die Vertragspartner von adidas. Jeder Privatmensch kann weiterhin falsch gekaufte, geschenkte oder gebrauchte adidas-Sachen auf ebay etc anbieten und verkaufen.
 
Das würde also bedeuten, dass man bei eBay (jedenfalls was Adidas Sachen betrifft) zu den Wurzeln zurückkehren würde (nur noch private Auktionen), wenn eBay nicht den privaten Verkauf von Adidas Produkten verbietet. Ich würde ersteres sogar komplett für alle Marken befürworten. Nur Amazon tut mir da ein wenig leid. Aber auch nur kurz... Adidas Schuhe, Taschen und Trikots kann man auch im Laden um die Ecke gut und oft auch günstig kaufen.
 
Oh oh , da wirds wieder Skandale geben: "Mann verkauft illegal tausende Adidas-Produkte auf ebay- ihm drohen 2 Jahre Haft", oder so:ugly:
 
Das betrifft nur die Vertragspartner von adidas. Jeder Privatmensch kann weiterhin falsch gekaufte, geschenkte oder gebrauchte adidas-Sachen auf ebay etc anbieten und verkaufen.

Es richtet sich gegen "gebrauchte oder beschädigte Waren anbieten", "Verkäufe durch private Endverbraucher zulassen" - klingt nicht nach "hey, privat ist okay".
 
Ich kann mir nicht vorstellen das man sich damit nicht ins eigene Fleisch schneidet. Einerseits ist es zwar gut wenn die Marke aufgewertet wird, andererseits erreicht man so deutlich weniger Menschen.
 
Oh oh , da wirds wieder Skandale geben: "Mann verkauft illegal tausende Adidas-Produkte auf ebay- ihm drohen 2 Jahre Haft", oder so:ugly:
Wenn du als nicht lizenzierter Händler wirklich Tausende Artikel von Adidas verkaufen würdest, wäre die Frage, wo du die her bekommen hast, da Adidas, bzw. die Großhändler, die von Adidas Auflagen bekommen haben, dir die nicht verkauft haben. Also wäre die Vermutung groß, das es sich um Fälschungen handeln würde. Also würde Adidas dann mal mit der Polizei und einen Durchsuchungsbefehl kommen und überprüfen, ob es Originale sind. Wenn nicht würden sie konfisziert werden und du würdest ne Ordentliche Strafe erhalten. Nur bei Privatpersonen mit nur 1-2 Artikeln von Adidas wäre die Vermutung, das es Fälschungen wären nicht gerechtfertigt und somit haben Privatpersonen auch nichts zu befürchten. Wer Legal an Tausende Original Artikel von Adidas kommen würde und sie auf Ebay verkaufen würde brauch auch keine Angst haben, da die Polizei dann feststellen würde, das es Originale sind und somit wieder abrücken ohne etwas mitzunehmen.
 
Betroffen sind alle Plattformen, die "gebrauchte oder beschädigte Waren anbieten", "Verkäufe durch private Endverbraucher zulassen", "mehrere Verkäufer für ein und dasselbe Produkt haben" oder "keinen separaten Markenshop für jede zu adidas gehörende Marke" haben.
Hm, da dieser Schritt bedeutet das es weniger Möglichkeiten zum "digitalen Erwerb" dieser Produkte hat, klingt es - für mich und auf den ersten Blick - nicht gerade nach einer verkaufsfördernden Entscheidung. Viele kaufen einen Großteil ihrer Waren über u.a. die genannten Plattformen. Wird ein Produkt dort plötzlich nicht mehr angeboten, werden sie wohl eher nach alternativen Produkten anstatt nach alternativen Bezugsquellen schauen.

Schade nur das ich bei einer "Sportbekleidungskette" wie Intersport und co vor Ort keine Schuhe in Größe 51 / 52 bekomme - ohne 3 Wochen warten zu müssen.
Ist allerdings auch nachvollziebar das die meisten "Locals" sich solche eher selten verkauften und in der Regel überdurchschnittlich teuren "Sportboote" nicht auf Lager legen. :D
Habt ihr mal versucht 6xxl + Shirts von Nike im freien Handel zu bekommen ? No Chance !
Wobei es selbst auch im Internetz schon ab 4 bzw 5xl schwierig wird, ungeachtet der Marke. Selbst "NoName" Produkte ab ab 4xl sind bei uns in den lokalen Läden quasi komplett verschwunden.
 
Es richtet sich gegen "gebrauchte oder beschädigte Waren anbieten", "Verkäufe durch private Endverbraucher zulassen" - klingt nicht nach "hey, privat ist okay".

Das hab ich allerdings aus dem Newstext etwas anders herausgelesen. Diese beiden Bedingungen sind in den Adidas-Handelsrichtlinien festgelegt, weil sie der Adidas-Argumentation zufolge den Markenwert nicht genügend herausstellen - und zudem so allgemein formuliert, um eben nicht "ebay, amazon" direkt bzw. gewerbliche Verkäufer auf diesen Plattformen vom Handel auszuschließen. Gegen private Verkäufe auf solchen Plattformen können und dürfen die doch eh nix machen.

Zu deinem Posting weiter oben: Im Sportartikelmarkt zum Beispiel sehe ich deutlich mehr Wettbewerb als im globalen Internet-Verkauf. Auf Anhieb könnte ich dir außer Ebay und Amazon keine anderen globalen Anbieter/Händler nennen.
 
Hmm - mal abwarten. Für mich klingen diese Formulierungen halt so, als wollten sie derartige Dinge verbieten - nach der rechtlichen Grundlage frage ich aber selber auch, s.o. .

Bezüglich der globalen Marktsituation im Netz:
Sicher hast du recht, dass eBay und Amazon einzigartig sind. Aber zumindest über eBay verkauft eh niemand global und Amazon hat in vielen Bereichen sehr starke nationale Konkurrenz. Wenn z.B. Verlage gegen Amazon vorgehen wollten, könnte ich das verstehen - aber für Sportartikel gibt es soviele Fachshops, die in ihrer jeweiligen Sportart große Bedeutung haben, dass ich da noch kein Wettbewerbsproblem sehe.
 
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