Der "Naturwissenschaften" Thread

Ich wäre vorsichtig, sowohl dunkle Energie als auch dunkle Materie als "gottgegeben" hin zu nehmen.

Es ist eine hypothetische Theorie, die auf Grund der derzeitigen Beobachtungen der beschleunigten Expansion des Universums erstellt wurde und nur einige Indizien bestätigen ein eventuelles Vorhandensein von dunkler Materie (z. B. Rotationsverhalten von Galaxien für das es aber auch andere Erklärungen gibt...).

Man bedenke, wenn die Messungen ferner Supernoväe nur eine Messungenauigkeit von 5% aufweisen würden, zerlegt sich die ganze Theorie ins Nirwana.
In der kompletten von mir hierzu durchforsteten Fachliteratur wird i. d. R. einer Ungenauigkeit (je nach Autor) von 2-8% (!!!) gesprochen.
Es ist also derzeit schlichtweg ausschließlich wissenschaftlicher Konsens, dass es so sein könnte.

Leider werden "um die Ecke" Denker hier ein wenig mißachtet (Neil deGrasse Tyson), es könnte genauso sein, das wir uns derzeit in einer inflationären Phase des Universums befinden und es (aus welchen Gründen auch immer) pulst , sprich mal schneller und mal langsamer expandiert...

Es könnte ebenso sein, dass die komplette BigBäng-theorie, wonach >> 99% der ursprünglichen Materie und Antimaterie sich zerlegte, falsch ist und unser Universum noch viel größer und vor allem schwerer ist.
Dann sehen wir nämlich gerade die vollkommen logische Schlussfolgerung, dass das Universum mit immer größerer Geschwindigkeit expandiert.
 
Leider werden "um die Ecke" Denker hier ein wenig mißachtet (Neil deGrasse Tyson), es könnte genauso sein, das wir uns derzeit in einer inflationären Phase des Universums befinden und es (aus welchen Gründen auch immer) pulst , sprich mal schneller und mal langsamer expandiert...
Gibt es denn ein Indiz dafür das es wieder langsamer werden könnte?

Es könnte ebenso sein, dass die komplette BigBäng-theorie, wonach >> 99% der ursprünglichen Materie und Antimaterie sich zerlegte, falsch ist und unser Universum noch viel größer und vor allem schwerer ist.
Dann sehen wir nämlich gerade die vollkommen logische Schlussfolgerung, dass das Universum mit immer größerer Geschwindigkeit expandiert.
Aber wenn das Universum noch schwere wäre, müßte es dann nicht der (beschleunigten) Expansion entgegenwirken?
Oder meinst du mit "schwerer" das auch auf dunkle Energie bezogen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt es denn ein Indiz das es wieder langsamer werden könnte?
Nein, gibt es nicht, jedoch haben alle stimmige Beobachtungen vor der Vermessung von Supernovae in sehr fernen Galaxien mehr oder weniger festgestellt, dass das Universum gerade an der Kippe ist zwischen steady state und wieder zusammenziehen.
Wenn die grundsätzliche Annahme der Rotverschiebung fehlerbehaftet ist (was ich natürlich nicht weiss, es aber Hinweise gibt) passte schon nicht mehr und die eigentliche Messungenauigkeit kommt dann noch obendrauf...

Gibt es denn ein Indiz das es wieder langsamer werden könnte?
Aber wenn das Universum noch schwere wäre, müßte es dann nicht der (beschleunigten) Expansion entgegenwirken?
Oder meinst du mit "schwerer" das auch auf dunkle Energie bezogen?

Schwerer, größer, wenn unser Universum hypothetisch 99% mehr Masse hat, dann passt gar nix mehr.

Ich weiss es nicht, ich fürchte nur, dass wir gedanklich uns derzeit in einer Sackgasse befinden und immer zusätzliche Hypothesen aufgestellt werden, die nicht beobachtbar sind und viel Kunstgriffe beinhalten (Inflation).
Ich "glaube", dass die Wahrheit einfacher strukturiert sein muss.
Die von mir beobachtbare Natur entschließt sich immer für den einfachen Weg ohne große Widerstände. Ich denke, dass gilt auch im ganz Großen.
 
Nein, gibt es nicht, jedoch haben alle stimmige Beobachtungen vor der Vermessung von Supernovae in sehr fernen Galaxien mehr oder weniger festgestellt, dass das Universum gerade an der Kippe ist zwischen steady state und wieder zusammenziehen.
Wenn die grundsätzliche Annahme der Rotverschiebung fehlerbehaftet ist (was ich natürlich nicht weiss, es aber Hinweise gibt) passte schon nicht mehr und die eigentliche Messungenauigkeit kommt dann noch obendrauf...
Das würde natürlich einiges wieder auf den Kopf stellen. Weil wenn es stehen bleiben würde oder sich sogar zusammenziehen, nicht unendlich groß sein kann.

Schwerer, größer, wenn unser Universum hypothetisch 99% mehr Masse hat, dann passt gar nix mehr.

Ich weiss es nicht, ich fürchte nur, dass wir gedanklich uns derzeit in einer Sackgasse befinden und immer zusätzliche Hypothesen aufgestellt werden, die nicht beobachtbar sind und viel Kunstgriffe beinhalten (Inflation).
Ich "glaube", dass die Wahrheit einfacher strukturiert sein muss.
Die von mir beobachtbare Natur entschließt sich immer für den einfachen Weg ohne große Widerstände. Ich denke, dass gilt auch im ganz Großen.

Dann zitiere ich mal Adi

"In Wahrheit wissen wir gar nichts"
:D
 
Ich wäre vorsichtig, sowohl dunkle Energie als auch dunkle Materie als "gottgegeben" hin zu nehmen.

Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass die Annahme, dass es Dunkle Materie oder Dunkle Energie gibt, falsch ist.
Letztendlich sind das ja auch nur Platzhalter für etwas, das wir schlicht nicht verstehen.
Und es ist ja auch nicht so, dass es keine anderen Theorien gäbe, die man nicht versucht hätte -- ich erinnere da nur an Ermüdung des Lichts oder Körnung der Raumzeit -- aber bisher hat man diese Theorie immer falsifizieren können.
Und nach derzeitigem Stand der Wissenschaft kennen wir nichts anderes, das Schwerkraft erzeugen kann außer eben Masse. Nur Massen bewegen Massen.

Es ist eine hypothetische Theorie, die auf Grund der derzeitigen Beobachtungen der beschleunigten Expansion des Universums erstellt wurde und nur einige Indizien bestätigen ein eventuelles Vorhandensein von dunkler Materie (z. B. Rotationsverhalten von Galaxien für das es aber auch andere Erklärungen gibt...).

Jetzt bin ich mal neugierig. Welche anderen Erklärungen hast du denn? Nach den Kepler Gesetzen, die bei uns im Sonnensystem perfekt gelten, können nicht für die Milchstraße angewandt werden, weil sie schlicht nicht funktionieren. Was aber kann denn eine Galaxie mit einigen Billionen Sonnenmassen bewegen?

Man bedenke, wenn die Messungen ferner Supernoväe nur eine Messungenauigkeit von 5% aufweisen würden, zerlegt sich die ganze Theorie ins Nirwana.
In der kompletten von mir hierzu durchforsteten Fachliteratur wird i. d. R. einer Ungenauigkeit (je nach Autor) von 2-8% (!!!) gesprochen.
Es ist also derzeit schlichtweg ausschließlich wissenschaftlicher Konsens, dass es so sein könnte.

Du meinst Supernovae vom Typ A1 -- also thermodynamische Supernovae. Falls nicht jeder weiß, welchen Supernovae Typ du meinst.
Richtig. Diese Art Supernova wird gerne als "Standardkerze" verwendet. Mein weiß exakt, wie viel Energie frei gesetzt wird und weiß anhand der scheinbaren Helligkeit, wie weit diese Supernova entfernt ist.
Und man hat vor 20 Jahren (muss so Ende der 90er gewesen sein, wenn ich nicht irre) festgestellt, dass Supernovae dieses Typs offenbar eine Abweichung haben, je weiter sie entfernt sind. Ergo musste man eine Theorie entwickeln, die das erklären kann, denn man weiß eben exakt, wie viel Energie freigesetzt wird. Also wird jetzt mit der Ausdehnung der Raumzeit argumentiert, denn eine andere Erklärung kann man nach derzeitigen kosmologischen Modellen nicht finden. Die Raumzeit dehnt sich aus und die dunkle Energie ist dafür verantwortlich. Das widerspricht allerdings auch dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik, der besagt, dass Energie weder vernichtet noch erschaffen werden kann.

Leider werden "um die Ecke" Denker hier ein wenig mißachtet (Neil deGrasse Tyson), es könnte genauso sein, das wir uns derzeit in einer inflationären Phase des Universums befinden und es (aus welchen Gründen auch immer) pulst , sprich mal schneller und mal langsamer expandiert...

Dafür gibt es aber keinerlei Hinweise.
Man kann viel annehmen und viele Theorien erstellen, aber es nützt nichts, wenn man sie nicht überprüfen kann oder es eben keinen Hinweis darauf gibt.

Es könnte ebenso sein, dass die komplette BigBäng-theorie, wonach >> 99% der ursprünglichen Materie und Antimaterie sich zerlegte, falsch ist und unser Universum noch viel größer und vor allem schwerer ist.
Dann sehen wir nämlich gerade die vollkommen logische Schlussfolgerung, dass das Universum mit immer größerer Geschwindigkeit expandiert.

Die Hintergrundstrahlung ist ein Indiz für die Big Bang Theorie. Die Steady State Theorie kann die Hintergrundstrahlung nicht erklären. Welche Theorie kann das noch?
 
Ich schätze auch das die bisherigen Annahmen so richtig sind. Es gibt keine Kraft welche der beschleunigten Expansion entgegenwirkt. Und ich glaube das das Universum sich unendlich ausdehnt.
Da müssten schon handfeste Indizien kommen das es anders ist. Bevor ich dieses Bild verwerfe.
 
Ich schätze auch das die bisherigen Annahmen so richtig sind. Es gibt keine Kraft welche der beschleunigten Expansion entgegenwirkt. Und ich glaube das das Universum sich unendlich ausdehnt.
Da müssten schon handfeste Indizien kommen das es anders ist. Bevor ich dieses Bild verwerfe.

Das ist halt der Stand der aktuellen Wissenschaft.
Wichtig ist es wohl zu ermitteln, was das jetzt sein soll, was wir als dunkle Materie oder dunkle Energie bezeichnen. Denn beide machen ja das exakte Gegenteil. Während die Dunkle Materie die leuchtende Materie einbettet, drückt die dunkle Energie die Materie auseinander.
Interessant ist ja, dass die dunkle Energie erst seit 6 Milliarden Jahren wirkt, davor aber nicht in Erscheinung trat.
Woher kommt die dunkle Energie also?
 
Jetzt bin ich mal neugierig. Welche anderen Erklärungen hast du denn? Nach den Kepler Gesetzen, die bei uns im Sonnensystem perfekt gelten, können nicht für die Milchstraße angewandt werden, weil sie schlicht nicht funktionieren. Was aber kann denn eine Galaxie mit einigen Billionen Sonnenmassen bewegen?
Es geht nicht um die Bewegung, sondern um den Massengehalt der Galaxie, die Geschwindigkeit der Rotation passt nicht zur beobachtbaren Masse.
Bei der Andromedagalaxie im Übrigen bis auf fehlende 15% schon...
Ist jetzt nur verwunderlich, warum ausgerechnet in unserer Galaxie 70% fehlen sollen.

Ich will ja die "dunkle Materie nicht völlig in Abrede stellen, nur kann es aber auch ganz andere Massen geben.
Siehe unten, wir rechnen immer nur mit der gemessenen kosm. Hintergrundstrahlung auf die masse des ges. Universums.
Es ist der einzige Wert, der halbwegs überall gleich messbar ist.
Ein Messungenauigkeit hier von 1 Millionstel Kelvin bedeutet die doppelte Größe des Universums...


Die Hintergrundstrahlung ist ein Indiz für die Big Bang Theorie. Die Steady State Theorie kann die Hintergrundstrahlung nicht erklären. Welche Theorie kann das noch?

Den Big-Bang stelle ich nicht in Frage, die 1. kosm. Inflation schon.
Kannst du selbst nachlesen, wenn die AM-M-Zerstrahlung nicht stattgefunden hätte und das Universum die dann deutlich größere Ausdehnung hätte, würde die kosm. Hintergrundstrahlung EXAKT damit korrelieren und nicht, wie derzeit eine (nicht erklärbare) 2% Abweichung zur Theorie mit der dunklen Energie haben... :)
Allerdings Hinkefuß beid er Theorie: die Hochrechnung hierzu basiert logischer Weise auf die einzige Information die wir haben - die kosm. Hintergrundstrahlung :D
 
Es geht nicht um die Bewegung, sondern um den Massengehalt der Galaxie, die Geschwindigkeit der Rotation passt nicht zur beobachtbaren Masse.
Bei der Andromedagalaxie im Übrigen bis auf fehlende 15% schon...
Ist jetzt nur verwunderlich, warum ausgerechnet in unserer Galaxie 70% fehlen sollen.

Du kannst dir jede Galaxie anschauen. Die leuchtende Materie kann die Bewegung der Galaxie nicht erklären. Es muss also etwas geben, dass ebenfalls eine Kraft ausübt.
Und wir haben aktuell nur eine Theorie, die die Gravitation beschreibt. Und diese Theorie ist dazu noch sehr gut, denn seit 100 Jahren versuchen alle möglichen Wissenschaftler, diese Theorie irgendwie zu einem Fehler zu "überreden", aber bisher sind alle Vorhersagen richtig eingetroffen und alle Messungen und Beobachtungen bestätigen diese Theorie.
Nur Massen können Massen bewegen.
Die Frage ist also -- können wir einen Teilchenbeschleuniger bauen, der so viel Energie liefern kann, dass wir damit die dunkle Materie nachweisen können?
Blöd ist halt, dass die dunkle Materie nicht elektromagnetisch wechselwirkt. Oder wir haben einfach noch keine Messinstrumente, die genau genug sind, um doch eine Wechselwirkung -- so klein sie auch sein mag -- zu messen.
Ich persönlich gehe aber davon aus, dass das nur eine Frage der Zeit ist, bis wir einen Nachweise für die dunkle Materie haben.
Genauso wie ich davon ausgehe, dass das auch nur eine Frage der Zeit ist, bis wir in unserer Galaxie einen Planeten finden, der Ozon in seiner Atmosphäre hat.

Ich will ja die "dunkle Materie nicht völlig in Abrede stellen, nur kann es aber auch ganz andere Massen geben.
Siehe unten, wir rechnen immer nur mit der gemessenen kosm. Hintergrundstrahlung auf die masse des ges. Universums.
Es ist der einzige Wert, der halbwegs überall gleich messbar ist.
Ein Messungenauigkeit hier von 1 Millionstel Kelvin bedeutet die doppelte Größe des Universums...

Klar, es kann Teilchen geben, die wir schlicht noch nicht entdeckt haben. Aus dem einfachen Grund, weil die Teilchenbeschleuniger nicht die Leistungsfähigkeit haben, diese Teilchen nachweisen zu können.
Das gleiche gilt ja auch für die Vereinheitlichung der vier Kräfte. Wir haben die elektromagnetische und die schwache Wechselwirkung schon vereinen können.
Es gibt ja Überlegungen, dass es noch eine fünfte fundamentale Kraft geben soll, die wir nur noch nicht entdeckt haben.

Den Big-Bang stelle ich nicht in Frage, die 1. kosm. Inflation schon.
Kannst du selbst nachlesen, wenn die AM-M-Zerstrahlung nicht stattgefunden hätte und das Universum die dann deutlich größere Ausdehnung hätte, würde die kosm. Hintergrundstrahlung EXAKT damit korrelieren und nicht, wie derzeit eine (nicht erklärbare) 2% Abweichung zur Theorie mit der dunklen Energie haben... :)
Allerdings Hinkefuß beid er Theorie: die Hochrechnung hierzu basiert logischer Weise auf die einzige Information die wir haben - die kosm. Hintergrundstrahlung :D

Du kannst viele Fragen stellen. Wieso hat 1 von 1 Milliarde Teilchen den Zerstrahlungsprozess "überlebt"?
Gibt es im Universum größere Mengen Anti Materie? Gibt es Sterne aus Anti Teilchen? Sehen können wir das vermutlich nicht, da das Photon ja sein eigenes Anti Teilchen ist.
Ein weiterer Punkt für die Theorie ist ja die Entstehung der Elemente selbst -- also Wasserstoff und Helium. Diese beiden Elemente sind während des Urknalls entstanden. Weitere Elemente nicht, dafür war das Universum schon wieder zu kalt.
Ich selbst finde die Frage nach den Quarks ja ebenso interessant. Die Materie, die wir kennen, besteht aus zwei Quarks, Elektronen und Neutrinos. Mehr braucht es nicht.
Gefunden hat man aber unzählige Elementarteilchen. Darunter noch 4 weitere Quarks. Diese 4 Quarks gibt es -- aber wofür sind sie da? Vielleicht ist das Top Quark ja Bestandteil der dunklen Materie, durch einen Prozess, den wir noch nicht verstehen.
 
Es gibt auch keinerlei Hinweise darauf, dass die Annahme "Gott" falsch ist. Deswegen ist aber nicht zwingend richtig. Und das derzeitige Bild vom Kosmos folgt auf alle Fälle eher Crabtree denn Occam, da muss ich compisucher recht geben.

Tja, das Problem ist aber, dass es derzeit keine bessere Theorie gibt.
Und darauf kommt es an -- man entwickelt Hypothesen und schaut nach, wie sie sich mit dem, was man misst oder beobachtet, decken.
Und wie gesagt, letztendlich sind die beiden Begriffe nur Platzhalter. Mehr nicht.
 
Die Frage ist also -- können wir einen Teilchenbeschleuniger bauen, der so viel Energie liefern kann, dass wir damit die dunkle Materie nachweisen können?
Blöd ist halt, dass die dunkle Materie nicht elektromagnetisch wechselwirkt. Oder wir haben einfach noch keine Messinstrumente, die genau genug sind, um doch eine Wechselwirkung -- so klein sie auch sein mag -- zu messen.
Ich persönlich gehe aber davon aus, dass das nur eine Frage der Zeit ist, bis wir einen Nachweise für die dunkle Materie haben.
Genauso wie ich davon ausgehe, dass das auch nur eine Frage der Zeit ist, bis wir in unserer Galaxie einen Planeten finden, der Ozon in seiner Atmosphäre hat.

Solch ein Teilchenbeschleuniger wäre gar nicht finanzierbar,

und technisch gar nicht machbar.

Wenn man nicht weiß, wonach man suchen soll,
wird es auch keine Messgeräte geben. :ugly:

Ozon ist noch lange kein Kriterium,
damit solche Flachzangen, wie uns, noch einmal existieren. :D
 
Solch ein Teilchenbeschleuniger wäre gar nicht finanzierbar,

und technisch gar nicht machbar.

Man hat die Leistung des LHC am Cern ja weiter erhöht und ist inzwischen bei wenigen km/s unterhalb der Lichtgeschwindigkeit. Da geht also noch was.

Wenn man nicht weiß, wonach man suchen soll,
wird es auch keine Messgeräte geben. :ugly:

Man hat die Quarks vorhergesagt und schließlich auch gefunden.
Ebenso wie man Anti Materie vorhergesagt und gefunden hat.

Ozon ist noch lange kein Kriterium,
damit solche Flachzangen, wie uns, noch einmal existieren. :D

Ozon ist der Beleg für freien Sauerstoff in der Atmosphäre eines Planeten und derzeit gibt es nur ein Erklärung für freien Sauerstoff in der Atmosphäre -- Lebewesen, die ihn permanent erzeugen.
 
Es geht nicht nur um die Geschwindigkeit solcher Teilchenbeschleuniger,

sondern um die Energie. ;)

Quarks haben aber mit Antimaterie soviel gemeinsam,
wie der Fusspilz meiner Oma,
und den Mondphasen. :D

Richtig,
Sauerstoff ist für unser Leben existentiell,

das bedeuted aber nicht, dass er auf anderen Planeten auch zwangsläufig vorhanden sein muss,

ohne das sich da Lebensformen entwickelt haben könnten.
 
Es geht nicht nur um die Geschwindigkeit solcher Teilchenbeschleuniger,

sondern um die Energie. ;)

Ja, mehr Energie. Die steckst du ja rein. Deswegen wird der LHC auch wieder ausgebaut. Das dauert bis 2025.

Quarks haben aber mit Antimaterie soviel gemeinsam,
wie der Fusspilz meiner Oma,
und den Mondphasen. :D

Es geht um Elementarteilchen.

Richtig,
Sauerstoff ist für unser Leben existentiell,

das bedeuted aber nicht, dass er auf anderen Planeten auch zwangsläufig vorhanden sein muss,

ohne das sich da Lebensformen entwickelt haben könnten.

Das Leben auf der Erde muss sich ja ohne Sauerstoff entwickelt haben. Geht ja nicht anders, da der Sauerstoff ja erst mit der Photosynthese entstand.
Erst als Bakterien das Sonnenlicht nutzen konnten um Zucker zu bilden, blieb Sauerstoff als Abfallprodukt übrig.
Der freie Sauerstoff hat dann alles angesprungen, was nicht bei drei auf den Bäumen war.
Was denkst du denn, wo der ganze Sand herkommt? :D
Das ist oxidiertes Silizium.
Alles ist oxidiert und als eben alles oxidiert ist, reicherte sich der Sauerstoff in der Atmosphäre an und von da an explodierte das Leben, denn die Oxydation liefert nun mal eine Menge Energie und erst dadurch war es möglich komplexe Lebewesen zu bilden.
Wenn man also Ozon finden sollte, weiß man, dass es dort freien Sauerstoff gibt. Freie Sauerstoff entsteht aber nicht einfach so. Es gibt keinen Vorgang, der freien Sauerstoff permanent erzeugt. Nach aktuellem Stand können das nur Lebewesen machen.
Ergo würde es bedeutet, dass es auf so einem Planeten Lebewesen geben muss. Zumindest eben Einzeller, die Photosynthese betreiben, wie es auf der Erde auch angefangen hat.
 
Das Leben auf der Erde muss sich ja ohne Sauerstoff entwickelt haben. Geht ja nicht anders, da der Sauerstoff ja erst mit der Photosynthese entstand.
Erst als Bakterien das Sonnenlicht nutzen konnten um Zucker zu bilden, blieb Sauerstoff als Abfallprodukt übrig.
Der freie Sauerstoff hat dann alles angesprungen, was nicht bei drei auf den Bäumen war.
Was denkst du denn, wo der ganze Sand herkommt? :D
Das ist oxidiertes Silizium.
Alles ist oxidiert und als eben alles oxidiert ist, reicherte sich der Sauerstoff in der Atmosphäre an und von da an explodierte das Leben, denn die Oxydation liefert nun mal eine Menge Energie und erst dadurch war es möglich komplexe Lebewesen zu bilden.
Wenn man also Ozon finden sollte, weiß man, dass es dort freien Sauerstoff gibt. Freie Sauerstoff entsteht aber nicht einfach so. Es gibt keinen Vorgang, der freien Sauerstoff permanent erzeugt. Nach aktuellem Stand können das nur Lebewesen machen.
Ergo würde es bedeutet, dass es auf so einem Planeten Lebewesen geben muss. Zumindest eben Einzeller, die Photosynthese betreiben, wie es auf der Erde auch angefangen hat.

Diese Thematik wurde schon mal vor zig Seiten angesprochen. ;)

Eher ist eine Anwesenheit von Wasser in flüssiger Form wichtiger.
 
Es geht nicht darum, dass Sauerstoff für Leben wichtig ist. Es gibt zahlreiche Beispiele, die das Gegenteil belegen. Aber umgekehrt gibt es kein einziges Beispiel für Sauerstoff in großen Mengen ohne Leben. Das heißt wenn ein Planet große Mengen molekularen Sauerstoffs in der Athmosphäre hat, ist dass ein sehr deutliches Zeichen dafür, dass es auf ihm Leben gibt. Sein Nachbar ganz ohne O2 mag genauso viel Leben haben - möglicherweise aber eben auch nicht. Für O2 und erst recht O3 ohne Leben müsste es aber entweder verdammt merkwürdige, katalytische, anorganische Strukturen und hohe Energiedichten auf dem Planeten geben oder einen akuten Mangel an potentiellen Reaktionspartnern. Und Sauerstoff reagiert mit beinahe allem, auf dem Planet müssten große Teile des Periodenssystems, insbesondere dessen obere Hälfte fehlen respektive im Verhältnis zum Sauerstoff extrem selten sein, damit noch massenhaft freies O2 übrig bleibt. So ein Missverhältnis in der Elementverteilung wäre aber seinerseits ein Zeichen für Leben, denn die kannst du mit uns bekannten astrophysikalischen Prozessen nicht erklären und gerichteter interplanetarer Transport würde nun wirklich hochentwickeltes Leben erfordern.
 
Diese Thematik wurde schon mal vor zig Seiten angesprochen. ;)

Eher ist eine Anwesenheit von Wasser in flüssiger Form wichtiger.

Du brauchst immer eine Kombination.
Wasser in flüssiger form ist ein sehr gutes Lösungsmittel für organische Chemie.
Und da Wasser bei moderaten Temperaturen flüssig ist, hast du auch eine Chemie, die entsprechend schnell ist -- also relativ.
Das Leben könnte sich also in 2-3 Milliarden Jahren entwickeln -- also innerhalb der Zeit, die ein durchschnittlicher Stern von einer Sonnenmasse Strahlung abgibt.
Die Venus hat hier einfach Pech gehabt. Sie hat kein Wasser bekommen und konnte so nicht das CO2 aus der Atmosphäre waschen, wie es die Erde konnte.
Kann aber auch sein, dass die Venus zwar schon Wasser bekam, das aber verdunstete und vom Sonnenwind weggeblasen wurde, als die Strahlungsleistung der Sonne anstieg.
So genau wird man das wohl nie erfahren.
Ebenso hat die Erde Glück gehabt, dass sie zum Anfang der Entstehung nicht vom Schwesterplaneten zerstört wurde, als sich der Mond bildete und die Rotation der Erde stabilisierte.
Alles zufällige Ereignisse. Durchaus möglich, dass sich Leben auch ohne Mond entwickelt hätte, aber bei einem 10 Stunden Tag gäbe es deutlich stärkere Winde als heute.
 
Ebenso hat die Erde Glück gehabt, dass sie zum Anfang der Entstehung nicht vom Schwesterplaneten zerstört wurde, als sich der Mond bildete und die Rotation der Erde stabilisierte.
Alles zufällige Ereignisse. Durchaus möglich, dass sich Leben auch ohne Mond entwickelt hätte, aber bei einem 10 Stunden Tag gäbe es deutlich stärkere Winde als heute.
Ich glaube nicht das dann hier Leben enstanden wäre. Die Temperaturunterschiede und Schwankungen wären zu krass.
 
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