News Direct Storage: Ist PCI-E Gen 5 besser als Gen 3 und 4?

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Ist PCI Express Gen 5 besser als Gen 3 und 4 in Direct Storage? Diesem Thema hat sich der Youtube-Kanal Compusemble angenommen. Das Ergebnis ist überschaubar.

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Interessant, mein Gedankenspiel war ja schon Direct Storage bei einem NVMe PCIe 4.0 Raid 0

Aber wenn 5 schon kaum Vorteile bringt, wobei die 5er SSDs ja aktuell auch fast noch 4er sind. Zumindest von der Schnelligkeit.
 
Interessant, mein Gedankenspiel war ja schon Direct Storage bei einem NVMe PCIe 4.0 Raid 0

Aber wenn 5 schon kaum Vorteile bringt, wobei die 5er SSDs ja aktuell auch fast noch 4er sind. Zumindest von der Schnelligkeit.
Ich denke, den Test wird man einmal noch wiederholen müssen, wenn mehr SSDs verfügbar sind, aber auch mehr Spiele von höherer technischer Güte, um sich einen abschließenden Eindruck zu verschaffen. Das hier ist nicht mal eine Stichprobe, das ist ein Datenpunkt.
 
Nachdem ich die Überschrift gelesen habe dachte ich sofort "nein".
Der Grund dafür ist auch vergleichsweise simpel. Nehmen wir mal die absolut günstigsten Randbedingungen an die ein DirectStorage überhaupt vorfinden könnte beim Laden eines Spieles:
- Es gibt kein Rechenleistungslimit/Flaschenhals
- Es wird ein riiiiesiger Level geladen der 16GB RAM und 16GB vRAM braucht
- Die Kompressionsrate ist Null (also es muss nicht weniger gelesen werden als im RAM entpackt vorliegt)

Eine 3.0er NVME schafft 3,5 GB/s, eine 4.0er 7GB/s und eine 5.0er momentan 10 GB/s, sagen wir mal demnächst 12.
Bei 32 GB zu ladenden Daten ohne jeden Flaschenhals irgendwo (so dass PCIe voll ausgenutzt werden kann) wären das Ladezeiten von gerundet 9 Sekunden, 5 Sekunden und 3 Sekunden.
Im Fall von 3.0 auf 5.0 kann man das im Bestcase als spürbar bezeichnen aber von 4.0 auf 5.0 ist das schon praktisch egal.

Und jetzt nehmen wir ein "normales" Spiel, das 8 GB in den RAM lädt und 8 GB in den vRAM (und das nicht innerhalb eines einzelnen Ladevorgangs, die RAM-Belegung erfolgt ja großteils schon beim Spielstart) und die Daten sind wie üblich komprimiert so dass die SSD keine 16 sondern nur 10 oder 12 GB lesen muss - dann werden die Zeitlichen Unterschiede oben nochmal mindestens halbiert.

In der tatsächlichen Praxis die weit weniger ideal ist als diese Gedankenspiele ist daher alleine schon aus der Theorie heraus davon auszugehen, dass der Unterschied zwischen etwa einer PCIe4.0 und 5.0-SSD in den Ladezeiten im höchstens Zehntelsekundenbereich liegt. Messbar - aber nie im Leben praxisrelevant.

DirectStorage wird einen großen Effekt haben beim Unterschied zwischen SATA und NVME - aber ob PCIe 3 oder 4 oder erst Recht 5 ist erstmal völlig Latte.
 
Richtig interessant wird DirectStorage meiner Meinung nach erst, wenn man die Funktion in
Spielen testen kann, die auch eine Deaktivierung ermöglichen.

Vorher sehe ich nicht wirklich einen berechenbaren nutzen, der sich dann auch verifizieren lässt.

Die vermeintlichen Auswirkungen auf die generelle Leistung des PC's bei Zocken,
insbesondere aber der Grafikleistung bei GPU limitierten Spielen und im Gegenzug bei CPU limitierten
Spielen dürfte dann aber durchaus interessant sein. :hmm:

Ob das dann am Ende aber ein guter Grund ist sich Windows 11 anzutun, ist dann die andere Frage...
 
Richtig interessant wird DirectStorage dann, wenn Spiele die es nutzen damit besser aussehen als Spiele, die es nicht nutzen und auf dem gleichen System in ein CPU-Leistungslimit wegen dem Entpacken von Daten oder in eine CPU/RAM-=>-GPU-Transferlimit laufen, das DirectStorage behebt. Was würde einem eine Deaktivierungsmöglich in Fullspacken äh Vorspoken schon bringen, außer die Gewissheit, dass es noch schlechter laufen dürfte, wenn man statt GPU-Treiber-/Windows-Funktionen zu nutzen weitere Aspekte allein der Luminous-Engine überlässt?
 
Ich halte DirectStorage momentan generell für fragwürdig da es mir zu viel leistung von der Grafikkarte kostet. Klar wer eine 4090 besitzt den werden 10% Leistungsverlust nicht jucken, aber wie viele Leute gibt es die eine 4090 sich leisten können oder wollen?
 
Haa, PCIe 5 SSDs kann man also noch getrost ignorieren, auch der tolle Umstiegsgrund für Win11 schmilzt gerade weg, schön :D
 
Hat man jetzt Direct Storage getestet - oder aber nur das unterschiedliche Verhalten und Leistungspensum der doch grundlegend unterschiedlichen SSD's???
Der Test sieht wieder aus wie völliger Quark, wo jeder sein Ergebnis per Kaffeesatzleserei heraus bekommt.
Bei der Anzeige der Frames gibt es völlig wahllose Ergebnisse, wo mal Gen 5, dann aber Gen3, und auch mal Gen4 vorne liegt oder hinterher hinkt.
Eigentlich müsste man eine SSD künstlich ausbremsen können, und zusätzlich das DS Feature an und ausstellen können, um einen verlässlichen Vergleich herleiten zu können.
Haa, PCIe 5 SSDs kann man also noch getrost ignorieren, auch der tolle Umstiegsgrund für Win11 schmilzt gerade weg, schön :D
Falsch. Du hast schon mal die normale SATA SSD vergessen.
Dieser Test hier ist eh Wurst, da keine Chancengleichheit gegeben ist.
Man müsste das testen, was man vergleichen will.
Hat man aber nicht.
Daher gibt es kein Ergebnis, ob DS etwas bringt.
Ja, nein, vielleicht, es gibt keinen Beweis.
Es soll schnellere Ladezeiten bringen udn die CPU entlasten.
Da muss man sehen, ob das langfristig ordentlich umgesetzt wird.
Spätestens in weniger als 3 Jahren sind aber auch die letzten Skeptiker total von Win 11 überzeugt - weil sie es müssen. :-P
 
Richtig interessant wird DirectStorage dann, wenn Spiele die es nutzen damit besser aussehen als Spiele, die es nicht nutzen und auf dem gleichen System in ein CPU-Leistungslimit wegen dem Entpacken von Daten oder in eine CPU/RAM-=>-GPU-Transferlimit laufen, das DirectStorage behebt.
Jo,
in nem open World Game ne Stelle nahe dem CPU-Limit raussuchen und ne 360° -Drehung machen, wo Content nachgeladen werden muss.
Wenn dann 6c/12t reichen statt bisher 8c/16t, dann ist der Fortschritt@ds sinnvoll.
 
Hat man jetzt Direct Storage getestet - oder aber nur das unterschiedliche Verhalten und Leistungspensum der doch grundlegend unterschiedlichen SSD's???
Der Test sieht wieder aus wie völliger Quark, wo jeder sein Ergebnis per Kaffeesatzleserei heraus bekommt.
Bei der Anzeige der Frames gibt es völlig wahllose Ergebnisse, wo mal Gen 5, dann aber Gen3, und auch mal Gen4 vorne liegt oder hinterher hinkt.
Eigentlich müsste man eine SSD künstlich ausbremsen können, und zusätzlich das DS Feature an und ausstellen können, um einen verlässlichen Vergleich herleiten zu können.

Ja mir stößt da noch was Anderes auf. Also eine CPU samt Unterbau und M2 SSD mit PCIe 5.0 zu betreiben, ist ja schon möglich. Und welche Graka wurde da benutzt? Meines Erachtens gibts noch keine Graka mit PCIe 5.0 Alles 4.0 Standard. Sagts mir wenn ich mich da täusche. Der geringe Unterschied bei 5.0 vs 4.0 kommt mMn auch von der besseren Auslastung der PCIe Schnittstelle der 4.0er Graka, und natürlich der unterschiedlichen SSDs.
 
Würde sich das auf einer Sata SSD gar nicht lohnen?

Da ist wohl der Datendurchsatz zu gering schätze ich.
Doch - aber der Sinn hinter DS ist ja, dass die GPU Daten schneller entpackt als per Umweg über die CPU. Die 500 MB/s einer Sata SSD schafft die CPU meist auch noch so dass es nicht viel Unterschied macht, die vielen GB/s einer NVME SSD aber eher nicht. Der Flaschenhals CPU entfällt bei DirectStorage - den Flaschenhals gibts aber eben nur wenn mehrere GB/s Durchsatz gefordert sind.
 
Ich verstehe den Test nicht. Man kann doch die PCI-E 5.0 SSD nehmen und auf 3.0 und 4.0 durchtesten. Dann weiss man auch was genau welche Auswirkung hat. So ist das nur ein Test mit verschiedenen SSDs.
 
Genau das.

Daten werden ja nicht nur sequentiell gelesen. Der Unterschied wird wohl mit der Lupe zu suchen sein, würde man dieselbe, aktuelle SSD jeweils mit verschiedenen PCIE-Gens anbinden.
 
Naja momentan wird DS kleingeredet, wahrscheinlich ist aktuel nichts da was diese Technologie ausreizt.
Aber alles was den Rechner selber entlastet, oder den Vorgang erleichtert kann nur der Performance zugute kommen.
Geben wir der Sache doch Reifezeit bis man darüber urteilt.
 
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