Der "Naturwissenschaften" Thread

Ich habe gestern Abend einen geilen "Effekt" gesehen als ich vom Balkon aus in den Himmel guckte.
Es war teilweise bewölkt und oben einen hohe Windgeschwindigkeit. Zwischen den Wolkenlücken konnte man vereinzelnt die Sterne sehen.
Das sah dann teilweise so aus als wenn sich nicht die Wolken bewegt hätten, sondern die Sterne.
Wie Sternschnuppen welche kurz vorm verglühen sind.:)

Edit: Aber ich hatte meine Brille nicht auf. Vielleicht lag es auch daran.:ugly:
 
Ne stimmt wirklich. Ich trinke ganz selten was. Vielleicht einmal im Monat und dann auch nicht viel.
Nehme Medis usw. Außerdem schimpft meine Frau.:motz::devil:
Aber das ist ein anderes Thema!;)
 
Das war auch ironisch gemeint. ;)

Ich muss da auch aufpassen,
nehme auch Medis gegen hohen Blutdruck.:ugly:

Ich freue mich schonmal darauf, wieder mal das Teleskop in Position

bringen zu können,

langsam spielt das Wetter ja wieder mit. :)
 
Was ich auch interessant finde sind Galaxienhaufen.
Imposant was für die Ausmaße annehmen!:wow:

Und auch die Fakten dazu:

Der Virgo-Superhaufen enthält etwa 100–200 Galaxienhaufen. Sein gravitatives Zentrum ist der Virgo-Galaxienhaufen (ca. 2000 Galaxien), nach dem er benannt ist. Weitere große Haufen sind der Fornax-Galaxienhaufen und der Eridanus-Galaxienhaufen. Die Lokale Gruppe und die benachbarten Galaxiengruppen wie beispielsweise die M81-Gruppe, die M83-Gruppe, oder die Sculptor-Gruppe befinden sich ungefähr mittig zwischen Fornax- und Virgo-Haufen. Der Virgo-Superhaufen hat einen Durchmesser von etwa 150 bis 200 Millionen Lichtjahren und die Form einer abgeflachten Scheibe.

Die Gesamtmasse des Virgo-Superhaufens wird auf über 10^15 Sonnenmassen (etwa 2 × 10^45 kg) geschätzt. Dies ist möglich durch die Beobachtung gravitativer Effekte bei der Bewegung der einzelnen Galaxien. Da die Leuchtkraft des Virgo-Superhaufens für die ermittelte Anzahl an Sternen zu niedrig ist, ist diese Abschätzung ein Hinweis auf die Existenz dunkler Materie. Sie macht vermutlich den größten Anteil der Masse des Virgo-Superhaufens aus.
Quelle: Virgo-Superhaufen – Wikipedia


Und auch noch was anderes. Analogien welche ich spannend finde:

Die Erde ist ja bekanntlich im Inneren heiss und flüssig. Und die Erdkruste nur fest. Im Verhältnis zum Durchmesser ja nur ungefähr so dick wie eine Apfelsinenschale.
Und auch das die Atmosphäre relativ dünn ist und uns vom lebensfeindlichen Weltall schützt.
Daran kann man u.a. sehen wie Dünn der Faden ist an dem wir hängen. Aber noch funktioniert/schützt es.:)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, im Virgo-Superhaufen befinden sich sehr viele mit

Amateurgeräten gut beobachbare Objekte.:daumen:
Du hattest ja auch den Link gepostet mit der "Sombrerogalaxie". Dadurch bin ich auf den Virgo-Superhaufen gekommen (natürlich hatte ich auch vorher schon davon gehört).

Und noch eine Sache zum beobachten:

In populärwissenschaftlichen Büchern zur Relativitätstheorie wird oft von einen "unabhängigen Beboachter" gesprochen.
Das finde ich sehr interessant. Ein Beobachter von außerhalb der die beiden Bezugssysteme beobachtet. Da sie gegenseitig relativistische Effekte wahrnehmen.
Das ist eine objektive Distanz und Instanz.
Genauso ein wie TV Moderator von "außerhalb" ein Gespräch beobachtet und es lenkt. Oder ein Moderator hier im Forum.
Oder ein Schiedsrichter beim Fußball.
Außerdem gibt es auch philosophisch und psychologisch eine Selbstwahrnehmung und Beobachtung. Eine kritische Beobachtung auf sich und seine Gedanken.
Als Selbstreflektion. Auch eine Art objektive Distanz und Instanz.
Wird sind also nicht nur subjektiv!:)
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine mögliche Lösung wäre, lange vor erreichen des Zielsystems wieder ein Sonnensegel zu entfalten, ob das reicht - keine Ahnung.

Das "reicht" genauso gut, wie ein Sonnensegel "reicht", um überhaupt erstmal auf Reisegeschwindigkeit für interstellare Entfernungen zu kommen:
Kein Bisschen. Zumindest wenn wir in humane Zeiträumen denken.


Darum das ziehende Gegengewicht. Das Aufbaukonzept ist in der Tat noch "nicht ganz" gelöst, ebenso die Materialfrage. Bestimmte Metallwisker, also einkristalle und Kohlenstoffwerkstoffe haben theoretisch eine Zugfestigkeit, die hoch genug ist.

Dumm nur dass meterdicke Einkristalle nicht die nötige Elastizität für etwas haben, dass von dauer sein soll.


Relativ einfach, man braucht viel weniger Energie, um Nutzlasten in den Orbit zu schießen.
Es bedarf immer noch irgend eines Antriebes aber Wicki erklärt dies recht anschaulich:

Weltraumlift – Wikipedia

Und wenn viel mehr Masse in den Orbit für viel, viel weniger Geld befördert werden kann, so sind auch Raummissionen zu weiter entfernten Zielen deutlich günstiger und somit häufiger und/oder umfangreicher.

Mit den Massen, die so ein Lift verschlingen würde, könnte man eine ganze Menge Missionen durchführen...


Theoretisch ist ein Warp-Antrieb möglich, der wissenschaftliche Nachweis wurde erbracht.
Alcubierre drive - Wikipedia

Dass hierfür noch ein paar "Kleinigkeiten" wie Teilchen mit negativer Masse gefunden werden müssten, lasse ich jetzt mal außen vor :D

Gerne außen vorgelassen wird, dass man mehrere Jupiter mit dieser Masse bräuchte, dass man diese Massen an und ausschalten können muss und dass sie sich dummerweise außerhalb der Warpblase befinden, weswegen das Konstrukt eine Reisereichweite von ein paar 100 m ermöglicht. Aber die ganz schnell!
:ugly: "möglich" :ugly:

Auch hier wird sicherlich keiner nahe an C herumdüsen, aber man könnte sich durchaus vorstellen, dass eine "Standardgeschwindigkeit" von 1/3 oder 1/2 C praktikabel erreichbar wäre und ein Austausch von Menschen und Material innerhalb von einer Generation zu nahen Systemen möglich wäre.

Aber wozu? Diese Energiemengen sind so groß, dass du die Materie auch ebensogut künstlich mit Fusion/Fission erzeugen könntest und die Menschen, die so eine Reise machen, würden schon allein wegen der Zeitdillatation jeglichen Bezug zur Gesellschaft verlieren und damit alles, was einen spezifischen Menschen definiert.
Das einzige, was wir vielleicht mal zu einem anderen Planeten schicken werden außer Robotern und Sendeanlagen, die Wissen zurückschicken sollen: Befruchtete Eizellen, eine künstliche Gebärmutter und Maschinen, die in der Lage sind, ein paar Menschen großzuziehen.


Keine Ahnung, bei 8 Mrd. (??) Menschen und 20.000 Raumreisenden kann die Lösung für die Meisten eh nur ungerecht ausgehen.

Für mich persönlich wären logische Kriterien (unvollständig):
-Möglichst jung, am besten hochgebildete aber auch handwerklich außerordentlich begabte Teenager, keiner über 30 Jahre alt.
-extrem hohe Gendiversifikation um Missbildungen und Degeneration über Generationen hinweg soweit wie möglich einzudämmen.
-extrem zeugungsfähig und gebärfreudig um innerhalb einer Generation an Bord schon zu Lebzeiten der ersten Generation das Wissen und handwerkliche Fähigkeit weiterzugeben.
-extrem hohe Sozialkompetenz und Teamfähigkeit.
-extrem niedriges Aggressionsverhalten
-....

Jung? Gebärfreudig? Was willst du damit in einem Generationenschiff? Ehe das auch nur 1/100tel seiner Mission erfüllt hat, sind alle tot, die an Bord gegangen sind. Und die, die nach ihnen kommen, erstrecken sich bunt über alle Altersklassen und ihre Gesamtzahl ist fix durch die Lebenserhaltungskapazitäten vorgegeben.


Man könnte sich natürlich mal den Warp Antrieb der Enterprise genauer anschauen.

Wenns den/die gäbe, könnte man das.
Da es beides nicht gibt, kann man das nicht.


Ich denke, es ist legitim + förderlich über künftige Technologien zu sprechen, sofern ein belegbarer wissenschaftlicher Ansatz vorhanden ist
Die Umsetzung ist naturgemäß wieder was völlig anderes.

Ich darf an die tollen Fortschrittsgemälde aus den USA der 50ger erinnern, auf denen heckflossenbewehrte Straßenkreuzer mit Mini-Atomantrieb dargestellt waren.
Damals eine technische Unmöglichkeit und recht spekulativ, heutzutage gibt es Mini-Reaktoren mit unter 250kg Gewicht, die vereinzelt sogar schon getestet wurden.

Dass diese heute nicht kommerziell umgesetzt werden, hat nahe liegende, ganz andere Gründe.

Das war schon damals technisch so gut wie möglich. Ihr redet hier dagegen über Dinge, die physikalisch unmöglich sind. Und die Naturgesetze haben die letzten Jahrmillionen keine großen Fortschritte hinsichtlich der Möglichkeiten gemacht.


Die sieht echt geil aus!:daumen:

Nie vergessen: Nahezu alle Astronomiebilder sind fake/nachbearbeitet. Spätestens wenn etwas bunt ist, stammt es nicht direkt von einem Teleskop. Hier mal eine etwas realistischere Sichtweise:
The Halo of M104
 
Das "reicht" genauso gut, wie ein Sonnensegel "reicht", um überhaupt erstmal auf Reisegeschwindigkeit für interstellare Entfernungen zu kommen:
Kein Bisschen. Zumindest wenn wir in humane Zeiträumen denken.
Sehe ich anders.
Es wird jetzt schon daran gebastelt und wer weiss denn heute schon, wo die Technik in 100 Jahren ist.
NASA Begins Testing of Revolutionary E-Sail Technology | NASA

Mit den Massen, die so ein Lift verschlingen würde, könnte man eine ganze Menge Missionen durchführen...
Sehe ich auch anders.
Weltraumlift – Wikipedia
Wenn es tatsächlich gelingen würde, Graphen als Material für das seil benutzen zu können, reden wir lediglich über knapp < 10.000 Tonnen Gewicht bei der in Wiki postulierten Länge.
Da sage ich, wenn wir Geld für einen 100.00 to Flugzeugträger haben, davon aber nix haben außer einer Machtprojektion oder Krieg, dann stecke ich doch lieber die Kohle in die Erforschung, Entwicklung und Bau von so was.



Gerne außen vorgelassen wird, dass man mehrere Jupiter mit dieser Masse bräuchte, dass man diese Massen an und ausschalten können muss und dass sie sich dummerweise außerhalb der Warpblase befinden, weswegen das Konstrukt eine Reisereichweite von ein paar 100 m ermöglicht. Aber die ganz schnell!
:ugly: "möglich" :ugly:
Das hat sich beim letzt gehörten Vortrag von Prof. Merbold anders angehört, aber nun gut.
Der ironische Unterton hättest du aber heraushören können, mit meinem "außen vorlassen"...


Aber wozu? Diese Energiemengen sind so groß, dass du die Materie auch ebensogut künstlich mit Fusion/Fission erzeugen könntest und die Menschen, die so eine Reise machen, würden schon allein wegen der Zeitdillatation jeglichen Bezug zur Gesellschaft verlieren und damit alles, was einen spezifischen Menschen definiert.
Das einzige, was wir vielleicht mal zu einem anderen Planeten schicken werden außer Robotern und Sendeanlagen, die Wissen zurückschicken sollen: Befruchtete Eizellen, eine künstliche Gebärmutter und Maschinen, die in der Lage sind, ein paar Menschen großzuziehen.
Die Zeitdilatation bei 1/3 oder 1/2 hält sich m. W. noch arg in Grenzen.
Und wozu?
Wenn jeder, der irgendwann eine Entdeckungsfahrt in der Vergangenheit machen wollte, diese Frage im Vorfeld gestellt hätte, würden wir heute noch in Höhlen sitzen.
Ich gehöre zu denen , die jederzeit die Gelegenheit nutzen würden, ein one-way Ticket zum Mars zu bekommen (habe mich in der Tat angemeldet, liege aber wg. meinen 53 Jahren weiter hinten) oder wäre der Erste, der sich freiwillig für ein Generationenschuff melden würde.
Es gibt nun mal Abenteurertypen und andere Menschen und ich gehöre zur ersten Gruppe.



Jung? Gebärfreudig? Was willst du damit in einem Generationenschiff? Ehe das auch nur 1/100tel seiner Mission erfüllt hat, sind alle tot, die an Bord gegangen sind. Und die, die nach ihnen kommen, erstrecken sich bunt über alle Altersklassen und ihre Gesamtzahl ist fix durch die Lebenserhaltungskapazitäten vorgegeben.
Berufsoptimist, ich glaube an den Erfolg solch einer Mission und ich wüsste nicht, was dagegen spricht, es auszuprobieren.
Für das Geld aller Atomwaffen hätten wir vermutlich schon 10 Schiffe zusammengebastelt und wenn nur eines davon in 5.000 Jahren Erfolg hat, hat es sich gelohnt.


Das war schon damals technisch so gut wie möglich. Ihr redet hier dagegen über Dinge, die physikalisch unmöglich sind. Und die Naturgesetze haben die letzten Jahrmillionen keine großen Fortschritte hinsichtlich der Möglichkeiten gemacht.
Welche denn?
Das einzig spekulative ist der Warp-Antrieb, der rechnerisch funktioniert, aber eben hochspekulativ ist.
 
Wenns den/die gäbe, könnte man das.
Da es beides nicht gibt, kann man das nicht.

Natürlich kann man das. Es geht um eine fiktive Technologie. Der Kommunikator von Captain Kirk war in den 60ern auch eine fiktive Technologie und heute ist der schon längst vom Smartphone eingeholt und überholt worden.
Daher kann man sich beim Warpantrieb die Grundlage betrachten und schauen, was wir heute wissen und was wir heute nicht wissen. Und wir können weder die Gravitation quantenmechanisch erklären noch können wir die dunkle Energie erklären.
 
Noch eine Sache welche mir schon vor längerer Zeit bei Naturbeobachtungen (im RL:ugly:) aufgefallen ist:

Die Bäume und ihre Äste, sind umgehrt proportional zu den Bronchien/Verästelungen in der Lunge, welche die entgegengesetze Richtung einnehmen.
Bäume geben Sauerstoff ab und in der Lunge wird Sauerstoff aufgenommen.
Also ein Dualismus (unter vielen).
Aber ich weiß nicht ob das nicht doch eher ein Zufall ist. Oder ich mich irre.:D

Ich finde Dualitäten sehr spannend. Allerdings bringt eine Reduktion nur alleine auf Gegensatzpaare einen oft nicht weiter.
Wobei es in der Logik ja Bewertungen mit "Ja" oder "nein" sind.
Bei Computer zwei Zustände an/aus oder 0/1.
Die werden dann von einfachste Zuständen auf komplexere Verkettungen extrapoliert. Womit man letztendlich fast alles abbilden kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich interpretiere die Verästelung von Bäumen in der Richtung, dass möglichst viel Oberfläche (Blätter/Nadeln) zu Verfügung gestellt werden, damit die Pflanzen genügend Chlorophyll-"Oberfläche" haben und somit größtmögliche Energiegewinnung.
Zudem hat die Verästelung den Vorteil, dass bei Sturmschäden, Fraßschäden u. dgl. eben nur ein Teil zerstört wird und der Baum als solches eine größere Überlebenschance hat.
 
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