AW: Doom 4 zu heftige Gewalt Darstellung
Allerdings.
Aber eine Diskusion hier im Forum darüber ist nicht erwünscht.
Daher gibt es kurz ein link und gut ist.
Wir diskutieren darüber, wenn du Beweise für deine These hast. Soweit ich das sehen kann, gibt es weder bei den Leuten, welche tatsächlich gewalttätig wurden noch beim Rest der heutigen "Dreissiger", welche damals mit Doom, Quake und Konsorten aufgewachsen sind, irgendeinen statistisch belegbaren Zusammenhang zwischen erhöhter Gewaltbereitschaft und dem Konsum von gewalthaltigen Videospielen. Also diskutieren wir nicht darüber und konstruieren uns eine was-wäre-wenn-Welt.
Du wiederholst hier ständig deine Hypothese von wegen "pöse pöse Videospiele treiben Menschen in die Gewalttätigkeit" und forderst implizit ein Verbot beziehungsweise ein Eingreifen von Papa Staat, ohne irgendwelche Beweise zu liefern. Stattdessen kommst du mit gebetsmühlenartig wiederholtem, esotherischem Müll, einem Youtube-Video mit null Aussagekraft (bzw. es sagt mehr über dich aus als es über das Thema aussagt, wenn du uns DAS als Quelle verkaufen willst), irgendwelchen Engeln-und-Dämonen-Sprüchen und vagen Andeutungen. Natürlich bekommst du keine ordentliche Diskussion geboten - du bietest nichts, worüber sich ordentlich diskutieren liesse und das Wenige, was du hier verbreitest, ist zu einem grossen Teil so erbärmlich schlecht geschrieben, dass man selbst nach mehrmaligem, langsamen Lesen keine Ahnung hat, worauf du eigentlich hinaus willst.
Auch wenn es mir schwer die eigentliche Aussage der Posts des TE erkennen, bin ich erschreckt, wie schablonenhaft und einfältig so manch einer hier seinen Senf zum Thema heftige Gewaltdarstellung abliefert. Kritik scheint unerwünscht und wird nicht toleriert ("musst du ja nicht kaufen", "sind nur Pixel"). Warum halten sich Menschen bei Filmen die Augen zu? Warum erhalten Medien Altereinstufungen? Warum gab es einen Aufschrei um die Flughafenszene bei Modern Warfare 2? Ab wann passiert denn etwas "in echt"?
Das Gesehene löst Angst, Panik, Unwohlsein, Ekel, Abscheu oder vergleichbare Reaktionen aus. Der Proband setzt sich diesem Szenario aber freiwillig aus, d.h. er kann sich auch ohne ein Nachspiel befürchten zu müssen verweigern beziehungsweise muss die Erfahrung aktiv suchen, um mit ihr in Kontakt zu kommen, zum Beispiel das Spiel Doom aktiv kaufen, installieren und starten (im Gegensatz zur Realität, beobachtest du zum Beispiel auf dem Weg zur Schule in einen tödlichen Motorradunfall, bei dem der Fahrer unter einem LKW landet, überrollt und folglich zerdrückt wird, gab es keinen Weg, dieses Ereignis zu umgehen, denn du wusstest nicht einmal, dass es überhaupt geschehen würde). Darin liegt der grosse Unterschied. Ich muss Doom gezielt kaufen, installieren und spielen, um die Erfahrung zu machen. Ich muss einen Horrorfilm gezielt im Kino anschauen (bzw. den Sender wählen oder den Datenträger einlegen), um ihn zu schauen. Ich kann den Prozess jederzeit unterbrechen und habe völlige Kontrolle über die Erfahrung. Das habe ich im echten Leben nicht.
Dass gewisse Menschen diese beiden Dinge mischen zeigt eigentlich nur zwei Dinge: Erstens, diese Leute können nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Zweitens, diese Leute können nicht zwischen aktiver und passiver Teilnahme unterscheiden. Eines davon disqualifiziert dich bereits von einer sinnvollen Diskussion.