Der "Naturwissenschaften" Thread

"Aufpoliert" wird bei diesen Aufnahmen gar nichts,
man setzt nur die einzelnen Spektren zu einem Gesamtbild zusammen.
Ich bin mal gespannt,
was das JWST liefern wird,
bis dahin wird der Oldie noch die Stellung halten müssen. :D
 
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Grundwasserverschmutzung ist schon heute feststellbar und strafbar, aber das Problem ist die eindeutige Zuordnung. Es dauert halt 5 bis 50 Jahre, ehe die Folgen der landwirtschaftlichen Müllentsorgung im Grundwasser nachweisbar sind und bis dahin kannst du das ganze nicht mal mehr einem bestimmten Feld, geschweige denn einem konkreten Pächter nachweisen. Und selbst wenn du es könntest - die Wahrscheinlichkeit, dass er noch den gleichen Betrieb führt, ist gering und die, dass der Betrieb die fälligen Nachbehandlungsmaßnahmen über Jahrzehnte hinweg bezahlen könnte, gleich null. Bodenvergiftung muss effektiv bekämpft werden, sobald man sie in den obersten Bodenschichten feststellt. Aber solange die Union irgendwo an der Macht ist, wird da nichts passieren.
 
Erde 2 gleich nebenan: "Proxima b" in Nachbar-System bestaetigt | MDR.DE

[FONT=&quot]Hatten die Astronomen auf der Grundlage der älteren HARPS-Messungen die Größe von Proxima b noch auf 1,3 Erdmassen geschätzt, kamen sie mit dem dreimal genaueren ESPRESSO-Spektrographen nun auf eine der Erde noch ähnlichere Größe von nur 1,17 Erdmassen. Bestätigt wurde allerdings, dass der Exoplanet seinen Stern Proxima Centauri in lediglich 11,2 Tagen umkreist. Dabei kommt Proxima b seinem Mutterstern 20 Mal näher als die Erde der Sonne. Während der Abstand unseres Planeten zur Sonne rund 150 Millionen Kilometer beträgt, umkreist Proxima b seinen Stern in gerade einmal sieben Millionen Kilometern Entfernung.[/FONT]

Dürfte aber sehr heiss sein.
 
Das Problem sind aber die Ausbrüche, die solche kleinen Sterne haben. Die grillen dir jeden Planeten in der Nähe.
 
Kommt darauf an. Proxima Centauri heizt deutlich weniger als unsere Sonne und das könnte energetisch einiges ausgleichen.
Was die mittlere Oberflächen- oder Atmosphärentemperatur als einzelne Größen angeht, hängt das auch von der Dichte und den Bestandteilen der Atmosphäre und der zusätzlichen Leistung der "Fußbodenheizung" ab.
7 Millionen km Abstand ist schon echt wenig.
Unser erdnächster Planet ist der Merkur mit 58 Millionen km (ich hatte eben mal nachgeguckt bei Wikipedia) Abstand zur Sonne.
Dabei erreicht er im Mittel Oberflächentemperaturen von 167 Grad.
Und wie Threshold schon geschrieben hat können die Sonnenausbrüche auch gefährlich werden.
 
Es kommt eben - wie so oft - darauf an. Flares können zwar die Entwicklung von Leben stören, liefern andererseits aber auch zusätzliche Energie, die genau das sein kann, was eine ansonsten energiearme Welt braucht, um Leben zu ermöglichen.

Es ist ja nicht so, dass Flares den Planeten in der habitablen Zone grillen. Sie sorgen aber für heftige Temperaturwechsel und damit auch für heftige Witterung und ggf. Strahlungsspitzen, die ebenso gut tödlich wie evolutionsfördernd sein können.

"Bewohnbar" ist eben nicht gleich "gemütlich". :D
 
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