Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

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Die Möglichkeit, durch Mehrarbeit mehr zu erreichen und zu bekommen.
Vor allem die Eigeninitiative wurde gnadenlos vernichtet.
Wir haben als Computerabteilung eine neue computergestützte Meßanlage komplett gebaut und programmiert.

Dafür gab es 1.000 Mark.
700 für andere, 300 für uns.

"Das war meinen letzte Amtshandlung als Neuerer" sagte ich damals und habe es auch eingehalten.
 
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Wenn wir dann die Umverteiler wählen geht es den anderen auch nicht besser, und aber genauso schlecht.
Immer feste das neoliberale Hohelied vom bösen Staat singen. Nicht das man noch aufhört daran zu glauben...
Privilegierte Komplizenschaft gegen die oeffentliche Infrastruktur - OXI Blog

Die Möglichkeit, durch Mehrarbeit mehr zu erreichen und zu bekommen.
Also sind Betriebsräte für dich eine gottlose kommunistische Ausgeburt des Bösen, weil sie das mit einem "Nein" verhindern können?
 
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Also sind Betriebsräte für dich eine gottlose kommunistische Ausgeburt des Bösen, weil sie das mit einem "Nein" verhindern können?
Für Mehrleistung muss es auch mehr Geld geben, alles andere ist kommunistischer Einheitsquark.
 
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Für Mehrleistung muss es auch mehr Geld geben, alles andere ist kommunistischer Einheitsquark.
Das kommt darauf an, wie es Einzel- oder Kollektivvertraglich, z.B. in Form von Vereinbarungen mit dem Betriebsrat oder Tarifverträgen, geregelt ist. Steht dort drin, dass Mehrarbeit vergütet werden muss, dann muss sie vergütet werden. Steht darin, dass ein Freizeitausgleich erfolgen muss, dann gilt das. Ansonsten kann der Betriebsrat auch Nein zu Mehrarbeit sagen. Aus obigen Link:
Ja. Das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrates entfällt nicht, wenn Mitarbeiter die Wochenendarbeit "freiwillig" verrichten. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) ist der Ansicht, dass nicht nur die Anordnung, sondern auch die Duldung der von Arbeitnehmern freiwillig geleisteten Überstunden mitbestimmungspflichtig ist (BAG 24.04.2007 - 1 ABR 47/06 ). Dies folgt bereits aus dem Sinn und Zweck des Mitbestimmungsrechts des Betriebsrates, das kollektiven Interessen dient.

(Wobei ich mich mal wieder frage, was die Leute heutzutage noch lernen. Soetwas sollte eigentlich Grundwissen sein.)
 
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Mehrleistung muss belohnt werden, nur haben sich im Verlaufe der letzten Jahrzehnte Leistung und Einkommen völlig voneinander entkoppelt.

Gerade in den USA ist es extrem. Da verdienen CEOs 350-mal so viel wie einfache Arbeiter und das ist nur der Durchschnitt. Gleichzeitig zahlt deren Gehaltsgruppe prozentual am wenigsten. Dennoch wird der kleine Arbeiter als Feindbild des neoliberalen Wachstums gesehen. In Deutschland ist es im Mittel „nur“ das 150-fache...

Was schwerer wiegt, für die Fehler des Managements stehen die einfachen Arbeiter gerade, teilweise in regelrecht perversen Ausprägungen. Einfach mal schauen, was sich die Chefs von AiG und diversen Privatbanken im Jahr und folgenden des Bankencrashs als Erfolgpremien ausgezahlt haben... Da wird einem schwindlig.


Es war auch der größte Fehler der USA unter Obama, nicht ein paar Dutzend dieser Leute für mindestens 100 Jahre pro Nase in den Knast zu stecken. Während dies mit hunderttausenden Schuldnern in den USA passiert ist.
 
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Das kommt darauf an, wie es Einzel- oder Kollektivvertraglich, z.B. in Form von Vereinbarungen mit dem Betriebsrat oder Tarifverträgen, geregelt ist.
So etwas gab es im Sozialismus aber nicht.

Steht dort drin, dass Mehrarbeit vergütet werden muss, dann muss sie vergütet werden. Steht darin, dass ein Freizeitausgleich erfolgen muss, dann gilt das.
Im Kapitalismus wird das auch nicht immer eingehalten.
Viele Betriebe halten sich überhaupt nicht an Tarifverträge.

Es ist schon gut, daß es Gewerkschaften gibt.
Sonst würden die Arbeitgeber ja machen, was sie wollen.

Nur darf sich das nicht zur Selbstbedienungsorganisation entwickeln, wie es oft der Fall ist.
Um die Arbeitnehmerinteressen geht es dann nur nebenbei.

(Wobei ich mich mal wieder frage, was die Leute heutzutage noch lernen. Soetwas sollte eigentlich Grundwissen sein.)
Gesellschaftliche Bildung oder ökonomisch / politische Grundlagen (PA, PM, AG, AM, Basis, Überbau, Klassen, Schichten, ... ) werden doch in der Schule - auch in den höheren Klassen - gar nicht gelehrt.

Und ich kenne mindestens ein Dutzend Lehrer aller Bildungsstufen.

Man könnte dann ja erkennen, welchen Mist uns die liebe Regierung den ganzen Tag erzählt und wie die Banken und andere Großkopferte in Schutz genommen werden und welche absoluter Versager uns regieren (Verkehrsminister etc.).
 
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IN einer Welt mit begrenzten Ressourcen ist der Sozialismus unvermeidbar. Es wird zeit damit endlich anzufangen.
 
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Aber bitte nicht mit der Diktatur der sozialistischen Partei unter maßgeblicher Unterstützung der Stasi - so wie in allen vorhergehenden Sozialismussen.

Das wird aber auf jeden Fall passieren, denn den meisten Leuten passt dieses System nicht, wenn es dann man real angewendet wird.
Dann muss man es mit Zwang erhalten.
 
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Ich bin jeden falls für eine soziale Marktwirtschaft und nicht für eine komplett freie und vom Staat entfesselte.
Letztere würde die FDP ja gerne haben.
 
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Ich meinte eine durch den Sozialstaat gelenkte Wirtschaft. Wie wir sie bei uns eigentlich haben.
 
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Ja aber es doch vollkommen unlogisch zu sagen "...denn den meisten Leuten passt dieses System nicht.." und das dann als Beweis zu nehmen, dass es genauso wird, wie befürchtet.
Wenn keinem das System passt, ist das System falsch. Es darf keine Schande sein, Sachen umständlich aber anständig zu machen.
Während ich das schreibe, merke ich, dass das leider nur meine Wunschgedanken sind. Ich bin jung und vor allem naiv, seht es mir nach.
 
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Ja aber es doch vollkommen unlogisch zu sagen "...denn den meisten Leuten passt dieses System nicht.." und das dann als Beweis zu nehmen, dass es genauso wird, wie befürchtet.
Während ich das schreibe, merke ich, dass das leider nur meine Wunschgedanken sind. Ich bin jung und vor allem naiv, seht es mir nach.

Am Anfang finden es die meisten Klasse, weil sie auf die Propaganda reinfallen, wenn sie dann später die realen Auswirkungen erleben, sieht es anders aus.
 
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Jedenfalls müssen dem Kapitalismus Zügel angelegt werden.
 
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