... vielleicht liegt es auch an dem eigenen "mittelalterlichen" Verständnis von Fantasy und nicht am Spiel?moderne Gendersprache in mittelalterlichen Fantasygame (Warum muss man zu einem Geist in einem Satz "hen" sagen anstatt einfach "es" und ihn/es/Henne/Huhn im nächsten Satz dann doch "er" zu nennen?)
Fantasie ist eigentlich grenzenlos und auch, wenn das Spiel bspw. teils Technikstand an Mittelalter erinnert ist es ein Fantasy-Spiel. Da gibt es auch Magie, was es nicht im Mittelalter gab. Wenn also heutzutage Menschen ein Spiel gestalten, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass die Entwickler*innen heutige Vorstellungen mit in das Spiel integrieren. Ist doch auch schön, dann fühlen sich heute möglichst viele Spieler*innen im Spiel wieder. Würden Spiele auf dem Stand von 19 Jhd. konzipiert, könnte mensch nicht mal Frauen spielen, die in Abenteuer ziehen. Also, get over it. Sei nicht so 
Eben nicht, soweit ich die Ausgestaltung des Spiels verstehe. Dort verweisen NPCs auf ihre Identität und fordern bspw. in einer eingeblendeten Szene dies von einer anderen NPC ein.Natürlich liegt es einerseits an meinem eigenen Verständnis, was für mich "normal" und "sinnvoll" klingende Sprache ist.
Andererseits aber auch am Spiel bzw. den Schreiberlingen, weil es ist ja in dem Spiel drin.
So viele Spieler wie sie damit inkludieren, schließen sie auch gleichzeitig aus.![]()
Darüber wird in der Debatte um das Spiel auch gestritten. Das könnte ich je nachdem eher nachvollziehen. Meine Wahrnehmung ist, dass sich teils Punkte gerausgesucht werden, die im Vorfelde von Youtuber*innen u.ä. herausgegriffen und dagegen an polemisiert haben. Manche tragen das dann ins Forum. Es gibt andererseits auch viele Stimmen von Spieler*innen, denen das kaum auffällt. Also scheint es damit zusammen zu hängen, inwieweit mensch mit gendergerechter Sprache und/oder gar (mehr oder weniger unterschwellig) den integrierten queeren NPCs bzw. mit Queersein an sich ein Problem hat ...Der Knackpunkt ist einfach das WIE.
Lustig, in From Software Spielen wird gefeiert, dass man nicht überall an die Hand genommen wird und so ziemlich alle Nebenquests verpassen kann und hier wird gleich rumgenölt.![]()

Ich komme aus einem Dorf im Osten.Also scheint es damit zusammen zu hängen, inwieweit mensch mit gendergerechter Sprache und/oder gar (mehr oder weniger unterschwellig) den integrierten queeren NPCs bzw. mit Queersein an sich ein Problem hat ...
Schon. Es gibt ja schon länger weibliche Formen wie Ärztin und viele verwenden das auch so. Jene haben also ein offensichtliches Interesse. In der Deutschen Grammatik gibt es eben Genus und Sexus, wobei die binären Formen bisher mehrheitlich genutzt werden. Da sich Menschen heute öfter outen und dafür eintreten, dass sie sich weder als männlich noch weiblich fühlen, gibt es verschiedene Versuche, diese Fälle in Sprache einzubinden. Entsprechend kann mensch die Sprache ja ändern.Ich komme aus einem Dorf im Osten.
Der Arzt war für mich noch nie ein Hinweis auf dessen Geschlecht, weil es ein Beruf ist, genauso wie der Tisch nicht männlich ist. Der Artikel ist es schon, der Tisch hat aber dennoch kein Geschlecht.
Ich toleriere und akzeptiere alle anderen.
Man braucht jedoch anhand einer Ansprache keine Rückschlüsse auf die Geschlechtsidentität, weil es einfach niemanden interessiert. Das hat mit Intoleranz nichts zu tun und schwieriger zu lesen ist es auch.
Du sagst aber nicht einfach nur Bürger, sondern die Bürger, es wird also mit Femininen Artikel gebildet.Schon. Es gibt ja schon länger weibliche Formen wie Ärztin und viele verwenden das auch so. Da sich Menschen heute öfter bekannt geben und dafür eintreten, dass sie sich weder als männlich noch weiblich fühlen, gibt es verschiedene Versuche, diese Fälle in Sprache einzubinden.
Naja, und zum generischen Maskulinum (bspw. die Lehrer) gibt es ja problematisierende Sprachanalyse, dass bei Abfragen/Berichten "Wer ist Dein Lieblingsmusiker" weniger Frauen genannt werden bzw. an die weniger gedacht wird. Ich schätze, dass auch die Position/Betroffenheit ankommt, wie (positiv oder negativ) die Perspektive auf Sprache ist. Als Mann ist mensch automatisch mitgedacht/benannt. Das entspricht der (sprachlichen) Norm. Mensch kann ja mal das Ganze umdrehen und ein generisches Femininum verwenden - also bspw. in der Mehrzahl sagen "Bürgerinnen" und anhand der Definition, dass mit der Form des generischen Femininums Alle, also auch männliche Bürger, gemeint sind, wenn Mensch "Bürgerinnen" sagt.
Ja aber es heißt auch "die Köche"und nicht "die Köcher", oder "die Ärzte" und nicht "die Ärtzer", bzw. früher auch mal lange Medicus, aus dem Lateinischen, statt irgendwann eingedeutscht dann Arzt.Wobei offenbar bei der Benennung der Mehrzahl nicht das Problem ist, dass "die" sowohl für weibliche Einzahl und für die allgemeine Mehrzahl verwendet wird, sondern die Endungen wie Bürger.
Dass es für Personenbezeichnungen verschiedene Endungen gibt oder auch andere Endungen (wie bei Köcher) dem Wortsinn nicht entsprechen würden, räumt allerdings nicht das Problem bei bestimmten Personenbezeichnungen aus. Es gibt nunmal eine Reihe von Personenbezeichnungen, an denen sich gestoßen wird, da wo es auch eine explizit weibliche Form gibt - Studentinnen, Arbeiterinnen ... Wenn bei jenen Bezeichnungen nur die männlichen Formen genannt werden - bspw. "Studenten", dann wird verallgemeinert, mensch könnte auch sagen verschwiegen, unterschlagen, dass auch Frauen (und/oder auch Nichtbinäre Personen, die aber anhand anderer gendergerechter Sprache auch berücksichtigt werden könnten) sich unter den "Studenten" befinden.Ja aber es heißt auch "die Köche"und nicht "die Köcher", oder "die Ärzte" und nicht "die Ärtzer".
Die Bürge oder die Bürgen kann es nun einmal nicht heißen, da ein Bürge eine komplett andere Bedeutung hat, genauso wie "die Köcher", da ein Köcher etwas völlig anderes bedeutet.
Zu meinen es hätte nur etwas mit dem binären Geschlechtssystem zu tun ist einfach nur vollständig engstirnig und schlicht falsch.
Oder man kann Probleme auch künstlich konstruieren, die schlicht nicht gegeben sind, weil man die Probleme halt gerne sehen möchte.Dass es für Personenbezeichnungen verschiedene Endungen gibt oder auch andere Endungen (wie bei Köcher) dem Wortsinn nicht entsprechen würden, räumt allerdings nicht das Problem bei bestimmten Personenbezeichnungen aus.
Zu welchen Personenbezeichnungen gibt es denn keine explizit weibliche Bezeichnung?Es gibt nunmal eine Reihe von Personenbezeichnungen, an denen sich gestoßen wird, da wo es auch eine explizit weibliche Form gibt - Studentinnen, Arbeiterinnen...
Wenn ich die Ärzte und Studenten schreibe könnte ich aber auch genau das Gegenteil behaupten, so nicht anders angegeben, das damit unterschlagen werden könnte das unter den Ärzten auch Männer sind, wenn dann im weiteren Verlauf nur von den weiblichen Kollegen gesprochen wird.Wenn bei jenen Bezeichnungen nur die männlichen Formen genannt werden - bspw. "Studenten", dann wird verallgemeinert, mensch könnte auch sagen verschwiegen, unterschlagen, dass auch Frauen (oder eben anhand anderer gendergerechter Sprache auch Nichtbinäre) sich unter den "Studenten" befinden.
Es ist sogar eher ander herum. Mir fällt, aus dem Stehgreif, keine männliche Bezeichnung für Kindermädchen oder Hebamme ein.Zu welchen Personenbezeichnungen gibt es denn keine explizit weibliche Bezeichnung?
Mir würde da jetzt wirklich keine einfallen.
Und was soll es dazu noch zu sagen geben, außer was nicht schon geschrieben wurde, das der Artikel Unsinn verbreitet, weil das Spiel sehr wohl dadrauf hinweist, sofern eine Quest zeitkritisch ist und nicht mehr abgeschlossen werden kann, sollte man mit der Hauptquest forfahren?Bevor ihr hier weiter über sich veränderte Sprache weiter diskutiert heir die Erinnerung dass es sich in dem Thread jedoch um eine Reihe von Quests geht, die man als Spieler scheinbar nicht machen kann in gewissen Szenarien, nicht um Sprache. Daher wieder zurück zum Thema, danke.
Interessant wie die Meinungen auseinandergehen.Disclaimer bevor die Meinungspolizei wieder angeritten kommt: Es folgt mein bisheriger, persönlicher Eindruck.
- flaches Kampfsystem (popelige 3 aktive Skills (ok 4 mit der ulti, die man aller Furz lang mal zünden kann) + effektiv 2/3 Skills über die Begleiter, sind die Begleiter auf Cooldown sind die nahezu nutzlos - zumindest auf Schwierigkeit "Herausforderung")
- durchschnittliches bis schlechtes Writing (Charaktere, Storytelling, Dialoge)
- durchschnittliches bis schlechtes Level-Design (wirkt durch Logiklücken wie KI-generiert, Rätsel für Vorschulkinder)
- ideenloses Questdesign (renne von A nach B, sammle vielleicht mal irgendwas ein und klick auf dem Weg langweilige Gegner tot)
- ideenloses, teils schlechtes Gegnerdesign und Recycling
- fühlt sich an wie ein Action-Adventure für Kinder
- viele komische Gamedesignentscheidungen (z.B.: Warum wird mir vor Beginn einer Quest schon gespoilert, dass ich da den nächsten Begleiter freischalte?)
...
TL;DR: seelenloses 0815 Action Gedaddel
je nach persönlicher Einstellung ein Pro, Contra oder Egal:
- moderne Gendersprache in mittelalterlichen Fantasygame (Warum muss man zu einem Geist in einem Satz "hen" sagen anstatt einfach "es" und ihn/es/Henne/Huhn im nächsten Satz dann doch "er" zu nennen?
)
- Artstyle sehr sehr clean, könnte auch Hogwarts Legacy sein
+ Technik ok
+ Grafik ok
+ Musik ok
+ kleiner süßer Vogel Greif, niedlich
+ es gibt wirklich Drachen
+ wer was stumpfes zum Abschalten braucht, für den passt das Game
Ich spiel mal weiter, mal sehen was noch so tolles auf mich zukommt.
Naja, wirkt bislang nicht stimmig - weder in sich (siehe die "hen" Sache oben) noch in den Charakteren.
So ist es! Und das ist , wie andere schon schrieben, beileibe auch nichts Neues in einem story-getriebenen Spiel. Siehe v.a. auch die "Vorgänger im GEiste" aus dem selben Entwicklerkreise, wie die Mass-Effekt 1..3-Teile bzw. die direkten Dragon-Age Vorgänger, hier war das "Verpassen" von Content bei zu linearem Voranschreiten entlang der HAupthandlung schon IMMER BEstandteil des Designs, es wurde ja sogar "bestraft", wenn man am Ende zu wenig Unterstützung der Fraktionen durch zu viel verpassten NEben-Quest-Content angesammelt hatte, in Folge waren die möglichen "Enden" dann auf weniger erfolgreich anmutende Varianten beschränkt, und sollten sicher auch zu einem weiteren Spieldurchgang mit mehr Augenmerk auf Rechts und Links des (nun bekannten) Hauptpfades motivieren.Und was soll es dazu noch zu sagen geben, außer was nicht schon geschrieben wurde, das der Artikel Unsinn verbreitet, weil das Spiel sehr wohl dadrauf hinweist, sofern eine Quest zeitkritisch ist und nicht mehr abgeschlossen werden kann, sollte man mit der Hauptquest forfahren?
Leider hast du beim Kampfsystem ungefähr 90% weggelassen (oder nicht benutzt, warum auch immer)
Gibt aber auch coole Runen.Ich finde das Kampfsystem beispielsweise auch besser als das von TW3 (ich weiß, Blasphemie - aber dort gab es quasi auch nur heavy attack, light attack, 4 "Zauber" und das wars)