AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?
Das kommt darauf an, wie es Einzel- oder Kollektivvertraglich, z.B. in Form von Vereinbarungen mit dem Betriebsrat oder Tarifverträgen, geregelt ist.
So etwas gab es im Sozialismus aber nicht.
Steht dort drin, dass Mehrarbeit vergütet werden muss, dann muss sie vergütet werden. Steht darin, dass ein Freizeitausgleich erfolgen muss, dann gilt das.
Im Kapitalismus wird das auch nicht immer eingehalten.
Viele Betriebe halten sich überhaupt nicht an Tarifverträge.
Es ist schon gut, daß es Gewerkschaften gibt.
Sonst würden die Arbeitgeber ja machen, was sie wollen.
Nur darf sich das nicht zur Selbstbedienungsorganisation entwickeln, wie es oft der Fall ist.
Um die Arbeitnehmerinteressen geht es dann nur nebenbei.
(Wobei ich mich mal wieder frage, was die Leute heutzutage noch lernen. Soetwas sollte eigentlich Grundwissen sein.)
Gesellschaftliche Bildung oder ökonomisch / politische Grundlagen (PA, PM, AG, AM, Basis, Überbau, Klassen, Schichten, ... ) werden doch in der Schule - auch in den höheren Klassen - gar nicht gelehrt.
Und ich kenne mindestens ein Dutzend Lehrer aller Bildungsstufen.
Man könnte dann ja erkennen, welchen Mist uns die liebe Regierung den ganzen Tag erzählt und wie die Banken und andere Großkopferte in Schutz genommen werden und welche absoluter Versager uns regieren (Verkehrsminister etc.).