Oha, bringt ein neues Mundstück sehr viel?
Klangfarbe, Tonumfang, Anblasverhalten des Instruments?
Wobei bei mir als Bariton-/Tenorhorn-/Euphonium-spielenden das natürlich wieder etwas anderes ist
So ungefähr genau das was du erwähnt hast kann man damit verändern, ja.
Grundsätzlich eben größere/tiefer gebaute/schwerere Mundstücke --> weicherer, vollerer (weniger blecherner) Klang, gutes Ansprechverhalten ("slotting" der Töne), entsprechend
kleinere/flachere/leichtere Mundstücke --> scharfer, harter Klang, weniger gutes slotting.
Die flachen sind dabei sehr beliebt um in BigBands oder sonstigen Combos oben rauszuhauen (lead), gehen weniger auf die Kondition - sind aber auch schwieriger zu handhaben.
Große sind eher geeignet für Symphonisches spielen, Kirchenmusik usw., sind sehr anstrengend zu spielen auf Dauer - aber auch leicht zu handhaben ("verzeihen" eher).
Die Kombination möglichst guter Eigenschaften die dann noch auf den Spieler und dessen Einsatzgebiet passen (jeder ist da anders von den Vorlieben her) ist da dann ne Wissenschaft für sich wo man viel viel rumprobieren muss bis man "sein(e)" Mundstück(e) gefunden hat.
Und solche Firmen wie Monette stellen wirklich extrem gute Stücke her (beeindruckende Genauigkeiten, jedes Stück ausgiebig getestet usw.) die zwar für Anfänger recht sinnlos und viel zu teuer (3-4x so teuer wie "normale") sind aber wenn man etwas weiter fortgeschritten ist einem schon sehr helfen können.
Das MF2 hat mich jedenfalls in meinen vergangenen Einsätzen völlig überzeugt.