@compisucher : Ok danke.
Ich weiß nicht was ich davon halten soll? Schwarze Löcher haben eine hohe Gravitation. Dunkle Energie soll eine gegensätzliche Kraft verursachen, welche die Expansion antreibt. Wie soll das zusammen funktionieren? Hebt das eine nicht das andere auf? Und passt die Verteilung der schwarzen Löcher, mit der großräumigen Struktur des Universums und den Expansionsraten zusammen?
Es ist ja eine Hypothese.
Eine Hypothese ist ja eine Annahme, die nicht bewiesen bzw. bestätigt wurde. Entweder durch Beobachtung oder Messung. Das nennt man empirische Wissenschaft.
Eine Theorie ist eine Annahme, die durch empirische Wissenschaft bestätigt wurde.
Was nicht heißt, dass die Theorie jetzt für immer die Wahrheit sein muss . Jede Theorie muss sich immer wieder der empirischen Wissenschaft stellen und wenn die empirische Wissenschaft durch die Verfahren festgestellt hat, dass die Theorie nicht zu den Ergebnissen passt, muss sie entweder fallen gefallen, durch eine bessere Theorie ersetzt oder ergänzt werden.
Newtons Gesetze der Gravitation sind z.B. nicht falsch. Aber sie sind nicht vollständig, da man damals dachte, dass Zeit eine absolute Größe ist. Einstein hat gezeigt, dass auch Zeit relativ ist, bzw. vom Beobachter abhängt.
Nur die Lichtgeschwindigkeit ist eine Konstante, die unabhängig ist. Bisher ist das auch so. Jede Messung und jede Beobachtung hat das bisher bestätigt.
Findet man in Zukunft heraus, dass auch die Lichtgeschwindigkeit relativ ist, muss Einsteins Theorie, wie auch Newtons Theorie ergänzt werden. Falsch sind sie nicht Auch heute kannst du mit Newtons Theorie alles super berechnen, sofern du nicht in Bereiche vorstößt, wo Einstein relevant wird.
Wir wissen nur, das es in den allermeisten Galaxienkernen BHs gibt, und zwar große.
Die Zwischenstufe, mehrere tausend Sonnenmassen groß, wurde bisher nicht entdeckt, wie
@Threshold schon ausführte.
Wie viele BHs gibt es alleine in unserer Galaxie?
1, 500, 1 Mrd. ? - keiner weiss es...
Ich hatte mal gelesen, dass die Anzahl der schwarzen Löcher ungefähr gleich der Anzahl der Sterne in der Galaxis ist.
Zu Beginn des Universums müssen sich praktisch im Minutentakt gigantische Sterne gebildet haben, von 1000 Sonnenmassen und mehr, die nicht mal für eine Sekunde Kernfusion betrieben haben, sondern direkt zu schwarzen Löchern zusammen gefallen sind.
Auch in der Milchstraße muss es so gewesen sein. Sterne haben sich gebildet und sind reihenweise zu schwarzen Löchern oder Neutronensterne zusammen gefallen. Die aber nachweisen ist extrem schwer. Selbst die ersten Neutronensterne pulsieren nicht mehr oder so schwach, dass wir das nicht messen können.
Aber die Galaxis muss voll von ihnen sein.
Interessant sind die primordialen schwarzen Löchern, die direkt bei Urknall entstanden sein sollen. Die könnten nach Stephen Hawkings Theorie inzwischen an einem Punkt angekommen sein, bei dem sie in einem Gammablitz zerstrahlen. Bisher hat man aber keine gefunden.
Das ist wirklich merkwürdig. Schwarze Löcher spürt man ja durch Effekte wie Gravitationslinsen auf. Normalerweise müssten auch kleinere schwarze Löcher solche Effekte haben. Man kann sie ja auch an einzelnen Sternen nachweisen, welche noch weniger Massen besitzen.
In unsere Nähe wird wohl keins sein und auch nicht dort, wo sich die Sonne bewegt, wenn sie die Galaxis umkreist. Eine gravitative Störung eines schwarzen Loches von mehreren Sonnenmassen hätte die Erde nicht überlebt. Da die aber seit 4,5 Milliarden Jahre im Schlepptau der Sonne hängt, war da einfach nichts.
In der Frühphase des Sonnensystems ist eine Menge passiert. Die Erde hats fast erwischt, die Venus wurde umgedreht, der Uranus gekippt, der Saturn bekam seine Ringe.
Früher brannte die Luft, aber seit dem ist echt tote Hose. Zum Glück für uns.
Was ist denn das heftigste hypotetisch non plus ultra Stern ode schwarze Loch oder wie man sie auch immer nennen mag.
Was würde alles verschlingen...
Wenn du schwarze Löcher meinst. Ton 618 ist nachgewiesen das größte, bekannte schwarze Loch mit 66 Milliarden Sonnenmassen. Es soll noch größere geben, mit über 100 Milliarden Sonnenmassen, aber da fehlt noch der Nachweis.
Wie die aber entstanden sind, ist ein Rätsel der Kosmologie. Ton 618 ist ein Quasar, der 10,5 Milliarden Lichtjahre entfernt ist und bildet das Zentrum einer Galaxie, die wir nicht sehen können, da der Quasar alles überstrahlt. Der hat also in 2,3 Milliarden Jahre 66 Milliarden Sonnenmassen aufgenommen.
Wenn du jetzt Sterne meinst, da ist man sich nicht sicher, wo die Grenze ist. Man hat Sterne entdeckt, die ungefähr 100 Sonnenmassen haben. Die leben nicht wirklich lange. Nach 1 Mio Jahre explodieren sie in einer Supernova. Die Größe des Sterns ist abhängig davon wie viel Masse er hat und in welcher Entwicklungsphase er sich befindet.
Der größte uns bekannte Stern ist rote Hyperriesen mit der Bezeichnung Stephenson 2-18. Der ist 2000x größer als die Sonne.