News Dragon Age: The Veilguard schließt Spieler ohne Warnung von Quests aus

Macht einfach 10 Liegestütze, entschuldigt euch bei dem Spiel
dann werden die Quests bestimmt wieder freigeschalten ;) *Geheimtipp*

*sry musste ich einfach bringen*
ich schau mal wo die Tür ist XD
 
moderne Gendersprache in mittelalterlichen Fantasygame (Warum muss man zu einem Geist in einem Satz "hen" sagen anstatt einfach "es" und ihn/es/Henne/Huhn im nächsten Satz dann doch "er" zu nennen? :ka:)
... vielleicht liegt es auch an dem eigenen "mittelalterlichen" Verständnis von Fantasy und nicht am Spiel? ;) Fantasie ist eigentlich grenzenlos und auch, wenn das Spiel bspw. teils Technikstand an Mittelalter erinnert ist es ein Fantasy-Spiel. Da gibt es auch Magie, was es nicht im Mittelalter gab. Wenn also heutzutage Menschen ein Spiel gestalten, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass die Entwickler*innen heutige Vorstellungen mit in das Spiel integrieren. Ist doch auch schön, dann fühlen sich heute möglichst viele Spieler*innen im Spiel wieder. Würden Spiele auf dem Stand von 19 Jhd. konzipiert, könnte mensch nicht mal Frauen spielen, die in Abenteuer ziehen. Also, get over it. Sei nicht so verklemmt (evtl. etwas harsch, irreführend) altbacken, engstirnig.
 
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Der Knackpunkt ist einfach das WIE. Mir ist es offen gesagt egal, wer wie was da miteinander da was treibt, ob jemand schwul, lesbisch ist oder beides oder Binär etc. pp. Es ist die Frage: WIE man all das in ein Videospiel implementiert. Wenn es von der Lore reinpasst und es sich in das ganze Konstrukt ORGANISCH einfügt, hey, kein Ding. Aber wenn man mir die Thematik ständig vor die Nase hält und man es mir förmlich in meine Netzhaut einbrennen will, dann geht mir das gehörig auf den Sack.

Ist wie mit Geschlechtsteilen, jeder hat da was unten, jeder weiß es, aber es ist nicht nötig das gleich jedem zu zeigen. BG3 hat das mit den Charakteren super gelöst, Astarion ist BI und Karlach ganz klar lesbisch aber es passt einfach gut rein, wurde super umgesetzt und es wird einem nicht aufgedrückt - Das macht halt den Unterschied aus meiner Meinung nach.

Letzten Endes ist diese Thematik, gerade in Fantasie Spielen, sowieso extrem albern dass so fettgedruckt dem Spieler aufzudrücken, denn in solchen Fantasiewelten gibt es weitaus schrägere Verhältnisse mit- und zueinander. Zahlreiche verschiedenste Arten von Monstern, Kreaturen, Charaktere etc. - Dann bitte demnächst auch 10 Liegestütze, weil der Drache in den Schattenbergen als Echse falsch aus/-angesprochen wurde... :schief:
 
Natürlich liegt es einerseits an meinem eigenen Verständnis, was für mich "normal" und "sinnvoll" klingende Sprache ist.
Andererseits aber auch am Spiel bzw. den Schreiberlingen, weil es ist ja in dem Spiel drin.



So viele Spieler wie sie damit inkludieren, schließen sie auch gleichzeitig aus. :ka:
Eben nicht, soweit ich die Ausgestaltung des Spiels verstehe. Dort verweisen NPCs auf ihre Identität und fordern bspw. in einer eingeblendeten Szene dies von einer anderen NPC ein.
Das Spiel missgendert weder Spieler*incharaktere, noch NPC oder überhaupt männliche Charaktere. Würde das Spiel das machen, wäre es ausschließend und übergriffig. Hingegen wäre es bspw. quasi ein übergriffiger Gedanke/Forderung, dass queere Charaktere nicht mit ihren Pronomen angesprochen werden sollten.
Der Knackpunkt ist einfach das WIE.
Darüber wird in der Debatte um das Spiel auch gestritten. Das könnte ich je nachdem eher nachvollziehen. Meine Wahrnehmung ist, dass sich teils Punkte gerausgesucht werden, die im Vorfelde von Youtuber*innen u.ä. herausgegriffen und dagegen an polemisiert haben. Manche tragen das dann ins Forum. Es gibt andererseits auch viele Stimmen von Spieler*innen, denen das kaum auffällt. Also scheint es damit zusammen zu hängen, inwieweit mensch mit gendergerechter Sprache und/oder gar (mehr oder weniger unterschwellig) den integrierten queeren NPCs bzw. mit Queersein an sich ein Problem hat ...
 
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Alder, jetzt geht jeder Thread, in dem es gar nicht um DAS THEMA geht, in diese Richtung. Winwinwin für jede Corpo: Diskussionen, die jede Form von Kritik am eigentlichen Spiel auf ein Trigger-Thema lenken.

Lustig, in From Software Spielen wird gefeiert, dass man nicht überall an die Hand genommen wird und so ziemlich alle Nebenquests verpassen kann und hier wird gleich rumgenölt. :ugly:

Nichts schreit lauter "ICH BIN NUR EIN VIDEOSPIEL!!!1" und reißt einen aus einer Spielwelt zurück ins Wohnzimmer als ein Popup, das sagt: "HIERMIT WIRST DU DIR EIN PAAR QUESTS VERBAUEN". Aber da sind die Leute ja heute noch von ganz anderem Murks konditioniert -- und ich weiß, dass das damals ein Mockup war. Es war trotzdem ein Critical Hit. :D

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Also scheint es damit zusammen zu hängen, inwieweit mensch mit gendergerechter Sprache und/oder gar (mehr oder weniger unterschwellig) den integrierten queeren NPCs bzw. mit Queersein an sich ein Problem hat ...
Ich komme aus einem Dorf im Osten.
Der Arzt war für mich noch nie ein Hinweis auf dessen Geschlecht, weil es ein Beruf ist, genauso wie der Tisch nicht männlich ist. Der Artikel ist es schon, der Tisch hat aber dennoch kein Geschlecht.

Ich toleriere und akzeptiere alle anderen.
Man braucht jedoch anhand einer Ansprache keine Rückschlüsse auf die Geschlechtsidentität, weil es einfach niemanden interessiert. Das hat mit Intoleranz nichts zu tun und schwieriger zu lesen ist es auch.
 
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Ich komme aus einem Dorf im Osten.
Der Arzt war für mich noch nie ein Hinweis auf dessen Geschlecht, weil es ein Beruf ist, genauso wie der Tisch nicht männlich ist. Der Artikel ist es schon, der Tisch hat aber dennoch kein Geschlecht.

Ich toleriere und akzeptiere alle anderen.
Man braucht jedoch anhand einer Ansprache keine Rückschlüsse auf die Geschlechtsidentität, weil es einfach niemanden interessiert. Das hat mit Intoleranz nichts zu tun und schwieriger zu lesen ist es auch.
Schon. Es gibt ja schon länger weibliche Formen wie Ärztin und viele verwenden das auch so. Jene haben also ein offensichtliches Interesse. In der Deutschen Grammatik gibt es eben Genus und Sexus, wobei die binären Formen bisher mehrheitlich genutzt werden. Da sich Menschen heute öfter outen und dafür eintreten, dass sie sich weder als männlich noch weiblich fühlen, gibt es verschiedene Versuche, diese Fälle in Sprache einzubinden. Entsprechend kann mensch die Sprache ja ändern.

Naja, und zum generischen Maskulinum (bspw. die Lehrer) gibt es ja problematisierende Sprachanalyse, dass bspw. bei Abfragen/Berichten "Wer ist Dein Lieblingsmusiker" weniger Frauen genannt werden bzw. an die weniger gedacht wird. Ich denke, dass auch die Position/Betroffenheit einen Einfluss darauf hat, wie (positiv oder negativ) die Perspektive auf Sprache ist. Als Mann ist mensch automatisch mitgedacht/benannt. Das entspricht der (sprachlichen) Norm. Mensch kann ja mal das Ganze umdrehen und ein generisches Femininum verwenden - also bspw. in der Mehrzahl sagen "Bürgerinnen" und anhand der Definition, dass mit der Form des generischen Femininums Alle, also auch männliche Bürger, gemeint sind, wenn Mensch "Bürgerinnen" sagt.

EDIT: Sorry für das Nacheditieren. So sollte mein Kommentar besser verständlich sein.
 
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Schon. Es gibt ja schon länger weibliche Formen wie Ärztin und viele verwenden das auch so. Da sich Menschen heute öfter bekannt geben und dafür eintreten, dass sie sich weder als männlich noch weiblich fühlen, gibt es verschiedene Versuche, diese Fälle in Sprache einzubinden.

Naja, und zum generischen Maskulinum (bspw. die Lehrer) gibt es ja problematisierende Sprachanalyse, dass bei Abfragen/Berichten "Wer ist Dein Lieblingsmusiker" weniger Frauen genannt werden bzw. an die weniger gedacht wird. Ich schätze, dass auch die Position/Betroffenheit ankommt, wie (positiv oder negativ) die Perspektive auf Sprache ist. Als Mann ist mensch automatisch mitgedacht/benannt. Das entspricht der (sprachlichen) Norm. Mensch kann ja mal das Ganze umdrehen und ein generisches Femininum verwenden - also bspw. in der Mehrzahl sagen "Bürgerinnen" und anhand der Definition, dass mit der Form des generischen Femininums Alle, also auch männliche Bürger, gemeint sind, wenn Mensch "Bürgerinnen" sagt.
Du sagst aber nicht einfach nur Bürger, sondern die Bürger, es wird also mit Femininen Artikel gebildet.
Würdest du das selbe mit Bürgerinnen machen würde es die Bürgerinnen heißen, also ebenso mit Femininen Artikel gebildet, was Männer gar nicht inkludieren könnte.

Es ist halt ein Kompromiss der Praktikabilität auf Grund der Komplexität der gramatikalischen deutschen Sprache, das es so gelöst wird, sowie aus einer gewissen Bequemlichkeit, Dinge nicht unendlich lang ausschreiben zu wollen.
 
Wobei offenbar bei der Benennung der Mehrzahl nicht das Problem ist, dass "die" sowohl für weibliche Einzahl und für die allgemeine Mehrzahl verwendet wird, sondern dass die Endungen wie Bürger.

Naja, Sprache ist eben ein Spiegel der jeweiligen Zeit, kulturellen Einflüsse und jeweiligen Geschlechterverständnisses. Lange war es innerhalb des binären Geschlechtersystems und nun gibt es verschiedene Initiativen/Alternativen.


EDIT: Umformulierung/Verdeutlichung
 
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Wobei offenbar bei der Benennung der Mehrzahl nicht das Problem ist, dass "die" sowohl für weibliche Einzahl und für die allgemeine Mehrzahl verwendet wird, sondern die Endungen wie Bürger.
Ja aber es heißt auch "die Köche"und nicht "die Köcher", oder "die Ärzte" und nicht "die Ärtzer", bzw. früher auch mal lange Medicus, aus dem Lateinischen, statt irgendwann eingedeutscht dann Arzt.
Die Bürge oder die Bürgen kann es nun einmal nicht heißen, da ein Bürge eine komplett andere Bedeutung hat, genauso wie auch "die Köcher", da ein Köcher ein Behältnis zur Aufbewahrung von Pfeilen ist (welche übrigens auch auf er endet, obwohl Pfeile nachweislich "noch" kein Geschlecht besitzen).

Zu meinen es hätte nur etwas mit dem binären Geschlechtssystem zu tun ist einfach nur vollständig engstirnig und schlicht falsch.
 
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Ja aber es heißt auch "die Köche"und nicht "die Köcher", oder "die Ärzte" und nicht "die Ärtzer".
Die Bürge oder die Bürgen kann es nun einmal nicht heißen, da ein Bürge eine komplett andere Bedeutung hat, genauso wie "die Köcher", da ein Köcher etwas völlig anderes bedeutet.

Zu meinen es hätte nur etwas mit dem binären Geschlechtssystem zu tun ist einfach nur vollständig engstirnig und schlicht falsch.
Dass es für Personenbezeichnungen verschiedene Endungen gibt oder auch andere Endungen (wie bei Köcher) dem Wortsinn nicht entsprechen würden, räumt allerdings nicht das Problem bei bestimmten Personenbezeichnungen aus. Es gibt nunmal eine Reihe von Personenbezeichnungen, an denen sich gestoßen wird, da wo es auch eine explizit weibliche Form gibt - Studentinnen, Arbeiterinnen ... Wenn bei jenen Bezeichnungen nur die männlichen Formen genannt werden - bspw. "Studenten", dann wird verallgemeinert, mensch könnte auch sagen verschwiegen, unterschlagen, dass auch Frauen (und/oder auch Nichtbinäre Personen, die aber anhand anderer gendergerechter Sprache auch berücksichtigt werden könnten) sich unter den "Studenten" befinden.
 
Dass es für Personenbezeichnungen verschiedene Endungen gibt oder auch andere Endungen (wie bei Köcher) dem Wortsinn nicht entsprechen würden, räumt allerdings nicht das Problem bei bestimmten Personenbezeichnungen aus.
Oder man kann Probleme auch künstlich konstruieren, die schlicht nicht gegeben sind, weil man die Probleme halt gerne sehen möchte.

Es gibt nunmal eine Reihe von Personenbezeichnungen, an denen sich gestoßen wird, da wo es auch eine explizit weibliche Form gibt - Studentinnen, Arbeiterinnen...
Zu welchen Personenbezeichnungen gibt es denn keine explizit weibliche Bezeichnung?
Mir würde da jetzt wirklich keine einfallen.

Wenn bei jenen Bezeichnungen nur die männlichen Formen genannt werden - bspw. "Studenten", dann wird verallgemeinert, mensch könnte auch sagen verschwiegen, unterschlagen, dass auch Frauen (oder eben anhand anderer gendergerechter Sprache auch Nichtbinäre) sich unter den "Studenten" befinden.
Wenn ich die Ärzte und Studenten schreibe könnte ich aber auch genau das Gegenteil behaupten, so nicht anders angegeben, das damit unterschlagen werden könnte das unter den Ärzten auch Männer sind, wenn dann im weiteren Verlauf nur von den weiblichen Kollegen gesprochen wird.
Genauso kann ich bei Ärzt*innen auch weiterhin unterschlagen ob unter den Ärzt*innen auch Männer sind, oder Transpersonen, wenn ich es will, sofern es nicht im weiteren Verlauf ausdifferenziert wird, wer genau Bestandteil der Gruppe ist.

Und üblicherweise wurde das bisher auch schon nicht anders, bzw. genau so gehandhabt, in der deutschen Sprache, sofern es nicht mit Vorsatz sowieso vor hatte Personengruppen zu unterschlagen.
Man hat im weiteren Verlauf / Text ggf. ausdifferenziert / erwähnt welche Personengruppen beteiligt sind, sofern mehr als ein Geschlecht beteiligt war.

Also welchen Mehrwert bietet das sprachliche gendern dann gegenüber der bisherigen Praxis, wenn trotzdem ausdifferenziert werden muss wer beteiligt ist, also am Ende der Aufwand zur "gerechten" Ausdifferenzierung exakt identisch zur bisherigen Praxis bleibt?

Ich sehe entsprechend nicht das gendern etwas praktikabel sprachlich gerechter macht, aber das ist eben auch nicht die primäre Funktion von Sprache, die nie alles gerecht abbilden können wird (ohne unpraktikabel ausuffernd umständlich zu werden).

Deren primäre Funktion ist eben maximal priaktikable Altagskommunikation und da ist halt alles was länger als Köche ist, also Köchinnen und Köche, oder eben auch Köch*innen schlicht erst einmal weniger praktikabel (sofern nicht für einen bestimmten Kontext relevant herrauszustellen) und bereits (zeitlich in der Kommunikation auf die Menge des täglichen Gebrauchs, oder bei Warnungen vor Gefahren)aufwendiger, als die Mehrzahl einer Personengruppe mit Köche zusammenzufassen, was nun einmal praktikabel der kürzeste ausschreibbare Nenner zur gemeinsamen Beschreibung einer gemeinsamen Gruppe ist.
 
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Bevor ihr hier weiter über sich veränderte Sprache weiter diskutiert heir die Erinnerung dass es sich in dem Thread jedoch um eine Reihe von Quests geht, die man als Spieler scheinbar nicht machen kann in gewissen Szenarien, nicht um Sprache. Daher wieder zurück zum Thema, danke.
 
Bevor ihr hier weiter über sich veränderte Sprache weiter diskutiert heir die Erinnerung dass es sich in dem Thread jedoch um eine Reihe von Quests geht, die man als Spieler scheinbar nicht machen kann in gewissen Szenarien, nicht um Sprache. Daher wieder zurück zum Thema, danke.
Und was soll es dazu noch zu sagen geben, außer was nicht schon geschrieben wurde, das der Artikel Unsinn verbreitet, weil das Spiel sehr wohl dadrauf hinweist, sofern eine Quest zeitkritisch ist und nicht mehr abgeschlossen werden kann, sollte man mit der Hauptquest forfahren?
 
Disclaimer bevor die Meinungspolizei wieder angeritten kommt: Es folgt mein bisheriger, persönlicher Eindruck.

- flaches Kampfsystem (popelige 3 aktive Skills (ok 4 mit der ulti, die man aller Furz lang mal zünden kann) + effektiv 2/3 Skills über die Begleiter, sind die Begleiter auf Cooldown sind die nahezu nutzlos - zumindest auf Schwierigkeit "Herausforderung")
- durchschnittliches bis schlechtes Writing (Charaktere, Storytelling, Dialoge)
- durchschnittliches bis schlechtes Level-Design (wirkt durch Logiklücken wie KI-generiert, Rätsel für Vorschulkinder)
- ideenloses Questdesign (renne von A nach B, sammle vielleicht mal irgendwas ein und klick auf dem Weg langweilige Gegner tot)
- ideenloses, teils schlechtes Gegnerdesign und Recycling
- fühlt sich an wie ein Action-Adventure für Kinder
- viele komische Gamedesignentscheidungen (z.B.: Warum wird mir vor Beginn einer Quest schon gespoilert, dass ich da den nächsten Begleiter freischalte?)
...

TL;DR: seelenloses 0815 Action Gedaddel

je nach persönlicher Einstellung ein Pro, Contra oder Egal:
  • moderne Gendersprache in mittelalterlichen Fantasygame (Warum muss man zu einem Geist in einem Satz "hen" sagen anstatt einfach "es" und ihn/es/Henne/Huhn im nächsten Satz dann doch "er" zu nennen? :ka:)
  • Artstyle sehr sehr clean, könnte auch Hogwarts Legacy sein

+ Technik ok
+ Grafik ok
+ Musik ok
+ kleiner süßer Vogel Greif, niedlich ❤️
+ es gibt wirklich Drachen
+ wer was stumpfes zum Abschalten braucht, für den passt das Game

Ich spiel mal weiter, mal sehen was noch so tolles auf mich zukommt. :D



Naja, wirkt bislang nicht stimmig - weder in sich (siehe die "hen" Sache oben) noch in den Charakteren.
Interessant wie die Meinungen auseinandergehen.

Leider hast du beim Kampfsystem ungefähr 90% weggelassen (oder nicht benutzt, warum auch immer) - ich ergänze das Mal für dich:

Du hast (am Beispiel Mage):

Orb + Magedagger:
Schnelle, medium - range Angriffe, die Gegner mit Arcane Mark belegen. Bei 3 Stacks wird es zu Arcane Bomb, was wiederum vom short Range "Dagger Angriff für viel ST-Damage mit kleinem AOE-Radius ausgelöst werden können.
Die Orb (und Dagger) Angriffe können jeweils noch als "heavy version" ausgelöst werden, etwas langsamer dafür mehr DMG. Sämtliche Attack-Moves haben auch ein "Jump" Set und ein "Sprint" Set.

Alternativ zum Magedagger + Orb gibt es natürlich auchh den typisch Magestaff:
Long Range, medium speed Angriffe, Melee-Dodge - AoE-Attack, oder short-range cone Attack. Kann jeweils bis zu 3 Stufen aufgeladen werden - Ladungen müssen nicht direkt ausgegeben werden. Wechsel der Waffen im Kampf ist flüssig möglich.

Beim Stab hast du einen "AoE-Parry" für kurze Zeit, mit Orb+Dagger hast du "normales" basic-parry - beide Versionen können perfect-parrys auslösen, die DMG machen und ggfs, Geschosse ablenken.

Beide Waffen haben außerdem noch eine "channeled" Beam-Attack, die langsam Mana drained aber relativ hohe Range hat.

Alle deine Skills haben fixe Ressourcenkosten und CDs - du kannst also nicht einfach deine Abilities spammen.
1730803701235.png


Der Balken unten zeigt mein Mana, jeder leuchtende Punkt auf dem Balken zeigt einen Abschnitt a 50 Mana an.

Außer deinen eigenen 3 Skills (+1 Ultimate) hast du auch bis zu 3 Runen (hier mit V markiert) + 3 Skills je Companion.

Ich bin jetzt auch der Meinung, dass das nicht das beste Kampfsystem ist, welches ich je gespielt habe, aber es ist durchaus gut - sehr gut - und es runterzubrechen auf "du hast 3 skill + ultimate, hurr durr" ist halt leider (absichtlich) unehrlich. Ich finde das Kampfsystem beispielsweise auch besser als das von TW3 (ich weiß, Blasphemie - aber dort gab es quasi auch nur heavy attack, light attack, 4 "Zauber" und das wars). Warum das also ein "dumbed down" God of War Kampfsystem sein soll, verstehe ich nicht. Vllt. wenn man im Story Mode spielt und nur auf der linken Maustaste rumhämmert vllt.

Das Game ist auch auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad nicht richtig schwer - aber da sollte man immerhin die Spells benutzen (und verschiedenen Angriffe). Ich empfehle übrigens, den Schwierigkeitsgrad anzupassen: Enemy DMG Done: Maximum. Enemy HP: Lowest.

Nachtrag: Achja, und über Elementare Vulnerabilities bzw. Resistances hab ich noch gar nicht geredet. Oder Buffs/Debuffs. Oder Stagger
 
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Und was soll es dazu noch zu sagen geben, außer was nicht schon geschrieben wurde, das der Artikel Unsinn verbreitet, weil das Spiel sehr wohl dadrauf hinweist, sofern eine Quest zeitkritisch ist und nicht mehr abgeschlossen werden kann, sollte man mit der Hauptquest forfahren?
So ist es! Und das ist , wie andere schon schrieben, beileibe auch nichts Neues in einem story-getriebenen Spiel. Siehe v.a. auch die "Vorgänger im GEiste" aus dem selben Entwicklerkreise, wie die Mass-Effekt 1..3-Teile bzw. die direkten Dragon-Age Vorgänger, hier war das "Verpassen" von Content bei zu linearem Voranschreiten entlang der HAupthandlung schon IMMER BEstandteil des Designs, es wurde ja sogar "bestraft", wenn man am Ende zu wenig Unterstützung der Fraktionen durch zu viel verpassten NEben-Quest-Content angesammelt hatte, in Folge waren die möglichen "Enden" dann auf weniger erfolgreich anmutende Varianten beschränkt, und sollten sicher auch zu einem weiteren Spieldurchgang mit mehr Augenmerk auf Rechts und Links des (nun bekannten) Hauptpfades motivieren.

Das Spiel weist überdeutlich auf zeitkritische Quests und "sequentielle Abhängigkeiten" hin, wer das aber alles stur ignoriert, verpasst halt irgendwann auch was...
 
Leider hast du beim Kampfsystem ungefähr 90% weggelassen (oder nicht benutzt, warum auch immer)

Lediglich die Runen habe ich noch nie benutzt. Vergesse ich immer, dass ich die hab, weil schon die ersten beiden gefundenen in ihren Effekten uninteressant waren. :ugly: Gibt aber auch coole Runen.

Zum Rest:

Jede Klasse hat halt zwei Waffensets mit jeweils ein paar Klick Klick Klick Kombos, um sich die Zeit zu vertreiben, bis die Skills off CD sind oder man genug Ressource für einen Skill aufgebaut hat. Dodge, Parry und Stagger geschenkt. Am Ende läuft das Kampfsystem bei allen drei Klassen (spiele selbst Schurke, "Bogen only", habe aber auch den Kampf eines Kriegers und Warriors gegen den Formlosen gesehen) doch aber darauf hinaus: Man baut im Skilltree in Richtung der favorisierten Spezialisierung, nimmt sich zwei Begleiter mit je einem passenden Komboskill und dann ist es nur noch klicken bis der Arzt kommt, um Skillressource aufzubauen und dann aller 20-30 Sekunden die Komboskills der Begleiter nutzen, um den Detonationsschaden mitzunehmen. Dodge und Parry Taste sind auf den höchsten Schwierigkeitsgraden deine Freunde. Das Macht Fun, weil simpel und flashy. Tiefgründig ist das aber nicht.

Ich finde das Kampfsystem beispielsweise auch besser als das von TW3 (ich weiß, Blasphemie - aber dort gab es quasi auch nur heavy attack, light attack, 4 "Zauber" und das wars)

Joar, Witcher 3 Kampfsystem war auch flach. Hat aber auch Spaß gemacht.
 
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