Der "Naturwissenschaften" Thread

Es geht in die Richtung, die ich insgeheim (aber nur intuitiv) ein wenig vermute...

Dass wir nämlich nicht nach ominöser, abstrakt hergeleiteter dunkler Materie suchen müssen, sondern nach Antimaterie und dass die sich nicht beim Urknall zerstrahlt hat, sondern noch da ist.
Somit unser Universum viel größer und viel schwerer ist, als bisher angenommen und dass gar keine "sichtbare" Masse fehlt, sondern unser Umrechnungsmaßstab falsch ist.

Die festgestellte Asymmetrie bewegt sich zwars noch sehr knapp innerhalb der Unschärfe des heutigen Standardmodells, aber es ist die allererste Messung überhaupt und mutmaßlich noch fehlerbehaftet.
Nur wenige 1/100 % oberhalb dürfen die Kosmologen von 0 anfangen... :)
 
Wenn Antimaterie eine negative Masse hätte, könnte man vielleicht auch die Expansion des Universums damit erklären.:)
Aber die wird ja der dunklen Energie zugeschrieben, wenn ich das richtig verstanden habe.
 
Nee, keine negative Masse.

Antimaterie – Wikipedia

Lese bitte mal den Abschnitt: Antimaterie im Universum

dann weist du, was ich meine.
es wurde keine "Strahlung = Beweis bisher gefunden, das die postulierte Annihilation = ein großer Teil der Masse von Materie und Antimaterie hätte sich gleich zu Beginn "zerstrahlt" gefunden...
Wenn dem so ist, wäre unser Universum massemäßig um 99% größer...
 
Aber irgendetwas muß ja der Gravitation entgegenwirken.
Also einen abstoßenden Effekt auf den Raum haben. Sonst würde das Universum sich ja nicht beschleunigt ausdehnen.
Und wenn die Masse 99% größer wäre, dann wäre es ja noch schwieriger.:ka:
 
Ich werfe mal provkativ in den Raum:
Wenn unser Universum viel schwerer ist als gedacht, stimmen unsere Messungen schlichtweg nicht.
Das ganze Thema dunkle Energie und Masse kam ja als theoretisches Konstrukt auf, weil wir "plötzlich" feststellen, dass sich das Universum "scheinbar" beschleunigt ausdehnt...
Nur weil alle Wissenschaftler derzeit glauben, dass das theoretische Modell (ohne bisherigen eindeutigen Beweis) stimmt, muss es nicht heissen, das es richtig ist.
 
Das würde alles auf den Kopf stellen.

Für den Urknall sprechen meines Wissens ja nur die kosmische Hintergrundstrahlung und die Expansion. Aber wenn das auch nicht mehr stimmt... dann müssen sie sich was anderes ausdenken.
Es bleibt spannend!:daumen:
 
Dass wir nämlich nicht nach ominöser, abstrakt hergeleiteter dunkler Materie suchen müssen, sondern nach Antimaterie und dass die sich nicht beim Urknall zerstrahlt hat, sondern noch da ist.
Somit unser Universum viel größer und viel schwerer ist, als bisher angenommen und dass gar keine "sichtbare" Masse fehlt, sondern unser Umrechnungsmaßstab falsch ist.

Anti Materie wechselwirkt aber genauso wie Materie mit Strahlung. Wir beobachten aber keine Strahlung.
 
Anti Materie wechselwirkt aber genauso wie Materie mit Strahlung. Wir beobachten aber keine Strahlung.

Richtig, eigentlich müsste man Annihilation noch heute beobachten, quasi in den "Randgebieten" oder in der Vergangenheit um präzise zu sein - beobachtet man aber nicht = indirekter Hinweis, dass keine Antimaterie in nennenswertem Umfang in unserem beobachtbaren Universum vorhanden ist...

Allerdings ist m. W. die vorhandene Hintergrundstrahlung nicht die theoretisch errechnete, wenn die Annihilation statt gefunden hätte - es fehlt was und zwars die Kleinigkeit von 99x mehr Restenergie...

Stellt sich nu die Frage, wohin ist die Zerstahlungsgenergie "gegangen" = Dunkle Energie???
Oder wenn die Zerstrahlung nicht statt gefunden hat = Wo ist die Antimaterie.

Die Antwort könnte hier sein, weitgehend unbeachtet und direkt vor unserer Nase und mit meinen Überlegungen deckungsgleich:
AMS auf der ISS: All-Experiment findet Antimaterie im UEberschuss - SPIEGEL ONLINE

:)
 
Mal wieder ein neues Thema mit bedingtem Themenzusammenhang zum Forum, zumindest wenn man Smartphonelinsen mit dazu nimmt oder an optische Schnittstellen denkt. Eine neue Art von flacxhen Linsen wird gerade entwicklelt:

Wie dünn kann eine Linse sein?
Physiker wollen herkömmlichen Glaslinsen mit 1000-mal flacheren Bauteilen Konkurrenz machen.
Metallinsen: Wie duenn kann eine Linse sein? - Spektrum der Wissenschaft

Das Problem ist nur,

die Dinger werden immer ein größeres Gewicht haben,

als herkömmliche Spiegel-Teleskope. ;)

Und von der Farbechtheit,

reden wir mal gar nicht.
 
Das Problem ist nur,

die Dinger werden immer ein größeres Gewicht haben,

als herkömmliche Spiegel-Teleskope. ;)

Und von der Farbechtheit,

reden wir mal gar nicht.
Es ging mir um Linsen für Smartphones, um kleiner zu bauen, um Wärmebildkameras, deren einkristalllinsen horrendes Geld kosten und um optische Schnittstellen in Rechnern. Klar, für Teleskope ist das nix.
 
Es geht in die Richtung, die ich insgeheim (aber nur intuitiv) ein wenig vermute...

Dass wir nämlich nicht nach ominöser, abstrakt hergeleiteter dunkler Materie suchen müssen, sondern nach Antimaterie und dass die sich nicht beim Urknall zerstrahlt hat, sondern noch da ist.
Somit unser Universum viel größer und viel schwerer ist, als bisher angenommen und dass gar keine "sichtbare" Masse fehlt, sondern unser Umrechnungsmaßstab falsch ist.

Die festgestellte Asymmetrie bewegt sich zwars noch sehr knapp innerhalb der Unschärfe des heutigen Standardmodells, aber es ist die allererste Messung überhaupt und mutmaßlich noch fehlerbehaftet.
Nur wenige 1/100 % oberhalb dürfen die Kosmologen von 0 anfangen... :)

War nicht die Begründung, weshalb man sich sicher ist, dass keine Antimaterie mehr im beobachtbaren Universum existiert, dass am Rand zwischen dem Bereich in welchem sich Antimaterie und in dem, in dem sich Materie befindet, ununterbrochen gewaltige Energiefreisetzungen stattfinden müssten, da es nun mal salopp gesagt kaboom macht sobald sich die beiden berühren?
 
War nicht die Begründung, weshalb man sich sicher ist, dass keine Antimaterie mehr im beobachtbaren Universum existiert, dass am Rand zwischen dem Bereich in welchem sich Antimaterie und in dem, in dem sich Materie befindet, ununterbrochen gewaltige Energiefreisetzungen stattfinden müssten, da es nun mal salopp gesagt kaboom macht sobald sich die beiden berühren?

Na ja, das Problem ist, dass das Universum so unfassbar leer ist. Bis sich da mal ein paar Teilchen begegnen, kann es schon mal sehr lange dauern.
Nichtsdestotrotz müsste man auf jeden Fall was beobachten, denn die Wahrscheinlichkeit ist ja da, dass sich Anti Materie und Materie treffen.
Andererseits braucht es dunkle Materie, bzw. eben Materie, die nicht wechselwirkt, denn sonst hätten sich vermutlich nie Galaxien bilden können.
 
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