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Deutsche Telekom meldet 30 Millionen Haushalte mit mindestens 50 Mbit/s

PCGH-Redaktion

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Die Deutsche Telekom meldet, dass 30 Millionen Haushalte mit mindestens 50 Mbit/s erschlossen wurden. In Deutschland gibt es rund 40 Millionen Haushalte. Die Mehrheit wird über Vectoring und Super-Vectoring realisert.

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Maasl

PC-Selbstbauer(in)
Ist aber nicht der Telekom zu verdanken. Bei uns baut die Netcom Kassel aus. Über Telekom, haben wir seit 10 Jahren nicht mehr als DSL 2000.
 

addicTix

PCGH-Community-Veteran(in)
Muss ehrlich sagen, ich bin froh, dass bei mir der Internetausbau auch sehr zügig voran ging.
Bis ende 2009 gabs bei mir maximal DSL Light 384, jungs und damit damals Half-Life 2 downloaden oder Counter-Strike Source..
2010 gabs dann DSL 6000, 2012 DSL 16000, 25000 und 50000 (relativ nah aufeinanderfolgend), in der Zwischenzeit wurde auch ein Kabelanschluss gelegt womit es 2013 dann schon Kabel 100 gab und mittlerweile gibts dann bei mir auch schon Kabel 1000.

Ich finde den Kontrast bei mir sehr krass, wie es vor 10 Jahren noch das maximale Hinterwäldler Internet bei mir gab und jetzt einen der schnellsten verfügbaren Anschlüsse in Deutschland.
Hat aber auch nicht viel mit der Telekom zu tun, bei VDSL ist bei mir bei 250 schluss.
 

Casurin

BIOS-Overclocker(in)
Jaja, klar, sicher, 30 mio Haushalte sind mit 50 Mbit/s angeschlossen..... sie haben nur das "bis zu" vergessen dazu zuschreiben.
Und der "Ausbau" mit Kupfer ist wohl die größte Frechheit überhaupt - es ist teurer als Glasfaser, anfälliger, benötigt mehr Technik und Strom und bietet weitaus weniger Bandbreite. Warum wird es noch verwendet? Weil sie damit zwischenzeitlich ordentlich absahnen können und dann in 10-20 Jahren wieder alles neu "Ausbauen" können.

Was wirklich erschreckend ist - ich hatte vor 14 Jahren schon 100 Mbit - damals noch mit nem Pentium 4. Mit einem PC konnte man die Leitung nicht mal annähernd auslasten, der Router war auch entsprechend klobig und teuer, aber der Tarif war gut.
War von einem lokalen Anbieter der selbst Glasfaser ausbauen hat lassen - Anschluss direkt zur lokalen Uni (die betreiben die besten backbones) und immer wenn irgendwo gegraben wurde hat er dort Glasfaser mit rein gelegt, auch öfters mal durch den Kanal. Nur wenige Jahre später dann aufgekauft und seit dem wurden die Tarife nur teurer und teurer.......
(Der Vertrag war auf "fair use" basis - kein limit, eine garantierte Bandbreite von 2 Mbit und alles an unverbrauchter Kapazität wurde aufgeteilt - sprich wenn die Leitung frei war dann konnte man Laden so schnell der PC hergibt).


und jetzt? Muss ich mich mit dem 1st level Support rumschlagen weil der backbone derartig mies ist das ich zu Stoßzeiten oft nen 1000 ping habe - gestern Abend waren es ~450ms DURCHSCHNITT über den Zeitraum von 19:45 bis 21:30 ...........
 

Ice-Dead

Schraubenverwechsler(in)
Steinzeit Internet in Deutschland wir liegen leider mindestens 20 Jahre hinter den Standart den wir eigentlich haben müßten aber hier wird brav weiter geschlafen und bald wollen alle 4K Streamen wenn es nach der Industrie geht xD
 

H@buster

Freizeitschrauber(in)
Jaja, klar, sicher, 30 mio Haushalte sind mit 50 Mbit/s angeschlossen..... sie haben nur das "bis zu" vergessen dazu zuschreiben.
Und der "Ausbau" mit Kupfer ist wohl die größte Frechheit überhaupt - es ist teurer als Glasfaser, anfälliger, benötigt mehr Technik und Strom und bietet weitaus weniger Bandbreite. Warum wird es noch verwendet? Weil sie damit zwischenzeitlich ordentlich absahnen können und dann in 10-20 Jahren wieder alles neu "Ausbauen" können.
Den Bandbreitenkorridor für eine "50"er Leitung legt die Bundesnetzagentur fest, kannst du auch hier sehen. Also allermindestens 28Mbit. Die meisten Leitungen machen aber deutlich mehr.

Und du weißt schon, dass kein neues Kupfer vergraben wird, oder? Es werden vorhandene passive Kabelverzweiger zu aktiven Verteilern umgebaut, dahin Glasfaser gelegt und damit die Kupferstrecke verringert. Es wird also mit Glasfaser ausgebaut. Die letzte Strecke bleibt Kupfer, eben das selbe Kupfer was da schon seit Ewigkeiten liegt.
 

Nyrmo

Kabelverknoter(in)
Bei uns in Schleswig-Holstein hat sich deswegen ein Zweckverband aus mehreren Kreisen (unter anderem Kreis-Steinburg) zusammen geschlossen. Hier wurde selbst das kleinste Dorf mit FTTH ausgestattet, wenn eine gewissen Mindestmenge an Anwohnern einen Anschluss beantragt hat. Kosten des Anschlusslegens war bei Neuvertrag abschließen inklusive. Und man hätte auch nen einfachsten "nur Telefon" Vertrag nehmen und nach 2 Jahren kündigen können. Günstiger kommt man an kein Glasfaser im Haus.
Unser größtes Problem war eher, die ältere Generation davon zu überzeugen, einen Glasfaseranschluss zu beantragen. Nicht jeder 60-70 Jähriger hat verstanden, dass diese Investition für die Zukunft wichtig ist. Die brauchten meist ja nur Telefon.
Aber ist trotzdem alles gut gegangen.
Über FTTH habe ich aktuell 500 Mbit/s (im Moment wäre bis 1Gbit/s auch möglich) und einen Upload von 100 Mbit/s bei einem Ping von meist 3ms.
Telekom bietet mir an meiner Adresse gerade einmal 16 Mbit/s an.

Speziell in unserem Ort wird über Freifunk grad auch ein gutes öffentliches WLAN aufgebaut. So haben selbst durchreisende was von dem Glasfaser, wenn sie bei uns sind.

Man muss also in einer Region wohnen, in der die Gemeindevertretungen wirkliches Interesse an so einen Ausbau haben. Dann bekommt man sowas auch ohne große Konzerne hin.

Ich denke, in anderen Gegenden wird es ähnliches geben.
 

cryon1c

Volt-Modder(in)
Mich würden eher die Daten von Vodafone interessieren (nach dem sie Unitymedia gefressen haben, sind sie praktisch genau so ein Monopolist im Kabelnetz wie Telekom im Telefonnetz). Also aktuelle Zahlen mit möglichen Bandbreiten (von 100 bis 1000Mbit/s halt, das sind so die gängigen Tarife bei denen, unter 100 bucht kaum jemand im Kabelnetz). Der kleinste Tarif bei Vodafone Kabel ist 50mbit/s und den haben wenige Leute weil 100 nur 5€ kostet und das auch nur im 2 Jahr (also 60€ Unterschied auf die gesamte Dauer vom Vertrag).

Das wäre halt interessant.

Zum Thema VDSL in allen Stufen bis SuperVectoring - ist Quatsch. Das ist eine Übergangslösung die uns mehr kostet als FTTH auf dauer. Problem: die Politik ist nicht willig die Technologie für Obsolet zu erklären und nur in Ausnahmen zuzulassen (z.B. bei Denkmalschutz das da kein Glasfaser gezogen wird, das macht ja irgendwo noch Sinn wenn Kupfer liegt, man muss es nicht kaputt machen, dafür gibt es Technologien wie GPON mit Kupfer als letzter Meter, nicht Meile - also wirklich im Keller usw. mit nur wenigen Metern Kupfer).

VDSL ist pfuj, ich unterstütze die Technologie nicht und empfehle keinem das zu buchen und der Telekom Geld in den Rachen zu werfen mit der Bestätigung das man VDSL unterstützt (in dem man es benutzt).
 

takan

Software-Overclocker(in)
"bis zu 50mbit/s mindestens"
ob die technik im verteiler verbaut ist oder ob die leitung käse ist, liegen welten unterschied.:lol: regt ja einen schon auf das bei fttb und gfast im haus, gfast ausgeschaltet werden muss wegen dem übersprechen der käse dsl anschlüssen. :wall:
 

Stormado

Freizeitschrauber(in)
VDSL ist pfuj, ich unterstütze die Technologie nicht und empfehle keinem das zu buchen und der Telekom Geld in den Rachen zu werfen mit der Bestätigung das man VDSL unterstützt (in dem man es benutzt).
Ja genau. Lass mich raten, du hast keine Gigabit-Leitung?

Du kannst nicht erwarten, dass man stur VDSL ignoriert, nur damit die Telekom ja bitte sofort FTTH ausbaut. Wir hatten hier DSL1000, bei mir kamen 700 an. Niemand, der eine schnellere Leitung braucht ist so dumm und ignoriert VDSL wenn er es haben kann. Die 100 MBit waren ein Segen für mich und die anderen Anwohner und ich sind der Telekom dankbar, dass hier ausgebaut wurde. Ja, ich bin dankbar für die ach so "beschissene" Technologie.

Weißt du was mich so richtig nervt? Selbst WENN hier direkt FTTH ausgebaut worden wäre. Viele Eigentümer hätten gar nicht mitgemacht, weil das oftmals nicht nur Kosten verursacht, sondern man unter Umständen auch den halben Garten aufgraben muss. Das ist leider ein Fakt, vor allem bei der älteren Generation, wo das mit am meisten vorkommt, wird sowas abgelehnt. Und komm mir dann bitte nicht mit dem Argument, dass ich doch umziehen solle. So leicht ist das in der Region Stuttgart nicht.

Ich bleibe dabei. VDSL ist vielleicht nicht die Zukunft und auch nicht perfekt. Aber man hilft den Menschen mit langsamen Internet zumindest vorübergehend mit einer schnellen Anbindung, die aktuell noch ausreichend ist. Sobald dann die anderen, noch fehlenden Kreise in Deutschland nachgezogen wurden - entweder mit VDSL, FTTB/H oder Kabel -, kann man VDSL ersetzen. Bei uns muss man schlussendlich nur die vorhandenen Leerrohre nutzen. Das einzige Problem sind dann die Eigentümer wie oben beschrieben.
 

T-MAXX

Software-Overclocker(in)
Ich habe noch 16 MBit:cool:, obwohl ich bis zu 50 MBit haben könnte. Auch einen LWL-Anschluss habe ich bisher abgelehnt.
Wozu soll ich mehr bezahlen, wenn ich diese Geschwindigkeit überhaupt nicht benötige.
Meine Nachbarn sind fassungslos, weil ich kein schnelles Internet haben möchte.
Jedes mal stelle ich die Frage, was versteht man unter schnelles Internet? Anwort: Man ist schneller Online.:lol:
Das sowas von hanebüchen. Das sind auch die Leute die mit nem Porsche im S-Markt einkaufen.:schief:

Ich nutze weder Streaming Dienste noch lade ich riesige Daten runter.
Einfach nur Surf & Fun...
 
G

GoodCat1987

Guest
So langsam habe ich genug von dieser Herauszögerungstaktik, erst über zig Jahre Subventionen einstreichen die für Glasfaser gedacht waren und jetzt mit Supervectoring um die Ecke rollen:pissed:

Und darauf ist man sogar noch stolz! Warum auch nicht mit dem dummen deutschen Michel kann mans ja machen.

Damit nicht genug, wenn ich Glasfaser haben möchte muss ich auch noch für den Anschluss "zum" Haus selbst bezahlen (min. 3000€). Wenn alles gut geht schnelles Internet bis 2021:wall:

Wenn man überlegt das der Staat der größte Anteilseigner der Telekom ist möchte ich nur noch wild um mich schlagen. Verarschung pur!
 

cryon1c

Volt-Modder(in)
Ja genau. Lass mich raten, du hast keine Gigabit-Leitung?

Du kannst nicht erwarten, dass man stur VDSL ignoriert, nur damit die Telekom ja bitte sofort FTTH ausbaut. Wir hatten hier DSL1000, bei mir kamen 700 an. Niemand, der eine schnellere Leitung braucht ist so dumm und ignoriert VDSL wenn er es haben kann. Die 100 MBit waren ein Segen für mich und die anderen Anwohner und ich sind der Telekom dankbar, dass hier ausgebaut wurde. Ja, ich bin dankbar für die ach so "beschissene" Technologie.

Weißt du was mich so richtig nervt? Selbst WENN hier direkt FTTH ausgebaut worden wäre. Viele Eigentümer hätten gar nicht mitgemacht, weil das oftmals nicht nur Kosten verursacht, sondern man unter Umständen auch den halben Garten aufgraben muss. Das ist leider ein Fakt, vor allem bei der älteren Generation, wo das mit am meisten vorkommt, wird sowas abgelehnt. Und komm mir dann bitte nicht mit dem Argument, dass ich doch umziehen solle. So leicht ist das in der Region Stuttgart nicht.

Ich bleibe dabei. VDSL ist vielleicht nicht die Zukunft und auch nicht perfekt. Aber man hilft den Menschen mit langsamen Internet zumindest vorübergehend mit einer schnellen Anbindung, die aktuell noch ausreichend ist. Sobald dann die anderen, noch fehlenden Kreise in Deutschland nachgezogen wurden - entweder mit VDSL, FTTB/H oder Kabel -, kann man VDSL ersetzen. Bei uns muss man schlussendlich nur die vorhandenen Leerrohre nutzen. Das einzige Problem sind dann die Eigentümer wie oben beschrieben.
Dir ist aber schon klar das so was die Telekom gerade darin bestätigt das diese Kaugummi-Taktik funktioniert? Das man Kunden melken kann bis der quietscht?
In anderen Bereichen sind Deutsche sehr penibel, z.B. ein schlechtes Auto kriegt man denen nicht verkauft, aber beim Internet nehmen die jeden Mist oder wie?
Du und andere solche Kunden bezahlen diesen Fehler doppelt und dreifach und vor kurzem gab es noch Subventionen für diesen Rotz, die Telekom hat also massiv abgesahnt ohne wirklich was vernünftiges auszubauen. Das bezahlen wir alle.
Schlechte Leitungen, hohe Preise, dauerhaftes Aufrüsten aber in Salami-Taktik, hier mal bissl was, da mal n Stück, hier auch mal n wenig..
Man sollte halt auch etwas weiter denken. Man weiß aus Erfahrung das diverse Technologien einfach nicht langlebig sind und man weiß das Kupfer hier bereits am Limit ist (beim Coaxial-Kabel sieht es besser aus, aber auch da gibt es Limits, nur sind sie wesentlich höher).


@T-MAXX

Du brauchst das JETZT nicht. Vll auch in 1-2 Jahren nicht. Aber dann vll doch. Vll will deine Frau (oder Mann oder Kids etc.) dann 4K HDR guggen während du online zockst - viel Spaß mit der 16er Leitung und dem Ping der dann schnell 3stellig wird.
Abgesehen davon sind die Preise recht niedrig. Warum also sich nicht mal was gönnen?
Und lieber haben und nicht brauchen als andersrum.

Ich sag's mal so - meine 500er Leitung ist auch 90% der Zeit nicht mal zu 10% ausgelastet. Aber die restlichen 10% - da bin ich um jedes Mbit/s froh das ich da rausbekomme, weil Zeit=Geld. Und je weniger ich auf das warten muss, desto mehr Zeit habe ich für andere Sachen die mir entweder Geld oder Spaß bereiten und das lass ich mir auch was kosten.
Das wird bei dir auch noch ankommen und dann beißt es dich noch in den Hintern.
 

Stormado

Freizeitschrauber(in)
Wie gesagt, ich weiß, dass VDSL nicht perfekt ist, sondern Glasfaser irgendwann flächendeckend vorhanden sein muss. Aber der Ausbau hätte bei uns mit Sicherheit 2-3 Monate länger gedauert. Das aufsummiert bei anderen Gemeinden hätte dazu geführt, dass viele heute gar kein "schnelles" Internet hätten.

Ich bin für die Gemeinschaft und möchte, dass jeder mal zumindest eine Grundgeschwindigkeit hat. Auch wenn das zum "Leid" anderer ist, die gerne aus ihren 100 MBit sofort 1.000 machen würden.

Wo ich definitiv immer zustimmen würde ist, dass die Telekom hier viel zu spät angefangen hat bzw. unsere Regierung geschlafen hat. Ja sogar noch immer schläft.
 

cordonbleu

Freizeitschrauber(in)
Ich hatte bis 2007 noch 56k Modem im ländlichen Bereich. Ab dann 1000er DSL. Nicht aber über die gute alte Doppelkupferader sondern via Richtfunk. Zuverlässigkeit war eher so mittel, aber immerhin DSL und im Vergleich zum Holzmodem eine richtige Rakete.
Ab 2011 dann DSL 6Mbit über Doppelkupferader. 2014 dann auf 16Mbit aufgestockt. Die Leitung habe ich auf maximale Übertragung getrimmt (Alles was der DSLAM hergibt). Mehr geht hier (Universitätsstadt) trotzdem nicht....

Ist eben alles Neuland, wie unsere Kanzlerin sagt ;)
 

Anhänge

DasBorgkollektiv

Software-Overclocker(in)
Würde ich bei meinem regionalen Anbieter nicht spottbillig VDSL bekommen, wäre ich wohl auch bei Kabel. Aber Vodafone hat im Raum Kiel Probleme und ich müsste mehr bezahlen.
 

H@buster

Freizeitschrauber(in)
Solange keine Legislatur existiert, die Hauseigentümer dazu zwingt einem Glasfaserausbau zuzustimmen, sind Brückentechnologien wie VDSL, Vectoring, G.fast und TDSL nicht nur hilfreich sondern einfach notwendig.


Würde ich bei meinem regionalen Anbieter nicht spottbillig VDSL bekommen, wäre ich wohl auch bei Kabel. Aber Vodafone hat im Raum Kiel Probleme und ich müsste mehr bezahlen.
Ganz schlimm hier. Zum Glück steht bei mir seit einiger Zeit ein neues MFG vor der Tür. Über Kabel hatte ich monatelang nichtmal genug Saft um Youtube zu schauen. Nach ein paar Monaten hin und her hat mich Vodafone dann endlich aus dem Vertrag gelassen.
 

Zundnadel

Freizeitschrauber(in)
Aufgerissene Strassen ,Abschleppe ,Knöllchen.fehlt noch das Schild" Wir bauen für Gaben .Gates. Trump & Hollywood"im Auftrag von Merkel Abzahlung in bequemen "Ultimative -Flats " ab 99 .Euro. die sind scheinbar vom Provider angepeilt.
Ein Göttergeschenk Hardware + Software Peanuts exclusive für den 24 std Workaholicker .
 

cryon1c

Volt-Modder(in)
Solange keine Legislatur existiert, die Hauseigentümer dazu zwingt einem Glasfaserausbau zuzustimmen, sind Brückentechnologien wie VDSL, Vectoring, G.fast und TDSL nicht nur hilfreich sondern einfach notwendig.
Braucht man nicht zwingen.
Jeder versteht das eine gute Internetanbindung die anliegt den Wert der Immobilie steigert.
Entweder kriegt man es besser und schneller verkauft oder besser vermietet. Junge Leute fragen mittlerweile direkt bei der Besichtigung oder schon vorher danach. Kein gutes Netz? Die winken gleich ab.
Klar, der leicht schiefe Markt mit fehlenden Wohnungen in Ballungsgebieten bewegt die Leute dazu das zu nehmen was da ist. Aber gerade in den nicht überrannten mittleren Städten unter 1Mio. ist es enorm wichtig für Eigentümer ordentliche Leitungen zu haben um ihre Immobilien zu vermieten.

Das regelt sich von allein, wenn der Bedarf da ist an vernünftigen Technologien, werden die angeboten. Markt regelt hier. Und jegliches rumpfuschen der Regierung hilft nicht, sondern macht vieles viel schlimmer.
 

pseudonymx

Software-Overclocker(in)
Ja kraaaaas 50 Mbits... in 30 Mio Haushalten... Da wird das eine oder andere Drittwelt und Entwicklungsland neidisch (aber auch nur was die anzahl der Haushalte angeht). Ne mal im Ernst is das jetzt ne nachricht mit der man sich brüsten könnte? Ähhhhm NEIN!
50 Mbits sind n Haufen Sch.... ich komm auf meine 55-60 Mbits Down dank Hybrid und nem 100m Luftlinie entferntem LTE Mast, ansonsten is hier im Zentrum einer 80k Einwohner City das maß aller dinge 16k DSL, und das auch nur solange net zu viele Leute in der Straße angebunden sind. DSL Kommt vielleicht 6k an, der Rest ist LTE. Das funktioniert gut, zugegeben aber Modernes Internet ist das nicht.
Letztes Jahr standen hier ca 50 Unitymedia Fahrzeuge rum, schnell angebunden wurden die Rathaus Gebäude und die Größte Firma im umkreis von 50Km. Netzausbau wird von Telekom und Co doch nur da vorgenommen wo es wo es am meisten rentiert.
In Zeiten in denen das recht auf Internet im Gesetz verankert ist sollte der Staat mal so langsam dafür sorgen das wir nicht im vergleich zum Rest der Welt in der Steinzeit landen Digital gesehen. Und das sollte sich schlichtweg mal in Stattlicher Konkurrenz zu den wenigen privaten Anbietern äußern. Das Problem der langsamen leistungen ist nämlich das eine, aber der im vergleich pervers hohe Preis für diese langsamem Internet Anbindungen setzt dem ganzen am ende die Krone auf. Vom mobilen Netz will ich hier jetzt gar nicht anfangen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Casurin

BIOS-Overclocker(in)
Den Bandbreitenkorridor für eine "50"er Leitung legt die Bundesnetzagentur fest, kannst du auch hier sehen. Also allermindestens 28Mbit. Die meisten Leitungen machen aber deutlich mehr.
Und die "minimalen" 28 Mbit? Ah ja - das ist die minimale Maximalgeschwindigkeit der Leitung. Was dann zu Stoßzeiten ankommt ist dann nochmal deutlich niedriger.
Es gibt einen Grund warum sie bei den Tarifen auch noch Nutzungsklassen dabei haben - vor allem bei LTE auch direkt gekennzeichnet.


Und du weißt schon, dass kein neues Kupfer vergraben wird, oder? Es werden vorhandene passive Kabelverzweiger zu aktiven Verteilern umgebaut, dahin Glasfaser gelegt und damit die Kupferstrecke verringert. Es wird also mit Glasfaser ausgebaut. Die letzte Strecke bleibt Kupfer, eben das selbe Kupfer was da schon seit Ewigkeiten liegt.
Oh - leider wird noch genügen Kupfer verbuddelt - erst letztes jahr gabs da mal einen (leider viel zu kleinen) Aufschrei weil die Telekom neben Glasfaser dann doch auch Kupfer verlegt hat - nicht für die letzten hundert Meter sondern für die Anbindung der Verteiler an den Backbone.
Und vom Verteiler zu den Häusern kommt dann vorwiegend Kupfer zum Einsatz - wo das kabel, der Verteiler und die Verstärker teurer sind, es werden mehr Verstärker benötigt, es wird mehr Strom benötigt und es ist Fehleranfälliger.
Warum wird es noch verwendet? Richtig - es gibt noch schöne Altverträge und Förderungen und ganz zufälligerweise sind die Politiker auch im Vorstand der Telekommunikationsbetriebe und haben enge Beziehungen und Anteile an der Kupferindustrie....


Ich hab hier 30/5 - mit LTE. Angeblich hätten wir hier Glasfaser - kann ich auch als Tarif wählen, nur gibt es hier keine Glasfaser Leitung.
Angeboten wurden mir dann Tarife bis zu 40 MBit über die Leitung und 300 Mbit mittels LTE. Hab beides getestet. Auf der Leitung kommen auch 40 an - unterm Tag. Am Abend sinkt es dann schon mal auf 10 MBit oder weniger.
LTE - max 120 erhalten, hab mir nen 30er Tarif genommen was auch recht stabil läuft - seit kurzer Zeit bricht das aber abends enorm ein - zufälliger weise genau dann wenn die Leute netflix und co starten....
Aussage vom Support: "Kann nicht sein, ich sehe von hier kein Problem, sie haben einen Masten in nur 60m Entfernung)." Ändert nichts daran das das netz hier überlastet ist.
 

cryon1c

Volt-Modder(in)
Wenn bei dir DSL anliegt + LTE, ist der DSL-Teil immer da, DSL ist nicht shared (egal ob A oder V).
LTE ist shared.
Also wenn auf der Leitung 40 ankommen, dann sind diese DAUERHAFT + eben die LTE bis 300.
DSL kann nicht abfallen, geht nicht, man teilt sich da nichts mit niemandem. Also noch mal genau nachmessen.
 

Casurin

BIOS-Overclocker(in)
Wenn bei dir DSL anliegt + LTE, ist der DSL-Teil immer da, DSL ist nicht shared (egal ob A oder V).
Bis zum Verteiler - wo dann DLS, LTE und sonstiges zusammenlaufen - und der ist dann sehr oft der Flaschenhals.

Also wenn auf der Leitung 40 ankommen, dann sind diese DAUERHAFT + eben die LTE bis 300.
Kann ich sowohl in der Theorie als auch in der Praxis und aus eigener Erfahrung sagen: Nope, leider nein.
 

cryon1c

Volt-Modder(in)
Dann haste was anderes. DSL ist immer eine Direktverbindung, die ist nicht shared. Das was dir dein Router/Modem hier anzeigt als Sync ist auch deine Geschwindigkeit die sich nicht verändert.
LTE ist was anderes. Schalte Hybrid mal aus und teste direkt, dann wirste sehen was deine Leitung kann ohne den LTE-Zusatz.
 

Casurin

BIOS-Overclocker(in)
Dann haste was anderes. DSL ist immer eine Direktverbindung, die ist nicht shared.
Sorry - aber woher hast du den Schmarren?
DSL geht von deinem haus zum nächsten Verteiler - darin ist ein Multiplexer verbaut der die eingehende Leitung auf mehrere Zuleitungen zu den einzelnen Anschlüssen aufteilt. Da können schon mal ein paar hundert Teilnehmer dranhängen. Und wenn der ausgelastet ist dann wars das eben - dann werden die Slots je nach Kategorie priorisiert (Staatliche Notdienste, Staatliche Dienste, Großgewerbe, Gewerbe, Private).
 

cryon1c

Volt-Modder(in)
Sorry - aber woher hast du den Schmarren?
DSL geht von deinem haus zum nächsten Verteiler - darin ist ein Multiplexer verbaut der die eingehende Leitung auf mehrere Zuleitungen zu den einzelnen Anschlüssen aufteilt. Da können schon mal ein paar hundert Teilnehmer dranhängen. Und wenn der ausgelastet ist dann wars das eben - dann werden die Slots je nach Kategorie priorisiert (Staatliche Notdienste, Staatliche Dienste, Großgewerbe, Gewerbe, Private).
Das passiert so gut wie nie.
Was Modem/Router als Sync anzeigt, liegt auch auch in 99,9% der Fälle an.
DSL ist anders aufgebaut als Coaxial wo am Node halt auch Massen an Teilnehmern hängen und die Leistung abfallen kann weil die Bandbreite hier durch X geteilt wird.
Multiplexer sind so selten wie freilaufende ehrliche Politiker. Praktisch jeder Teilnehmer hat eigene Ader und bekommt entsprechend das was dem zusteht. Immer.
Das Problem vom Shared Medium betrifft nur Kabel, Mobilfunk und (hierzulande) sehr seltene Glasfaser-Anschlüsse die mittels GPON usw. installiert werden, wo z.B. die letzten Meter via LAN realisiert werden, das ist z.B. in Russland üblich - da kann man auch mehr Gesamtbandbreite bei den Kunden ranhängen als eigentlich anliegt am Verteiler. Bei FTTH kann so was ebenfalls nicht passieren weil man sich nichts mit niemandem teilt.
Und die Infrastruktur dahinter hat wesentlich mehr Bandbreite als nötig und ist sehr sehr selten ein Problem.

Also lass stecken. Aktuell wird bei einem vernünftigen Anschluss kein Muxxer mehr rangehängt, nie und niemals, weil das dumm wäre.
 

Casurin

BIOS-Overclocker(in)
Das passiert so gut wie nie.
Was Modem/Router als Sync anzeigt, liegt auch auch in 99,9% der Fälle an.
DSL ist anders aufgebaut als Coaxial wo am Node halt auch Massen an Teilnehmern hängen und die Leistung abfallen kann weil die Bandbreite hier durch X geteilt wird.
Nope.

Multiplexer sind so selten wie freilaufende ehrliche Politiker.
So gut wie in jedem Verteiler.

das ist z.B. in Russland üblich - da kann man auch mehr Gesamtbandbreite bei den Kunden ranhängen als eigentlich anliegt am Verteiler.
So wie exakt - ÜBERALL.

Und die Infrastruktur dahinter hat wesentlich mehr Bandbreite als nötig und ist sehr sehr selten ein Problem.
Teilweise sind die LTE-Masten mit wenigen hunderten MBit angebunden............
 

cryon1c

Volt-Modder(in)
VDSL wird nicht über Multiplexer geschaltet. Diese werden nicht mehr eingesetzt, jeder hat ne eigene Ader.
Diese existieren in Verteilern die schon einen Bart wie Gandalf haben.
DSL wird nie überbucht, es wird einfach nicht geschaltet wenn es nicht geht.

LTE Masten sind auch praktisch immer über Glasfaser angebunden und das nicht mit Mbit/s sondern Gbit/s. Aber selbst das reicht nicht wenn jeder dran nuckelt. In der Stadt mit sehr vielen WLAN-Hotspots, dicken heimischen Anschlüssen etc. ist die Belastung pro User wesentlich geringer als auf dem Land, wo halt jeder am Mast rumsaugt und das sind keine Whatsapp-Nachrichten die da durchfliegen sondern Netflix, fette Updates etc.
 

Idefix Windhund

BIOS-Overclocker(in)
Ich war damals auch einer der glücklichen, der im Ausbaugebiet 16.000 gewohnt hat. Hat der Telekom trotzdem nicht gejuckt, dass nur 864KBit angekommen sind. :schief:
Was glaubt ihr wie mich die Anrufe von der Telekom genervt haben, die mir den teuren Tarif damals mit 16MBit schmackhaft machen wollten. Da waren Telefonisten/ innen dabei. Meine Highlights:
- Die Leitung wird ja schneller für mich, aber dass dann trotzdem nur 864KBit ankommen, wollten die nicht verstehen.
- Und einer meiner Favoriten "Was ist ein Router?" - Zitat Telekom Telefonistin

Der Artikel ist komisch geschrieben. Irgendwie lese ich daraus dass die Telekom alleine dafür verantwortlich ist, dass von 40 Millionen Haushalte, 30 Millionen >=50MBit/s haben. Bei "nur" 8 Millionen Haushalten die Internet über TV Kabel nutzen (Quelle Statia), hat die Telekom den meisten Anteil. Wobei es bei DSL nicht nur alleine die Telekom gibt.

Die Deutsche Telekom meldet, dass sie nun 30 Millionen deutsche Haushalte mit mindestens 50 Mbit/s Downstream versorgt.
Klingt für mich so, als würde die Telekom als einzige die 30 Millionen Haushalte versorgen. Dabei gibt es wie erwähnt nicht nur die Telekom im DSL Geschäft. Und über den Abschnitt steht in Fettschrift, dass es "nur" die Mehrheit von 30 Millionen Haushalten sind. Also nicht die kompletten 30 Millionen. :huh:
 

cryon1c

Volt-Modder(in)
Klingt für mich so, als würde die Telekom als einzige die 30 Millionen Haushalte versorgen. Dabei gibt es wie erwähnt nicht nur die Telekom im DSL Geschäft. Und über den Abschnitt steht in Fettschrift, dass es "nur" die Mehrheit von 30 Millionen Haushalten sind. Also nicht die kompletten 30 Millionen. :huh:
Doch, das Netz gehört der Telekom, SIE versorgen die Leute mit Internet über die Telefondosen (und n paar wenige über Glasfaser direkt).
Auch wenn da 1&1 dransteht, ist Telekom drin.
Rufst du einen Techniker, kommt der Telekom-Techniker.
Die Leitung gehört der Telekom.
Die ist nur untervermietet.

Also, warum sollte die Telekom das nicht sagen? Die Zahl stimmt, was hier nicht stimmt ist die beschissene Geschwindigkeit an sich und nicht das die Telekom dies anbietet :D
 
Zuletzt bearbeitet:

H@buster

Freizeitschrauber(in)
Sorry - aber woher hast du den Schmarren?
DSL geht von deinem haus zum nächsten Verteiler - darin ist ein Multiplexer verbaut der die eingehende Leitung auf mehrere Zuleitungen zu den einzelnen Anschlüssen aufteilt. Da können schon mal ein paar hundert Teilnehmer dranhängen. Und wenn der ausgelastet ist dann wars das eben - dann werden die Slots je nach Kategorie priorisiert (Staatliche Notdienste, Staatliche Dienste, Großgewerbe, Gewerbe, Private).
Ich habe seit mindestens 2 Jahren keinen überlasteten DSLAM oder MSAN mehr gesehen.

Wenn die Telekom einen Verteiler(MSAN) mit Glasfaser anbindet, dann kommen da 4 Glasfaserleitungen an. Ausm Kopf ist jeder Link dabei zur Zeit 10GBit.
Bei ~48 Ports pro Karte und 4 Karten im Verteiler hat jeder Kunde dann auch im Schlimmstfall >200MBit.

Praktisch ist es sogar so, dass die Kunden nichts davon merken wenn die Hälfte der Links dabei verloren gehen. So ein moderner MSAN ist nicht mal annähernd ausgelastet.

DSL kommt immer voll an und muss das auch. Auch zu Stoßzeiten. Wenn der Anschluss unterhalb der AGB läuft, dann ist das ein technisches und behebbares Problem.
Beliebte Problemursachen sind DLAN-Adapter, die auf die Telefonleitung übersprechen und generelle galvanische Probleme der Kupferleitung.

Mux-Anschlüsse wie du sie beschreibst gibt es fast gar nicht mehr. Und mehr als DSL2000 läuft über einen Muxer auch nicht. MX Anschlüsse sind immer alte Analog/ISDN-Anschlüsse (teilweise) mit ADSL, gerne aber auch nur Telefonie. Und dann maximal 2Mbit, denn was aufgeteilt wird ist eben nur eine 16er Leitung weil die Technik wirklich nur auf ADSL läuft.

Quelle: Ich arbeite beim großen T.
 
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