Der "Naturwissenschaften" Thread

Das Hirnvolumen des Menschen hat glaube ich nicht mehr zugenommen seitdem der erste Mensch überhaupt aufgetreten ist.

Du musst schon genauer sein. Seit es den Homo Sapiens gibt. Der lebt seit rund 300.000 Jahren auf der Erde, zumindest nach aktueller Forschung.
Können auch 500.000 Jahre sein, da würde ich mich nicht dran festmachen.
Männer haben ja auch mehr Gehirn als Frauen und trotzdem sind sie nicht schlauer, bzw. ist es schwer zu beurteilen, was das größer Gehirn für Vorteile hat.

Der Neandertaler hatte sogar mehr Hirnvolumen und ist trotzdem ausgestorben.

Soweit ich weiß, haben sich die Homo Sapiens mit dem Homo Neanderthalensis gepaart. 10% der Genes jeden Europäers sollen Gene des Neandertalers sein, heißt es.
Warum aber der Neandertaler ausgestorben ist, ist unbekannt.
 
Das Hirnvolumen des Menschen hat glaube ich nicht mehr zugenommen seitdem der erste Mensch überhaupt aufgetreten ist.
Wenn wir als ersten "Mensch" den Homo Sapiens nehmen, passt die Aussage. Auch der Homo sapiens sapiens hat schon ein kleineres Gehirn und überhaupt einen kleineren Schädel. Der Übergang vom Jäger zum Ackerbauern tat dann sein übriges.

Der Neandertaler hatte sogar mehr Hirnvolumen und ist trotzdem ausgestorben.
Und man entdeckt immer mehr grandionse Werkzeuge und Kunstgegenstände. Der Neandertaler hat zwei Eiszeiten überlebt, der war grandios gut angepasst. Nur war seine Geproduktionsquote zu gering und der Homo Sapiens hat ihn einfach überrannt, oder besser gesagt, assimiliert. Das war ein langsamer und schleichender Prozess über Jahrtausende. Er könnte sogar sein, dass Methusalem ein alter Neandertaler gewesen ist. Wer weiss....
 
Du musst schon genauer sein. Seit es den Homo Sapiens gibt. Der lebt seit rund 300.000 Jahren auf der Erde, zumindest nach aktueller Forschung.
Können auch 500.000 Jahre sein, da würde ich mich nicht dran festmachen.
Ja natürlich meine ich den Homo Sapiens.;)

Männer haben ja auch mehr Gehirn als Frauen und trotzdem sind sie nicht schlauer, bzw. ist es schwer zu beurteilen, was das größer Gehirn für Vorteile hat.
Die Größe des Gehirns (im Verhältnis zum Körper) sagt nur bedingt etwas aus. Es kommt auch noch auf die Anzahl und dicke der Hirnwindungen, Verknüpfungen usw an.
Das größte Gehirn (absolut) von allen Lebenwesen hat übrigens der Pottwal.

Soweit ich weiß, haben sich die Homo Sapiens mit dem Homo Neanderthalensis gepaart. 10% der Genes jeden Europäers sollen Gene des Neandertalers sein, heißt es.
Warum aber der Neandertaler ausgestorben ist, ist unbekannt.
Das wäre mir neu. Ich weiß nur das vermutet wird das der "Home sapiens" vom "Home erectus" abstammt.

Wenn wir als ersten "Mensch" den Homo Sapiens nehmen, passt die Aussage. Auch der Homo sapiens sapiens hat schon ein kleineres Gehirn und überhaupt einen kleineren Schädel. Der Übergang vom Jäger zum Ackerbauern tat dann sein übriges.
Ja den meine ich.

Und man entdeckt immer mehr grandionse Werkzeuge und Kunstgegenstände. Der Neandertaler hat zwei Eiszeiten überlebt, der war grandios gut angepasst. Nur war seine Geproduktionsquote zu gering und der Homo Sapiens hat ihn einfach überrannt, oder besser gesagt, assimiliert. Das war ein langsamer und schleichender Prozess über Jahrtausende. Er könnte sogar sein, dass Methusalem ein alter Neandertaler gewesen ist. Wer weiss....
Der Neandertaler war wohl zu sehr an das eine Klima angepasst. Im Gegensatz zum Homo Sapiens.
 
Der Neandertaler war wohl zu sehr an das eine Klima angepasst. Im Gegensatz zum Homo Sapiens.
Er hat ja auch die letzte Warmzeit zwischen den beiden Eiszeiten gut überlebt. Aber da gab es halt keinen Homo Sapiens.... :D

"... Neandertaler waren ideal an die eiszeitlichen Lebensbedingungen angepasst. Den Begriff "Eiszeit" muss man jedoch differenziert betrachten: In den rund 250.000 Jahren des Neandertalerdaseins war es nicht immer nur klirrend kalt in Europa. Es gab auch Warmzeiten, die so genannten Interglazialen, die 10.000 bis 15.000 Jahre andauerten.
Die Neandertaler mussten also mit extremen klimatischen Veränderungen klarkommen. Anatomisch unterscheidet sich der Neandertaler vielleicht auch deshalb stark vom modernen Menschen...."

Urzeit: Neandertaler - Urzeit - Geschichte - Planet Wissen
 
Er hat ja auch die letzte Warmzeit zwischen den beiden Eiszeiten gut überlebt.
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Ja aber die "Warmzeit" zwischen den Eiszeiten war bestimmt immer noch deutlich kühler als irgendwo in Afrika. Soviel ich weiß war der Neandertaler eher in Mittel und Osteuropa und Teilen Asiens verbreitet.
Im Gegensatz zum Homo Sapiens welcher sich auf der gesamten Erde ausgebreitet hat.
Der Neandertaler war auch kleiner und hatte einen robusteren Körperbau.

Aber ich hatte mal gerade nachgeguckt: Threshold hatte wohl damit Recht das sich Neandertaler und Homo Sapiens wohl auch gepaart haben. Und Genvermischungen stattgefunden haben.

Die DNA-Sequenzierung des Neandertaler-Erbguts ergab Hinweise auf mehrfachen Genfluss zwischen Neandertaler und Homo sapiens.
Quelle:Neandertaler – Wikipedia
 
Aber ich hatte mal gerade nachgeguckt: Threshold hatte wohl damit Recht das sich Neandertaler und Homo Sapiens wohl auch gepaart haben. Und Genvermischungen stattgefunden haben.
Genau daraus ziehen doch die modernen Rassisten ihre Legitimation zur Abwertung bestimmter Gruppen. Und dazu muss ausgerechnet der Neanderthaler herhalten. Aber gut, schaue ich Chemnitz, ... , lassen wir das hier ... ich sehe überall Neanderthaler
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Erster Neandertaler mit Homo sapiens-Genen
Genanalysen legen Vermischung beider Arten schon vor rund 100.000 Jahren nahe
Genanalysen legen Vermischung beider Arten schon vor rund 100.000 Jahren nahe Erster Neandertaler mit Homo sapiens-Genen - scinexx | Das Wissensmagazin
 
Erst vor kurzem irgendwo gelesen (Nature??), dass wohl die Population der Neandertaler in der Hochphase der letzten Eiszeit lediglich ein paar tausend Individuen betrug - kurz vor der geringstmöglichen Anzahl, um weiter fortbestehen zu können.

Die Vermischung ist schon länger bekannt, die kaum zu beantwortende Frage ist jedoch, ob dies freiwillig in einem Jahrtausende langen Assimilationsprozess geschah oder ob der Sapiens eher mit Gewalt in die kaum bevölkerte Weite Europas nach der letzten Eiszeit drang.
 
Die Vermischung ist schon länger bekannt, die kaum zu beantwortende Frage ist jedoch, ob dies freiwillig in einem Jahrtausende langen Assimilationsprozess geschah oder ob der Sapiens eher mit Gewalt in die kaum bevölkerte Weite Europas nach der letzten Eiszeit drang.

Das kann man heute kaum seriös beantworten. Sicher mag es Gruppen gegeben haben, die andere Gruppen überfallen, die Männer töteten und sich mit den Frauen gepaart haben.
Das war aber sicher keine Sache von Homo Sapiens und Neandertaler, das haben die Arten auch untereinander gemacht.
Was auch notwendig war -- klingt komisch -- denn wenn man sich nur untereinander paart, hat man irgendwann Gendefekte durch Inzest.
 
Er war nicht aktiv am Manhattan-Projekt beteiligt, aber seine Empfehlung ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass es überhaupt angestoßen wurde.
Gewagte Interpretation. Er machte mit einem Brief an Truman bekannt, dass seiner Meinung nach die Deutschen an einer Bombe arbeiten. Sein Ziel war nicht eine amerikanische Bombe, sein Ziel war die Bombardierung sämtlicher deutscher Forschungseinrichtungen.

Die Deutschen haben im Krieg nie direkt an einer Bombe gearbeitet. Dazu bedarf es der Isotopentrennung von Uran 238 und 235, wofür es vor dem Manhattan projekt keine Möglichkeiten gab. Die Deutschen wollten Kernwaffen über Plutonium bauen, dafür musste aber zuerst einen Reaktor haben, um Plutonium zu erbrüten. Das und nur das versuchten die deutschen Physiker. Hier dazu ein schöner Artikel. Das hätte Einstein wissen müssen, denn die Deutschen waren ganz weit zurück bei dem Thema.

Heisenberg, Bohr und die Atombombe
Zeitgeschichte I: Heisenberg, Bohr und die Atombombe - Spektrum der Wissenschaft


Hier wird es jetzt etwas umfassender und spannender, den Link zu lesen lohnt. Zusammengefasst, wenn ich mich richtig erinnere, immerhin ist das Lesen 23 Jahre her, ging es darum, dass die Deutschen Physiker niemals eine Bombe bauen wollten. Zwar gab es mal Präsentationen, in denen die Möglichkeit angesprochen wurde, es wurde aber nur Reaktoren gebaut.

In der Internierung der Deutschen Physiker nach dem Krieg wurden sie abgehört. Als die Amerikanische Bombe auf Hiroshima fielt, setze sich Heisenberg einen Nachmittag hin und überlegte und rechnete. Er hat in dieser Zeit das Prinzip der Bombe ziemlich genau erarbeitet. Es heißt aber auch, dass sie im Krieg nicht einmal einen Nachmittag daran gearbeitet haben. Sie wollten nicht.

Hitlers Atombombe – warum es sie nicht gab
Wissenschaftsgeschichte: Hitlers Atombombe – warum es sie nicht gab - Spektrum der Wissenschaft
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Deutschen wollten Kernwaffen über Plutonium bauen, dafür musste aber zuerst einen Reaktor haben, um Plutonium zu erbrüten. Das und nur das versuchten die deutschen Physiker.

Ich bin mir jetzt nicht sicher, aber braucht man für einen Plutonium Brutreaktor nicht Uran 235?
Ergo macht es doch keinen Unterschied, ob man nun Uran 235 nimmt um Plutonium zu erbrüten oder gleich Uran 235 verwendet.
 
Ich bin mir jetzt nicht sicher, aber braucht man für einen Plutonium Brutreaktor nicht Uran 235?
Ergo macht es doch keinen Unterschied, ob man nun Uran 235 nimmt um Plutonium zu erbrüten oder gleich Uran 235 verwendet.
Es ist ein Unterschied, ob man etwas anreichern muss für übliche Reaktoren (von 0,7% auf ca. 3%) oder hin zu über 50% für eine Bombe:
Hochangereichertes Uran – Wikipedia

Auch mit genügend Natururan bekommt man eine erhöhte Neutronenanzahl, es gibt Naturreaktoren
Naturreaktor Oklo – Wikipedia
...
 
Ich kann den genauen Wortlaut von Einsteins Briefen spontan nicht finden, habe aber mehrfach gehört, dass er den Bau einer Bombe empfohlen hat. Forschungseinrichtungen wurden so oder so bombadiert, aber man musste erstmal wissen, wo sie liegen.

Und die Möglichkeit einer Bombe war schon vor dem Krieg bekannt und wurde auch dem Kriegsministerium angetragen. Auch zur Anreicherung wurde geforscht. Es ist aus heutiger Sicht zwar umstritten, ob die deutschen Forscher sie wirklich bauen wollten oder sich nur eine bessere Unterstützung für ihren Reaktorplan erschlichen haben, aber diese Feinheiten konnte Einstein damals nicht wissen. Er wusste nur, dass die Nazis das nötige Wissen zu einer Bombe hatten und dass sie die auch einsetzen würden.
 
Er wusste nur, dass die Nazis das nötige Wissen zu einer Bombe hatten und dass sie die auch einsetzen würden.

Schwachsinn, hätten sie nicht, Hitler hat nicht mal Chemie Waffen eingesetzt obwohl Deutschland über enorme Mengen verfügte, der D-Day wäre gescheitert und Moskau wäre gefallen, hat er zum Glück nicht gemacht, weil er Angst hatte.
 
Eine Erklärungsansatz steht ja dafür im Artikel

Denkbar ist laut dem Wissenschaftler etwa, dass die Galaxien die Dunkle Materie mit der Zeit verloren haben. Möglicherweise sind sie auch aus Gas entstanden, das eine benachbarte Galaxie ausgestoßen hat.

Aber dann zum Schluß

Eine Erkenntnis haben die rätselhaften Galaxien trotz aller Unklarheiten schon geliefert: Dass ihnen Dunkle Materie fehlt, zeige, dass diese und normale Materie unabhängig voneinander existieren, so die Forscher.
Wenn sie wirklich unabhängig voneinander sind, warum wirken sich dann beide auf die Gravitation aus? Dann muß es ja irgendeine Verbindung geben.
 
Wenn sie wirklich unabhängig voneinander sind, warum wirken sich dann beide auf die Gravitation aus? Dann muß es ja irgendeine Verbindung geben.

Die dunkle Materie wirkt eben nur durch die Schwerkraft.
Und letztendlich brauchst du dunkle Materie, denn gäbe es nur leuchtende Materie, wären niemals Galaxien entstanden.
 
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