Der "Naturwissenschaften" Thread

Tatsächlich haben wir ja kaum Informationen, wo genau sich das rotierende Gas befindet.
Wir reden hier von "Gebilden" die 0,1 LJ (Ton618) oder gar 0,31 LJ (Phoenix A) Durchmesser haben.
Und die Distanzen dürften da immer noch gigantisch sein.
Ich taxiere die Entfernung des rotierenden Gases ganz vorsichtig auf 0,05 bis 0,1 LJ vom Ereignishorizont entfernt.
Das sind unvorstellbare Größenordnungen.
Und auch klar, wenn du da dich in Richtung SL bewegst, steigt die Fluchtgeschwindigkeit exponentiell an.
Direkt überm Ereignishorizont gilt wie immer, du musst Lichtgeschwindigkeit drauf haben, sonst wirste verschluckt.
Das war so in etwa meine Vorstellung von der nötigen Geschwindigkeit.
 
Das war so in etwa meine Vorstellung von der nötigen Geschwindigkeit.
Erwähnenswert wäre dann auch noch die gravitative Zeitdilatation am Rande eines Erignishorizonts.
Du würdest für jemanden, der auf der Erde dich per "Teams" kontaktiert ungefähr 70x langsamer sein/sprechen.
Sprich, du könntest obercool waaaalisch reden.
"Daaaahs iiiisssd tooooodaaaaal ghhhoooomiiiisch hiiiiier" :)
 
Erwähnenswert wäre dann auch noch die gravitative Zeitdilatation am Rande eines Erignishorizonts.
Du würdest für jemanden, der auf der Erde dich per "Teams" kontaktiert ungefähr 70x langsamer sein/sprechen.
Sprich, du könntest obercool waaaalisch reden.
"Daaaahs iiiisssd tooooodaaaaal ghhhoooomiiiisch hiiiiier" :)
Ich frage mich ob der Organismus das überhaupt mitmacht?
 
Ich frage mich ob der Organismus das überhaupt mitmacht?
Na ja, die Zeitdiletation bekommt man ja selber nicht mit.
Für den Raumfahrer fühlt sich "seine" Zeit normal an.
Die gravitativen Gezeitenkräfte sicherlich dann, wenn dein Raumschiff nicht in der Lage ist, ausreichend Gegenschub zu liefern (sehr unwahrscheinlich).
Viel interessanter ist, was mit dem Bewußtsein eines Lebewesens am Schwarzschild-Radius geschieht.
Die Materie wird binnen Millisekunden auf fast LG beschleunigt, erfährt unglaublich Gravitationskräfte und alles wird bis auf atomare Ebene (und darüber hinaus) pulvirisiert.
Da aber die Zeitdehnung rechnerisch ins Unendliche geht, könnte es sein, dass der arme Raumfahrer Jahrmilliarden lang einen Todeskampf erlebt.
 
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Na ja, die Zeitdiletation bekommt man ja selber nicht mit.
Für den Raumfahrer fühlt sich "seine" Zeit normal an.
Achso klar. Stimmt. Ist ja relativ.
Viel interessanter ist, was mit dem Bewußtsein eines Lebewesens am Schwarzschild-Radius geschieht.
Die Materie wird binnen Millisekunden auf fast LG beschleunigt, erfährt unglaublich Gravitationskräfte und alles wird bis auf atomare Ebene (und darüber hinaus) pulvirisiert.
Dann wäre das Bewusstsein natürlich auch zerstört.
Da aber die Zeitdehnung rechnerisch ins Unendliche geht, könnte es sein, dass der arme Raumfahrer Jahrmilliarden lang einen Todeskampf erlebt.
Also am besten einen großen Bogen um schwarze Löcher machen. :D
 
Dann wäre das Bewusstsein natürlich auch zerstört.
Das ist richtig, vermutlich, da der Raumfahrer in seiner Zeit lebt, kommt ihm sein Ableben "normal" lang vor.
Für Außenstehende, die hypothetisch sein Bewußtsein erfassen könnten, würde es wohl aber so sein, dass der Ttyp dann eine Ewigkeit "Hülfe" ruft.
Also am besten einen großen Bogen um schwarze Löcher machen. :D
Definitiv.
Auch "durch" (hypothetische Einstein-Rosen-Brücke) halte ich für die nur zweitbeste Idee der Welt.
 
Dann klingt man ja super intelligent!
Oder eher das Gegenteil davon:

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??? :ugly:
 
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??? :ugly:
Ja, das war auch ironisch.
 
Nur weil es mathematisch möglich ist, muss es in Realität nicht existieren.
Ich denke auch nicht, dass so was real vorhanden ist.
Was in aller Welt soll eine Singularität dazu bewegen, irgendwo im Universum das gemampfte Material wieder auszuspeien?
Alle Rechenmodelle sagen lediglich nur, dass so was möglich ist, erklären aber an keiner Stelle zufriedenstellend, warum so was entstehen könnte.
 
Ich denke auch nicht, dass so was real vorhanden ist.
Was in aller Welt soll eine Singularität dazu bewegen, irgendwo im Universum das gemampfte Material wieder auszuspeien?
Alle Rechenmodelle sagen lediglich nur, dass so was möglich ist, erklären aber an keiner Stelle zufriedenstellend, warum so was entstehen könnte.
Was ich aber interessant ist, ist das Informationsparadoxon. Laut Quantenphysik bleibt die Information erhalten. Aber im schwarzen Loch wird sie zerstört. Da wir keine Ahnung haben, wie es im schwarzen Loch aussieht, können wir auch nicht sagen, dass die Quantenphysik anwendbar ist.
Wenn ein weißes Loch Materie ausstößt, darf keine Materie einfallen. Keine Ahnung, wie sowas gehen soll.
So der so, müsste es dann Objekte geben, die ständig Gammastrahlung aussenden.
 
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Harald Lesch auf der Spurensuche nach Leben im Weltall.
 
Harald Lesch auf der Spurensuche nach Leben im Weltall.
Na ja, viele aber nicht besonders innovative Videoeffekte und keinerlei substantielle Erkenntnisse.
Recht eindeutig kommt sin seiner typisch überheblichen Vortragsrede a la alter Grundschullehrer seine Meinung "rare earth" zum Vorschein. Und wehe Widerspruch, er hat ja immer recht.
Mit Verlaub, bis jetzt hat er keine guten Videos abgeliefert.
Warum er relativ populär ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
 
Na ja, viele aber nicht besonders innovative Videoeffekte und keinerlei substantielle Erkenntnisse.
Recht eindeutig kommt sin seiner typisch überheblichen Vortragsrede a la alter Grundschullehrer seine Meinung "rare earth" zum Vorschein. Und wehe Widerspruch, er hat ja immer recht.
Mit Verlaub, bis jetzt hat er keine guten Videos abgeliefert.
Warum er relativ populär ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
Ich mag ihn und seine Art zu erklären. Und überheblich finde ich ihn nicht.

Seine Sendungen verfolge ich schon seit "Alpha Centauri".
Außerdem habe ich früher gerne Joachim Bublath und Ranga Yogeshwar geguckt.
Natürlich alles populärwissenschaftlich.

Kann ja gut sein das du als jemand vom Fach das anders bewertet. ;)
 
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Jedenfalls ist er ausgesprochen produktiv. Gibt es denn populärwissenschaftliche Alternativen in TV oder online? Jemand, der Hoimar v. Ditfurths Werk fortsetzt?
Josef M. Gaßner mit seiner Video-Podcast "Urknall Weltall und das Leben"

Witziger Weise hat er unter Harald Lesch promoviert, ist aber unzweifelhaft intelektuell 100 Nummern größer, kann es ebenso eindeutig besser erklären und ist vom Mindsetting her viel offener.
Rennt also nicht nur nachplappernd dem Mainstream hinterher, wie es Lesch macht, sondern ist in der Lage, um die Ecke zu denken, was ich Lesch völlig abspreche.
Wenn man so mag, der bessere Lesch hoch 27.
 
Josef M. Gaßner mit seiner Video-Podcast "Urknall Weltall und das Leben"

Witziger Weise hat er unter Harald Lesch promoviert, ist aber unzweifelhaft intelektuell 100 Nummern größer, kann es ebenso eindeutig besser erklären und ist vom Mindsetting her viel offener.
Rennt also nicht nur nachplappernd dem Mainstream hinterher, wie es Lesch macht, sondern ist in der Lage, um die Ecke zu denken, was ich Lesch völlig abspreche.
Wenn man so mag, der bessere Lesch hoch 27.
Wenn Harald Lesch wirklich so schlecht ist wie du ihn hier darstellst, warum werden dann seine Videos auch auf dem Channel empfohlen? :ugly:
 
Wenn das sein Doktorvater war, würde er vermutlich auch Katzenvideos verlinken, schon aus Loyalität.

Ich bin übrigens auch froh, dass es H. Lesch gibt und er medial das tut, was er tut. Sooo viele voll ausgebildete und vertrauenswürdige Videoproduzenten gibt es da draußen nicht zum Thema. Den Herrn Gaßner seh ich mir aber mal an.
 
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