Die Diskette wird 54: Eine Revolution feiert Geburtstag

PCGH_Sven

PCGH-Autor
IBM erhielt am 6. Juni 1972 das US-Patent für die Floppy Disk und begründete damit vier Jahrzehnte mobiler Datenspeicherung. Der erste Datenträger maß 8 Zoll, fasste aber weniger Daten als heute ein einziges Smartphone-Foto.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Die Diskette wird 54: Eine Revolution feiert Geburtstag

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Ich liebte das rattert der Laufwerke :ugly: Und ich hasste die schiere Anzahl an Disketten bei einer Windows 95 Installation. War dann froh das es endlich die CDs gab, die nun auch wieder Geschichte sind.
 
Die 5.25 Zoll Diskette beinflusst ja auch bis heute den klassischen Desktop PC (wenn auch nicht mehr so exakt wie anno dazumal) : 5.25 Zoll Diskette -> benötigt 5.25 Zoll Diskettenlaufwerk -> benötigt 5.25 Zoll Bay im Tower -> Breite des Towers ist (mehr oder weniger) standardisiert.
 
Die 5.25 Zoll Diskette beinflusst ja auch bis heute den klassischen Desktop PC (wenn auch nicht mehr so exakt wie anno dazumal) : 5.25 Zoll Diskette -> benötigt 5.25 Zoll Diskettenlaufwerk -> benötigt 5.25 Zoll Bay im Tower -> Breite des Towers ist (mehr oder weniger) standardisiert.
Ich habe selbst mein aktuelles AM5 System in einem Tower sitzen, der über mehrere 5.25 Zoll Slots verfügt - gezielt so ausgewählt. Okay, für ein BluRay Laufwerk und nicht für ein Floppylaufwerk, aber ich könnte jederzeit eins nachrüsten bzw. downgraden... :D Habe noch in ein paar archivierten Retro PCs ein paar 5.25 und 3.5 Zoll Diskettenlaufwerke rumliegen, mit denen ich auch aufgewachsen bin, hauptsächlich mit den 3.5 Disketten, für Amiga noch mit 720kb (z.B. für Cannon Fodder) und für PC die 1,44MB Version ( z.B. für den Command & Conquer Blood Patch von unter der Ladentheke), auf die dann sogar schon mehrere Low Res Bilder gepasst haben.

Den heutigen Einsatzzweck für Diskettenlaufwerke bitte nicht vergessen:

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Die guten alten 5 1/4" Platten.

Hab noch 300 davon in Kästen mit haufenweise Games für den C64... und von den ganzen ist eine ganze Original. War früher aber auch üblich, 95% aller Disketten waren überall Kopien. :D
 
Die guten alten 5 1/4" Platten.
Die gab's auch, z.B. von Seagate eine ST225. Eigentlich sind es aber Disketten, von denen im Artikel gesprochen wird.
Hab noch 300 davon in Kästen mit haufenweise Games für den C64... und von den ganzen ist eine ganze Original. War früher aber auch üblich, 95% aller Disketten waren überall Kopien. :D
Das stimmt. Es gab allerdings auch noch kein Internet. Daher wurde auf dem Schulhof oder an der Uni fleißig getauscht. Über den Postweg (mit Hilfe von Anzeigen in damaligen Computerzeitschriften) war gefährlich, es gab ja damals schon Anwälte, die sich auf Copyright-Verletzungen spezialisiert hatten.
 
Ich setze heute noch Floppies in einem Amiga 500/1200 ein. Ich mochte den Sound beim Lesen oder Schreiben eines Floppy LWs. Gerade beim Amiga war der LW Sound bei Spiele auch beim Laden so gewollt. Jedes Spiel hatte einen anderen Lade Sound gehabt. So konnte man ohne Hinschauen trotzdem wissen, welches Spiel gerade geladen wurde.;)
War eine schöne Zeit und ich habe noch über 100 Floppies in DD für Amiga. Auch ein paar HDs sind noch aus PC Zeiten vorhanden...
 
Ja ja damals mit dem A500 3x Diskettenlaufwerke und als Krönung dann für Monkey Island 2 war das glaube ich

damals mußte nen SCSI HD Laufwerk mit 50 MB noch her aber das Diskettenwechseln war mir irgendwann

zu nervig :-)
 
Mich haben Disketten und deren Laufwerke immer fasziniert. Besonders die 3,5 Zoll Diskette mit dem Aluschutzslider.

Ladezeiten waren nervig, Deskettenwechsel auch. ABER, und das schnallt heute keiner mehr: damit was lief musste man was machen und checken und nicht wie heute, wo im Forum irgendwelche Leute auf einen Trend aufspringen und für tausende Euro n Rechner zusammenstellen und verstehen nix. "Haben wollen", das ist alles. Die Kohle ermöglicht es. Nicht der Intellekt.

Jedes laufende Spiel war Arbeit für mich, da häufig was nicht klappte. Kein PlugnPlay. Ich hatte kaum Ahnung und musste geduldig sein. Das hat auch etwas mit mir gemacht.

Über die heutige Zeit möchte ich gar nicht sprechen.

PS: Ich fand die Hüllen der IBM Diskette immer geil, die hatten so eine abgefahrene Oberfläche.
 
Ich spiele gerne Retro und würde aber gerne auf einen seperaten Retro-PC verzichten. Ein vollfunktionsfähiges 5,25" USB Laufwerk wäre ein Traum. Weiß nicht warum es hier nicht wirklich was gibt, ob es eher an der Hardware oder der passenden Software liegt aber hätte mal auf eine Kickstarter gehofft.
 
Ladezeiten waren nervig, Deskettenwechsel auch. ABER, und das schnallt heute keiner mehr: damit was lief musste man was machen und checken und nicht wie heute, wo im Forum irgendwelche Leute auf einen Trend aufspringen und für tausende Euro n Rechner zusammenstellen und verstehen nix. "Haben wollen", das ist alles. Die Kohle ermöglicht es. Nicht der Intellekt.
Ich mag die 3,5" Diskette. Ich fand das hantieren damit immer sehr angenehm. Reinstecken, Brrrzzzzbbbbrt. Mechanischen Auswurf drücken und dann schnell wechseln.Das empfand ich gegenüber CDs mit elektrischer Lade immer als viel zufriedenstellender und schneller. Mein erstes CD Laufwerk war sogar noch schlimmer. Da musste man einen Träger herausnehmen, öffnen, die CD einlegen, den träger schließen und ins Laufwerk stecken.

Es ist einfach so bedauernswert, wie verschwenderisch heute mit Datenspeicher und -Übertragungen umgegangen wird. Dieser kleine Kniff mit dem "Bitte Disk 2 einlegen" hat einfach etwas. Vor allem in Spielen gibt es einfach ein Gefühl von Fortschritt.

Ich habe noch ein paar Disketten mit altem 16 Bit Zeug samt eines USB Diskettenlaufwerks. Lange nicht mehr genutzt, aber irgendwie möchte man immer wieder in diese Zeit zurück, in der ich eine mp3 auf 3-4 Disketten verteilt geteilt habe. :D

Die Win98 Startdiskette war immer ein besonderes Gefühl. Diskette rein und nach kurzer Zeit hat man ein Betriebssystem. Und von dort aus konnte man die Festplatte vorbereiten und Windows von einer CD installieren. Großartig!
 
Die ersten Disketten mit denen ich Kontakt hatte waren 5,25" Disketten für den C-64.
In Verbindung mit dem Floppylaufwerk 1541.
Die konnte man stanzen so das man auch die andere Seite nutzen konnte.
 
Mein Start in die Welt der Datenträger war die Datasette vom C64.

Top Gun war das erste Spiel. Das waren noch (Lade)Zeiten...

Da war die Anschaffung des 5,25" Laufwerks der Umstieg auf Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung. :D
 
:-) Das waren noch Zeiten.
Erst hatte ich das 1541.
Das stand bei mir immer aufgeschraubt, ohne Deckel da, weil das Ding zu warm wurde
und beim Laden sonnst zu viele Fehler verursachte.
Jahre später holte ich mir den C64c von Aldi, mit dem 1541-II.
Dann kam natürlich der Amiga 500, gleich mit externem Laufwerk.
Hat schon was gehabt, irgendwie.
 
Die 5.25 Zoll Diskette beinflusst ja auch bis heute den klassischen Desktop PC (wenn auch nicht mehr so exakt wie anno dazumal) : 5.25 Zoll Diskette -> benötigt 5.25 Zoll Diskettenlaufwerk -> benötigt 5.25 Zoll Bay im Tower -> Breite des Towers ist (mehr oder weniger) standardisiert.

Abgesehen davon, dass heutige Tower 25 bis 100 Prozent breiter sind, als zu Beginn der 90er üblich war, arbeiten Disketten lageunabhängig und konnten somit immer auch hochkant eingebaut werden. ;-)
Wichtiger dürfte da schon die spezifizierte Höhe für Erweiterungskarten gewesen sein, die zwingend rechtwinklig zum Mainboard stehen mussten und die meinem Wissen nach unabhängig definiert wurde. (Jedenfalls entsprach die gängige Chassis-Höhe von Desktops schon früh der Breite späterer Tower.)

Aber die Abmessungen von vereinzelt bis heute verkauften Festplatten und optischen Laufwerken dürfte, über Nutzung der gleichen Schächte, auf Disketten zurückgehen.

Ich spiele gerne Retro und würde aber gerne auf einen seperaten Retro-PC verzichten. Ein vollfunktionsfähiges 5,25" USB Laufwerk wäre ein Traum. Weiß nicht warum es hier nicht wirklich was gibt, ob es eher an der Hardware oder der passenden Software liegt aber hätte mal auf eine Kickstarter gehofft.

Es gibt allgemeine USB-auf-Floppy-Adapter. Die meisten haben direkt eine Kupplung für die bei 3,5-Zoll-Laufwerken üblichen Anschluss-Pins, da müsste man sich erst einen Adapter auf die 5,25-Zoll-Edge-Verbinder basteln – was bei den Qualitäts-Null-Anforderungen des Busses aber kein Problem sein. Wenn man etwas mehr Euro für einen Greaseweazle o.ä. ausgibt, kann man aber auch direkt sein klassisches Kabel anschließen und kriegt noch ein paar nette Möglichkeiten extra.

Das ist aber eher als rückwärtskompatible Schnittstelle zu Retro-PCs, nicht als Ersatz für selbige gedacht. Wer keinen Bock auf Original-Hardware hat, möchte oft auch auf Disketten verzichten und kopiert deren Inhalt einmalig auf ein praktischeres Medium. Selbst in Gegenrichtung gibt es einen weitaus größeren Markt für emulierende Laufwerke, die sich an alte Floppy-Controller anschließen lassen und Disketten vorgaukeln, physisch aber einfache SD-Karten schlucken.
 
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