Der "Naturwissenschaften" Thread

Aber der kleine Raum ist schon super.
Lass das aber keinen Flacherdler sehen, sonst bist du sofort ein Desinformant. :D

Äh, ja, das mit den Flacherdlern... :)

Der Raum ist auf Rollen verschiebbar, von anderen Sternenguckern abgeschaut.
Günstig zusammengeschraubt, die Türen sind von einem alten Kühlraum und mit neuem Styropor innen gefüttert, weil es bei uns schon mal kalt werden kann.
Allerdings habe ich , hier noch nicht sichtbar, zusätzliche Stahlseile zur Hüttenfixierung anbringen müssen, nachdem der letzte ernsthafte Sturm die Bude heftig bewegt hatte und einige Kratzer am Standfuß und Teleskop hinterlassen hatte.
 
Nie vergessen: Nahezu alle Astronomiebilder sind fake/nachbearbeitet. Spätestens wenn etwas bunt ist, stammt es nicht direkt von einem Teleskop. Hier mal eine etwas realistischere Sichtweise:
The Halo of M104

Die offiziellen Bilder in Wikipedia und Co. sind in der Tat,

Überlagerungen von mehreren Aufnahmen in verschiedenen Spektralbereichen,

mit Verwendung von Filtern usw.

Bei reiner visueller Betrachtung von Galaxien erscheint alles in Scharz-Weiss.

Ausnahmen bilden z. Bsp. der Ringnebel – Wikipedia.

Dieser ist schon mit kleineren Amateurgeräten wunderbar farbig betrachtbar. :)
 
Ja das es da noch mehr Unterschiede gibt es klar. Aber die Funktion der Verästelungen (in Bezug auf die Raumgeometrie) müßte ja die selbe sein. So viel wie möglich rausholen an Volumen.
Ich meinte ja nur das die Funktionen: Sauerstoff abgeben und Sauerstoff aufnehmen gegensätzlich sind. Genauso wie die Richtungen der Verästelungen.
Ist wohl ein Zufall und es gibt gar keinen Zusammenhang.;)

Zusammenhänge lassen sich überall konstruieren, aber bei der Aussage "Sauerstoff aufnehmen und abgeben" bist du schon auf dem Niveau "tauscht Stoffe mit der Umgebung aus". Auch bekannt als "es lebt", wobei selbst einige nicht lebende Objekte das machen. Da würde ich nicht mehr von Entwicklungs-Homologie sprechen. Bei der Oberflächen-Volumenbetrachtung gibt es dagegen schon keine Gemeinsamkeit mehr, denn wie von mir geschrieben: Für einen Baum geht es nicht um maximale Fläche pro Volumen. Sondern um maximalen Sonnenlichtertrag bei minimalem Materialaufwand. Erst kurz vor Schluss verästelt er sich ein Bisschen, dass aber auch eher ein konstruktiv möglichst simplen Form. Die einzige Ausnahme sind einige komplett allein stehende Bäume, aber selbst bei denen Bilden die blattragenden Bereiche eher eine hohle Kugel(-oberfläche) denn ein Volumen. In Stammnähe findest man normalerweise weder Blätter noch feine Äste und in einem Wald wirst du, außer vielleicht bei den eher primitiv gebauten Tannen, sogar gar keine Verzweigungen im unteren Bereich finden. Stattdessen wächst der Baum hoch, lässt dabei jede Menge Volumen ungenutzt, und entfaltet erst ganz oben eine dünne Krone aus feineren Ästen. Besonders schön sieht man das bei Pinien. Die haben viel Ähnlichkeit mit einem Regenschirm, aber wenig mit einer Lunge.
 
850m Seehöhe in den Tiroler Alpen und der nächste Nachbar ist ca. 400m entfernt.
Da geht das schon :)
Ich habe als Kind durch mein billiges Amateur-Teleskop mal die Sonne beobachtet.
Natürlich durch einen Filter, durch den man außer der Sonne überhaupt nichts gesehen hat. Also alles nur komplett schwarz, dunkel, gruselig.
Dann war da dieser helle, weißgelbe, lodernde Fleck. Aber lebendig, brodelnd, man konnte die Protuberanzen noch grob erkennen.
Ich fand' das unfassbar gruselig.

Schaue ich nachts im Sommer ohne Wolken in den Himmel sehe ich zwar klar die Sterne aber vor einen undefinierbaren, grauem Hintergrund.
Ist halt schade, irgendwie. Würde gerne viel mehr sehen, aber selbst bei uns auf dem beschaulichem, bayerischem Land ist die Lichtverschmutzung zu groß.
 
Wie taugt das denn, bei dem ganzen Lichtsmog?:what:

Es gibt in der Nähe von Frankfurt a.M. die Astronomiestiftung in Trebur, da hab ich auch erst mal gedacht, dass das eher nichts wird, so hell wie die Städte leuchten.
Hab ich mich geirrt ^^. Da ist es deutlich wichtiger jetzt nicht gerade bei Vollmond Aufnahmen machen zu wollen.
 
Eigentlich ist die Lichtabschirmung von nahen Straßenlampen, Hausbeleuchtungen usw. maßgebend.
Gut, unser Teil steht hierzu fast privilegiert in der Pampa herum aber eine Lichtverschmutzung im beschriebenen Umfang ("undefinierbaren, grauem Hintergrund") kenne ich eigentlich nur aus städtischen Großräumen .
Der eine Club, in dem ich mich ein wenig engagiere, baut sogar eine neue Sternwarte nahe Salzburg, allerdings auch in einem eher streulichtsschwachen Gebiet:
Die neue Sternwarte fuer Salzburg - Haus der Natur
 
Das sieht aber hübsch und modern aus :D

Gibt es da irgendwo eine Galerie, Publikations- und Themenübersicht der bisherigen und noch kommenden Veranstaltungen? Bin scheinbar zu blöd zum finden.
 
Ist eigentlich immer was los:
OEffentliche Sternfuehrungen - Haus der Natur

Die Sternwarte gehört zum Haus der Natur in Salzburg Stadt - sehr sehenswert!

DIe öffentlichen Führungen habe ich gesehen.
Ich meinte eher sowas wie eine Galerie von Aufnahmen, Publikationen über Messungen, Themen von Fachvorträgen,... .

So wie hier:
Home

Astronomie-Vortragsreihe 2018 in Trebur

Da gab es einen Vortrag über das Bremsproblem mit Sonnensegeln... wären wir da mal hingegangen :D :ugly:.
 
Nee, so was machen die nicht.
Man kann in eine Arbeitsgruppe hinein (da bin ich auch sehr sporadisch).
Einfach den Helmut (Windhager) anrufen, was denn so aktuell ansteht.
 
Nee, so was machen die nicht.
Man kann in eine Arbeitsgruppe hinein (da bin ich auch sehr sporadisch).
Einfach den Helmut (Windhager) anrufen, was denn so aktuell ansteht.

"Tach Helmut, compisucher hat g'sagt Du kensch Dich aus". Tüt tüt tüt... :ugly::P

Ist ja eh nicht so, dass das bei mir ums Eck wäre. Hätte nur online gestöbert.
 
Nee, du musst sagen: Servus Helmut der Achim hat gesagt... :)
Ist halt österreichisch, alle per Du und alles persönlich und direkt ausgemacht
 
Nochmal zu Philosophie und Psychologie:

Unser Gehirn neigt ja dazu die Komplexität (der Natur/Welt) zu reduzieren. Auch die Gehirne von intelligenteren Menschen arbeiten angeblich sogar weniger als die vom Durchschnitt.
Dazu gibt es wissenschaftliche Untersuchungen. Beim lösen von gleichen Aufgaben ist das Gehirn von intelligenten Menschen weniger aktiv. Die Gehirne sind aber effizienter verschaltet bzw verknüpft.
So das weniger synaptische Kontakte zum Ziel führen. Und es wird weniger Energieaufwand benötigt. Finde ich schon interessant... man könnte ja das Gegenteil annehmen.:wow:

Ich hatte mich ja die Tage auch mit der Komplexitätsreduktion beschäftigt. U.a. mit Dualitäten usw.
Wenn man es genau nimmt ist ein mathematische Formel ja auch eine Reduktion. Sie drückt elegant und kompakt Verhältnismäßigkeiten aus.
Oder das logische Fundament oder Prinzip von Computern ist auch eine Reduktion. An/aus oder 0/1. Erst durch den Takt, Anzahl der Transistoren, Verschaltungen, Speicher, usw wird das dann immer komplexer.

Auch unser Gedächtnis reduziert schon unbewußt indem viele (überflüssige) Umweltreize und Informationen rausgefiltert werden. Deswegen kommt es uns z.B. auch so vor, umso älter wir werden, das die Zeit schneller vergeht.
Es werden mehr Details von den Tagen, Wochen, Monaten vergessen.

Ich möchte kein fotografisches Gedächtnis haben, weil man sich dann bestimmt auch viel unnötiges Zeug merkt.:ugly:

Noch ein Phänomen: Dinge die einen interessieren kann man sich besser merken!:D


Edit: Wobei mein Gedächtnis schon etwas besser sein könnte. Auswendig lernen ist irgendwie schwierig für mich geworden. Ich merke mir viel über Eselsbrücken/Assoziationen.
Lange Texte bzw Liedertexte usw kann ich mir schwer merken.

Edit2: Die Reduktion unserer Gehirns der Natur oder Welt, ist eine evolutionäre Antwort oder Anpassung durch die Komplexität der Welt. Man kann sie nicht ganz oder mit allen Details begreifen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das stimmt schon,

war idR auch der Normalfall, bis das Smartphone erfunden worde. :ugly:

Die Synapsen festigen/erweitern sich nur durch ständiges Training.

Die ständige Abrufbarkeit von Daten im I-Net,

sorgt also zwangsläufig zu einer Verblödund der Menschheit,

macht braucht sich ja nix mehr merken. :ugly:

Bei einem 1-wöchigen Blackout der Stromversorgung,

würde wohl ein Drittel der Bevölkerung gar nicht mehr durchsehen.

Akku leer = Birne hohl :D
 
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