Der "Naturwissenschaften" Thread

AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Ich glaube eben nicht alles. Aber in meinen Weltbild hat Gott auch noch einen Platz. Es gab/gibt auch zahlreiche Wissenschaftler die trotzdem an Gott glauben.
Das kann man miteinander vereinbaren.

Wenn überhaupt glauben sie, dass es etwas gegeben hat das das Universum geschaffen hat, aber 0 Einfluss auf das Geschehen hat.
Es gibt auch keine Wunder, den Firlefanz den man als solchen bezeichnet hat, hat man nur so genannt weil man noch nicht in der Lage gewesen ist ihn wissenschaftlich zu belegen.
Zumindest bei den Naturwissenschaftlern dürfte die Zahl derer die tatsächlich an einen „Gott“ wie von den Weltreligionen beschrieben glauben vernichtend gering sein.

Die „Propheten“ waren nur geschickte Manipulatoren wie es auch zahlreiche Dikatoren in der Geschichte waren und heute sind, genauso wie die ganzen Sektenführer.

Es gibt nicht wirklich irgendetwas das für einen Gott spricht der auch nur irgendetwas ändern könnte, oder gar über den Naturgesetzen steht.

So schön es auch sein mag, ich wünsche mir auch, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, wie wohl fast alle Menschen, doch glaube ich, dass es leider nichts als eine Illusion ist, denn so vieles ist fehlerhaft was in den großen Büchern beschrieben wird und wie wir heute wissen fast alles falsch. Es ist wie ich sagte, heute wie früher versuchen Menschen durch Ausnutzung von Ängsten Macht zu erlangen.
 
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AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Wenn überhaupt glauben sie, dass es etwas gegeben hat das das Universum geschaffen hat, aber 0 Einfluss auf das Geschehen hat.
Es gibt auch keine Wunder, den Firlefanz den man als solchen bezeichnet hat, hat man nur so genannt weil man noch nicht in der Lage gewesen ist ihn wissenschaftlich zu belegen.
Ich habe ja geschrieben das er meiner Meinung nach allgegenwärtig ist. Nicht das er eingreift.
Vielleicht beobachtet er uns von außerhalb (des Universums), vielleicht ist er jedes einzelne Teilchen, jedes Quäntchen Energie.

So schön es auch sein mag, ich wünsche mir auch, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, wie wohl fast alle Menschen, doch glaube ich, dass es leider nichts als eine Illusion ist...
Wird niemand mit 100% Sicherheit sagen können. Bis jetzt ist noch niemand aus dem Reich der Toten wiedergekehrt. Ausser Jesus... nach hören/sagen.:)
Und Kontakt zu unseren Lieben im Jenseits konnten wir auch noch nicht aufnehmen.
 
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So weit ich weiß, wurde der Nobelpreis auf genau fünf Bereiche festgelegt, die entsprechend prämiert sind.

Nobel selbst hat genau einen Preis vorgesehen. Von daher gab es schon mehrfach Änderungen und weitere werden möglich. Um Mathematik als Kategorie aufzunehmen müsste man aber offen eingestehen, dass die heutigen Preise nichts mehr mit der ursprünglichen Vorgabe (etwas gutes für die Menschheit bewirken) zu tun haben.


Irgendein schlauer Kopf sagte mal " es ist 5 vor 12".

Und das war vor einem halben Jahrhundert.


Ja, das weiß keiner ;)

Aber in unserer nächsten Nachbarschaft wurden schon sehr
viele Exoplaneten in einer habitablen Zone entdeckt,

die Wahrscheinlichkeit, das wir die einzigen sind,
in den unendliche Weiten des Universums,
mit Milliarden von Galaxien dürfte doch "Null" betragen.

Milliarden mal null ergibt immer noch null. Solange wir null Ahnung von der Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Leben haben, können wir auch nicht die (Un)Wahrscheinlichkeit weiteren Lebens berechnen. Siehe oben: Reines Rechnen (ich würde ja sagen "Mathematik", aber scheinbar umfasst der Begriff für einige Diskussionsteilnehmer absolut alles) führt zu keiner Aussage über die reale Welt, man muss erstmal etwas beobachten.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Milliarden mal null ergibt immer noch null. Solange wir null Ahnung von der Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Leben haben, können wir auch nicht die (Un)Wahrscheinlichkeit weiteren Lebens berechnen. Siehe oben: Reines Rechnen (ich würde ja sagen "Mathematik", aber scheinbar umfasst der Begriff für einige Diskussionsteilnehmer absolut alles) führt zu keiner Aussage über die reale Welt, man muss erstmal etwas beobachten.
Es ist ja nicht "0", sondern 1. Nämlich den einen Fall den wir kennen und das ist unsere Erde.
Davon wird auch in der Drake Gleichung ausgegangen: Drake-Gleichung – Wikipedia
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Milliarden mal null ergibt immer noch null. Solange wir null Ahnung von der Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Leben haben, können wir auch nicht die (Un)Wahrscheinlichkeit weiteren Lebens berechnen. Siehe oben: Reines Rechnen (ich würde ja sagen "Mathematik", aber scheinbar umfasst der Begriff für einige Diskussionsteilnehmer absolut alles) führt zu keiner Aussage über die reale Welt, man muss erstmal etwas beobachten.

Es ist sehr ignorant zu glauben wir wären die Einzigen in einem Universum dessen Größe unsere Vorstellungskraft bei weitem übersteigt.
Es gibt qausi keine Astrophysiker die nicht mehr an die Existenz von anderem Leben im großen weiten All glauben, da alles dafür spricht.
Vermutlich ist das Leben sogar näher als manche glauben, das auf Europa, Ganymed, dem Titan, sowie einigen anderen Monden, sowie sogar eventuell noch auf dem Mars Leben existiert ist nicht ganz unwahrscheinlich.
Nur intelligentes Leben gibt es in diesem Sonnensystem recht sicher nur einmal.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Was hat das mit Ignoranz zu tun? Wir wissen es schlicht nicht und glaube hat in der Wissenschaft nichts zu suchen...


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AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Wir wissen es nicht und können nur vermuten. Aber die Vermutungen beziehen sich auf Wahrscheinlichkeiten. Bei der Größe des Universums muß es einfach noch mehr Leben geben. Auch intelligentes.
Alleine in unserer Milchstraße gibt es 100-300 Milliarden Sterne. Es gibt Milliarden von Galaxien. Das kann man nicht einfach ignorieren.
 
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Was hat das mit Ignoranz zu tun? Wir wissen es schlicht nicht und glaube hat in der Wissenschaft nichts zu suchen...


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Die Wahrscheinlichkeit spricht dafür, eher würdest du jedes Mal im Lotto gewinnen, als dass es kein anderes Leben im All gibt.
 
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Mal wieder was philosophisches:

Die Frage nach dem "Sinn des Lebens" haben sich schon viele gestellt und eine einfache Antwort wird es darauf nicht geben. Bzw. vielleicht findet jeder seine eigene ganz persönliche Antwort. Vielleicht gibt es auch keinen.
Rein biologisch betrachtet versucht jedes Lebewesen seine Existenz und die Bestehung seiner Art zu sichern.
Wir Menschen, haben Dank der höheren Intelligenz, die Möglichkeiten sich noch mit anderen Dingen zu beschäftigen. Z.B sich selber zu " verwirklichen" über Dinge die man gerne und kreativ tut.
Gäbe es keinen "höheren" Sinn, warum können wir uns dann die Frage stellen?
Wozu bedarf es dann höheren Intelligenzen? Arten können auch ohne besondere Intelligenz fortbestehen.
Warum hat uns die Evolution dort hingebracht wo wir heute stehen? Warum gab es diese Weiterentwicklung und welchen Nutzen hat sie?
 
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AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Rein biologisch betrachtet versucht jedes Lebewesen seine Existenz und die Bestehung seiner Art zu sichern.
Wir Menschen, haben Dank der höheren Intelligenz, die Möglichkeiten sich noch mit anderen Dingen zu beschäftigen. Z.B sich selber zu " verwirklichen" über Dinge die man gerne und kreativ tut.
Gäbe es keinen "höheren" Sinn, warum können wir uns dann die Frage stellen?
Wozu bedarf es dann höheren Intelligenzen? Arten können auch ohne besondere Intelligenz fortbestehen.
Warum hat uns die Evolution dort hingebracht wo wir heute stehen? Warum gab es diese Weiterentwicklung und welchen Nutzen hat sie?

Wozu es höherer Intelligenz rein biologisch betrachtet braucht? Hast du dir doch schon selbst beantwortet "Rein biologisch betrachtet versucht jedes Lebewesen seine Existenz und die Bestehung seiner Art zu sichern."
Es gibt viele Arten die am Aussterben bedroht sind, doch keine ist weiter davon entfernt als wir es sind.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Wozu es höherer Intelligenz rein biologisch betrachtet braucht? Hast du dir doch schon selbst beantwortet "Rein biologisch betrachtet versucht jedes Lebewesen seine Existenz und die Bestehung seiner Art zu sichern."
Es gibt viele Arten die am Aussterben bedroht sind, doch keine ist weiter davon entfernt als wir es sind.
Du meinst wohl "näher". Weil wir Waffen geschaffen haben mit denen wir uns jederzeit ausrotten könnten.
Auch wie wir so mit der Umwelt umgehen ist das nicht gerade sehr nachhaltig.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Du meinst wohl "näher". Weil wir Waffen geschaffen haben mit denen wir uns jederzeit ausrotten könnten.
Auch wie wir so mit der Umwelt umgehen ist das nicht gerade sehr nachhaltig.

Nein, weiter, wir können aus damit nicht ausrotten, es ist gänzlich unmöglich die Menschheit mit den aktuellen Waffen zu vernichten, man wird zwar die Zivilisation vernichten, nicht jedoch die Menschheit.
Wir gehen nicht nachhaltig um ja, aber die Frage ist wie sehr benötigen wir die Umwelt zum Überleben, uns belastet es nicht zusätzlich, wenn beispielsweise der Elefant ausstirbt.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Nein, weiter, wir können aus damit nicht ausrotten, es ist gänzlich unmöglich die Menschheit mit den aktuellen Waffen zu vernichten, man wird zwar die Zivilisation vernichten, nicht jedoch die Menschheit.
Kann das wirklich jemand genau sagen? Wenn alles verstrahlt ist über sehr lange Zeit und der nukleare Winter eingezogen ist? Vielleicht werden wenige in Bunkern für eine gewisse Zeit überleben. Aber was danach kommt weiß wohl niemand.
Wir gehen nicht nachhaltig um ja, aber die Frage ist wie sehr benötigen wir die Umwelt zum Überleben, uns belastet es nicht zusätzlich, wenn beispielsweise der Elefant ausstirbt.
Wenn der Elefant ausstirbt wäre das sehr traurig aber hätte wahrscheinlich auf uns (und unsere Art) keinen großen Einfluss. Aber wenn die Temperaturen weiter so rasant steigen, Flüsse und Meere vergiftet werden und keine Rohstoffe irgendwann mehr verfügbar sind werden wir das zu spüren bekommen.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Wenn der Elefant ausstirbt wäre das sehr traurig aber hätte wahrscheinlich auf uns (und unsere Art) keinen großen Einfluss. Aber wenn die Temperaturen weiter so rasant steigen, Flüsse und Meere vergiftet werden und keine Rohstoffe irgendwann mehr verfügbar sind werden wir das zu spüren bekommen.

Die Temperatur wird bestimmt noch steigen, doch selbst, wenn wir es in tausenden Jahren schaffen, dass der Eisschild von Antarktika und Grönland geschmolzen ist, wird der Meeresspiegel nur um rund 60 Meter ansteigen, Grönland und Antarktika werden sich bedeutend erheben, da sie von der Last eines Kilometer dicken Eisschildes befreit sind und hier wird neuer Lebensraum verfügbar sein, dafür aber überall in der Welt an Küstenregionen verschwinden, was sich vermutlich ausgleichen könnte. Aber so oder so das ist noch lange lange hin und bis dahin haben die Menschen an der Küsten genügend Zeit sich darauf vorzubereiten.
Rohstoffe sind nur auf der Erde endlich, enorm seltene Rohstoffe fliegen täglich in enormen Massen an unserem Planeten vorbei und das wird spätestens dann rentabel sie abzubauen, wenn die eigenen knapp werden.
Ein großes Fischsterben in ferner Zukunft wäre natürlich schade, doch, wenn man auf die vorherige Frage zurück kommt, auch das beeinflusst uns in keinster Weise und die Einzigen die das verhindern können sind die Asiaten und Afrikaner die ihren Müll in großen Mengen ins Meer werfen.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Die Temperatur wird bestimmt noch steigen, doch selbst, wenn wir es in tausenden Jahren schaffen, dass der Eisschild von Antarktika und Grönland geschmolzen ist, wird der Meeresspiegel nur um rund 60 Meter ansteigen, Grönland und Antarktika werden sich bedeutend erheben, da sie von der Last eines Kilometer dicken Eisschildes befreit sind und hier wird neuer Lebensraum verfügbar sein, dafür aber überall in der Welt an Küstenregionen verschwinden, was sich vermutlich ausgleichen könnte. Aber so oder so das ist noch lange lange hin und bis dahin haben die Menschen an der Küsten genügend Zeit sich darauf vorzubereiten.
Ich meinte nicht nur den Anstieg des Meeresspiegels, sondern gravierende Wetterveränderungen welche auch dadurch entstehen.
Rohstoffe sind nur auf der Erde endlich, enorm seltene Rohstoffe fliegen täglich in enormen Massen an unserem Planeten vorbei und das wird spätestens dann rentabel sie abzubauen, wenn die eigenen knapp werden.
Sofern das technisch überhaupt möglich ist. Außerdem sollte man sich schon vorher darüber Gedanken machen und nachhaltig wirtschaften und nicht erst gierig alles ausbeuten ohne Rücksicht auf Verluste.
Nachher steht man nämlich blöde da und unsere Kinder und Kindeskinder müssen das ausbaden.

Ein großes Fischsterben in ferner Zukunft wäre natürlich schade, doch, wenn man auf die vorherige Frage zurück kommt, auch das beeinflusst uns in keinster Weise und die Einzigen die das verhindern können sind die Asiaten und Afrikaner die ihren Müll in großen Mengen ins Meer werfen.
Wenn das so weiter geht können wir irgendwann auch kein Fisch mehr aus dem Meer essen weil überall Mikroplastik enthalten ist.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Kann das wirklich jemand genau sagen? Wenn alles verstrahlt ist über sehr lange Zeit und der nukleare Winter eingezogen ist? Vielleicht werden wenige in Bunkern für eine gewisse Zeit überleben. Aber was danach kommt weiß wohl niemand.

Das kann so schnell passieren, solange dermaßen große Idioten über solch eine Macht verfügen.

Durch radioaktive Strahlung verändert sich ja auch unserer Erbgut,

wäre gut möglich, dass damit unser Abgang noch etwas beschleunigt wird.

@Rolk

Solange wird das nicht mehr dauern,

wenn nur in 100 Jahren der Meeresspiegel um 2 Meter steigen sollte,

dann haben sehr viele Menschen ein richtiges Problem. :ugly:
 
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AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Es ist ja nicht "0", sondern 1. Nämlich den einen Fall den wir kennen und das ist unsere Erde.
Davon wird auch in der Drake Gleichung ausgegangen: Drake-Gleichung – Wikipedia

Wir reden von Wahrscheinlichkeiten. Und die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Leben ist garantiert nicht "1" (="Leben entsteht immer und unter allen Bedingungen an allen Orten"). Sie ist auch nicht exakt null (siehe Beispiel #1 "Erde"), aber sie ist möglicherweise verdammt nahe dran an 0 (siehe alle andern bislang unersuchten Beispiele). Es mag leicht zu erscheinen aus der Zahl der Planten im Universum abzuleiten, dass es anderes Leben geben "muss" und ich bin der letzte, der das ausschließen möchte, aber das ist nichts weiter als subjektives rumstochern in Zahlendimensionen mit denen Menschen bekanntermaßen große Probleme haben.

10^1? Locker 10^2? Jeder größere Einkauf. 10^3? Einige Leute haben schon Probleme, jeden Monat Summen dieser Größenordnung zu verwalten. 10^4, 10^5, 10^6? Spätestens wenn es an Auto-/Hauskäufe geht, zeigen gute Verkäufer regelmäßig, wie wenig rational die meisten Menschen mit solchen Zahlen umgehen können, respektive wie leicht sich das ausnutzen lässt. ("wir wollen ein Auto für 20000" "hier haben wir ein für 25000 und es gibt noch dieses Extra für 5000 und diese Extras für 10000" "das ist viel zu teuer" "ich mach ihnenen ein superangebot: 5000 Rabatt" "gekauft"). 10^7 (VerdienstGehalt eines Spitzenmanagers), 10^8 (z.B. Flüchtlinge), 10^9 (nutzloses Rüstungsprojekt zugunsten eines sogenannten "mittelständischen" Unternehmens), 10^10 (Subventionen für die Automobilindustrie oder Stromkonzerne), 10^11 (Umwelt-, Gesellschafts-,... Folgekosten, die "für Arbeitsplätze hingengenommen werden müssen") und 10^12 (Staatsverschuldung) sind dann Dimensionen, die so ungewohnt sind, dass sie am Stammtisch zu ein und demselben verschmelzen. Dabei sind die Unterschiede größe, als zwischen dem Taschengeld mancher Schüler und dem (laut besagten Stammtischen für 0 Leistung bezogenen) Diäten des gesamten Bundestages. Und jetzt kommt man an mit 10^11 Galaxien zu je 10^11 Sternensystemen zu (grob gerundet) 10^1 Planeten und "verrechnet" das intuitiv mit der gänzlich unbekannten Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Leben? Wenn jeder 1000te Planet ähnlich gute Bedingungen wie die Erde liefert (das scheint die Größenordnung in unserer näheren Umgebung zu sein), die Chancen für die Entstehung von Leben unter diesen Bedingungen aber bei 1^-20 pro 1 Milliarden Jahre liegt, dann könnten wir immer noch die einzigen im bekannten Universum sein. Wenn sie bei 1^-15 liegt und andere etwas mehr Kolonisierungseifer zeigen, dann gibt es vielleicht aber auch mehr Planeten mit intelligentem Leben, als es intelligente Lebewesen auf der Erde gibt. Wir wissen es schlichtweg nicht.

Ohne dieses Wissens ist die Drake-Gleichung aber so nutzlos, wie 7. Klasse Prozentrechnung ohne Wissen über die deutsche Gesetzeslage beim Nachvollziehen Steuererklärung.


Es ist sehr ignorant zu glauben wir wären die Einzigen in einem Universum dessen Größe unsere Vorstellungskraft bei weitem übersteigt.
Es gibt qausi keine Astrophysiker die nicht mehr an die Existenz von anderem Leben im großen weiten All glauben, da alles dafür spricht.

Ich denke nicht, dass der Glaube von Astrophysikern bei der Beantwortung einer biochemischen Fragestellung sonderlich hilfreich ist. Es gibt auch Mathematiker, die Stein und Bein schwören dass die Erde um die 10000 Jahre alt ist, es gibt Juristen denen zu Folge VW-Dieselabgase gesund sind, Ölbohringenieure denen zu Folge das Klima abkühlt und Werbegrafiker, die die Titanic für unsinkbar hielten. Es soll sogar Fachinformatiker geben, die Mikro-Transaktionen für eine kundenfreundliche Idee halten. Manchmal sollte man aber lieber jemanden fragen, der sich mit sowas auskennt und es hinzunehmen, wenn die Menschheit keine genaue Antwort kennt. "Wie macht man Leben?" ist so eine Frage.


Was hat das mit Ignoranz zu tun? Wir wissen es schlicht nicht und glaube hat in der Wissenschaft nichts zu suchen...

/triplesign.


Kann das wirklich jemand genau sagen? Wenn alles verstrahlt ist über sehr lange Zeit und der nukleare Winter eingezogen ist? Vielleicht werden wenige in Bunkern für eine gewisse Zeit überleben. Aber was danach kommt weiß wohl niemand.

Siehe ausführliche Darlegeungen in einem anderen Thread: Wir haben zwar das theoretische Know-How für solche Waffen, aber wir haben sie nicht/in nicht annähernd ausreichender Zahl für so ein Szenario gebaut. Und selbst wenn wäre es nicht schwer vorherzusagen, was danach käme: Repopulation. Hat nach den großen Pestepidemien auch geklappt. ****** macht halt Spaß. :P

Wenn gezielt darauf hingearbeitet wird, der externe Schadfaktor nicht mehr/nur noch vermindert wirkt (z.B. ein einmaliger Atomkrieg) und der Genpool nicht zu einseitig ist (mit etwas Glück aber auch dann - siehe Geparden) reicht ein dutzend Indidviduen als Ausgangspunkt für die Wiederbelegbung einer Art aus, ein paar 100 sind schon purer Luxus. Wir haben weltweit eine ganze Reihe von Bunkeranlagen, die jede für sich eine derartige Keimzelle sichern könnten. Wir sind sogar näher daran, eine vergleichbare Zahl von Menschen auf einen anderen Planten zu verfrachten, als an einer Zerstörung der Erde in einem Maße dass das solche Maßnahmen zur Arterhaltung erforderlich machen würde.

Wenn der Elefant ausstirbt wäre das sehr traurig aber hätte wahrscheinlich auf uns (und unsere Art) keinen großen Einfluss. Aber wenn die Temperaturen weiter so rasant steigen, Flüsse und Meere vergiftet werden und keine Rohstoffe irgendwann mehr verfügbar sind werden wir das zu spüren bekommen.

Wenn die Haupt-Proteinquelle für 1-2 Milliarden Menschen wegfällt, 500-1000 Millionen Menschen ihre Heimat respektive die dortige Lebensgrundlage verlieren und längerfristig 30-50% der Infrastruktur der Menschheit dem Meeresspiegelanstieg zum Opfer fallen, dann werden wir das ganz sicher zu spüren bekommen. Und was die resultierenden Kriege um die Verteilung des verbleibenden Restes und die durch die folgenden Völkerwanderungen bedingten Konflikte mit dem machen werden, was wir heute als Zivilisation bezeichnen, kann man sich nach dem Kinderkram der letzten Jahrzehnte auch in tiefschwarz ausmalen. Aber wer sich anguckt, unter welchen Bedingungen die Opfer eben dieser Ereignisse der jüngern Vergangenheit mehrheitlich überleben, dann weiß man auch, dass das die Art als solche nicht annähernd bedrohen wird.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Wir reden von Wahrscheinlichkeiten. Und die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Leben ist garantiert nicht "1" (="Leben entsteht immer und unter allen Bedingungen an allen Orten"). Sie ist auch nicht exakt null (siehe Beispiel #1 "Erde"), aber sie ist möglicherweise verdammt nahe dran an 0 (siehe alle andern bislang unersuchten Beispiele). Es mag leicht zu erscheinen aus der Zahl der Planten im Universum abzuleiten, dass es anderes Leben geben "muss" und ich bin der letzte, der das ausschließen möchte, aber das ist nichts weiter als subjektives rumstochern in Zahlendimensionen mit denen Menschen bekanntermaßen große Probleme haben.

10^1? Locker 10^2? Jeder größere Einkauf. 10^3? Einige Leute haben schon Probleme, jeden Monat Summen dieser Größenordnung zu verwalten. 10^4, 10^5, 10^6? Spätestens wenn es an Auto-/Hauskäufe geht, zeigen gute Verkäufer regelmäßig, wie wenig rational die meisten Menschen mit solchen Zahlen umgehen können, respektive wie leicht sich das ausnutzen lässt. ("wir wollen ein Auto für 20000" "hier haben wir ein für 25000 und es gibt noch dieses Extra für 5000 und diese Extras für 10000" "das ist viel zu teuer" "ich mach ihnenen ein superangebot: 5000 Rabatt" "gekauft"). 10^7 (VerdienstGehalt eines Spitzenmanagers), 10^8 (z.B. Flüchtlinge), 10^9 (nutzloses Rüstungsprojekt zugunsten eines sogenannten "mittelständischen" Unternehmens), 10^10 (Subventionen für die Automobilindustrie oder Stromkonzerne), 10^11 (Umwelt-, Gesellschafts-,... Folgekosten, die "für Arbeitsplätze hingengenommen werden müssen") und 10^12 (Staatsverschuldung) sind dann Dimensionen, die so ungewohnt sind, dass sie am Stammtisch zu ein und demselben verschmelzen. Dabei sind die Unterschiede größe, als zwischen dem Taschengeld mancher Schüler und dem (laut besagten Stammtischen für 0 Leistung bezogenen) Diäten des gesamten Bundestages. Und jetzt kommt man an mit 10^11 Galaxien zu je 10^11 Sternensystemen zu (grob gerundet) 10^1 Planeten und "verrechnet" das intuitiv mit der gänzlich unbekannten Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Leben? Wenn jeder 1000te Planet ähnlich gute Bedingungen wie die Erde liefert (das scheint die Größenordnung in unserer näheren Umgebung zu sein), die Chancen für die Entstehung von Leben unter diesen Bedingungen aber bei 1^-20 pro 1 Milliarden Jahre liegt, dann könnten wir immer noch die einzigen im bekannten Universum sein. Wenn sie bei 1^-15 liegt und andere etwas mehr Kolonisierungseifer zeigen, dann gibt es vielleicht aber auch mehr Planeten mit intelligentem Leben, als es intelligente Lebewesen auf der Erde gibt. Wir wissen es schlichtweg nicht.

Ohne dieses Wissens ist die Drake-Gleichung aber so nutzlos, wie 7. Klasse Prozentrechnung ohne Wissen über die deutsche Gesetzeslage beim Nachvollziehen Steuererklärung.
"1" ist eine Größe die bekannt ist in der Drake-Gleichung, nämlich unser Fall. Andere Fälle sind uns nicht bekannt.
Ich denke du machst das auch zu kompliziert.;)

Wir haben bis zu 300 Milliarden Sterne in unserer Galaxie. Wenn davon jeder Millionste Stern einen erdähnlichen Planet im Sonnensystem hat sind es dann immer noch 300000.
Extrapoliere das mal auf das Universum!
 
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Wir reden von Wahrscheinlichkeiten. Und die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Leben ist garantiert nicht "1" (="Leben entsteht immer und unter allen Bedingungen an allen Orten"). Sie ist auch nicht exakt null (siehe Beispiel #1 "Erde"), aber sie ist möglicherweise verdammt nahe dran an 0 (siehe alle andern bislang unersuchten Beispiele). Es mag leicht zu erscheinen aus der Zahl der Planten im Universum abzuleiten, dass es anderes Leben geben "muss" und ich bin der letzte, der das ausschließen möchte, aber das ist nichts weiter als subjektives rumstochern in Zahlendimensionen mit denen Menschen bekanntermaßen große Probleme haben.

10^1? Locker 10^2? Jeder größere Einkauf. 10^3? Einige Leute haben schon Probleme, jeden Monat Summen dieser Größenordnung zu verwalten. 10^4, 10^5, 10^6? Spätestens wenn es an Auto-/Hauskäufe geht, zeigen gute Verkäufer regelmäßig, wie wenig rational die meisten Menschen mit solchen Zahlen umgehen können, respektive wie leicht sich das ausnutzen lässt. ("wir wollen ein Auto für 20000" "hier haben wir ein für 25000 und es gibt noch dieses Extra für 5000 und diese Extras für 10000" "das ist viel zu teuer" "ich mach ihnenen ein superangebot: 5000 Rabatt" "gekauft"). 10^7 (VerdienstGehalt eines Spitzenmanagers), 10^8 (z.B. Flüchtlinge), 10^9 (nutzloses Rüstungsprojekt zugunsten eines sogenannten "mittelständischen" Unternehmens), 10^10 (Subventionen für die Automobilindustrie oder Stromkonzerne), 10^11 (Umwelt-, Gesellschafts-,... Folgekosten, die "für Arbeitsplätze hingengenommen werden müssen") und 10^12 (Staatsverschuldung) sind dann Dimensionen, die so ungewohnt sind, dass sie am Stammtisch zu ein und demselben verschmelzen. Dabei sind die Unterschiede größe, als zwischen dem Taschengeld mancher Schüler und dem (laut besagten Stammtischen für 0 Leistung bezogenen) Diäten des gesamten Bundestages. Und jetzt kommt man an mit 10^11 Galaxien zu je 10^11 Sternensystemen zu (grob gerundet) 10^1 Planeten und "verrechnet" das intuitiv mit der gänzlich unbekannten Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Leben? Wenn jeder 1000te Planet ähnlich gute Bedingungen wie die Erde liefert (das scheint die Größenordnung in unserer näheren Umgebung zu sein), die Chancen für die Entstehung von Leben unter diesen Bedingungen aber bei 1^-20 pro 1 Milliarden Jahre liegt, dann könnten wir immer noch die einzigen im bekannten Universum sein. Wenn sie bei 1^-15 liegt und andere etwas mehr Kolonisierungseifer zeigen, dann gibt es vielleicht aber auch mehr Planeten mit intelligentem Leben, als es intelligente Lebewesen auf der Erde gibt. Wir wissen es schlichtweg nicht.

Ohne dieses Wissens ist die Drake-Gleichung aber so nutzlos, wie 7. Klasse Prozentrechnung ohne Wissen über die deutsche Gesetzeslage beim Nachvollziehen Steuererklärung.




Ich denke nicht, dass der Glaube von Astrophysikern bei der Beantwortung einer biochemischen Fragestellung sonderlich hilfreich ist. Es gibt auch Mathematiker, die Stein und Bein schwören dass die Erde um die 10000 Jahre alt ist, es gibt Juristen denen zu Folge VW-Dieselabgase gesund sind, Ölbohringenieure denen zu Folge das Klima abkühlt und Werbegrafiker, die die Titanic für unsinkbar hielten. Es soll sogar Fachinformatiker geben, die Mikro-Transaktionen für eine kundenfreundliche Idee halten. Manchmal sollte man aber lieber jemanden fragen, der sich mit sowas auskennt und es hinzunehmen, wenn die Menschheit keine genaue Antwort kennt. "Wie macht man Leben?" ist so eine Frage.

Das sind schlechte Beispiele, wir wissen unter welchen Voraussetzungen uns ähnliches Leben entstehen kann und selbst, wenn die Wahrscheinlichkeit dafür weit unter 1% wäre, selbst dann, gäbe es immer noch Millionen. Das beobachtbare Universum hat nach neueren Schätzungen 1 Billionen Galaxien, mehr muss man dazu wohl nicht sagen, wie viel das ganze tatsächliche Universum hat ist unbekannt und eventuell ist die Anzahl der Galaxien unendlich, was auch einer unendlichen Anzahl an intelligentem Leben entsprechen MUSS (genauer gesagt gäbe es jeden von uns in der exakt gleichen Art und Weise unendlich mal).
Diejenigen die die Existenz von anderem Leben bezweifeln bemitleide ich nur noch und diese sollten sich vielleicht mal mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung beschäftigen.

Ich hoffe zutiefst, dass wir irgendwann in unserer Existenz eine andere Intelligente Lebensform finden werden und somit dem Lügnerverein von Religionen endlich mal der Gar aus gemacht wird und die Menschen die sich für etwas besonderes halten sehen, dass sie nichts als eine Lebensform unter vielen sind, wobei gewisse Menschen mit Sicherheit dumm genug wären eine Kontaktaufnahme zu versuchen, was wohl eher mies ausgehen würde.
 
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Das sind schlechte Beispiele, wir wissen unter welchen Voraussetzungen uns ähnliches Leben entstehen kann und selbst, wenn die Wahrscheinlichkeit dafür weit unter 1% wäre, selbst dann, gäbe es immer noch Millionen. Das beobachtbare Universum hat nach neueren Schätzungen 1 Billionen Galaxien, mehr muss man dazu wohl nicht sagen, wie viel das ganze tatsächliche Universum hat ist unbekannt und eventuell ist die Anzahl der Galaxien unendlich, was auch einer unendlichen Anzahl an intelligentem Leben entsprechen MUSS (genauer gesagt gäbe es jeden von uns in der exakt gleichen Art und Weise unendlich mal).
Diejenigen die die Existenz von anderem Leben bezweifeln bemitleide ich nur noch und diese sollten sich vielleicht mal mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung beschäftigen.
Wobei ich nicht glaube das Energie und Materie unendlich vorhanden sind, sondern "nur" der Raum unendlich groß. Bzw er wird unendlich groß weil der Prozess der Expansion ja noch im vollen Gange ist. Bzw sogar schneller wird.;)
 
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