Deutsche Telekom: Glasfaser für alle zu teuer, zu aufwändig

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Die ist aber genauso wenig voll privat wie VW.

Man sollte eben den Ausbau verstaatlichen, damit eben der Gewinn unwichtig wird, den cryon1 sogar noch verteidigt. Im einfachsten Fall in dem man die Telekom zerschlägt und das Netz in eine staatliche Ausbaugesellschaft auslagert.

Edit: Die 500€ für 100m Glasfaserkabel hätte man bei 25€/Monat nach 20 Monaten, also schon vor Ablauf der Mindestlaufzeit wieder drin.

und das liegt dann auf der Straße oder verbuddelt es sich selbstständig ?
 
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Nimmt man halt mal nen Wochenende den Spaten in die Hand und hat dafür schnelles Internet.
Würden sicher die meisten machen, wenn die Telekom diese Option bieten würde. Bausätze und DIYS stehen derzeit im Trend.

Hat man die Zeit, während man auf einen Download wartet wenigstens sinnvoll genutzt. ;)



Der Preis von 5€/m (für 100m) ist auch der, wenn man das Kabel selber kauft. z.b. https://www.lichtleiterkabel.com/products/de/lwl-kabel-100m/
Bei 550m zahlt man nicht mal 900€ und liegt damit bei unter 2€/m: https://www.lichtleiterkabel.com/products/de/lwl-kabel-550m/
Die Telekom wird die aufgrund der Abnahmemenge sicher günstiger bekommen.
 
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Das liest sich ja fast so wie Wahlversprechen eines Politikers.
Es kann schon sein das die fleissig am Ausbauen, auch mit Glasfaser sind. Aber leider nicht da wo es nötig wäre sondern da wo sie glauben das meiste Geld zu verdienen.

Ich kann nur wieder unsere Gemeine als Beispiel nehmen.
Wir haben staatliche Fördergelder erhalten, den Rest der kosten übernimmt die Gemeine selber. FTTH Bauarbeiten, Anschluß, sogar der Router. Alles für uns kostenlos (bis zu einem bestimmten Stichtag, wer danach kommt trägt die kosten selber). Das wäre doch für die Telekom ideal hier auszubauen. Ihnen würden keine kosten entstehen. Aber nein, sie sagten klar nein zum Ausbau hier. Die Folge, jetzt macht das ein Regionaler Anbieter. Viele Kunden werden von der Telekom weggehen, wer FTTH haben will muß wechseln. Also verlieren die sogar Geld.

Gibt es bei euch im Dorf den Kabel BW/Unitymedia Leitungen ?
Wen nicht gibt es gar keine Alternative.
 
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Nein wir haben hier leider nur alte Kupfer Kabel der Telekom. TV geht über Sat.
Aber es wird ja ausgebaut, FTTH für lau (bis auf die normalen Monatlichen Gebühren Tel/Internet Flat) nur dauert das alles zu lang. :(
 
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Wurde ja schon einiges geschrieben.

Mag nicht einzeln antworten. Ich persönlich bin der FTTH oder Coax only Typ, ich habe was gegen VDSL - deswegen kotzt es mich an das die Telekom hier wieder rumbuddelt ohne was vernünftiges zu verbuddeln.
Dann bin ich auch der Meinung das unser Land reich und erfolgreich genug ist um sich mit Südkorea zu prügeln was die Infrastruktur angeht. Warum sollen wir uns mit minderwertigen Leitungen zufriedengeben, wo unsere Telekommunikationsanbieter (Telekom allen voran) in Gewinnen schwimmen? Die bauen schon stellenweise 10Gbit/s aus, so von wegen das braucht keine Sau...

Und es gibt da noch was. Um den Ausbau ordentlich zu machen, sollte man sich auf kleine Gebiete konzentrieren die dann komplett ausgebaut werden und erst dann weitermachen.
Das vereinfacht die Planung, zieht die Handwerker nicht quer durchs Land und kostet weniger.

Wir sind in der Lage, zukunftsorientiert und nachhaltig auszubauen was die Infrastruktur angeht. Richtig ausbauen für eine sehr lange Zeit, dann hat man auch Ruhe und kann sich anderen Projekten widmen oder einfach Geld ansparen für eine Aufrüstung der Infrastruktur in 20-30 Jahren, anstatt in 2-3 Jahren dann doch wieder investieren zu müssen weils wieder brennt.
 
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Nimmt man halt mal nen Wochenende den Spaten in die Hand und hat dafür schnelles Internet.
Würden sicher die meisten machen, wenn die Telekom diese Option bieten würde. Bausätze und DIYS stehen derzeit im Trend.

Das wäre schön, aber ich denke wenn jeder sein eigenes Stück Netz baut, haben wir bald noch viel mehr Probleme. :D
Und der größte Teil der Infrastruktur liegt nunmal auch unter Bürgersteigen und Straßen, da muss man mit den Stadtverwaltungen zusammen arbeiten.


Hätte auch nichts dagegen Leitungen oberirdisch zu haben, es muß doch nicht alles vergraben werden.

Nein, sorry, aber nein. Oberidische Leitungen sollten wirklich nach Möglichkeit vermieden werden. Die Folgekosten durch mehr Ausfälle und Probleme sind grausig. Es entstehen jetzt schon jeden Tag genug Netzstörungen.

Nein wir haben hier leider nur alte Kupfer Kabel der Telekom. TV geht über Sat.
Aber es wird ja ausgebaut, FTTH für lau (bis auf die normalen Monatlichen Gebühren Tel/Internet Flat) nur dauert das alles zu lang. :(

Das ist ein weiteres Problem: Es müssen überall Tiefbauunternehmen beauftragt werden, die Kabel zu verbuddeln. Dafür sind die notwendigen Genehmigungen einzuholen, Termine abzustimmen, etc.
Das dauert leider lange.
 
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Das wäre schön, aber ich denke wenn jeder sein eigenes Stück Netz baut, haben wir bald noch viel mehr Probleme. :D
Und der größte Teil der Infrastruktur liegt nunmal auch unter Bürgersteigen und Straßen, da muss man mit den Stadtverwaltungen zusammen arbeiten.

Da in der Straße ja schon Glasfaser liegt, fehlt nur der DSL-Konverter, der aber laut Telekom, 10000€ pro Kasten kostet, weil Siemens da 30 Jahre Patent drauf hat. Da ist das mit dem FTTB deutlich günstiger und zukunftsfähiger. Zumal man eben auch selber an die Kabel kommt. Zu dem Konverter habe ich bisher noch keine Infos finden können.
 
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Nimmt man halt mal nen Wochenende den Spaten in die Hand und hat dafür schnelles Internet.
Würden sicher die meisten machen, wenn die Telekom diese Option bieten würde. Bausätze und DIYS stehen derzeit im Trend.

Dank Microtrenching muss man ja nichtmal mehr wirklich graben.

Eine andere einfache Methode ist das oberirdische Verlegen von Haus zu Haus (und Befestigung des Kabels an den Häusern). Beim Bundesheer haben wir mit der Methode zum Teil einige Kilometer Feldtelefonkabel pro Tag verlegt (wobei Glasfaserfreileitungen allerdings fallweise etwas schwerer zu verlegen sind weil sie schwerer, dicker und weniger biegsam sind). Für die Methode müssen natürlich alle Hausbesitzer in der Umgebung mitmachen. Auch "Lieschen Müller" die vielleicht gar kein Interesse an schnellerem Internet hat. Einzelne Häuser kann man allerdings fallweise durch Masten umgehen.

Die bauen schon stellenweise 10Gbit/s aus, so von wegen das braucht keine Sau...

10Gbbit/s muss man nicht ausbauen, das ist ja der Witz daran; ist FTTH erst verlegt kann man die Geschwindigkeit alleine durch Aufrüstung der Endgeräte bis auf über 100GBit/s steigern.

Beim Kupferausbau ist dagegen praktisch jede Verbesserung mit Infrastrukturausbau verbunden der beim nächsten Ausbauschritt wieder obsolet wird- langfristig ist FTTH daher nicht nur besser sondern auch billiger.

Nein, sorry, aber nein. Oberidische Leitungen sollten wirklich nach Möglichkeit vermieden werden. Die Folgekosten durch mehr Ausfälle und Probleme sind grausig. Es entstehen jetzt schon jeden Tag genug Netzstörungen.

Oberirdische Leitungen müssen nicht notwendigerweise unzuverlässiger sein. Hinzu kommt das Fehler hier einfacher behoben werden können. Glasfaser-Freileitungen haben auch einen nicht unerheblichen Vorteil gegenüber Kupferfreileitungen: Sie sind immun gegen Blitzschlag und elektromagnetischen Störungen (bei Gewitter) da sie ja nicht leitfähig sind.

Das ist ein weiteres Problem: Es müssen überall Tiefbauunternehmen beauftragt werden, die Kabel zu verbuddeln. Dafür sind die notwendigen Genehmigungen einzuholen, Termine abzustimmen, etc.
Das dauert leider lange.

Das stimmt- die deutsche Bürokratie verzögert und verteuert den Ausbau erheblich und sie trägt dazu bei das kleinere Unternehmen oder gar Privatpersonen kaum eine Chance haben sich zu beteiligen.
 
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10Gbbit/s muss man nicht ausbauen, das ist ja der Witz daran; ist FTTH erst verlegt kann man die Geschwindigkeit alleine durch Aufrüstung der Endgeräte bis auf über 100GBit/s steigern.
Warum bieten dann die Anbieter so "wenig" an? Bei meinen kann ich aktuell nur 200 Mbit/s buchen.
Bei der Deutschen Glasfaser werden sogar schon 1 Gbit/s angeboten.
 
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Warum bieten dann die Anbieter so "wenig" an? Bei meinen kann ich aktuell nur 200 Mbit/s buchen.
Bei der Deutschen Glasfaser werden sogar schon 1 Gbit/s angeboten.

Weil die Infrastruktur dahinter das unterstützen muss (Glasfaser wird meist als shared medium, z.B. GPON - passive optical network) verteilt und hat natürlich auch Limits.
Dazu gibt es Sachen die Sinn machen oder halt eben nicht. Ich habe 400mbit/s : http://beta.speedtest.net/result/6572993705.png
Viele Server bieten mir nicht genug Speed um diese Leitung auszulasten. 1Gbit/s sind mehr als doppelt so viel, damit kannste mehrere User versorgen egal was sie machen. Noch. Sobald wir überall 4K haben und mehrere Geräte 4K senden oder HDR 4K überall ein Thema wird, werden diese Bandbreiten auch sinnvoll.
Korea hat 10Gbit/s für normale Kunden, für Businesskunden geht weit mehr.

Die Leute die hier motzen, haben aktuell aber irgendwo zwischen NIX und 0,NIX, wer aktuell VDSL, Kabel oder Glasfaser hat, meckert nicht. Dabei investieren die Leute selbst nix, unterstützen aber andere Sachen die nicht helfen oder maximal für ein paar Jahre helfen.
 
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Steam, Origin, UPlay, Battle.net sind schnell genug für deine 400 Mbit/s?
 
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Steam, Origin, UPlay, Battle.net sind schnell genug für deine 400 Mbit/s?

Steam - ja, praktisch immer (ausser Sale/was neues kommt raus, also Server liegen flach).
Origin - nicht immer.
Uplay - nutz ich nich.
Battle.net - laaaaaaaaaange net benutzt, da hatte ich noch 200er :P
 
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Es wird nicht angeboten, weil man ja auch für die 200 MBit teuer abkassieren kann. Die Backbones sind nicht das Problem.
 
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Es wird nicht angeboten, weil man ja auch für die 200 MBit teuer abkassieren kann. Die Backbones sind nicht das Problem.

Wie siehts mit dem Rest der Hardware aus? Vor allem bei den Kunden? Mein Smartphone verbindet sich nur mit 150mbit/s über 5GHz auf 1Meter mit Sichtkontakt. Viele die 2,4Ghz nutzen, würden nicht mal das bekommen. Solche Tarife sind bislang nur für arbeitende Bevölkerung (Selbstständige Youtuber, Streamer, HomeOffice blahrg) und Enthusiasten nötig, sollten diesen aber überall bereitstehen in den Großstädten.
 
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Mal eine Frage, da ich kein neuen Thread öffnen wollte wegen dieser kleinen Frage:
Wenn bei mir VDSL100 verfügbar ist, wäre VDSL50 dann mit normalen Übertragungraten verfügbar (40MBit/s - 50MBit/s im Download und Upload ähnlich ca.)?
 
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Mal eine Frage, da ich kein neuen Thread öffnen wollte wegen dieser kleinen Frage:
Wenn bei mir VDSL100 verfügbar ist, wäre VDSL50 dann mit normalen Übertragungraten verfügbar (40MBit/s - 50MBit/s im Download und Upload ähnlich ca.)?

Entweder du nimmst 100er und hast maximal 100 im Downstream und 40 im Upstream.
Oder du nimmst 50er und kriegst max. 50 im Downstream und 10 im Upstream. Mehr nicht, weniger geht immer :D
 
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Warum bieten dann die Anbieter so "wenig" an? Bei meinen kann ich aktuell nur 200 Mbit/s buchen.
Bei der Deutschen Glasfaser werden sogar schon 1 Gbit/s angeboten.

In der Realität hat das öfter mit Produktpolitik zu tun als mit technischen Limitierungen- geschweige denn technischen Limitierungen die man nicht relativ leicht beheben könnte.
 
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Es wird nicht angeboten, weil man ja auch für die 200 MBit teuer abkassieren kann. Die Backbones sind nicht das Problem.
Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Billig ist mein zukünftiger Anbieter nicht.
produkte2017-01.png
Aber ich muß glücklich sein das hier überhaupt ausgebaut wird.
 
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Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Billig ist mein zukünftiger Anbieter nicht.
Anhang anzeigen 967687
Aber ich muß glücklich sein das hier überhaupt ausgebaut wird.

Die höhere Bandbreite hat aus Providersicht auch weitere Vorteile: Man kann eine zukünftige Geschwindigkeitssteigerung so als Fortschritt verkaufen obwohl das mit der vorhandenen Hardware möglich ist. Und die Kupferlösungen des selben Providers sehen im Vergleich nicht ganz so schlecht aus.
 
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