Deutsche Telekom: Glasfaser für alle zu teuer, zu aufwändig

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Um nochmal eine wichtige Sache zum Thema Hybrid zu klären, da einigen scheinbar nicht klar ist, wie, wann und warum Hybrid bei einem verfügbar ist und bei dem anderen wiederum nicht.

1. LTE muss vor Ort verfügbar sein

2. Hybrid Kunden bekommen reservierte LTE Zellen zugewiesen.
Heißt im Klartext, es müssen noch welche verfügbar sein. Sind diese belegt kann auch meinetwegen 300 mbit/s via LTE verfügbar sein und bekommt trotzdem kein Hybrid.

3. Die richtige Anschlussleitung!
Die mindest Uploadrate für die IP Telefonie muss gegeben sein!
Bei Annex J Anschlüssen reicht dafür schon ein DSL Anschluss mir 384 kbit/s.
Bei Annex B Anschlüssen müssen es schon mindestens DSL 2000 sein und damit sind keine 2000 RAM Anschlüsse gemeint!!!

original.jpg
 
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Wenn es überhaupt kein DSL gibt, lebt man in so einer Pampa das da so gut wie nix existiert ausser ein Ortsschild und eine Straße um diesem Elend zu entkommen.
Mir fällt keine einzige Gegend ein wo es nicht zumindest 768kbp/s ADSL gäbe, womit sich Hybrid realisieren lassen sollte.

Unser Ort hat über 2000 Einwohner, die gesamte Gemeinde etwa 5000. Pampa würde ich das nicht nennen.

Einzig in einem Neubaugebiet gibt es DSL 16k. Dabei liegen in den Straßen schon seit 15 Jahren Glasfaserkabel.
 
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Unser Ort hat über 2000 Einwohner, die gesamte Gemeinde etwa 5000. Pampa würde ich das nicht nennen.

Einzig in einem Neubaugebiet gibt es DSL 16k. Dabei liegen in den Straßen schon seit 15 Jahren Glasfaserkabel.

Das ist doch Pampa. Technologie geht zuerst in die Metropolen, dann in die recht dicht besiedelten Städte, die aber nicht an der Millionengrenze kratzen... Und dann, irgendwann in 10-15 Jahren auch in die Pampa, alles was halt Kleinstadt, Kreisstadt und noch popeliger ist. Ich hab da aber auch nix dagegen, denn wirtschaftlich ist das meistens einfach nicht anders zu machen.
 
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Nur gibt es auch dort Unternehmen, die Internet brauchen.

Und da gibt es eben nur LTE. 15 GB reichen da nur sehr knapp. Insbesondere, wenn die Betrüger von Vodafone ne Woche vorher das Datenvolumen auf 0 stellen ohne, damit man noch mal extra teuer Volumen nachkauft.

Da hilft dann wirklich nur mal die 500€ in die Hand zu nehmen und nen Glasfaserkabel zu kaufen und selbst zum Telekomkasten zu ziehen, der eben schon Glasfaser hat. Wenn man da nicht selbst aktiv wird, wird das wohl nie was.
 
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Da hilft dann wirklich nur mal die 500€ in die Hand zu nehmen und nen Glasfaserkabel zu kaufen und selbst zum Telekomkasten zu ziehen, der eben schon Glasfaser hat. Wenn man da nicht selbst aktiv wird, wird das wohl nie was.
Ob das legal ist? :D

Bin auch etwas angepisst. Bei der Info Veranstaltung vom Anbieter hies es wir haben bis jetzt immer jeden Termin eingehalten... Es hies bis ende 2017 komplett fertig. Jetzt heist es frühestens Mai 2018 werden die ersten Anschlüsse freigeschaltet. Von Bauarbeiten hier in der Gemeinde noch nichts zu sehen. WAS dauert da so ewig?
Will endlich weg von Hybrid, bei mir läuft das schon lange nicht mehr so wie am Anfang. :(
 
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Für Unternehmen dürfte bei entsprechendem LTE-Empfang die Telekom-200€-Notlösung im Business-Tarif notfalls kein Thema sein.

Eigentlich finde ich crynon1c's Meinung leicht... unfair, wieso sollten Landbewohner mein schnelles Internet zeitnah haben dürfen - die Telekommunikationsanbieter haben eigentlich einen allgemeinen Versorgungsauftrag... Und ein schneller/zeitgemäßer Internetzugang ist heute eigentlich schon fast ne Grundvoraussetzung.

Andererseits... Beschwert euch bei Vater Staat, der damals so dämlich war, auch die Netze der Bundespost zu privatisieren. Gäbe es eine staatliche Netzbetreibergesellschaft welche das Netz ausbaut und es dafür an die verschiedenen Anbieter vermietet, hätten wir heute nicht das Problem des lahmen Ausbaus, weil der Betreiber des wichtigsten/größten Netztes gleichzeitig ne privatwirtschaftliche Aktiengesellschaft ist und daher dem maximalen Profit verpflichtet ist.
Nebenher liest man ja auch verdächtig oft, dass sich die Techniker der jeweiligen Netzbetreiber (meist Telekom) bei Kunden von Konkurrenten vergleichsweise viel Zeit lassen/unzuverlässig sind...
Und alle anderen Anbieter entweder selber praktisch nur Reseller oder Anbieter mit sehr kleinen Netzen sind und daher kaum das Kaptial für den Ausbau haben.

Mit einem staatlichen Netzbetreiber hätte man in Deutschland vielleicht nicht ganz so schnell (und das auch nur, weil damals halt schon ein komplettes Netz lag und noch viel Luft war...) schnelle Internetanschlüsse bzw. einen schnellen Ausbau gehabt, dafür wäre der Ausbau mit einer ziemlichen Sicherheit zukunftsorientierter (ein Staat rechnet nicht nur auf zwei Jahre...) und nicht nur profitorientiert (= auch die Leute auf dem Land wären nicht tendenziell so abgeschlagen) vonstatten gegangen. Und effektiv bläst ja der Steuerzahler so oder so Milliarden in den Ausbau, den Profit streichen sich halt aber die Aktionäre ein (ja, der Staat ist auch einer, aber hat auch nicht sooo viele Anteile...).
 
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Für Unternehmen dürfte bei entsprechendem LTE-Empfang die Telekom-200€-Notlösung im Business-Tarif notfalls kein Thema sein.

Eigentlich finde ich crynon1c's Meinung leicht... unfair, wieso sollten Landbewohner mein schnelles Internet zeitnah haben dürfen - die Telekommunikationsanbieter haben eigentlich einen allgemeinen Versorgungsauftrag... Und ein schneller/zeitgemäßer Internetzugang ist heute eigentlich schon fast ne Grundvoraussetzung.

Andererseits... Beschwert euch bei Vater Staat, der damals so dämlich war, auch die Netze der Bundespost zu privatisieren. Gäbe es eine staatliche Netzbetreibergesellschaft welche das Netz ausbaut und es dafür an die verschiedenen Anbieter vermietet, hätten wir heute nicht das Problem des lahmen Ausbaus, weil der Betreiber des wichtigsten/größten Netztes gleichzeitig ne privatwirtschaftliche Aktiengesellschaft ist und daher dem maximalen Profit verpflichtet ist.
Nebenher liest man ja auch verdächtig oft, dass sich die Techniker der jeweiligen Netzbetreiber (meist Telekom) bei Kunden von Konkurrenten vergleichsweise viel Zeit lassen/unzuverlässig sind...
Und alle anderen Anbieter entweder selber praktisch nur Reseller oder Anbieter mit sehr kleinen Netzen sind und daher kaum das Kaptial für den Ausbau haben.

Mit einem staatlichen Netzbetreiber hätte man in Deutschland vielleicht nicht ganz so schnell (und das auch nur, weil damals halt schon ein komplettes Netz lag und noch viel Luft war...) schnelle Internetanschlüsse bzw. einen schnellen Ausbau gehabt, dafür wäre der Ausbau mit einer ziemlichen Sicherheit zukunftsorientierter (ein Staat rechnet nicht nur auf zwei Jahre...) und nicht nur profitorientiert (= auch die Leute auf dem Land wären nicht tendenziell so abgeschlagen) vonstatten gegangen. Und effektiv bläst ja der Steuerzahler so oder so Milliarden in den Ausbau, den Profit streichen sich halt aber die Aktionäre ein (ja, der Staat ist auch einer, aber hat auch nicht sooo viele Anteile...).

Naja warum sollte die Pampa vor der Großstadt die neue Technologie erhalten, wenn sie allen nützt? Natürlich wird sie da eingesetzt wo sie den meisten Menschen nutzt UND sich eher bezahlt macht. Ich sehe keinen einzigen Grund, mitten im Nirgendwo Glasfaser hinzulegen, nur weil da einige Leute wohnen - wenn wir noch in Berlin Löcher haben wo nur ADSL möglich ist! Man könnte argumentieren das da ja auch Menschen leben und die genau so schnell surfen wollen... Aber auf dem Land hat man halt seine Vor&Nachteile. Man tauscht frische Luft, keine Staus und günstige Quadratmeter gegen bessere Infrastruktur und alles andere was zur Stadt gehört. Eben auch Stau, keine Luft zum atmen und keine Parkplätze usw.
Allgemein haben Städte gerade einen riesigen Boom am laufen, immer noch, natürlich werden diese zuerst versorgt mit ALLEM.

Es ist einfach, man soll sich nicht beschweren wenn im eigenen Dorf kein Flughafen existiert, keine Straßenbahn fährt und es keine geilen Shops gibt - das gehört dazu. Genau so wie lahmes Internet. Gefällt dir nicht? Nimm Geld in die Hand, mach was. Das ist der Preis dafür, wenn man auf dem Land lebt.
 
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Für Unternehmen dürfte bei entsprechendem LTE-Empfang die Telekom-200€-Notlösung im Business-Tarif notfalls kein Thema sein.
Es gibt auch nach wie vor die Möglichkeit, der Telekom eine neue Leitung zum eigenen Grundstück zu finanzieren. Dann bekommt man diese natürlich auch so schnell wie möglich.


Nach meinem Wissen schätzt Niek Jan van Damme die Gesamtkosten für eine Versorgung jedes Haushalts mit Glasfaser auf 80 Milliarden Euro.
Die müssen erstmal irgendwo her kommen.

Deutschland hat sich entschieden seine Infrastruktur zu privatisieren und die Deutsche Telekom ist als Aktiengesellschaft verpflichtet, nach Gewinn und Wachstum zu streben.
Es werden schon einige Milliarden Euro jedes Jahr investiert, aber es ist durch die Umstände leider nicht möglich sofort das ganze Land umzugraben und mit Glasfaser zu versorgen.

Ich denke, jedem erwachsenen Menschen sollte das klar sein.
 
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Heute wurden zu dem Thema ein paar Daten veröffentlicht:

Deutsche Telekom: Zehn Fakten zum Breitbandausbau

Genau das geht mir als Stadtbewohner auf die Eier.
Die Telekom baut nur sehr zäh aus, Salamitaktik und das im ganzen LAND, anstatt sich mal eine Region oder Metropolen auszusuchen und diese richtig voranzuprügeln.
Ja ich bin nicht damit einverstanden das alle, also ALLE Vectoring bekommen, egal ob Stadt oder Land, egal ob da 5000 oder 5 Millionen leben.
Das Problem dabei - der Ausbau kostet dadurch mehr auf Dauer. Es muss enorm viel Geld ausgegeben werden um diese Salamitaktik durchzuziehen.

Und die wagen es noch, Kabelanbieter mit sich zu vergleichen - nur weil sie auch Kupfer nutzen. Kupfer ist nicht gleich Kupfer, EuroDOCSIS 3.0 und bald 3.1 kann auf deutlich längere Strecken ohne Verluste gefahren werden als Vectoring.

Keinen Cent kriegt der Saftladen von mir, da der als erster dafür verantwortlich ist das unser fortschrittliches, reiches Land eine Infrastruktur hat, die man eher in Kongo oder im Outback in Australien erwartet wo vll 500 Menschen auf 1000km² leben wenns hochkommt. Wir können uns mit Südkorea prügeln was die Infrastruktur angeht, wenn die Leute endlich mal aufwachen würden und neuste Technologien einsetzen würden und nicht das steinalte Kupfer melken würden bis das Zeug verschimmelt..
 
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Es ist einfach, man soll sich nicht beschweren wenn im eigenen Dorf kein Flughafen existiert, keine Straßenbahn fährt und es keine geilen Shops gibt - das gehört dazu. Genau so wie lahmes Internet. Gefällt dir nicht? Nimm Geld in die Hand, mach was. Das ist der Preis dafür, wenn man auf dem Land lebt.

Nur gibt es deutlich mehr Dörfer als Großstädte. Da muss die Bundesregierung endlich aufwachen und die Telekom komplett verstaatlichen oder komplett privatisieren. Im ersten Fall könnte man direkt Ausbauen ohne da auf irgendwelche Gewinnabsichten achten zu müssen und im 2. Fall würden bestimmte Privilegien für die Telekom wegfallen, so das die Konkurrenz stärker wird.

Das Thema Internet spielt im Wahlkampf ja leider auch keine Rolle, obwohl es deutlich wichtiger ist als andere Sachen. Hab bisher kein Wahlplakat gesehen, wo es um den Internetausbau ging, nicht mal von den Piraten. Wobei die anscheinend gar keine Plakate aufgehängt haben.

Es ist einfach, man soll sich nicht beschweren wenn im eigenen Dorf kein Flughafen existiert,

Wobei die Leute eher froh sind, wenn nicht im 10 Minutentakt Flugzeuge übers Haus donnern. Frag mal die Leute neben dem BER. Wobei der eh nie fertig wird. ;)
 
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Da muss die Bundesregierung endlich aufwachen und die Telekom komplett verstaatlichen oder komplett privatisieren. Im ersten Fall könnte man direkt Ausbauen ohne da auf irgendwelche Gewinnabsichten achten zu müssen und im 2. Fall würden bestimmte Privilegien für die Telekom wegfallen, so das die Konkurrenz stärker wird.
Wir haben die Telekom vor 22 Jahren privatisiert, und nun heulen manche rum dass sie keine Behörde mehr ist ... :D Manchen kann man es nie recht machen.

Zum Thema Konkurrenz: Von vornherein gehört der DTAG der größte Teil der Infrastruktur, da haben die anderen einfach schlechtere Startbedingungen.
Und natürlich investiert man weiterhin so viel wie möglich darein, sodass das wohl auch so bleiben wird.
 
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Heute wurden zu dem Thema ein paar Daten veröffentlicht:

Deutsche Telekom: Zehn Fakten zum Breitbandausbau
Das liest sich ja fast so wie Wahlversprechen eines Politikers.
Es kann schon sein das die fleissig am Ausbauen, auch mit Glasfaser sind. Aber leider nicht da wo es nötig wäre sondern da wo sie glauben das meiste Geld zu verdienen.

Ich kann nur wieder unsere Gemeine als Beispiel nehmen.
Wir haben staatliche Fördergelder erhalten, den Rest der kosten übernimmt die Gemeine selber. FTTH Bauarbeiten, Anschluß, sogar der Router. Alles für uns kostenlos (bis zu einem bestimmten Stichtag, wer danach kommt trägt die kosten selber). Das wäre doch für die Telekom ideal hier auszubauen. Ihnen würden keine kosten entstehen. Aber nein, sie sagten klar nein zum Ausbau hier. Die Folge, jetzt macht das ein Regionaler Anbieter. Viele Kunden werden von der Telekom weggehen, wer FTTH haben will muß wechseln. Also verlieren die sogar Geld.
 
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Das liest sich ja fast so wie Wahlversprechen eines Politikers.
Es kann schon sein das die fleissig am Ausbauen, auch mit Glasfaser sind. Aber leider nicht da wo es nötig wäre sondern da wo sie glauben das meiste Geld zu verdienen.

Ich kann nur wieder unsere Gemeine als Beispiel nehmen.
Wir haben staatliche Fördergelder erhalten, den Rest der kosten übernimmt die Gemeine selber. FTTH Bauarbeiten, Anschluß, sogar der Router. Alles für uns kostenlos (bis zu einem bestimmten Stichtag, wer danach kommt trägt die kosten selber). Das wäre doch für die Telekom ideal hier auszubauen. Ihnen würden keine kosten entstehen. Aber nein, sie sagten klar nein zum Ausbau hier. Die Folge, jetzt macht das ein Regionaler Anbieter. Viele Kunden werden von der Telekom weggehen, wer FTTH haben will muß wechseln. Also verlieren die sogar Geld.

Ist aber auch richtig so. Die Telekom will keine Fördermittel umwälzen, die wollen Gewinn.
Was machen sie also? Richtig, da buddeln wo Gewinne winken, es bringt doch nix da zu buddeln, wo vll nur 100-200 neue Anschlüsse winken in der Gemeinde und der Rest hat schon Telekom zu ähnlichen Preisen, aber weit weniger Speed oder gar LTE mit Volumentarif.
Die können gleichzeitig in einer Stadt ausbauen wo an so einem grauen Kasten gut und gerne mal mehrere Häuser mit 6+ Stockwerken hängen, weit mehr potentielle Kunden, weit mehr Gewinn pro verlegten Meter und meist auch einfacher und sogar günstiger was das rumbuddeln angeht, Kabelschächte existieren usw.

Noch mal, warum soll die Telekom (oder andere große Anbieter) in der Pampa ausbauen, obwohl die Städte noch Bedarf anmelden nach mehr Bandbreite?
 
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Noch mal, warum soll die Telekom (oder andere große Anbieter) in der Pampa ausbauen, obwohl die Städte noch Bedarf anmelden nach mehr Bandbreite?
Weil wir in der Pampa auch bedarf an mehr Bandbreite haben. Und zwar mehr als die Städte die eh schon recht gut ausgebaut sind.

Und nochmal. Die Telekom würde ja bezahlt werden für ihre Arbeit. Die würden ja nicht ihr, ach so wertvolles Geld, verlieren.
 
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Weil wir in der Pampa auch bedarf an mehr Bandbreite haben. Und zwar mehr als die Städte die eh schon recht gut ausgebaut sind.

Und nochmal. Die Telekom würde ja bezahlt werden für ihre Arbeit. Die würden ja nicht ihr, ach so wertvolles Geld, verlieren.

Die Telekom verdient aber nix am Ausbau in der Pampa, die deckt da höchstens ihre Kosten. In dicht besiedelten Städten verdient man deutlich mehr, weil da halt 20x mehr Leute leben.

Edit: ja, klar, jeder will mehr Bandbreite haben - aber genau deswegen gehen die Städte vor, das macht sich nicht nur in der Statistik gut (xxx tausend Menschen in kurzer Zeit angeschlossen), es bringt wirklich mehr Leute schneller ins Netz. In der Pampa baut man halt für wenige hundert oder paar tausend Haushalte aus, in der Stadt - weit mehr mit demselben Aufwand.
Hier kann ich die Anbieter wunderbar verstehen - man nimmt sich natürlich die Ecken wo am meisten Geld liegt und wo die Leute hinziehen, warum soll man auch Zeit und Geld da verbuddeln wo es sich nicht so wirklich lohnt?
 
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Stimmt sie verdienen nichts, sie verlieren sogar was, weil wir halt von der Telekom weggehen. Ich bleib dabei, es ist einfach unlogisch.
 
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Stimmt sie verdienen nichts, sie verlieren sogar was, weil wir halt von der Telekom weggehen. Ich bleib dabei, es ist einfach unlogisch.

Ja, sie verlieren ein paar Kunden in der Pampa. Gewinnen dafür Kunden in der Stadt, mehr Kunden für denselben Aufwand. Klingelt es langsam?
Die Telekom versucht nicht irgendwo hier und da mal ihre Kunden zu halten, sie buddelt überwiegend da wo andere große Anbieter (Kabel, meist Vodafone/Unity/Primacom/Telecolumbus blah) schon anliegen, ist auch logisch - man will denen nicht kampflos ganze Regionen überlassen, vor allem dicht bevölkerte Gebiete wo Kabelanbieter aktiv sind.

An meiner aktuellen Adresse habe ich 400mbit/s Kabel (Vodafone) und 50mbit/s VDSL. Rate mal was die Telekomiker machen, die buddeln hier gerade. Wieso? Na weil denen die Kunden wegrennen hier, die müssen aufrüsten. In der Pampa rennt denen meist keiner weg, da wird seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr selten ausgebaut, meist sind da auch keine regionalen Anbieter dran, also warum buddeln wenn da eh die Kunden die Leitungen nutzen?
 
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Warum soll ich aber wenn ich 400 Mbit bekommen kann, und das vielleicht ich ständig anliegt, zur Telekom wechseln? Ich glaube nicht das viele das machen werden.
Und merkst du was?
Du kannst zwischen 400 Mbit und 50 Mbit wählen. Da ist kein bedarf weiter ausgebaut zu werden.
Hier bei uns, und vielen weiteren Gebieten. Gibt es nur bis zu 16 Mbit, viele haben ja noch nicht mal 6 Mbit in Deutschland. Wir müssen ausgebaut werden. Verdammt nochmal.

Bin ja gespannt was die Telekom macht wenn hier bei uns in der Gemeinde FTTH ist (nächstes Jahr). Ob die dann auch anfangen auszubauen weil sie doch kapieren das sie so Kunden verlieren.
Knapp 6000 Leute wohnen hier in der Gemeinde, wenn die alle wechseln würden (wird aber auch nicht passieren) hätte die Telekom auf einen Schlag 6000 Kunden weniger. Das ist mehr als die in einer gut ausgebauten Stadt, mit noch mehr Ausbauen gewinnen werden.
 
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Wir haben die Telekom vor 22 Jahren privatisiert, und nun heulen manche rum dass sie keine Behörde mehr ist ... :D Manchen kann man es nie recht machen.

Die ist aber genauso wenig voll privat wie VW.

Man sollte eben den Ausbau verstaatlichen, damit eben der Gewinn unwichtig wird, den cryon1 sogar noch verteidigt. Im einfachsten Fall in dem man die Telekom zerschlägt und das Netz in eine staatliche Ausbaugesellschaft auslagert.

Edit: Die 500€ für 100m Glasfaserkabel hätte man bei 25€/Monat nach 20 Monaten, also schon vor Ablauf der Mindestlaufzeit wieder drin.
 
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