Der "Naturwissenschaften" Thread

AW: Der "Naturwissenschaft" Thread

Gut nehmen wir ein naturwissenschaftliches Referat von einer seriösen Seite. Wer hat da gerade einen Link?

Ich bin mehr auf wiki unterwegs aber das wird ja angeblich nicht so anerkannt obwohl schon wert auf Quellen
gelegt wird. Und die sind zumindest seriös erscheinend.

Wem fällt noch auf daß gerade im astronomischen Bereich, eigentlich überall, immer viel angenommen wird.
Und wenn dann gar nichts mehr einfällt: "Relativitätstheorie" oder "Einstein" zieht immer. Da sagt dann keiner
mehr was denn gegen Einstein wäre ja dumm!

Auch haben selbst Astronomen festgestellt daß in ihrem Bereich etwas, sei es noch so abstrus, so lange gilt bis
Jemand etwas noch besseres einfällt, was ebenso fragwürdig ist. Aber es hört sich eben toll an!

Wenn zum Beispiel die schwarzen Löcher kalben und das ganze wird mit einer Grafik präsentiert die selbst auf einem Amiga
besser kommen würde, ebenso die Cern Darstellung vom entstehen der "Antimaterie" dann reicht mir das einfach nicht!

Ich spiel deswegen auch kein Pacman mehr! Einfach zu retro!
 
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Gut nehmen wir ein naturwissenschaftliches Referat von einer seriösen Seite. Wer hat da gerade einen Link?

http://scienceblogs.de/

Die Artikel bzgl. Astronomie, Astrophysik von von den Bloggern Florian Freistetter (astrodicticum-simplex)
Astrodicticum Simplex - Das Universum ist cool!
und Aldermarin (alpha-cephei) sind sehr lesenswert, stets aktuell und durchaus amüsant/kritisch:
Alpha Cephei - Astronomie, Raumfahrt und Funktechnik
 
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Vielen Dank für die Links!

Ein Zitat aus dem letzten Link wo es um diesen "Supermond" geht:

"Zum Abschluss ihrer Arbeit bewerten die Autoren die Signifikanz ihrer Beobachtung und räumen ein, dass die Kepler-Daten nach einer jüngeren Überarbeitung derselben den Planetenmond eher weniger wahrscheinlich gemacht haben, die Hubble-Beobachtung jedoch stark dafür spreche. Allerdings sei die Auswertung der Daten und die Korrektur von systematischen Fehlern sehr komplex gewesen und wenn man irgendetwas übersehen habe, dann könne sich das Signal auch schnell wieder in nichts auflösen. Insofern sei es geboten, der Analyse mit einer gewissen Skepsis zu begegnen. Die endgültige Bestätigung des ersten Exomondes werde noch viele Jahre weiterer Beobachtungen, auch anderer vergleichbarer Objekte, benötigen. Ein bescheidenes, mutiges Statement."

Was nun? Und sowas soll mich überzeugen? Und von was? Das da Millionen rausgepulvert werden für : könnte vielleicht sein?
 
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Soweit ich das verstanden habe, haben die Menschen aus der Zukunft das Wurmloch gebaut und geschickt.
Und das mit dem schwarzen Loch ist meiner Meinung nach echt zu weit hergeholt.
Das schwarze Loch muss vorher ein Stern gewesen sein, der zur Supernova wurde. Wird ein Stern zur Supernova, ballert er rund 90% seiner Masse ins All.
Ein schwarzes Loch hat mindestens 3 Sonnenmassen, denn sonst wird daraus ja kein schwarzes Loch. Der Stern zuvor hatte also locker 30 Sonnenmassen oder mehr. Ein Stern mit 30 Sonnenmassen hat einen Lebenszyklus von vielleicht 100 Millionen Jahren, dann ist sein Treibstoff aufgebraucht und er explodiert.
Wie sollen sich innerhalb von 100 Millionen Jahren Planeten bilden, Lebewesen entstehen, eine Sauerstoffatmosphäre erzeugen, usw.?
Das ist physikalisch einfach nur Hanebüchen.

Naja - es wird nie eine genaue größen oder Entfernungsangabe gemacht, es könnte also auch ein weitaus größeres Loch und somit ein älteres System sein. Außerdem können schwarze Löcher auch andere Systeme verschlingen und dabei können neue Körper in eine Umlaufbahn um sie gelangen. Kleptoplanetismus sozusagen. Verglichen mit Zeitreisenden Übermenschen, die stabile Wurmlöcher schaffen, ist das alles noch sehr physikalisch :ugly:

Und interessant ist ja, dass der Nobelpreisträger Kip Thorne wissenschaftlicher Berater war. Was zum Teufel hat er da denn beraten?

Ich hab ja schonmal weiter vorne dargelegt, dass zumindest nie jemand Ahnung von Flüssigkeitsdynamiken einen Blick aufs Script geworfen hat (oder von Logik und Signaltechnik)...
Was recht solide wirkte: Die Raumschiffe und deren Bewegung im All sowie die Lichtverhältnisse dabei, der Darstellungsversuch des Wurmlochs und ggf. noch die Zeitdilatation. Vermutlich haben sie nur sehr selektiv Beratung in Anspruch genommen.

Das mit dem Licht wäre aber kein Problem, da die meisten Sternsysteme eh Doppel und Dreifachsysteme sind mit mehr als eine Sonne.

Nenn mir ein mindestens-Dreifachsystem (Doppel mit einem schwarzen Loch wäre das halbe Jahr dunkel), in dem sich eine Sonne schon zum schwarzen Loch gewandelt hat, während die anderen munter weiterstrahlen. Normalerweise sollte es bei der Supernova den zweiten Stern zerlegen.


Was will er beim Jupiter? Ich rede vom Mars. :D

Merke ich, dass du das machst. Deswegen weise ich dich daraufhin, dass derjenige dem du vermeintlichen "antworten" tust, gar keinen Bezug zu deinen Aussagen hast. Du musst die Stimmen in deinem Kopf schon von Hand zitieren, dass Forum kann dir nur hier getätigte (marsfreie) Aussagen einfügen ;)

Das ist wie mit dem Mond. Der Mensch musste da auch nicht hin, da man vorher schon wusste, dass da nichts los ist.
Wieso sind die Europäer überhaupt auf Erkundung gegangen? Das hat auch immer was mit Forscherdrang zu tun und da passt es eben, dass man zum Mars fliegt, denn das ist der einzige Planet neben der Erde, auf dem Menschen wirklich herumlaufen können.

Die Europäer hatten reichlich materielle Interessen auf ihren Reisen. Ein bemanntes Mondprogramm haben dagegen bislang nur zwei Progpagandaapparate betrieben...


Ganz einfach, um so fitter du bist, um so langsamer bauen sich die Muskeln ab und um so weniger du hast, um so eher ist der Großteil abgebaut. Ein Mann hat bedeutend mehr Muskelmasse als eine Frau, würde sie für die normalen Tätigkeiten in diesem Umfang im Alltag aber nicht benötigen, hier sind sie jedoch ein erheblicher Vorteil.
In den 60ern hatten man von wenig Ahnung, dementsprechend ist das ein schlechtes Argument.
Wer von Quoten redet? "es war noch keine Frau auf dem Mond" , du eventuell? Oder wie soll man das sonst interpretieren?

Männer haben im Schnitt mehr Kraft, das wars aber auch schon. Und das zu einem erheblichen Teil weil sie im Schnitt schlicht größer sind. Letzteres ist im All aber ein Nachteil und ersteres vollkommen wurscht. Was zählt ist Ausdauer und Zähigkeit, da gibt es keine Geschlechtsunterschiede. Iirc sind der zentralere Schwerpunkt und die schmaleren Schultern von Frauen sogar ein Vorteil bei Bewegung in der Schwerelosigkeit.


Die NASA hat z. B. ihre drei weiteren verbliebenen Saturn 5 Raketen schlichtweg eingemottet, rein theoretisch könnte man sogar die mit 1970ger Technik wieder reaktivieren.
Praktisch würde man die Raketen einfach nachbauen.
Die SpaceShuttles sind ja nicht wg. den Unfällen ausrangiert worden, sondern weil einfach der Geldhahn abgedreht wurde und der Transport mit den Russen schlichtweg billiger war und ist.
In dem Augenblick, wo Geld eine untergeordnete Rolle spielt oder das erwartete Ergebnis höher als die Finanzierungskosten sind, wird es weitergehen.

Das Shuttle hat nur eine relativ begrenzte Nutzlast und ist selbst überhaupt nicht für längere Flüge geeignet, die NASA hatte nach Skylab nur noch eine 3. Saturn-V-Stufe und die liegt, genauso wie die je zwei 1. und 2. Stufen, seit einem halben Jahrhundert als Anschauungsobjekt im freien. Sowas ist nicht mehr flugtauglich, in der Regel nicht mal mehr vollständig und nachbauen wäre auch extrem schwierig, weil die Baupläne nicht mehr existieren. Der aktuell beste Launcher, der kurzfristig zu beschaffen wäre wohl Energia. Hat zwar auch nur 1,5 erfolreiche Flüge gemacht (immerhin aus 2), ist aber sogar immer wieder als Basis für neue Systeme herausgekramt worden, so dass sogar kundige Ingenieure zur Verfügung stehen dürften. Bis Anfang dieses Jahrtausends hatte die Menschheit ja sogar noch eine Einsatzbereit herumliegen, aber wenn man das Dach nicht wartet...
(ein recht weit fertig gestellter Buran soll aber noch existieren, wenn man kein Raumschiff von 0 auf entwickeln möchte. Wäre zwar, wie das Shuttle, auch suboptimal für die Tour, aber wenigstens etwas leichter/ohnehin für externe Antriebe konzipiert)

Auch Typen wie Columbus, Vasco da Gama usw. haben ihre Abenteuerlust nur Dank Sponsoring ausleben können.

Die wussten aber schon vor dem Aufbruch, dass es wertvolles am Ziel gibt und hatten ein Transportmittel für den Rückweg, dass deutlich billiger als der Wert der Ladung war...


Zu Däniken (den ich im Übrigen ebenso sehr intensiv gelesen habe und durchaus fasziniert war) habe ich mittlerweile ein mutmaßlich abweichende Einstellung zu dir, werter Tilfred.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob wir uns jetzt OT bewegen,

Wenn ihr in einem Thread "Wissenschaft" in einem Forum "W...P...Wissenschaft" disktuiert, dann seit ihr mit von Däniken garantiert sehr weit offtopic :ugly:.

Ich hätte kein Problem damit, wenn Däniken in einigen Punkten recht hätte - eher im Gegenteil, halte es aber aus obigen Gründen (und anderen) für extrem unwahrscheinlich.
Zur Horizonterweiterung und für über den Tellerrand schauen hat Däniken (und andere) sicherlich Gutes beigetragen.

Aber nur bei einem Bruchteil der Leser. Nämlich die, die sich die Mühe gemacht haben, den Stus zu hinterfragen. Abseits von kritischem Lesen kann man da sehr wenig lernen...
(Immerhin sind die negativen Folgen im Vergleich zu anderen Kopp-Machwerken relativ harmlos)

Nicht umsonst beschäftigt sich die Fachwelt heutzutage ernsthaft mit der Suche nach Aliens und ohne seine Impulse (oder die von Carl Sagan, ohne diesen in die gleiche Schublade drücken zu wollen) wären wir evtl. noch nicht so weit.

Schon Jahrhunderte vor Däniken haben sich Fachwelten mit der Suche nach Außerirdischen beschäftigt, man denke nur an die "Marskanäle". Und auch die modernen Nachfahren hatten schon vorher losgelegt. Nur bei der Verbreitung verfällschter, einseitiger Darstellungen und extremer Interpretationen hat er tatsächlich Pionierarbeit geleistet und einen ganz neuen Zweig der Verblödungsliteratur populär gemacht. (Eins muss man ihm aber lassen: Im Gegensatz zu manchen Nachfolgern kann man ihn in der Regel nicht anhand des eigenen Buches oder bloßer Logik widerlegen. Ob das nun positiv ist oder nur Mehrarbeit bedeutet mag jeder selbst beurteilen.)
 
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Vielen Dank für die Links!
Gern geschehen.

Was nun? Und sowas soll mich überzeugen? Und von was? Das da Millionen rausgepulvert werden für : könnte vielleicht sein?
[/QUOTE]
Dass Wissenschaftler vorsichtig in der Interpretation der Messergebnisse sind, liegt im Naturell derer :)
Immerhin sprechen die Ergebnisse für eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass man tatsächlich einen Mond in der Umlaufbahn eines Planeten nachgewiesen hat,
was dem allgemeinen Verständnis vom Aufbau von Planetensystemen zutragend ist.
Dass der Mond dann eine Größe von Uranus oder Neptun hat, überrascht um so mehr und ist ein weiteres Rätsel, dass es zu lösen gilt.

Kosten:
Das Hubble schwebt als "sowieso Kostenfaktor" eh um die Erde.
Die Launchkosten waren sicherlich ein "paar Millionen"; herunter gebrochen auf die einzelne dezidierte Beobachtung mögen vielleicht "nur" ein paar zehn- oder hunderttausend Euro angefallen sein.
Wenn ich die Ausgaben der Menschheit in Rüstungsgüter so anschaue, halte ich diese Kosten im Verhältnis zum Zugewinn der wissenschaftlichen Information für mehr als vertretbar.


@ruyven_macaran:
Deine Informationslage ist nicht ganz vollständig.
Die NASA hat neben dem Ausstellungsobjekt auf dem Gelände in Einzelteilen in Summe etwas mehr als drei Saturn 5 eingelagert.
Die erste Stufe sogar 4 Mal; liegen alle in White Sands in drei Lagerhallen und habe ich erst vor knapp zwei Jahren gesehen, als ich dort beruflich war.
Ob die nun tatsächlich flugfähig reaktivierbar sind, kann man allerdings durchaus anzweifeln - da bin ich bei dir.

Zum Thema "Däniken & Co.":
Du hast den INHALT meines Posts nicht ganz verstanden.
Er war explizit in Richtung de werten Tilfrid gedacht.
Auch wenn ein Mitmensch eher einen Zugang über seinen Glauben oder aus esoterischen Überzeugungen hat, lohnt es sich aus meiner Sicht, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen.

Einfach nur seine Sicht der Dinge als lächerlich darzustellen, ist zu kurz gesprungen, passt in unsere nette Bashing-Zeit a la Twitter und Co. und erzeugt bei mir lediglich den Eindruck,
dass der verletzende Poster auf dem unterirdischen Niveau der Unwissenheit eines Herrn Trump angekommen ist.

Ich habe es (sofern du alles gelesen hat) den Herrn Däniken als Hebel für zwei durchaus erfolgreiche Naturwissenschaftler aus meinem Bekanntenkreis aufgeführt.
und der Exobiologe ist der Grund, warum ich alle zwei Jahre nette interne Führungen bei der NASA bekomme... :D

Dass viele der Theorien von Däniken nach heutigem Erkenntnisstand nicht haltbar sind, ist auch mir sonnenklar.
Der Grundgedanke der Interpretation von Funden, Erkenntnissen usw. im Lichte eines alternativen Kontextes ist doch das interessante daran.

Schau, wir haben innerhalb des Threads einfach mal den Bogen zu den Inhalten der Bibel gespannt.
Wie man die entsprechenden Textpassagen nun interpretieren kann, ist für mich spannend und ergebnisoffen.
Wenn du die Bücher von Däniken und die Bibel durchgelesen hast, kann man Diskussionen führen und Theorien abwägen.
Wenn nicht, macht das Statement an dieser Stelle von dir keinen Sinn, da du den Inhalt ja gar nicht kennst.
 
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Dass Wissenschaftler vorsichtig in der Interpretation der Messergebnisse sind, liegt im Naturell derer :)
Immerhin sprechen die Ergebnisse für eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass man tatsächlich einen Mond in der Umlaufbahn eines Planeten nachgewiesen hat,
was dem allgemeinen Verständnis vom Aufbau von Planetensystemen zutragend ist.
Dass der Mond dann eine Größe von Uranus oder Neptun hat, überrascht um so mehr und ist ein weiteres Rätsel, dass es zu lösen gilt.

Hubble bestätigt vielleicht, Keppler eher nicht. Also sind beide Methoden zumindest fragwürdig und leider keinem konkreten Wissen zuträglich. Fakt!

Überrascht könnte ich sein wenn ich darauf abfahre wie auf eine Show von Copperfield. Und kindisch darauf eingehe. Dann könnte natürlich sein daß... ;)

Und Wahrscheinlichkeiten halten die Menschen in den Kirchenbänken.

Für Wahrscheinlichkeiten ist heute der "Priester" zuständig, obwohl dieser Begriff zu Aarons Zeit eher eine Art "Ingenieur" bezeichnete.

Er, Aaron, hat die Manamaschine gebaut, im Inneren der "Bundeslade", und die dazugehörende Bedienungstafel, Efod genannt. Die hatte
er an seinem Schutzanzug. Ein extrem reißfestes Gewebe mit Gold , gegen Strahlung, und Purpur, ein Farbstoff der Hitze standhält. Vor
den Augen hatte er ein Schutzschild aus Gold, wie die heutigen "Astronauten", gegen Strahlung.
 
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Bei 5 Milliarden Lichtjahren Entfernung?:what:

Es sind 2,5 Millionen Lichtjahre.
Und da die dunkle Materie sehr viel mehr Masse einnimmt als die leuchtende Materie, kann ich mir in der Tat vorstellen, dass die Verschmelzung der Galaxien schon begonnen hat. Nur eben erst mal im Bereich der dunklen Materie des Halo.
Wobei man da sowieso nicht so viel erwarten sollte. Vermutlich wird keiner mitbekommen, wie sie beiden Galaxien ineinander sausen, da die Entfernungen zwischen den Sternen einfach zu groß sind.

Ich bin ja irgendwie ein Fan der dunklen Energie.
Wie viel Energie brauchst du, um einen Galaxienhaufen mit Billiarden Sonnenmassen zu bewegen?

Wem fällt noch auf daß gerade im astronomischen Bereich, eigentlich überall, immer viel angenommen wird.
Und wenn dann gar nichts mehr einfällt: "Relativitätstheorie" oder "Einstein" zieht immer. Da sagt dann keiner
mehr was denn gegen Einstein wäre ja dumm!

Nö, es werde Theorien aufgestellt, die mit Beobachtungen und Messungen gestützt werden. Gerade die dunkle Materie ist inzwischen so gut erforscht, dass es eben nichts anderes mehr sein kann, da man alles andere inzwischen ausschließen konnte. Man weiß nur eben nicht, was die dunkle Materie ist, aber größere Teilchenbeschleuniger werden die Antworten liefern.

Auch haben selbst Astronomen festgestellt daß in ihrem Bereich etwas, sei es noch so abstrus, so lange gilt bis
Jemand etwas noch besseres einfällt, was ebenso fragwürdig ist. Aber es hört sich eben toll an!

Auch falsch.

Wenn zum Beispiel die schwarzen Löcher kalben und das ganze wird mit einer Grafik präsentiert die selbst auf einem Amiga
besser kommen würde, ebenso die Cern Darstellung vom entstehen der "Antimaterie" dann reicht mir das einfach nicht!

Antimaterie ist Fakt. Das kann niemand wegdiskutieren. Was soll das auch sonst sein, wenn es die exakt gleiche Masse wie ein Elektron aufweist, aber positiv geladen ist? Magie?
Nö, es ist ein Anti Elektron. Ebenso wurde schon ein Proton nachgewiesen, das negativ geladen ist. Das ist ja der Vorteil, die elektrische Ladung der Elementarteilchen ist bestens bekannt, bis auf 30 Stellen nach dem Komma oder so. Versuch also nicht wissenschaftliche Fakten zu ignorieren.
Erkläre mir lieber mal, woher ein Wirbelsturm seinen Drehimpuls bekommt, wenn die Erde angeblich still steht.

Nenn mir ein mindestens-Dreifachsystem (Doppel mit einem schwarzen Loch wäre das halbe Jahr dunkel), in dem sich eine Sonne schon zum schwarzen Loch gewandelt hat, während die anderen munter weiterstrahlen. Normalerweise sollte es bei der Supernova den zweiten Stern zerlegen.

Schau dir Cygnus X1 an. Ein schwarzes Loch mit 14 Sonnenmassen, das Materie von einem Stern abzieht, der 40 Sonnenmassen hat.
Wieso der Stern überhaupt noch da ist, weiß ich auch nicht. Ich hätte angenommen, dass der Stern, der zum schwarzen Loch wurde -- vermutlich hatte der 140 Sonnenmassen -- alles in seiner Umgebung in Stücke reißt, wenn er als Supernova explodiert. Aber der Blaue Überriese ist da. Da passt dann Theorie nicht zu dem, was man beobachtet. Schon seltsam.
Und es gibt Sterne, die noch viel größer sind. 250 Sonnenmassen wurden schon entdeckt, obwohl es wiederum eine Theorie gibt, die besagt, dass das Maximum einer Sternenmasse bei 180 Sonnenmassen liegt -- alles darüber wäre instabil. Man muss also annehmen, dass sich die Computermodell da irren und wir die Theorie überarbeiten müssen.
 
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Antimaterie ist Fakt. Das kann niemand wegdiskutieren. Was soll das auch sonst sein, wenn es die exakt gleiche Masse wie ein Elektron aufweist, aber positiv geladen ist? Magie?

"Gott" ist Fakt! Den kann niemand wegdiskutieren. Was soll das auch sonst sein, wenn es genau wie ein Mensch aussieht nur gerade nicht zugegen ist? Magie?

Der klassische Zirkelschluß, der gerne den "Gläubigen" vorgeworfen wird. Eine haltlose Behauptung aufstellen und sich immer wieder darauf berufen.

Gerade die dunkle Materie ist inzwischen so gut erforscht, dass es eben nichts anderes mehr sein kann, da man alles andere inzwischen ausschließen konnte. Man weiß nur eben nicht, was die dunkle Materie ist, aber größere Teilchenbeschleuniger werden die Antworten liefern.

Threshold, der Bruder den ich nie hatte...

Also stützt Du Deine Hoffnung wie Milliarden von "Gläubigen" auf die Zukunft! Mal sehen was kommt!

Aber so langsam verstehe ich die "Wissenschaft". Ähnlich wie in einer Sekte ist das Tolle daran dabei zu sein. Ich bin Teil von Etwas ganz tollem!
 
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"Gott" ist Fakt! Den kann niemand wegdiskutieren. Was soll das auch sonst sein, wenn es genau wie ein Mensch aussieht nur gerade nicht zugegen ist? Magie?

Der klassische Zirkelschluß, der gerne den "Gläubigen" vorgeworfen wird. Eine haltlose Behauptung aufstellen und sich immer wieder darauf berufen.

Jo, wenn man nur rote Autos kennt, kann man sich auch nach einer Testfahrt mit einem blauen Auto nie so ganz sicher sein, ob es sich wirklich um ein Auto handelt - die sind schließlich rot.

//Ein weiterer notwendiger Beweis dafür, dass Auto-Vergleiche immer funktionieren.
 
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Schau dir Cygnus X1 an. Ein schwarzes Loch mit 14 Sonnenmassen, das Materie von einem Stern abzieht, der 40 Sonnenmassen hat.
Wieso der Stern überhaupt noch da ist, weiß ich auch nicht. Ich hätte angenommen, dass der Stern, der zum schwarzen Loch wurde -- vermutlich hatte der 140 Sonnenmassen -- alles in seiner Umgebung in Stücke reißt, wenn er als Supernova explodiert. Aber der Blaue Überriese ist da. Da passt dann Theorie nicht zu dem, was man beobachtet. Schon seltsam.
Und es gibt Sterne, die noch viel größer sind. 250 Sonnenmassen wurden schon entdeckt, obwohl es wiederum eine Theorie gibt, die besagt, dass das Maximum einer Sternenmasse bei 180 Sonnenmassen liegt -- alles darüber wäre instabil. Man muss also annehmen, dass sich die Computermodell da irren und wir die Theorie überarbeiten müssen.

Wo der werte Threshold recht hat, hat er recht :)
Das sind in der Tat unstrittige Beobachtungen (soweit möglich), die zu den bisherigen Theorien nur sehr schwer passen.
Wobei man fairer Weise sagen muss, dass Massenmessungen von einzelnen Sternen immer eine bis zu +/- 25% Geschichte ist...
 
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Aber so langsam verstehe ich die "Wissenschaft". Ähnlich wie in einer Sekte ist das Tolle daran dabei zu sein. Ich bin Teil von Etwas ganz tollem!

In gewisser Weise gebe ich dir in diesem Punkt recht.
Ich erinnere z. B. nur an die unselige Diskussion bzgl. dem Aussterben der Dinos. Verfechter der Impact- und der Dekan-Trapp Theorie stehen sich heute noch unversöhnlich gegenüber.
Unkonventionelle Denkweise, was nicht in den Mainstream passt, wird gnadenlos abgewürgt und der Lächerlichkeit preis gegeben, an statt mit fundierten Erkenntnissen Gegenargumentationen aufzubauen und diese im ernsthaften Disput zu erörtern.

Ob "Gott" Fakt ist, kann und mag ich nicht abschließend beurteilen.
Im Cern oder sonstwo schon künstlich hergestellte Antimaterie mit diesem Argument abzulehnen, halte ich aber auch nicht für den richtigen Weg.

By the Way:
Ganz verrückte Theorien besagen, dass die beim Urknall vorhandene Antimaterie nicht weg ist, sondern immer noch da ist, nur nicht mehr wechselwirkt und als die "unbekannte dunkle Materie" uns Kopfzerbrechen bereitet.
In der Tat, haben sich alle bisher künstlich erzeugten Antimaterieteilchen nicht ganz so verhalten, wie sie sich verhalten sollen. :)
Näheres ist hier: LHC – der weltgroesste Teilchenbeschleuniger
direkt nachlesbar und die ausufernde Erläuterung spare ich mir an der Stelle.
 
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Es sind 2,5 Millionen Lichtjahre.
Ja ich hatte wie gesagt einen Denkfehler. Bin von Lichtgeschwindigkeit ausgegangen. Aber die Galaxie bewegt sich ja viel langsamer.;)

Und da die dunkle Materie sehr viel mehr Masse einnimmt als die leuchtende Materie, kann ich mir in der Tat vorstellen, dass die Verschmelzung der Galaxien schon begonnen hat. Nur eben erst mal im Bereich der dunklen Materie des Halo.
Wobei man da sowieso nicht so viel erwarten sollte. Vermutlich wird keiner mitbekommen, wie sie beiden Galaxien ineinander sausen, da die Entfernungen zwischen den Sternen einfach zu groß sind.
Wer weiß. Bei der Anzahl der Sterne werden vielleicht welche aufeinandertreffen. Oder sich gegenseitig beeinflussen.

Wenn die Galaxien verschmelzen sowieso. Müßte es dann nicht eine große Galaxie geben?

Ich bin ja irgendwie ein Fan der dunklen Energie.
Wie viel Energie brauchst du, um einen Galaxienhaufen mit Billiarden Sonnenmassen zu bewegen?
Ja die muß gigantisch sein.:wow:
 
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Wenn die Galaxien verschmelzen sowieso. Müßte es dann nicht eine große Galaxie geben?

Da wir (so weit bekannt) in einer Balkenspirale (SBa) mit additiven Merkmalen einer normalen Spiralgalaxie (Sa) zu hause sind, wird von einigen Forschern die Meinung vertreten, dass unsere Galaxie schon mal eine Kleinere verschluckt hat.
Was bei gleich großen passieren könnte, kann man sehr schön bei
NGC 4676 – Wikipedia
oder
Ringgalaxie – Wikipedia
sehen...
 
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Im Cern oder sonstwo schon künstlich hergestellte Antimaterie mit diesem Argument abzulehnen, halte ich aber auch nicht für den richtigen Weg.

Natürlich kann ich einen Begriff nicht wegdiskutieren. Und soweit es von Relevanz ist lehne ich es auch nicht ab, oder berücksichtige ich es ein wenig,
auch wenn es nicht für mich von Relevanz ist. Ich halte es da mit 1. Thes. 5. 21. Ich muß immer sortieren und das herauspicken was für mich stimmig
und wichtig ist.

Ich bin krank und deswegen sterblich. Ich möchte nicht sterben. Gibt es eine "Enterprice" möchte ich dabei sein. Life und alive.

Und so wie ich das sehe ist da meine Hilfe dieser Arzt, der vor 2000 Jahren seiner Zeit voraus war, der weg ist und gesagt hat er
kommt wieder. Das dauert nur. Und sollte ich dann sogar schon tot sein, kann er und sein Anhang, mittels "Gott" (Technik) mich
klonen und mein Bewußtsein übertragen. Und Voila, bin ich der Alte nur besser! Gesund und beinahe unsterblich, da jederzeit,
was heute nicht möglich ist, reproduzierbar. Und das für alle und für lau!

Keine Magie, sondern wahre "Wissenschaft"!
 
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Aber so langsam verstehe ich die "Wissenschaft". Ähnlich wie in einer Sekte ist das Tolle daran dabei zu sein. Ich bin Teil von Etwas ganz tollem!

Wie beim Trollen.

In gewisser Weise gebe ich dir in diesem Punkt recht.
Ich erinnere z. B. nur an die unselige Diskussion bzgl. dem Aussterben der Dinos. Verfechter der Impact- und der Dekan-Trapp Theorie stehen sich heute noch unversöhnlich gegenüber.
Unkonventionelle Denkweise, was nicht in den Mainstream passt, wird gnadenlos abgewürgt und der Lächerlichkeit preis gegeben, an statt mit fundierten Erkenntnissen Gegenargumentationen aufzubauen und diese im ernsthaften Disput zu erörtern.

Und ich widerspreche ganz deutlich.

"Die Wissenschaft" ist keine Person. "Die Wissenschaft" gibt eine Methodik vor und fertig.
Dass es wie überall Menschen gibt, die die Arbeit anderer schlecht reden, klauen, fälschen, die eigenen Ergebnisse schönen oder was auch immer ist unvermeidlich.

Es ist aber ganz falsch die wissenschaftliche Arbeit als eine Art Glaubensrichtung darzustellen.
 
AW: Der "Naturwissenschaft" Thread

Und ich widerspreche ganz deutlich.
"Die Wissenschaft" ist keine Person. "Die Wissenschaft" gibt eine Methodik vor und fertig.
Dass es wie überall Menschen gibt, die die Arbeit anderer schlecht reden, klauen, fälschen, die eigenen Ergebnisse schönen oder was auch immer ist unvermeidlich.

Es ist aber ganz falsch die wissenschaftliche Arbeit als eine Art Glaubensrichtung darzustellen.

Du brauchst mir nicht zu widersprechen :)
Ich habe ja nicht die "Wissenschaft" als Sache kritisiert, sondern einzelne Protagonisten in der wissenschaftlichen Szene, die eben genau diesen Ansatz der Methodik nicht mehr beachten und einfach nur Recht haben wollen.

Ich denke, dies ist der Kernkritikpunkt von Tilfred, den ich durchaus nachvollziehen kann, auch wenn seine Sicht der Dinge im Sinne des Wörtlichen aus den Schriften nicht die Meinige ist.

Insofern ist unser Verständnis ein Gemeinsames und falls es mißverständlich herüberkam, bitte ich dies zu entschuldigen.

@Tilfred:
Ich möchte nicht unsterblich sein, weil ich nicht Gott spielen will.
Das ist einfach eine Nummer zu groß für uns...
 
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"Gott" ist Fakt! Den kann niemand wegdiskutieren. Was soll das auch sonst sein, wenn es genau wie ein Mensch aussieht nur gerade nicht zugegen ist? Magie?

Sry, da habe ich so meine Zweifel. ;)

Wenn er schon das Universum so gut hinbekommen hat,

wieso fehlt denn die lenkende Hand hier auf bei uns? :D
 
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Dass es wie überall Menschen gibt, die die Arbeit anderer schlecht reden, klauen, fälschen, die eigenen Ergebnisse schönen oder was auch immer ist unvermeidlich.

Es ist aber ganz falsch die wissenschaftliche Arbeit als eine Art Glaubensrichtung darzustellen.

Ich kann mich mit der Formulierung "Wissenschaft" kann so und so angewandt werden anfreunden.

Aber!

Ohne Menschen gibt es nichts was für mich von Belang wäre. Auch keine Katzenbabys oder die "Wissenschaft".

Der Faktor Mensch gehört zum menschlichen Leben. Und falls hier irgendwann die Decke runter kommt, bin ich
schon lange weg. Als denkender Mensch!
 
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