Das erste hat bereits für kurze Zeit Energie „produziert“, sobald man das Magnetfeld in den Griff bekommt sind die Teile lauffähig
Magnetfeld? Darum geht es gar nicht. Du hast schnelle Neutronen. Die sind ein Problem. Dann der Abfall, der produziert wird. Der muss da raus. Ist gar nicht so einfach, denn Heliumkerne kann man nicht fusionieren, die musst du entfernen.
Aktuell funktioniert das nur sporadisch und es ist auch nicht abzusehen, wann das dauerhaft funktioniert. Dazu kommt, dass du erst mal eine Menge Energie brauchst, um das Teil zu starten. Man müsste also zu jedem Fusionskraftwerk erst mal ein Atomkraftwerk hinstellen, das als Anlasser fungiert.
und wieso nur in reichen Ländern? Sind sie mal weiterentwickelt werden unter Garantie auch viele ärmere Länder sich ein solches ins Land stellen können.
Was willst du denn da weiter entwickeln? Das Prinzip ändert sich nicht. Du brauchst ein Plasma, das 200 Millionen Grad heiß ist und Supraleiter. Das alles kostet Unmengen an Geld und muss gewartet werden. Ein dritte Welt Land wird das niemals stemmen können.
Algerien will jetzt ein Solarkraftwerk bauen. Für Länder, die in der Zone leben, ist das die Zukunft. Andere werden in Windkraft und Wasserkraft investieren. Halte ich für deutlich sinnvoller.
Wenn ich schon sehr welche lächerlich geringen Mittel für die Forschung investiert werden ist es kein Wunder, dass es so lange dauert, in die Atombombe wurden viele Milliarden investiert und man hat sie in wenigen Jahren einsatzbereit gehabt.
Die Atomkraft war letztendlich ein Abfallprodukt der Atombombe und natürlich Prestige. Jeder hochentwickelte Land wollte Atomkraft haben, weil es sich eben schick machte, sowas zu haben. Da spielen die Nachteile auch keine Rolle und man hörte auf die "Experten", die erklärten, dass ein GAU höchsten alle 10.000 Jahre mal auftreten wird.
Und subventioniert wurden die Atomkraft ja mit gewaltigen Geldmengen.
Bei der Fusion sieht das aber noch mal ganz anders aus. In den 50ern, als die Wasserstoffbombe entwickelt wurde, hatte man in Aussicht gestellt, dass man 20 Jahre später das erste Fusionskraftwerk ans Netz geben wird. Die Aussagen hört man heute noch, wenn man Fusionsforscher und Ingenieure fragt -- in 20 Jahren haben wir das im Griff.
Der ITER zeigt aber, dass man davon weit entfernt ist. Das Problem der schnellen Neutronen ist bis heute nicht gelöst. Es gibt kein Material, das den Beschuss der schnellen Neutronen über einen längeren Zeitraum standhalten kann.