Der "Naturwissenschaften" Thread

War nicht die Begründung, weshalb man sich sicher ist, dass keine Antimaterie mehr im beobachtbaren Universum existiert, dass am Rand zwischen dem Bereich in welchem sich Antimaterie und in dem, in dem sich Materie befindet, ununterbrochen gewaltige Energiefreisetzungen stattfinden müssten, da es nun mal salopp gesagt kaboom macht sobald sich die beiden berühren?

Yes Sire,
wenn aber im weiter oben verlinkten Bericht auf der ISS "tonnenweise" Positronen festgestellt werden, den da meine ich:
AMS auf der ISS: All-Experiment findet Antimaterie im UEberschuss - SPIEGEL ONLINE

und kein Lichtblitz in Erdnähe feststellbar ist (und hier schwirren deutlich mehr Teilchen als in intergalaktischen Raum umher), dann kann an dieser Meinung (die ich auch kannte und glaubte) ja irgendwas nicht stimmen.
 
Yes Sire,
wenn aber im weiter oben verlinkten Bericht auf der ISS "tonnenweise" Positronen festgestellt werden, den da meine ich:
AMS auf der ISS: All-Experiment findet Antimaterie im UEberschuss - SPIEGEL ONLINE

und kein Lichtblitz in Erdnähe feststellbar ist (und hier schwirren deutlich mehr Teilchen als in intergalaktischen Raum umher), dann kann an dieser Meinung (die ich auch kannte und glaubte) ja irgendwas nicht stimmen.

Seltsam, aber die Antimaterie aus dem CERN löst sich doch sofort auf, sobald sie in Kontakt mit Materie kommt, warum passiert es dann nicht auch im All?
 
Tja, das Universum bleibt weiterhin rätselhaft und spannend.:daumen:

Achja: auch das Meer ist zum großen Teil noch unerforscht:

“Wir wissen mehr über das Weltall als über die Tiefsee.” Ein Satz, der immer wieder geäußert wird. Leider oft, um Astronomie zu kritisieren oder die bei der Raumfahrt anfallenden Kosten. Aber wenn man diesen Satz am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung zu hören bekommt, dann ist er genau so gemeint: Die Tiefsee zu erforschen ist verdammt schwierig. Die Oberflächen von Mond oder Mars sind wesentlich besser bekannt als der Meeresboden. Dabei versteckt sich unter der unscheinbaren Wasseroberfläche eine komplette Welt. Da unten ist nicht einfach nur platter Boden. Es gibt Gebirge, Täler, Wüsten: Die Tiefsee ist voll mit verschiedenen Landschaften und Ökosystemen – und bis heute ist es den Wissenschaftlern nur bedingt gelungen, sie alle zu untersuchen.
Quelle: Klimawandelgeschichten vom Alfred-Wegener-Institut (3): “Wir wissen mehr über das Weltall als über die Tiefsee”

Ist zwar schon älter der Artikel, aber ich glaube die Aussage ist immer noch aktuell.


Es gibt eigentlich noch 3 große Forschungsfelder worüber wir meinen viel zu Wissen, aber auch noch viel Wissen fehlt:

- Das menschliche Gehirn
- Die Tiefsee
- Das Universum

Die finde ich sehr interessant und spannend!
 
Es gibt eigentlich noch 3 große Forschungsfelder worüber wir meinen viel zu Wissen, aber auch noch viel Wissen fehlt:

- Das menschliche Gehirn
- Die Tiefsee
- Das Universum

Die finde ich sehr interessant und spannend!

Ich vermute mal das diesee 3 Bereiche auch diejenigen sind die einfach zu komplex sind um sie in wenigen Jahren ganz erforscht zu haben. Das menschliche Gehirn erforscht man schon lange aber auch wenn man immer wieder neues findet, so bleibt es niemals endendes Forschungsgebiet. Die Tiefsee zu erforschen wird eher eine Frage des Geldes und der Technick sein die auch unter hohem Druck noch funktioniert. Das Universum zu erforschen ist eine gigantische Aufgabe, es verändert sich ständig und ist einfach gigantisch. :)

Wir werden in den nächsten Jahren also hoffentlich viele neue Entdeckungen zum staunen haben. :)
 
Tja, das Universum bleibt weiterhin rätselhaft und spannend.:daumen:

Achja: auch das Meer ist zum großen Teil noch unerforscht:

Quelle: Klimawandelgeschichten vom Alfred-Wegener-Institut (3): “Wir wissen mehr über das Weltall als über die Tiefsee”

Ist zwar schon älter der Artikel, aber ich glaube die Aussage ist immer noch aktuell.


Es gibt eigentlich noch 3 große Forschungsfelder worüber wir meinen viel zu Wissen, aber auch noch viel Wissen fehlt:

- Das menschliche Gehirn
- Die Tiefsee
- Das Universum

Die finde ich sehr interessant und spannend!

Mit dem letzten hast du eigentlich alles zusammengefasst, denn das Universum ist alles. ;)
 
Ich meinte speziell Astronomie in dem Fall.;)

Astronomie beschäftigt sich aber nur mit den Sternen. Wenn du das gesamte Universum betrachtest, musst du schon Kosmologie sagen. ;)
Immerhin sind dunkle Materie und Dunkle Energie hypothetische Begriffe der Kosmologie.
Wie Sterne funktionieren wissen wir schon sehr gut. Die Computermodelle scheinen zu klappen und decken sich mit dem, was beobachtet wird. Einzig bei besonders großen Sternen gibt es noch Probleme sie zu verstehen.
Aber das größte Ziel ist meiner Meinung nach dunkle Materie und dunkle Energie zu verstehen.
Das sehe ich als die fordernde Aufgabe in der Forschung des Universums. :daumen:
 
Astronomie beschäftigt sich aber nur mit den Sternen. Wenn du das gesamte Universum betrachtest, musst du schon Kosmologie sagen. ;)
Immerhin sind dunkle Materie und Dunkle Energie hypothetische Begriffe der Kosmologie.
Wie Sterne funktionieren wissen wir schon sehr gut. Die Computermodelle scheinen zu klappen und decken sich mit dem, was beobachtet wird. Einzig bei besonders großen Sternen gibt es noch Probleme sie zu verstehen.
Aber das größte Ziel ist meiner Meinung nach dunkle Materie und dunkle Energie zu verstehen.
Das sehe ich als die fordernde Aufgabe in der Forschung des Universums. :daumen:
Ja ok. Dann eben Kosmologie. ;)
 
Meine Meinung hierzu ist, dass es extrem wichtig ist, die (physikalischen, chmischen, biologischen usw.) Vorgänge auf der Erde wirklich zu verstehen,
um Sicht- oder Messergebnisse aus dem "Universum" (jenen kleinen Teil, den wir überhaupt sehen können) auch richtig interpretieren zu können.

Es ist ja leider so, dass wissenschaftliche Gedanken ausserhalb des Mainstreams gar nicht mehr zugelassen werden.

Denke ich nur an die 30 Jahre lange Diskussion, was denn nun der Dino Killer war...
Zuerst riesiges lager für den Deep Impact, dann erbitterter Streit um die Dekkan Trapps, gaaanz langsam die Erkenntnis, dass weder das ein noch das andere vollursächlich sein kann (ab 2012!!).
Neuerdings die Erkenntnis, dass beide Ereignisse nicht abrupt, sondern in einem schleichenden Prozess über mehrere hundert tausend Jahre das Klima so geändert hat,
dass das primäre pflanzliche Nahrungunsangebot sich lediglich VERÄNDERT hat und dadurch die maritimen wie terristischen Nahrungsketten im Summa und innerhalb ca. 1 Mio. Jahren zusammengebrochen sind.

Hätte es den erbitterten Dissenz der Lager ab 1980 nicht gegeben, hätten wir evtl. 10 oder 15 Jahre früher das Wissen gehabt, was passiert,
wenn sich die Temperaturen im mittel um ca. 6° verändern - und wir diskutieren hier sinnfrei über ein 2 oder 3 ° Ziel...

Wir sind gerade dabei uns selbst auszurotten und keiner merkt es.
 
Wir sind gerade dabei uns selbst auszurotten und keiner merkt es.

Ja, das ist leider traurig,

die Raffgier nach Geld wird uns alle machen. :ugly:

Dieses ewige Mantra:

"Wachstum schafft Arbeitsplätze und Wohlstand",

damit wird in ein paar Jahren Ruhe sein.

Weil die Abzocker ihren überteuerten Mist gar nicht mehr verkaufen können.:D

spätestens dann ist Ruhe im Karton.
 
Es ist ja leider so, dass wissenschaftliche Gedanken ausserhalb des Mainstreams gar nicht mehr zugelassen werden.

Das sehe ich nicht so. Und was soll das immer mit dem "Mainstream"? In der Wissenschaft gibt es kein "Mainstream". Da gibt es empirische Belege und fertig.
Guck dir doch die Urknall Theorie an. Auch Einstein hat daran nicht geglaubt und Hubble hat auch nicht daran geglaubt aber die Fakten erhärteten das Modell immer weiter und am Ende ist das heute wissenschaftlicher Konsens, da andere Theorien einfach an dem scheitern, was man beobachtet und misst.
Das gleiche mit der Dunklen Materie und Dunkle Energie. Klar ist das nicht befriedigend, aber man hat natürlich auch andere Hypothesen durchgekaut. Nur passt das, was man beobachtet und misst eben am Besten zur Dunklen Geschichte.

Denke ich nur an die 30 Jahre lange Diskussion, was denn nun der Dino Killer war...
Zuerst riesiges lager für den Deep Impact, dann erbitterter Streit um die Dekkan Trapps, gaaanz langsam die Erkenntnis, dass weder das ein noch das andere vollursächlich sein kann (ab 2012!!).
Neuerdings die Erkenntnis, dass beide Ereignisse nicht abrupt, sondern in einem schleichenden Prozess über mehrere hundert tausend Jahre das Klima so geändert hat,
dass das primäre pflanzliche Nahrungunsangebot sich lediglich VERÄNDERT hat und dadurch die maritimen wie terristischen Nahrungsketten im Summa und innerhalb ca. 1 Mio. Jahren zusammengebrochen sind.

Ich persönlich glaube eh nicht an einen speziellen Dinosaurier Asteroiden. Klar. auf der Yukatan Halbinsel ist ein Asteroid eingeschlagen. Und die Zeitangaben werden sicher auch passen, nur sind die großen Dinosaurier einfach zu groß geworden. Hätte der Asteroid das Klima nicht so schnell verändert, hätte etwas anderes sie ausgerottet. Schließlich gibt es genug Arten, die damals auch schon gelebt haben und heute immer noch leben, wie Haie, Krokodile, Schildkröten, etc. Die sind nicht ausgestorben -- einfach weil sie nicht den Energiebedarf der großen Dinosaurier hatten.
Und andere Arten haben sich ja letztendlich zu den Vögeln weiter entwickelt.
Vor 100 Millionen Jahren gab es kein Eis auf der Erde. Die Temperaturen waren höher. Klar, dass das Angebot an Nahrungsmitteln damals größer war. Und auch die Tiere waren größer. Aber die Eiszeit kam so oder so, auch ohne Asteroid.
 
Ähh... die Temperaturen sind an der KT Grenze gestiegen...

All_palaeotemps_G2.svg.png
und dann ganz allmählich abgefallen bis heute.
Eigentlich ist es erst seit ca. 1 Mio. Jahren wieder so kalt auf der Erde wie zur Perm-Zeit.

Es ist nach Dekkan-Trapp und Chicxulub WÄRMER geworden un die Pflanzen haben sich verändert und sind nicht weggestorben.
Dei ganzen Tiere sind nicht verhungert weil nix da war, sondern konnten die neue Pflanzenkost nicht verwerten....
Das widerspicht erheblich deiner Aussage zu wechselwarmen Tieren, die sich eben nicht anpassen können - oder doch :D
 
Das ist doch alles Fake. :D
Es gab ja genug Tiere, die eben überlebt haben und Schildkröten sind seit Millionen von Jahren unverändert. Ebenso Krokodile.
Außerdem sag ich ja nicht, dass die Pflanzen weggestorben sind, sondern eben die großen Tiere, die nicht mehr genug Nahrung fanden, weil sich das Klima verändert hat.
Letztendlich ist es ja auch einer Klimaveränderung zu verdanken, dass eine Primatenart vom Baum geklettert ist und sich in der Steppe aufgerichtet hat um weiter gucken zu können.
Denn -- mit der Höhe kann man weiter sehen, weil die Erde eine Kugel ist. :D
 
Hier ist auch ein interessanter Artikel zum Thema "Massenaussterben": Massenaussterben – Wikipedia
Die Ursachen dafür können vielschichtig sein. Und sind wohl nicht eindeutig zuzuordnen.
Aber definitiv hat es radikale und schnelle Klimaveränderungen gegeben. Manche Arten konnten sich nicht so schnell anpassen und sind dann ausgestorben. Die haben wiederum Platz für andere Arten gemacht.
Doch was der Mensch der Umwelt antut, da braucht die Erde wohl länger um sich zu erholen. Wenn es dadurch noch mal zu einen großen Massenaussterben kommen sollte und manche Arten überleben, wird das Leben allgemein auf der Erde wohl nicht mal so vielfältig sein. Und es wird sehr lange dauern bis überhaupt noch neue Arten enstehen.
Und soviel Zeit bleibt der Erde auch nicht mehr wenn die Sonne in 4-5 Milliarden Jahren zum roten Riesen wird.

Edit: zukünftig können ja auch weiterhin große Katastrophen passieren. Wenn die dann noch zusammen mit den Klimaveränderungen und Umweltzerstörungen durch den Menschen auftreten, sieht es wohl sehr schlecht aus. Dann ist es vorbei mit der Artenvielfalt.
 
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Die Erde erholt sich gar nicht, das ist nur Stein Ball im All, falls du die Umwelt meinst, von was erholen? Den Mensch wird es solange geben wie Leben auf der Erde existieren kann, der Mensch ist um ein vielfaches dominanter als es eine Spezies auf der Erde jemals war und noch dazu deutlich widerstandsfähiger. Die Energieprobleme der Zukunft werden mit der Kernfusion erledigt sein, wird benötigen kein einziges anderes Tier auf diesem Planeten um zu überleben, ich hätte kein Problem damit eine Art auszurotten um auch nur einen Menschen zu retten.
Ich kann diese ganze Schwarzmalerei echt nicht mehr hören, so wie ihr euch alle anhört sind wir morgen alle tot, was absoluter Humbug ist.
 
Die Erde erholt sich gar nicht, das ist nur Stein Ball im All, falls du die Umwelt meinst, von was erholen?
Klimaerwärmung, Plastikmüll in den Meeren, Übersäuerung der Meere, Abgase in der Luft, vergiftete Flüsse, Seen und Landschaften, Atommüll. Nur um ein paar Beispiele zu nennen.

Den Mensch wird es solange geben wie Leben auf der Erde existieren kann, der Mensch ist um ein vielfaches dominanter als es eine Spezies auf der Erde jemals war und noch dazu deutlich widerstandsfähiger.
Da wäre ich mir nicht so sicher.

Die Energieprobleme der Zukunft werden mit der Kernfusion erledigt sein, wird benötigen kein einziges anderes Tier auf diesem Planeten um zu überleben, ich hätte kein Problem damit eine Art auszurotten um auch nur einen Menschen zu retten.
Die Erde (Natur/Umwelt) und andere Arten brauchen genauso wenig den Menschen. Der Mensch ist auch erst als letztes aufgetreten in der Evolutionsgeschichte. Und für die Natur vollkommen unwichtig.

Ich kann diese ganze Schwarzmalerei echt nicht mehr hören, so wie ihr euch alle anhört sind wir morgen alle tot, was absoluter Humbug ist.
Morgen nicht, aber vielleicht schon eher als uns lieb ist. Man sollte auch mal ein bißchen weiter denken.
 
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Irrelevant, sollte der Mensch tatsächlich aussterben ist es in geologischen Maßstäben nur ein Zwinkern bis all das was du aufgezählt hast kein Problem mehr ist, was es nicht einmal jetzt ist und es noch weniger wäre, wenn die Asiaten und Afrikaner nicht den Müll ins verdammte Meer werfen würden.
So, welche Art war denn dominanter und widerstandsfähiger?, vielleicht das Bärtierchen und das auch nur bis die Genmodifikationen weit genug sind.
Früher oder später wird der Mensch sowieso die Erde verlassen, ob gezwungen oder freiwillig, hier heißt es weiterdenken und nicht in so kleinen Dimensionen, würde sich jetzt ein Schwarzes Loch oder ein Neutronenstern in Richtung unseres Sonnensystems bewegen und wir hätten 100 Jahre Zeit (was eher unrealistisch wäre, da man beide deutlich früher bemerken würde), wären wir in der Lage Generationenraumschiffe zu bauen, die Not würde die Menschheit zwingen von fiktiven Dinge wie Geld wegzukommen, was das einzige Hindernis für eine Reise zu einem anderen Stern ist.
 
Irrelevant, sollte der Mensch tatsächlich aussterben ist es in geologischen Maßstäben nur ein Zwinkern bis all das was du aufgezählt hast kein Problem mehr ist, was es nicht einmal jetzt ist.
Wie gesagt wird es wohl sehr lange dauern bis sich die Erde davon wieder erholt und es können jederzeit neue größere Katastrophen dazukommen. Auch wird sich die Erde so oder so irgendwann verändern.

So, welche Art war denn dominanter und widerstandsfähiger?, vielleicht das Bärtierchen und das auch nur bis die Genmodifikationen weit genug sind.
Guck mal auf der Evolutionsskala wie lange es den Menschen bisher gibt und wie lange es andere Arten gibt. Der Mensch hat sich zwar überall auf der Erde breit gemacht, aber lange gibt es ihn noch nicht.

Früher oder später wird der Mensch sowieso die Erde verlassen, ob gezwungen oder freiwillig, hier heißt es weiterdenken und nicht in so kleinen Dimensionen.
Ja das wäre schön wenn man unsere Art irgendwie so retten könnte.
 
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