E-Auto: Darum hält Musk 1.000 km Reichweite für unnötig

Kommt ein Audi RS4 mit einer Tankfüllung und 200km/h echt 1000 km weit?
Sicher nicht. Aber die ganzen Vertreterautos die für solche Reisestrecken gemacht sind (2-Liter-Diesel mit 70+ Liter Tanks und 5l/100 Verbrauch) fahren locker 1200+ km. Nicht mit 200 aber mit 140 Klammotten durchaus (schneller geht meist eh nicht).

Das is ja der Punkt - natürlich sind 200km (echte!) Reichweite für die allermeisten Aufgaben und Menschen mehr als genug. Nur für einen kleinen Teil eben nicht, auch wenn man ihnen das dauerhaft in Abrede stellen will.
 
Langfristig werden die Spritpreise noch stark steigen, die Strompreise will die Politik allerdings unter 0,3€ je kWh halten.
Ganz toll! Und wieso mehrken wir hier in Deutschland davon nichts?? Persönlich bereits seit über einm Jahr ...
Ich denke eher, die "Politik" wird bereits kurzfristig 40 cent/kWh avisieren ... mit steigender Tendenz!
Genauso rechne ich persönlich damit, daß an öffentlichen Ladesäulen bereits kurzfristig 1€ pro kWh durchweg bis auf wenige Ausnahmen überschritten werden wird ... und das gönne ich auch allen Betroffenen :-) ...
PS: Und nicht vergessen, wir sind Weltmeister :-) !! (d.h. wir HABEN bereits seit einigen Jahren die teuersten Strompreise dieses Planeten)
Das 1000km Auto braucht echt keiner, die sollen lieber Gas geben dass mehr bezahlbare 300+ Autos kommen.
Bitte nicht vergessen, nicht immer Äpfel mit Birnen vergleichen! Natürlich kann man sich mehr oder weniger darüber ereifern, ob 1000km Reichweite wirklich sinnvoll/notwendig, sind, nur, bei einem e-Mobil sollte man solche Angaben doch wenigstens durch 2 teilen!
Mit einem Diesel oder einem sparsamen Benziner weiß ich zu 95%, daß ggf. immer 1000km drin sind (selbst bei Gegenwind und 130 auf dem Tempomaten), bei einem e-Mobil muß ich damit rechnen, schon nach den ersten 10km statt 99% Akku nur noch 90% zu haben (so wie heute Vormittag bei meinem Telefon nach ruhenden 45 min) ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich persönlich habe NIX ggg. EE.

... würde sogar vorschlagen, das die Kommunen die vorhandenen Dächer anmieten können für Solar.
Damit könnte man z.Bsp. auch Warmwasserspeicher für Fernwärme betreiben, fast ganz ohne Gas.
aber
Ob das stimmt, das man net so ohne weiteres die Laufzeit von AKW´s zurück auf normal stellen kann, glaube ich net.
(wäre mir 3x lieber als Kohle)

btw.
Das Grüne sogar das AUS für die Stahlkocher fordern ist soundso der allergrößte Blödsinn, weil die
Hochöfen auch als Strompuffer fungieren, nehmen gut den überschüssigen Mittagssonnenstrom auf.

Solar in H2 umwandeln etc. sind sinnlose Planspielchen ohne Effizienz.

Ich arbeite seit 15 Jahren in dem Bereich (Revisionen von bestehenden Anlagen und auch im Neubau von AKWs) und ich kann dir bestätigen, dass es nicht ohne weiteres möglich ist. Es gibt dabei mehrere Gründe, wieso es nicht so einfach möglich ist.

Der Brennstoffzyklus in einem AKW ist im Grunde darauf ausgelegt, bei einer Revision nur einen Teil der Brennelemente auszutauschen. Zum Laufzeitende hingegen wurde daraufhin geplant, dass alle Elemente so weit wie möglich verbraucht sind. Das erleichtert die Endlagerung. So wurde z.B. in Gundremmingen die erzeugte Leistung bis zur Abschaltung hin immer geringer. Für eine spontane Laufzeitverlängerung müsste eine komplette Neubestückung der Brennelemente bestellt werden.
Lieferzeit einer solchen Bestellung ca 1,5 bis 2 Jahre.

Die Sicherheitsmechanismen (simpel ausgedrückt) wurden nur noch gewartet, aber nicht mehr erneuert. Es fanden keine Investitionen mehr statt, die nicht unbedingt und zwingend notwendig für den Betrieb bis zur Abschaltung waren. Ebenso wurden für die Wartung auch Lagerbestände genutzt, die nicht mehr erneuert wurden.
Auch hier müsste wieder massiv investiert werden, ebenfalls mit Wartezeiten im Bereich >2 Jahre.

Söder / Aiwanger möchten Gundremmingen wieder reaktivieren und prüfen es derzeit. Das wird auch nciht ohne weiteres gehen. Block B ist schon ein paar Jahre vom Netz und wurde als Ersatzteillager für Block C genutzt und Block C ist zum Jahreswechsel vom Netz gegangen. Die Abrüstung von Block C hat auch schon angefangen, so wurden schon arbeiten im Bereich der Transformatoren gestartet, um diese auszubauen.

Selbst die drei AKWs, die noch im Betrieb sind, kann man nicht ohne weiteres einfach verlängern. Aber bei denen wäre es noch am ehesten möglich. Aber auch hier kommt das Problem mit der Lieferzeit von Brennelementen und sicherheitsrelevanten System hinzu.

Wenn ich mein Auto in ein paar Monaten verschrotten lassen will, dann kaufe ich auch keine neuen Reifen oder Bremsen mehr, sondern schaue, dass alles nur noch bis zum letzten Tag hält und funktioniert. Zur not gebrauchte Teile, die noch ein paar km schaffen.
Wenn ich es dann plötzlich doch noch für Jahre weiterfahren soll, muss ich erstmal wieder Geld reinstecken. Wenn Bremsen und Reifen dann über 1 Jahre Lieferzeit hätten, wäre dies ein Problem.
 
Danke für die ausführliche Antwort!

Da könnte es also tatsächlich knapp werden, falls mal Kohle+Erdgas+Öl z.T. ausfallen und Sonne+Wind unterdurchschnittlich liefern. (x)
... weiss jetzt net, ob man einfach so das Vorjahr wg. der Wetterlage hernehmen kann:

(x) Wie groß ist eigentlich der Marktanteil von RU bei Uran?
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die ausführliche Antwort!

Da könnte es also tatsächlich knapp werden, falls mal Kohle+Erdgas+Öl z.T. ausfallen und Sonne+Wind unterdurchschnittlich liefern. (x)
... weiss jetzt net, ob man einfach so das Vorjahr wg. der Wetterlage hernehmen kann:

(x) Wie groß ist eigentlich der Marktanteil von RU bei Uran?


Wenn endlich mal die Bremsen bei der EE gelockert werden, dann hätten wir in absehbarer Zeit keine Sorgen ob Wind und/oder PV nicht liefern können.
Darum geht es doch jetzt. PV auf jeden Dach wo es möglich ist. Notfalls einen entsprechenden Fördertopf einrichten. Ebenso schnellst möglich die 2% Landfläche für WEAs freigeben.

Problem sind hier noch die Vereine und Verbände die gerne ihren eigenen Gesetze machen und sich nicht ans EEG halten wollen.
Was auch kein Wunder ist, die meisten VNB müssen ihre Trafostationen für die Wende aufrüsten und stattdessen wird aber lieber unrechtmäßig gebremst mit kuriosen Auflagen (bei IBN anwesend sein usw.).
Bei einer meiner "Kunden" geht es ins Mahnverfahren. Der VNB weigert sich die Stromlieferung der PV Anlage zu bezahlen. Die Mahngebühren übersteigen mittlerweile deutlich die durchzuleitende EEG Vergügtung.
Wie gewohnt, wird der VNB sich aber kurz vor der Verhandlung zurückziehen und die angemahnten Beiräge bezahlen inkl. den Mahngebühren. :ugly:
Irgendwann werden sie es lernen, ganz bestimmt. :P

Nächsten Monat installiere ich die nächste PV Anlage, 16kWp auf einen Altbau von Bj. 65. Die Gastherme ist schon rausgeflogen. :hail: :-D



Viele Grüße,
stolpi
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin IT Systemelektroniker, aber Monteur für Richt- und Funkantennen trifft es eher ;) Von Köln aus geht's bis nach Linz am Rhein, Emsbüren, Hamm/Iserlohn und Aachen bzw. Straelen (was auch immer davon westlicher liegt) und quasi alles dazwischen.

Familie ist in SH, Freunde in HH, B und FFM. Und fürs Protokoll: hab meine Familie das letzte Mal im Juni gesehen. Ist also nicht so, dass ich ständig nach SH fahre :ugly:
also für privatfirmen unterwegs und kein telekomiker?:ugly: kann mir vorstellen das es stressig ist dann nach langer zeit zuhause zu sein. dachte it firmen haben eine etwas höhere dichte. nunja ich bin gerade im stahlbau unterwegs und auf baustellen kommen die auch sonst wo her. erinnert mich an extra 3 wo eine eu ausschreibung fürs mensa essen gab und die nette tante ggü der schule leer ausging und stattdessen ein catering 200km+ gewonnen hat. ich hoffe du wirst voll bezahlt beim autofahren.
 
also für privatfirmen unterwegs und kein telekomiker?:ugly: kann mir vorstellen das es stressig ist dann nach langer zeit zuhause zu sein. dachte it firmen haben eine etwas höhere dichte. nunja ich bin gerade im stahlbau unterwegs und auf baustellen kommen die auch sonst wo her. erinnert mich an extra 3 wo eine eu ausschreibung fürs mensa essen gab und die nette tante ggü der schule leer ausging und stattdessen ein catering 200km+ gewonnen hat. ich hoffe du wirst voll bezahlt beim autofahren.

Die Plusnet GmbH gehört inzwischen zur EnBW. Und gerade Richtfunk gibt es noch an sieben weiteren Standorten. Die Kollegen aus Berlin zB fahren zwischen Erfurt und Rostock "hin und her". Da ist NRW noch fast angenehm, weil das meiste im Rheinland und im Pott ja auf einem Haufen liegt :ugly:
 
Als erstes mal angemerkt, ich hätte dieses Forum für technikoffener und E-Auto freundlicher gehalten, da es ja schon was nerdigs hat damit zu fahren. Wie letztens das E-Auto hier im Viertel mit diesem Star-Trek-Geräusch dit will ick och ham.

Ich hatte mal einen Diesel der Fuhr ca. 1000 km und wurde aufgrund des bestialischen Ammoniak-Gestanks und defekten DPF nach 220.000 km abgeschafft. Fahre nun Toyota Auris Hybrid, Reichweite so ca. 770 km, 5-5,2 l im Schnitt.
Ich im Handel viel unterwegs und reiße im Jahr 50-55 tkm für mich würde nach Stand jetzt ein Model 3 LR völlig ausreichen. Ich habe keine Ladesäule vor der Tür. Aber das Ladenetz von Tesla ist praktisch unschlagbar. man kann natürlich auch woanders laden.

Ich denke es kostet mich persönlich nur ein wenig Planung und Weitsicht(die man als Selbstständiger hat) dann klappt das mit dem E-Auto auch ganz gut.
Das gejammere das ich hier lesen muss ist nur deshalb, weil keiner irgendwie aus seiner kleinen Oase raus will, keiner möchte irgendwas machen.
Ich hatte damals auch bissel Bammel als ich auf den Auris umstieg aber es ging.
Ich habe mehrere Anwendungsbeispiele hier gelesen und diese Beispiele spiegeln nicht die Regel der Allgemeinheit wieder. Ihr denkt mit euren 130-160 km/h auf der Autobahn oder mit spontan von Kunden verordneten Reisen(wegen Fristen) am nächsten Tag seit ihr praktische Anwendungsfälle, die Normalität ist aber anders. Und die Autohersteller werden für diese speziellen Anwendungsfälle keine Autos bauen, da könnt ihr lange warten!

Das man solche Sachen auch argumentiert ist daher geschuldet, das Öl einfach simpel verfügbar ist, es muss nicht geplant und bedacht werden. Eine Endliche Ressource wie den Ladestrom in der Batterie muss man haushalten. Ich denke mit dem Aussterben, der fossilen Brennstoffe wird es auch dafür Lösungen geben. Dann müssten halt Fristen anders gelegt und verhandelt werden und es müssen die Fahrten sinnvoller geplant werden! Spontan mal eben 500-600 reissen? das kannst du vergessen aber da in der zukünftigen Gesellschaft das alle betrifft wird es dafür Lösungen geben.

Ich kann daher nicht verstehen warum man so schwarzmalerisch ist.

Was sich noch ändern müsste:
mehr Lademöglichkeiten beim Einkaufen
mehr Ladepunkte in Wohngebieten
Was heißt denn da "schwarzmalerisch"?
Ich für meinen Teil habe überhaupt nichts schlechter dargestellt als es ist. Auch weiß ich nicht warum du der Auffassung bist dass es nur schwarz oder weiß gibt. Was bitte ist das denn für eine Weltanschauung? Ich kann doch wohl für mich festhalten dass es noch nicht läuft, ohne auszuschließen dass es für sehr viele andere durchaus schon passt. Wo ist dein Problem? Ausgerechnet dein Problem liest sich sehr einseitig und sogar aggressiv.
Ich hab ja sogar schon zwei Monate Tesla probiert (letzten Winter) um zu diesem Schluss für mich zu kommen. Mehr kann man von mir wirklich nicht erwarten.
 
So ne Kiste muss auf der Autobahn auch mal 220km/h Durchschnitt können, mit Heizung an.
LoL
Das ist schneller als der Durchschnitt eines Shinkansen auf perfekter Strecke mit 300Vmax xD

Zum Thema hier:
Das wird der Markt regeln, Verbrenner können Co2 neutral fahren, aber das wird noch teurer als jetzt wir reden dann von 3,5€ pro Liter aufwärts für eFuels und ab dafür. Fast niemand muss einen reinen Verbrenner fahren und alle die Verbrenner brauchen fahren dann Hybrid.
 
Darum geht es doch jetzt. PV auf jeden Dach wo es möglich ist. Notfalls einen entsprechenden Fördertopf einrichten. Ebenso schnellst möglich die 2% Landfläche für WEAs freigeben.
Bei dem Thema musst du auch die Städte, Gewerbe und Industrie mitnehmen. Die fressen zwar eine Menge Fläche, aber bieten dementsprechend auch die m² für PV-Anlagen. Und da wird´s dann wieder ziemlich kompliziert. Denkmalschutz, uneinsichtige Hausbesitzer, Firmen oder Wohnungsbaugesellschaften gepart mit Politikern denen der Look der Stadt wichtiger ist, als alles andere. Schön zu sehen übrigens hier in München. -.-
LoL
Das ist schneller als der Durchschnitt eines Shinkansen auf perfekter Strecke mit 300Vmax xD
Der Shinkansen steht dafür nicht im Stau und kommt sehr selten zu spät. :D

Meanwhile in Germany:
1646720152550.png

Das wird der Markt regeln, Verbrenner können Co2 neutral fahren, aber das wird noch teurer als jetzt wir reden dann von 3,5€ pro Liter aufwärts für eFuels und ab dafür. Fast niemand muss einen reinen Verbrenner fahren und alle die Verbrenner brauchen fahren dann Hybrid.
Bei News wie dieser hier wage ich das zu beweifeln:
 
Bei dem Thema musst du auch die Städte, Gewerbe und Industrie mitnehmen. Die fressen zwar eine Menge Fläche, aber bieten dementsprechend auch die m² für PV-Anlagen. Und da wird´s dann wieder ziemlich kompliziert. Denkmalschutz, uneinsichtige Hausbesitzer, Firmen oder Wohnungsbaugesellschaften gepart mit Politikern denen der Look der Stadt wichtiger ist, als alles andere. Schön zu sehen übrigens hier in München. -.-

...


Wie schon gesagt, jeder muss seinen Beitrag leisten. Was aber nicht heißen muss das alte Gemäuer "verunstaltet" werden müssen. Schloß Neuschwanstein mit PV....eher nicht. :haha:


Bevor man sich darüber gedankenmacht, eher die "normalen" Flächen belegen. Da gibt es genug die frei und ungenutzt sind.



Viele Grüße,
stolpi
 
Naja, die Nachteile von eFuel liegen auf der Hand. Zudem macht man sich bei der Produktion davon wieder von anderen Ländern abhängig. Denn die Anlagen wandern sicher zum Großteil ins Ausland. Wohin uns die Abhängigkeit von anderen Ländern geführt hat, sieht man sehr schön beim Öl.

Deren Klientel kann das auch bezahlen ?
Für den armen Rest gibt´s den "Volksporsche". Der fährt auch ohne eFuel.
1646730034184.png
 
Teilweise kann ich es verstehen was Musk meint...

Wobei gerade in einem großen Land, wie den USA Reichweite evtl. doch ein Thema ist, während in Deutschland wohl nicht wenige Auto-Nerds es dabei weniger auf die Reichweite, als auf die KW-Leistung abgesehen haben dürften...mit mehr Kapazität kann man auch (länger) schneller fahren und so der Beschränkung bei 500-600 km Reichweite bei lediglich 100-120 km/h entkommen... :devil:
 
Du könntest aber auch lesen lernen. :nicken:

Was soll ich denn negieren? Du hast ja nichts handfestes geliefert. Wenn beispielsweise eine Brücke abgenommen werden soll und dabei festgestellt wird dass was nicht passt, dann muss sofort eine Lösung her, nicht erst Wochen später. Letztens war ich bei einer Anlage, da kostet jede Stunde welche diese nicht läuft einfach mal eben 24.000 EUR.
Ich weiß nicht wie simpel dein Job so ist, dass du dir scheinbar nicht vorstellen kannst dass gebau du auch plötzlich irgendwo gebraucht werden könntest. Ich für meinen Teil habe nicht sehr viel Konkurrenz und werde oft spontan benötigt. Das heißt längst nicht, dass ich nicht zu 90 Prozent auch meine Wege Versuche effektiv zu planen. Wenn aber nur alle zwei Wochen solch spontane Aktionen anliegen, dann sind das einfach 26 Situationen dieser Art im Jahr. In all diesen Situationen wäre ein E-Auto mit aktueller Technik hinderlich.

Anfang Februar wurde ich zu einem offshore Einsatz bestellt. Dabei hab ich mir nichts gedacht. Dort angekommen wollten die aber eine G41 Untersuchung und einen Trainingsnachweis von mir sehen. Ich also gegoogelt was das ist und herum telefoniert wo das an diesem Tag noch spontan machbar ist. Heidelberg. Also von Osnabrück runter, Test gemacht und hoch nach Rostock. Alles so schnell wie irgend möglich. Klar ist das mein Fehler gewesen, weil ich nicht nach Voraussetzungen gefragt habe. Aber wenn ich die Wahl habe einfach spontan zu reagieren oder den Auftrag komplett abzulehnen, dann wähle ich immer ersteres. Dafür hab ich dann eine Woche trainiert mit einem Helikopter über See abzustürzen und da heraus tauchen zu müssen und eine Seenotrettung zu überstehen. Das war eine coole Erfahrung die ich mir im schlechtesten Fall wegen einem falschen Auto hätte vielleicht entgehen lassen müssen.

Du magst einen Job haben welcher sowas nicht mitbringt, aber das ist eben nicht bei jedem so.

Es mag dir eventuell nicht in den Sinn gekommen sein, aber ich hab deinen Post nicht versucht zu negieren weil ich darin keinen Sinn sehe. Meiner Meinung nach widersprechen sich unsere Meinungen ja nicht völlig. Du sagst es ist möglich mit besserer Planung, dem stimme ich zu und ergänze dass es eben Dinge gibt die nicht zu planen sind. Von meiner Seite aus passt das zusammen. Deshalb habe ich nur deine einseitige Sicht kritisiert.
 
Wen kümmern solche Einzelfälle?
Jemand wie er kann dann in Zukunft eFuels nehmen und fertig, wenn seine Arbeit so wichtig ist dann werden auch 5€ pro Liter egal sein. Der Rest fährt dann rein elektrisch.
 
Zurück