Aber eigentlich müsste es doch auch dort auftreten wo die Wellen sind.
Gravitation funktioniert als Krümmung der Raumzeit durch Massen ja hervorragend, wie Einstein immer wieder aufs Neue belegt.
Derzeit ist kein Platz für ein Graviton.
Aber zu Beginn des Universums müssen alle Kräfte als eine aufgetreten sein und erst danach haben sich die Kräfte aufgeteilt. Zuerst hat sich die Gravitation entkoppelt -- dunkle Materie konnte dadurch Gravitationstöpfe bilden, in denen die leuchtende Materie dann hineingefallen ist.
Danach hast sich die starke Kernkraft entkoppelt und hat die Quarks gebildet.
erst danach haben sich schwache Kernkraft und elektromagnetische Kraft entkoppelt.
Schließlich haben wir schon die schwache Kernkraft und die elektromagnetische Kraft vereinen können zur elektroschwachen Wechselwirkung.
Die starke Kernkraft wäre dann die nächste, dafür braucht es aber stärkere Teilchenbeschleuniger.
Aber um die Gravitation zu vereinen, braucht es wohl einen Teilchenbeschleuniger, der so groß ist wie das Universum.
Ich finde die Quarks aber sowieso viel interessanter. Bis heute gibt es ja nicht mal eine Hypothese, wozu die anderen 4 Quarks überhaupt da sind, die man im Teilchenbeschleuniger gefunden hat.
Up und down Quark ist klar -- aber der Rest?

Und dann eben die Strukturbildung. Derzeit braucht man die dunkle Materie, weil man sonst nicht erklären kann, wieso sich überhaupt Galaxien gebildet haben.
alles sehr rätselhaft und es wird noch sehr lange dauern, bis man da wirklich mehr wissen wird.
Aber ich gucke weiterhin Videos bei Lesch und Gaßner und Co.
Letztens hab ich ein Video von Andreas Müller gesehen, wo er gut erklärt hat, wieso man die dunkle Materie braucht und wieso Neutrinos keine dunkle Materie sein können und schwarze Löcher auch nicht.