Der "Naturwissenschaften" Thread

Auch wenn die Gravitation dort höher ist könnten sich im Wasser auch höhere und größere Lebewesen entwickeln oder nicht? Wenn dort Sauerstoff entstanden ist?
Bzgl. Gravitation wird geschätzt angegeben: 12,43 m/s" +/- 2,0
Im Vergleich zu unseren 9,81 m/s² hält sich das in überschaubaren Grenzen.
4 - 4,5 mehr dürfte der Beschleunigung eines ca.150-200 PS Mittelklassdiesels entsprechen.
Definitiv überlebbar - auch längere Zeit.
Screenshot 2025-04-17 115611.png

Quelle:

Dies wäre somit kein Hindernis für etwas Größeres, zumal bei einem Wasserplaneten man prima groß werden kann und Plakton und Co. fressen könnte - siehe Wale.
Beim O2 siehts dann anders aus.
Ich bin definitiv kein Biologe, aber ohne die Cyanobakterien von ca. 2,4 Mrd. Jahren kein O2 in der Atmosphäre und im Wasser der Erde - da ist man sich recht sicher.
Die "Cyanos" sind ebenso die "Erfinder" der Photosynthese.
Die Kacke der Cyanos , sprich das O2 ist, so weit mir bekannt, jedoch zwingend notwendig, um Leistungen in irgend einer Form (zielgerichtete Bewegung, Bildung komplexer, spezialisierter Organe etc.) zu erbringen.
Cyanos haben nicht mal einen Zellkern im klassischen Verständnis.

Aber tierisches Leben, so wie wir es kennen, kann ich mir ohne O2 kaum vorstellen.
Da aber kein O2 festgestellt wurde, gibts diese Spezies vermutlich nicht.


Es mag bei der alten Sonne und dem ebenso alten Planeten durchaus eine Weiterentwicklung zu komplexeren Strukturen, z. B große Ein- oder Mehrzeller mit Zellkern) gegeben haben.

Eventuell haben die sich auch völlig anders zu komplexeren Strukturen organisiert.
Methan fressende Riesenknäul von Milliarden von Einzellern mit eventuell spezialiserten Funktionen, die Dimethylsulfid pupsen.

Da sich das entdeckte Pups-Zeugs nicht allzulange natürlich hält, wird es mutmaßlich nachproduziert.
Da aber die Atmosphäre nicht komplett damit gesättigt ist (also bei uns die Cyanobakterienkatastrophe mit umkippenden Urozeanen), wird es Fressfeinde geben müssen, um eine Art Gleichgewicht zu erzeugen.
Wie die dann aussehen mögen oder gar funktionieren könnten - keine Ahnung...
 
Auch wenn die Gravitation dort höher ist könnten sich im Wasser auch höhere und größere Lebewesen entwickeln oder nicht? Wenn dort Sauerstoff entstanden ist?
Ohne Land schwer, dass sich dort mehr als nur Einzeller entwickeln. Soweit ich das gelese haben, soll einen hohen Anteil an CO2 und Methan geben. Ohne freien Sauerstoff zerfällt das Methan nicht. Wahrscheinlich sterilisiert der Stern regelmäßig den Planeten.
 
Ohne Land schwer, dass sich dort mehr als nur Einzeller entwickeln.
Warum? Auf der Erde hat sich das Leben auch zuerst im Meer entwickelt.

Soweit ich das gelese haben, soll einen hohen Anteil an CO2 und Methan geben. Ohne freien Sauerstoff zerfällt das Methan nicht.
Ich schrieb ja: wenn Sauerstoff entstanden ist. Vielleicht können dort Mikroben auch Sauerstoff herstellen.
 
Dimethylsulfid wird industriell wie auch in der Natur aus Methanol (hervorragendes + energiereiches HappaHappa) und Schwefelwasserstoff hergestellt. Das passt zu den anderen Signaturen, dass dort Methan in der Atmosphäre vorhanden ist.
Evtl. muss man sich den Ozean als öliges Wasser vorstellen, sozusagen eine riesige Nährsuppe.
Den Artikel durchzulesen, lohnt sich:

Wenn es denn biologischen Ursprungs ist, ist dieses biologische Lebensform nicht auf direktes Sonnenlicht angewiesen, ähnlich wie bei uns in der Urzeit.
Nur 10-20 m tiefer und evtl. Strahlungsausbrüche des kleinen roten Zwergsterns würde die Viecher nicht im geringsten jucken. Eher im Gegenteil, jeder Strahlungsausbruch würde mehr Nahrung für diese schaffen.
Warum? Auf der Erde hat sich das Leben auch zuerst im Meer entwickelt.
Ja, Land ist für Mehrzeller egal.
Bevor es nur einen einzigen Lurch an Land gab, schwammen Millionen Jahre lang Triboliten und Co. durch die Weltmeere. Komplexere Lebensformen benötigen kein Land.
Ich schrieb ja: wenn Sauerstoff entstanden ist. Vielleicht können dort Mikroben auch Sauerstoff herstellen.
Wurde zumindest nicht in der Atmosphäre entdeckt, was allerdings nicht bedeutet, dass es nicht existiert.
Technologisch sind aktuell Gase identifizierbar, die wohl mehr als 5-10% Anteil an der Atmosphäre besitzen.
Die nächsten Raumsonden werden da schärfer sein.
Dürfte heruntergehen bis auf 0,5% oder so.
Wenn O2 festgestellt wird, haste einen echten Beweis für Lebensformen wie wir sie kennen.




Edit:
Solche Mikroben gibts bei uns auch in der Tiefsee.
1:1, düften das Gleiche futtern und pupsen das Gleiche wie dort fern draussen.
OK, besonder schlau dürften die noch nicht sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum? Auf der Erde hat sich das Leben auch zuerst im Meer entwickelt.
Richtig, aber ohne Sauerstoff kein komplexes Leben.
Ja, Land ist für Mehrzeller egal.
Bevor es nur einen einzigen Lurch an Land gab, schwammen Millionen Jahre lang Triboliten und Co. durch die Weltmeere. Komplexere Lebensformen benötigen kein Land.
Richtig, aber erst als es Sauerstoff gab.
 
Richtig, aber ohne Sauerstoff kein komplexes Leben.
So genau wissen wir das leider nicht.
Wir haben bei uns nur die Stichprobe Nr. 1 - und das sind tatsächlich nur Mikroben
Richtig, aber erst als es Sauerstoff gab.
So auch meine Mutmaßung von weiter oben.

Dennoch können wir in unserer Natur Mikroben beobachten, die sich organiseren.
Genau genommen bestehen wir auf die Zelle heruntergebrochen auch nur aus einer dumben Zelle ohne Zellkern, die irgendwann - Zufall oder nicht - eine Art Virus mit Zellkern verschluckt hat.
Jede Zelle von uns ist zunächst das Relikt einer Symbiose aus Urzeiten.

Der Planet da draussen hat >> als 5 Mrd. Jahre Zeit gehabt, irgendwas ähnliches oder ganz anderes zu machen.
Was genau , werden wir wohl kaum feststellen können.

Die hochwahrscheinliche Biosignatur per se ist aber dennoch extrem bemerkenswert.

Mal abgesehen, das der Planet sich in der habitablen Zone befindet, hat er nicht allzu viel mit dem Unsrigen gemeinsam.
Wenn sich aber schon dort Leben, wie primitiv auch immer, als höchstwahrscheinlich herausstellt, wie viel Leben mag
es dann noch da draussen geben?
Exakt erdähnliche wurden ja nur wenige festgestellt, die aber allein auf unsere Galaxis hochgerechnet, bedeutet, dass es wohl um die 3-4 Mrd. Planeten gibt, die nahezu identlische Bedingungen wie die Erde haben/hatten oder werden haben.
Das ist erst mal ein Pfund.

Zählt man all diese Supererden noch mit dazu, reden wir von über 20 Mrd. Planeten, auf denen irgendwas herumkrabbeln kann.
 
Mal abgesehen, das der Planet sich in der habitablen Zone befindet, hat er nicht allzu viel mit dem Unsrigen gemeinsam.
Wenn sich aber schon dort Leben, wie primitiv auch immer, als höchstwahrscheinlich herausstellt, wie viel Leben mag
es dann noch da draussen geben?
Exakt erdähnliche wurden ja nur wenige festgestellt, die aber allein auf unsere Galaxis hochgerechnet, bedeutet, dass es wohl um die 3-4 Mrd. Planeten gibt, die nahezu identlische Bedingungen wie die Erde haben/hatten oder werden haben.
Das ist erst mal ein Pfund.

Zählt man all diese Supererden noch mit dazu, reden wir von über 20 Mrd. Planeten, auf denen irgendwas herumkrabbeln kann.
Vielleicht gibt es ja ein paar hochentwickelte Zivilisationen in unserer Galaxie. Nur die Kontaktaufnahme wäre dann schwierig. Wegen der großen Entfernungen. Aber man weiß auch nicht ob diese friedlich oder feindlich sind.
 
Vielleicht gibt es ja ein paar hochentwickelte Zivilisationen in unserer Galaxie. Nur die Kontaktaufnahme wäre dann schwierig. Wegen der großen Entfernungen. Aber man weiß auch nicht ob diese friedlich oder feindlich sind.
Sehe ich als problemlos möglich an.

Die Bezug nehmende Fage von Fermi:
"Wo sind denn die alle?"
lässt sich meiner Meinung nach schnell beantworten:
Alle sind zu Hause.

Prof. Bruno Dies hat dazu eine sehr einfache Antwort gefunden.
Selbst wenn es hochtechnisierte Zivilationen im All gäbe, hätten sie niemals Zeit genug gehabt, die Glaxis zu besiedeln.
JEDE Spezies auf Erden (mit nur sehr wenigen Ausnhamen (Fledermäuse) habn länger als ein paar Mio. Jahre existiert.
Lässt sich prima ausrechnen.
Die Stunde Vortrag lohnt sich also:
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Sehe ich als problemlos möglich an.

Die Bezug nehmende Fage von Fermi:
"Wo sind denn die alle?"
lässt sich meiner Meinung nach schnell beantworten:
Alle sind zu Hause.

Prof. Bruno Dies hat dazu eine sehr einfache Antwort gefunden.
Selbst wenn es hochtechnisierte Zivilationen im All gäbe, hätten sie niemals Zeit genug gehabt, die Glaxis zu besiedeln.
JEDE Spezies auf Erden (mit nur sehr wenigen Ausnhamen (Fledermäuse) habn länger als ein paar Mio. Jahre existiert.
Lässt sich prima ausrechnen.
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Ok das ist schon wieder sehr ernüchternd.;)
 
Die Bezug nehmende Fage von Fermi:
"Wo sind denn die alle?"
lässt sich meiner Meinung nach schnell beantworten:
Alle sind zu Hause.
Haben die überhaupt Empfang? Also, wie groß und pünktlich ist denn der Bereich unseres Universums, der wahrgenommen werden könnte? Es muss ja auch zeitlich passen. Könnte ja sein, dass die Lichtjahre entfernten Aliens grad mal kurz auf Klo sind, während wir existieren.
 
Haben die überhaupt Empfang? Also, wie groß und pünktlich ist denn der Bereich unseres Universums, der wahrgenommen werden könnte? Es muss ja auch zeitlich passen. Könnte ja sein, dass die Lichtjahre entfernten Aliens grad mal kurz auf Klo sind, während wir existieren.
Definitiv der valideste Punkt jeglicher Kommunikationsdiskussion mit Anderen da draussen.

Wir strahlen seit 100 - 125 Jahren irgendwas ins All, Radio, Funk etc..
Wobei "man" schon verdammt großes Glück haben müsste, alles vor 1935-1940 überhaupt empfangen zu können.
Soweit mir bekannt, wären WIR technisch aktuell nicht dazu in der Lage, ungerichtete (Radio-) Reststrahlung aus 100 LJ Entfernung von damals zu dedektieren.
Die Wahrscheinlichkeit, dass ausgerechnet innerhalb dieser Schlagdistanz (0-125 LJ Entfernung) sich eine technische Zivilisation auf "Augenhöhe" zur humanen Entwicklungsstufe (oder höher) befindet, taxiere ich auf genau "0".

Dass oben verlinkte Video bzgl. Lebensdauer eine biologischen Spezies ähnlich der Unsrigen verdeutlicht recht gut, dass es wohl möglich sein könnte, mit Generationsraumschiffen innerhalb der Lebensdauer dieser Spezies 1000 vielleicht sogar 10.000 LJ weit ins All vorzudringen, aber irgendwann ist einfach Ende Gelände.

An Zufallstreffer in Eingedenk der riesigen Entfernungen mag ich kaum glauben.

Sicherlich wird es hier und da, evtl. auch bei uns, Überschneidungen gegeben haben, geben, geben werden.
Doch auch die zeitlichen Distanzen sind immens groß.

Es wird ja immer wieder argumentiert, Aliens könnten selbstreproduzierende Robotersonden losgeschickt haben und die müssten schon längst bei uns sein.
Wie lange überlebt letztlich eine solche Technologie?
10.000 Jahre? 1 Million Jahre?
Wie viel würde von solch einer Robotersonde übrig/entdeckbar sein, wenn die, sagen wir mal vor 10 Millionen Jahren bei uns irgendwo gelandet wäre?
Vermutlich gar nix, die Erdoberfläche verwandelt sich viel zu schnell und zu stark.

Und selbst wenn irrsinnig hochentwickelte Sonden unterwegs wären...

Wir - und das gilt dann auch für andere - sind nur dann in der Lage, die Atmosphäre anderer Planeten zu analysieren, wenn sie einen Transit in ihrer Umlaufbahn über deren Sonne hinweg machen, sprich, der Winkel muss passen.
Wir selbst können lediglich nur ca. 5% alle Planeten überhaupt im Umkreis von 1000 LJ entdecken.
Alle anderen werden (für immer) unentdeckt bleiben.
Die Wahrscheinlichkeit, die Erde auch durch andere als lenbensfreundlichen Planeten wahrzunehmen, liegt also auch bei lediglich 5%.
Es liegt also auf der Hand, dass Aliens zunächst oder grundsätzlich die (sauteuren ) Sonden dorthin schicken werden, wo sie sich halbwegs sicher sein können, auch irgendetwas entdecken zu können.

Ich für meinen Teil glaube/nehme an, dass es zweifellos tausende (technische) Zivilisationen allein in unserer Galaxis gab, gibt, geben wird.
Zeit und Raum werden uns aber nahezu unerreichbar trennen.

Vielleicht werden wir irgendwann tatsächlich ein Funktsignal als längst vergangener Zeit entdecken, oder gar ein Artefakt früherer Raumfahrer. Mag sein, pures Glück und Zufall.

Aber, ich möchte auch nicht von dieser EINEN Alienzivilisation entdeckt werden, die seit 100 Mio. Jahren die Galaxis durchstreift. Diese sind dann so weit von "normalem"Leben entfernt, wie man sich das nur vorstellen kann.
DIE Begegung wäre für uns das Ende.
 
Aber, ich möchte auch nicht von dieser EINEN Alienzivilisation entdeckt werden, die seit 100 Mio. Jahren die Galaxis durchstreift. Diese sind dann so weit von "normalem"Leben entfernt, wie man sich das nur vorstellen kann.
DIE Begegung wäre für uns das Ende.
Vielleicht hätten sie ja Mitleid mit uns. :ugly:

Was ist eigentlich deine realistische Einschätzung von "Stabilen Wurmlöchern" und "Warpantrieb"?
Könnte eine sehr alte und fortschrittliche Zivilisation so etwas nutzen?
Wäre das theoretisch möglich? Oder bleibt das SciFi?

Das wären für mich nämlich die einzigen Möglichkeiten sehr große Entfernungen zurückzulegen bzw zu überbrücken oder abzukürzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht hätten sie ja Mitleid mit uns. :ugly:
Genau DAS glaube ich nicht.
Gehen wir mal davon aus, der Prof. da im Video weiter oben hat recht und eine Spezies lebt - sagen wir mal 5 Mio. Jahre "natürlich".
Evtl. sinds auch "Exoten" und sie machen so lange, wie undere Fledermäuse, irgendwas um die 20 Mio. Jahre Lebensdauer der Spezies.
Alles darüber hinaus (und wir fangen JETZT schon damit an) wird nur über die Implementierung von Cybernetic gehen, sprich, die uralte Lebensform hat sich so extrem verändert und ist teils oder gänzlich Cybernetisch, wie viel "Emphatie" (wie auch immer die ursprünglich aussah) ist davon nach so langer Zeit noch übrig?
Wissen sie nach zig Mio. Jahren überhaupt noch, warum sie aufgebrochen sind?
Was sind ihre jetzigen Ziele, haben sie überhaupt irgendwelche?
Haben sie noch Kontakt zur Heimatwelt, ihren Idealen, Werten, Gesellschaftsformen?

Ich fürchte, dass sie gar nicht mehr verstehen, wie wir als Lebensform funktionieren.
Wir sind entweder ein weiterer Strich in der Statistik entdeckter Lebensformen oder sie interessieren sich gar nicht mehr für uns.
Da kommt kein Alien vorbei, der lehrt oder erobert oder belehrt oder gar Mitleid für uns hat.
Diese EINE Spezies, die so weit kommt, ist so weit weg von all den Themen eines kleinen Planeten.
Wir werden uns nicht verstehen und ich denke, deren Interesse an uns hält sich sehr in Grenzen.


Was ist eigentlich deine realistische Einschätzung von "Stabilen Wurmlöchern" und "Warpantrieb"?
Könnte eine sehr alte und fortschrittliche Zivilisation so etwas nutzen?
Wäre das theoretisch möglich? Oder bleibt das SciFi?
Nach dem HEUTIGEN Verständnis der Physik sind "Wurmlöcher" völlige Utopie.
Ich kann mir nicht vorstellen (was nicht viel heissen mag), wie man feststellen kann, ob irgendein Wurmloch irgendwohin führt und wie man die Info zurückbekommt, dass es funktioniert.
Abgesehen davon glaube ich nicht, dass wir die dafür benötigten Energien jemals erzeugen können.

Der immerhin theoretische Ansatz des "WARP-Antriebs" in Form des "Alcubierre-Antriebs" scheint möglich zu sein.
Inwiefern wir das technisch jemals umsetzen können, ist letztlich auch wieder eine Energiefrage.
Woher die Energie unserer kompletten Sonne über 5 Mrd. Jahre Brenndauer für ein mal losfliegen mit ein paar hundert kg Nutzlast kommen soll, KÖNNTE eine Herausforderung sein... :)

Ich für meinen Teil mutmaße, dass es nichts dergleichen jemals geben wird.

Das wären für mich nämlich die einzigen Möglichkeiten sehr große Entfernungen zurückzulegen bzw zu überbrücken.

Womit wir wieder bei Generationsraumschiffen wären.
Damit so was sinnig losfliegen könnte, müssten wir erst einmal ein 100% Ziel entdecken.
 
Auf Futurzone wurde auf Deutsch ein kurzer Bericht zum Preprint von Richard Lieu veröffentlicht.
Hier das Original:

Alles sauber durchgerechnet, so weit ich das überhaupt beurteilen kann.
Kurz zusammengefasst:
Es gab nicht EINEN Urknall, sprich eine Singularität, sondern mehrere, kurz hintereinander.
Eingebettet in die allgem. Relativitätstheorie und einem isotropischen Universum erklärst sein Ansatz praktisch sämtliche Widersprüche der derzeitigen Beobachtungen und kommt gänzlich ohne DM und DE aus.

aus oben: conclusion - übersetzt:

5 Fazit

Motiviert durch eine frühere Arbeit an konzentrischen Kugelschalen der Dichtesalität, die zu null integrierter Gesamtmasse, aber zu einer 1/r-rampfaktiven Kraft führen (Lieu, 2024), schlägt dieses Papier eine verbesserte Version des Modells vor, die auch radikal verschieden ist. Das neue Modell kann sowohl Strukturbildung als auch Stabilität und die wichtigsten Beobachtungseigenschaften der Erweiterung des Universums im Allgemeinen erklären, indem es Dichtesingularitäten in der Zeit anzieht, die einheitlich den Raum betreffen, um konventionelle dunkle Materie und dunkle Energie zu ersetzen. Ob die zeitlichen Singularitäten dunkle Materie oder dunkle Energie nachahmen, wenn ihre Wirkung in Kontinuumform zu einem Beobachter manifestiert wird, der sie nicht lösen kann, würde vom Zusammenspiel zwischen der Zahlendichte der Singularitäten und ihrer Amplitude abhängen. Die Raumschalen von (Lieu, 2024) können immer noch teilweise für die Bindung von Strukturen verantwortlich sein, und zwar vollständig für die Existenz riesiger Ringe und Wände auf Gpc-Wippen (Lieu, 2024).

Ein weiterer bemerkenswerter Vorteil des Modells ist, dass, weil jede einzelne zeitliche Singularität die Kontinuitätsgleichung erfüllt, sie in willkürlichen kosmischen Zeiten mit willkürlicher Amplitude erscheinen und verschwinden kann. Bei Singularitäten, die dunkle Energie nachahmen, bedeutet dies, dass sie in einem bestimmten begrenzten Intervall der kosmischen Geschichte vorhanden sein können, d.h. man muss nicht für den "Aufstieg und Fall" dunkler Energie verantwortlich sein, indem man ein prähistorisches Skalarfeld postuliert, das sich schließlich in thermische Teilchen auflöst, die sich schließlich in thermische Teilchen auflösen. Die Folge der inflationären Kosmologie ist, dass das Flachheits- und Horizontproblem sowie die primären Dichtestörungen, die Störungen der Dichte aussäten, ziemlich einfach durch die Nachveröffentlichung von 15 E-Folds exponentieller Expansion als getrieben durch eine zeitliche zeitliche Singularitäten, die sich etwa zur Zeit der Materie-Strahlungsgleichheit befinden, gelöst werden könnten. Das bedeutet, dass vor der Inflation das Universum Strahlung war, die von 12 bis 13 E-Folds dominiert wurde.

Die physische Herkunft der vorgeschlagenen zeitlichen Singularitäten ist derzeit unbekannt, da topologische Defekte des frühen Universums ((Kibble, 1976) nur zu Domänen, Wänden und kosmischen Saiten führen, die Diskontinuitäten im Raum, aber nicht rechtzeitig sind. Nichtsdestotrotz sind die Singularitäten zumindest in dem Sinne lebensfähig, dass sie den Massenenergieschutz und den starken Energiezustand befriedigen. Darüber hinaus sind die in diesem Papier vorgestellten Ideen nicht mehr anmaßender Standard "CDM", der auf der zeitlichen Einzigartigkeit des Urknalls als Moment der Schöpfung beruht, so dass man auch anerkennen muss, dass der endgültige physikalische Ursprung der "CDM-Kosmologie" vor der Verfügbarkeit einer robusten Quantengravitationstheorie, ebenfalls unbekannt, ist. Der einzige Unterschied zwischen diesem Werk und dem Standardmodell ist, dass die zeitliche Singularität nur einmal im letzteren, sondern mehr als einmal in ersterem auftrat.


Schon interessant, echt jetzt...
 
Wollte erst meckern das man über einmalige nicht weiter bekannte Phänomene natürlich alles erklären kann, aber die Hypothese scheint lt. dem Artikel ja sogar tatsächlich überprüfbar zu sein.

Falls die vorgeschlagenen Messungen wirklich entsprechende Indizien liefern wäre das eine interessante Sache.
 
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