Der "Naturwissenschaften" Thread

Ganze Spiralgalaxien existieren offensichtlich schon viel früher, als es nach gängiger Theorie sein dürfte.
Als hätte jemand mit dem Finger geschnippt und sie waren nahezu vollständig entwickelt da.

Entweder ist das Universum deutlich älter oder das sog. dunkle Zeitalter gabs gar nicht oder der liebe Gott hatte seine Finger im Spiel.
Du darfst es dir raussuchen, ich weiss es nicht...
Vlt Big Bounce ? Alles(?) zieht sich iwann wieder zusammen aber eben nicht auf Null sondern nen Punkt wo die Mathematik noch funtzt. Die Annahme dass Hintergrundstrahlung überall gleichmäßig vorkommen soll, so hörte ich, ist ja auch unsinnig. Vlt lief der Knall ganz anders ab als immer angenommen, und resultiert eben nicht aus einer Singularität sondern einem ewigem hin und her des Raumes ?
 
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Harald Lesch über die Untersuchungsmethoden von Exoplaneten. Und er geht die Wette ein das man innerhalb der nächsten 10 Jahre einen erdähnlichen Planeten findet.
 
Vlt Big Bounce ? Alles(?) zieht sich iwann wieder zusammen aber eben nicht auf Null sondern nen Punkt wo die Mathematik noch funtzt. Die Annahme dass Hintergrundstrahlung überall gleichmäßig vorkommen soll, so hörte ich, ist ja auch unsinnig. Vlt lief der Knall ganz anders ab als immer angenommen, und resultiert eben nicht aus einer Singularität sondern einem ewigem hin und her des Raumes ?
Wir gehen aktuell davon aus, dass sich das Universum beschleunigt ausdehnt und dass diese Beschleunigung weiter ansteigen wird. Das Universum wird also kalt, leer und dunkel zu Ende geben. Es bedarf einer noch unbekannten Kraft, um ein Zusammenstürzen zu erreichen.
Die gleichmäßige Hintergrundstrahlung ist schon korrekt. Im Messen sind wir echt gut, Da wird auf dem millionstel Grad genau gemessen-
Den Urknall darf man sich auch nicht als Knall vorstellen. Die Raumzeit ist ja mit entstanden.
 
Wir gehen aktuell davon aus, dass sich das Universum beschleunigt ausdehnt und dass diese Beschleunigung weiter ansteigen wird. Das Universum wird also kalt, leer und dunkel zu Ende geben. Es bedarf einer noch unbekannten Kraft, um ein Zusammenstürzen zu erreichen.
Der Kältetod wäre die schlüssigste Abfolge nach den Beobachtungen, aber wenn wir die Beobachtung an falsche Annahmen über den Anfang anlehen, ist vlt auch unsere Prognose dann falsch. Ergo wächst der Raum dann vlt doch nicht für immer, und Sterne die älter sind als die Zeit selbst könnten vlt Beweise dafür sein dass das mindestens ein mal schon passiert ist.
Die gleichmäßige Hintergrundstrahlung ist schon korrekt.
Naja.. es gibt riesige kalte Flecken im Weltall in der die Hintergrundstrahlung weniger ausfällt. Sollte nicht so sein ist aber so, ergo nicht ganz gleichmäßig. Ausserdem ist sie auch nicht exakt gleichmäßig sondern eher regelmäßig-unregelmäßig verteilt.
 
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Eher wie ein Ballon der aufgeblasen wird.
Das suggerier wieder dass sich das Universum in irgendwas ausdehnt.

Da das Universum ja flach sein soll.
Das, was wir sehen können ist flach. Wie groß das Universum wirklich ist, kann niemand sagen.
Der Kältetod wäre die schlüssigste Abfolge nach den Beobachtungen, aber wenn wir die Beobachtung an falsche Annahmen über den Anfang anlehen, ist vlt auch unsere Prognose dann falsch. Ergo wächst der Raum dann vlt doch nicht für immer, und Sterne die älter sind als die Zeit selbst könnten vlt Beweise dafür sein dass das mindestens ein mal schon passiert ist.
Es gibt ja keine Sterne, die älter sind als das Universum.
Es gibt keinen Hinweis für einen Big Crunch.
Ich zweifle nicht an der Urknalltheorie. Es gibt immer offene Fragen, aber das All dehnt sich aus und die Masse des Universums reicht nicht aus um das zu stoppen.
Naja.. es gibt riesige kalte Flecken im Weltall in der die Hintergrundstrahlung weniger ausfällt. Sollte nicht so sein ist aber so, ergo nicht ganz gleichmäßig. Ausserdem ist sie auch nicht exakt gleichmäßig sondern eher regelmäßig-unregelmäßig verteilt.
Ja, es gibt Leerräume mit 500 Mio Lichtjahre Durchmesser. Das kann man auch erklären. Dort gab es weniger dunkle Materie und weil sich das Universum ausgedehnt hat, sind die Leerräume so groß geworden.
 
Das suggerier wieder dass sich das Universum in irgendwas ausdehnt.
Nö man stellt sich ja nur den Ballon vor. Und nicht den Raum darum.
Das, was wir sehen können ist flach. Wie groß das Universum wirklich ist, kann niemand sagen.
Es geht mir nicht um die Größe sondern die Form.

Von der flachen Raumgeometrie hattest du ja selber vor ein paar Seiten noch geschrieben. ;)
Ich zweifle nicht an der Urknalltheorie. Es gibt immer offene Fragen, aber das All dehnt sich aus und die Masse des Universums reicht nicht aus um das zu stoppen.
Ich halte die Urknall Theorie auch für am Wahrscheinlichsten.
Ja, es gibt Leerräume mit 500 Mio Lichtjahre Durchmesser. Das kann man auch erklären. Dort gab es weniger dunkle Materie und weil sich das Universum ausgedehnt hat, sind die Leerräume so groß geworden.
Die Leerräume werden auch "Voids" genannt.

Interessant ist, dass die großräumige Struktur des Universums, den vernetzten Nervenzellen im Gehirn ähnelt.
Aber ist wohl nur Zufall.
 
Es gibt ja keine Sterne, die älter sind als das Universum.
Schon öfters wurde das Licht eines weiten Sterns älter als das Alter des Universums datiert. Seit Webb wissen wir dass es schon unter 200 Mio Jahre nach dem Urknall bereits helle und fertige Sterne gab, und die Urknalltheorie wird seitdem auf den Kopf gestellt.

Es gibt keinen Hinweis für einen Big Crunch.
Doch, wie erwähnt. Aussderdem ist das eine Theorie die zu den alternativen zum Urknall gehört weil sie auch mathematisch schlüssig ist.

Es gibt ja keine Sterne, die älter sind als das Universum.
Es gibt keinen Hinweis für einen Big Crunch.
Ich zweifle nicht an der Urknalltheorie. Es gibt immer offene Fragen, aber das All dehnt sich aus und die Masse des Universums reicht nicht aus um das zu stoppen.
Man sollte auch dann hinterfragen wenn man sich festlegt^^
Ich könnte mir jdfalls vorstellen dass der Urknall nicht das ist für was wir ihn halten.
 
Es geht mir nicht um die Größe sondern die Form.
Tja, ein Ballon. :D
Allerdings nicht so bildlich.
Wir gehen davon aus, dass das Universum in sich gekrümmt sein muss, da es zur Urknalltheorie passen würde. Die Urknalltheorie macht also die Vorhersage, dass ein Dreieck, das wir in den beobachten Universum setzen, nicht 180 Grad Winkelsumme haben kann. Also haben wir geguckt und gemessen und haben festgestellt, dass das Dreieck exakt 180 Grad hat. Es ist also flach. Als wenn man die Krümmung der Erde messen will und feststellt, dass es exakt 180 sind.
Die Erde ist flach. :D :lol:
Es kann sein, dass das Universum so groß ist, dass wir in unserem kleinen Teil die Krümmung nicht sehen können.
Ich glaube man spricht von Billionen Lichtjahre.
Daher wurde die kosmische Inflation eingebracht. Die Fluktuationen der Hintergrundstrahlung sprechen dafür.
Viele kritisieren das aber, weil sie wie hingedacht klingt.
Und wenn ich die Form kenne, hole im mir den einen Preis da, da in Stockholm ab. :D
Von der flachen Raumgeometrie hattest du ja selber vor ein paar Seiten noch geschrieben. ;)
Ja, insgesamt ist der Raum nach allen Seiten betrachtet flach.

Schon öfters wurde das Licht eines weiten Sterns älter als das Alter des Universums datiert. Seit Webb wissen wir dass es schon unter 200 Mio Jahre nach dem Urknall bereits helle und fertige Sterne gab, und die Urknalltheorie wird seitdem auf den Kopf gestellt.
Bisher hat man keinen Stern gefunden, der älter als das Universum ist.
Und Sterne sind schon recht früh entstanden, vermutlich vor den Galaxien.
Doch, wie erwähnt. Aussderdem ist das eine Theorie die zu den alternativen zum Urknall gehört weil sie auch mathematisch schlüssig ist.
Die passt nicht zu dem, was wir sehen. Aktuell gehen die Forscher davon aus, dass sich das Universum ewig ausdehnen wird.
Man sollte auch dann hinterfragen wenn man sich festlegt^^
Ich könnte mir jdfalls vorstellen dass der Urknall nicht das ist für was wir ihn halten.
Man kann kritisieren, dass die Urknalltheorie den Urknall selbst nicht erklären kann.
Aktuell kommen wir zur GUT Ära hin. Das ist die Zeit, in der sich die vier Grundkräfte voneinander trennten. Die Gravitation trennte sich zuerst, dann kamen die anderen Kräfte nach.. Die GUT Ära begann mit einem Symmetriebruch, den man auch nicht erklären kann. Aber den muss es gegeben haben, da sonst das Standardmodell der Elementarteilchen nicht passen kann.
Auch hier kann man kritisieren, dass sich das so anhört, als wenn jemand ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert hat.
Das Problem ist die Vereinigung der Quantenphysik mit der allgemeinen Relativitätstheorie. Ohne eine Theorie der Quantengravitation werden wir das nicht erklären können.. Die M Theorie und die Schleifenquanten streiten sich darum, wer mathematisch schöner aussieht.
 
Bisher hat man keinen Stern gefunden, der älter als das Universum ist.
Und Sterne sind schon recht früh entstanden, vermutlich vor den Galaxien.
Ich erinnere mich an Artikel mit 18 Mrd alten Sternenlicht oder älter, sogar in unserer Nähe gibt es Sterne die älter als das Weltall datiert werden. Mal jetzt abgesehen davon ob sie wirklich so alt sind, man fragt sich trotzdem wie kommts ??

Man kann kritisieren, dass die Urknalltheorie den Urknall selbst nicht erklären kann.
Aktuell kommen wir zur GUT Ära hin. Das ist die Zeit, in der sich die vier Grundkräfte voneinander trennten. Die Gravitation trennte sich zuerst, dann kamen die anderen Kräfte nach.. Die GUT Ära begann mit einem Symmetriebruch, den man auch nicht erklären kann. Aber den muss es gegeben haben, da sonst das Standardmodell der Elementarteilchen nicht passen kann.
Eben, die Urknalltheorie erklärt bis auf die kleinst mögliche Planklänge und dann ist Ende im Gelände, man spricht von Null, aber ohne zu wissen ob es wirklich so war. Man nimmt es einfach an als Wirkung-Ursache obwohl der "davor" Zustand sich diesem Prinzip entzieht.

Das Problem ist die Vereinigung der Quantenphysik mit der allgemeinen Relativitätstheorie.
Das Problem ist dass wir nicht glauben wollen dass beides exystiert lol

Hab letztens gesehen dass die Unschärfe bei Teilchen anscheinend nie aufhört. Im Doppelspaltexperiment nahmen die sogar fette Eiweismolekühlketten, schon fast sichtbar für gute Augen also schon Makroebene, und sie flogen trotzdem gleichzeitig links wie auch rechts um die Scheibe. Gravitation scheint keinen Einfluss auf die Welleneigenschaften zu haben bzw es gibt keine ausmachbare Grenze zwischen Quantenphysik und dem Newtonschen Modell.
 
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Ich erinnere mich an Artikel mit 18 Mrd alten Sternenlicht oder älter, sogar in unserer Nähe gibt es Sterne die älter als das Weltall datiert werden. Mal jetzt abgesehen davon ob sie wirklich so alt sind, man fragt sich trotzdem wie kommts ??
Das ist komplex.
Nach gängiger Lehre ist das Universum so knappe 14,1 Mrd. Jahre alt.
Licht kann nur mit eben der Lichtgeschwindigkeit sich ausbreiten.
D. h. man kann nur so altes Licht auch sehen.

Aber,
das Universum hat ja erst mit seiner Geburt die Raumzeit erschaffen und hat sich (mutmaßlich) nicht in irgendwas Vorhandenes ausgedehnt.
Das Ballonmodell von @RyzA ist da recht plastisch.
Jeder Gegenstand (Galaxie, whatever) dehnt sich im Prinzip vom anderen aus und weg.
So ist eine Galaxie, deren Licht wir vom Zustand vor 13,8 Mrd. Jahren jetzt sehen in wirklichkeit bereits gute 33 Mrd. LJ entfernt.

Im Kontext und interessant hierzu:



Der "Durchmesser" des Universums wird aber derzeit auf mind. 93 Mrd. Lichtjahre taxiert. ^^



Da kannste dir aber heraussuchen, ob es "kugelförmig", "sattelförmig" oder "torusförmig" oder whatever ist.
Für uns im Universum gibts nur die gerade Linie und wenn du an dieser geraden Linie entlang reisen würdest, würdest du zu keinem Zeitpunkt eine Abweichung von der Geraden feststellen aber dennoch irgendwann zum Ausgangspunkt zurückkehren.
Tricky Sache, die Raumzeit...

18 Mrd. Jahre altes Sternenlicht "gibt es", aber wir können es nicht sehen, weil es noch nicht bei uns ist...
Wir sehen es erst in ca. 4 Mrd. Jahren.




Neu:
Ein herzlicher und eigentlich unmöglicher Gruß vom Rande unseres galaktischen Schwarzen Loches :devil:

 
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Sehr interessantes Video.

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Bei so was fällt mir immer die Kinnlade runter :

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Ein Forschungsteam zeigt in seiner am 22. Februar 2023 veröffentlichten Studie sechs Galaxien, die bereits kurz nach dem Urknall so massereich wie die heutige Milchstraße waren. Dabei darf es dies nach bisherigem Verständnis nicht geben. Die ersten Sterne sollen sich ungefähr 400 Millionen Jahre nach dem Urknall - dem Anbeginn von Raum, Zeit und Materie - gebildet haben. Die ersten großen Galaxien haben sich nach gängigen Theorien um die eine Milliarde Jahre nach dem Big Bang geformt.

Doch die von dem James-Webb-Weltraumteleskop aufgenommenen Galaxien sind in einer Zeit von etwa 500 bis 700 Millionen Jahre nach der Entstehung des Universums zu großen Galaxien herangewachsen. "Man erwartet einfach nicht, dass das frühe Universum in der Lage war, sich so schnell zu organisieren. Diese Galaxien sollten keine Zeit gehabt haben, sich zu bilden", erklärt Erica Nelson in einer Veröffentlichung auf Eurekalert. Sie ist Assistenzprofessorin für Astrophysik an der University of Colorado Boulder und Mitautoren der Studie.

Frühe Galaxien-Entstehung

Es ist nicht das erste Mal, dass mit den Daten von James Webb junge Galaxien zu einer Zeit entdeckt wurden, wo es eigentlich noch keine Galaxien geben durfte. Letztes Jahr entdeckte ein anderes Team von Wissenschaftlern vier Galaxien, die wahrscheinlich 350 Millionen Jahre nach dem Urknall aus Gas zusammengewachsen sind. Doch diese Objekte waren vergleichsweise schrumpelig und enthielten nur ein Vielfaches an Masse aus Sternen.

Die jetzigen sechs entdeckten Galaxien sind dagegen von anderer Relevanz. Denn die Entdeckung steht mit 99 Prozent der kosmologischen Modelle im Konflikt. Galaxien sollen nach bisherigen Annahmen als kleine Wolken aus Sternen und Staub entstanden sein, die im Laufe der Zeit allmählich größer wurden. Zwar hofft das Forschungsteam auf weitere Beobachtungen, jedoch scheint es für sie so zu sein, dass die bisherigen Annahmen zur Entstehung von Galaxien falsch sind oder dass die kosmologischen Modelle überarbeitet werden müssen.
Quelle: Weltraumteleskop entdeckt Universumsbrecher

Wenn das hier schon gepostet wurde... dann sorry. Manchmal läßt mich mein Gedächtnis etwas im Stich. :ugly:
 
Was immer ausgelassen wird ist, dass es ja immer um rote Zwergsterne geht. Aber die haben hin und wieder Strahlungsausbrüche, die einen so nahen Planeten regelmäßig die Atmosphäre wegblasen.
Ob da überhaupt mehr als Einzeller leben können, wage ich zu bezweifeln.
Nene, wenn du dir das Abstract in englisch reinziehst, wird darauf eingegangen.
 
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In der Schwerelosigkeit gibt es nette Phänomene.
 
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