Der "Naturwissenschaften" Thread

Nicht alles was man theoretisch beschreiben kann,

existiert auch. ;)

Gravitationswellen waren auch anfangs eine Lachnummer, weil man niemals dachte, dafür passende Geräte entwickeln zu können, die das messen können.
Hat aber geklappt. ;)
Das ist wie mit der Hawking Strahlung. Theoretisch möglich, praktisch nicht messbar.
 
Falls uns doch mal eine so hochentwickelte Rasse besucht, glaube ich auch nicht, dass die uns feindlich gesinnt sind. Denn was hat unsere Erde schon zu bieten, was es an Resourcen nicht auch auf anderen unendlich vorhandenen Planeten gibt?

Aus Gaudi werden die sicherlich nicht so ein hohes Risiko eingehen.

Wenn denen die Bedingungen hier passen, dann nehmen sie diesen Planeten in Besitz.
Die rd. 8 Mrd. Primitivlinge hier wären dann überflüssig.

Ich möchte nicht unbedingt von solch einer Zivilisation "entdeckt" werden.

Den indigenen Völkern Amerikas haben die Entdecker jedenfalls nichts Gutes gebracht. :ugly:
 
Wenn feindliche Aliens unseren Planeten übernehmen wollen, einfach die "Wildecker Herzbuben" laut abspielen, dann sind sie ganz schnell wieder weg.:lol:
 
Aus Gaudi werden die sicherlich nicht so ein hohes Risiko eingehen.

Wenn denen die Bedingungen hier passen, dann nehmen sie diesen Planeten in Besitz.
Die rd. 8 Mrd. Primitivlinge hier wären dann überflüssig.

Ich möchte nicht unbedingt von solch einer Zivilisation "entdeckt" werden.

Den indigenen Völkern Amerikas haben die Entdecker jedenfalls nichts Gutes gebracht. :ugly:

Die Völker Amerikas konnten sich auch nicht verteidigen.
Wir können das.
Und wenn ein Generationenschiff angerauscht kommt, wird man das merken. Und mit was wollen die denn angreifen? Denkst du, dass die im Hangar mehrere Tausend Jäger haben?
Du hast zu viel Roland Emmerich geguckt. :D
Aliens werden genauso empfindlich sein wie wir. Die können es sich nicht leisten, dass ihr Generationenschiff beschädigt wird. Das könnte zum Untergang ihrer Art führen.
 
Die Völker Amerikas konnten sich auch nicht verteidigen.
Wir können das.
Und wenn ein Generationenschiff angerauscht kommt, wird man das merken. Und mit was wollen die denn angreifen? Denkst du, dass die im Hangar mehrere Tausend Jäger haben?
Du hast zu viel Roland Emmerich geguckt. :D

Unsinn,

wenn die herkommen, sind sie uns in jeder Hinsicht technologisch überlegen.

Oder glaubst du wirklich daran,

wir könnten mit unseren lächerlichen Kampfjets etwas dagegen unternehmen ?

Wer hat denn soviele Filme geguckt? :D
 
Unsinn,

wenn die herkommen, sind sie uns in jeder Hinsicht technologisch überlegen.

Oder glaubst du wirklich daran,

wir könnten mit unseren lächerlichen Kampfjets etwas dagegen unternehmen ?

Wer hat denn soviele Filme geguckt? :D

Was wollen die denn machen? Atombomben werfen? Das geht nicht. Die Erde wäre verseucht.
Sie müssten also kommen und es Mann gegen Mann ausfechten.
Und wie viele Kampfflugzeuge gibt es auf der Erde? Denkst du echt, dass wenn ein paar Außerirdische mit ihren Laserwaffen angerückt kommen, dass du die nicht mit klassischen Partikelwaffen abknallen kannst?
Schutzschilde gibt es nur bei Star Trek. Die Raumschiffe müssten also stark gepanzert sein. Das geht aber nicht, weil jedes Gramm zuviel Energie kostet.
Auch ein Außerirdischer kocht mit Wasser und ist anfällig für Bomben, Kugel, Feuer, Raketen usw.
General Custer wurde von den Indianern platt gemacht. :D
 
In BSG gibt es auch nur Projektilwaffen.;)

Und die sind realistischer. Apollo hat die Viper einfach umgedreht und gefeuert. Was physikalisch korrekt ist.
Captain Kirk musste immer eine Kurve fliegen um feuern zu können. Dämlicher Idiot. :D

Hätte Captain Janeway die Schrotflinte gehabt, die Hicks bei Aliens 2 hatte, können sich die Borg ihr Körperschutzschild sonstwo hin stecken. ;)
 
Ich wage zu bedenken, dass wenn eine Alienrasse es bis hierhin schafft, ebendiese für alle vorstellbaren Eventualitäten gewappnet sein werden. Ich denke auch, dass es Dinge gibt, die bisher noch garnicht in unserer Vorstellungskraft liegen, was z.B. Waffensysteme angeht.

Dann wird halt kurzer Hand aus sicherer Entfernung zur Erde ein unheilbarer Zombie-Virus auf uns Erdlinge abgelassen :lol::lol::lol::ugly:

Aber im ernst, meine Meinung war ja von vornherein, dass es für ähnliche Organismen wie wir, und was wir für Aliens halten könnten, keine physikalische Möglichkeit der Überbrückung so vieler Lichtjahre gibt. Auch Mehrgenerationen Raumschiffe ändern daran nichts.
 
Aber im ernst, meine Meinung war ja von vornherein, dass es für ähnliche Organismen wie wir, und was wir für Aliens halten könnten, keine physikalische Möglichkeit der Überbrückung so vieler Lichtjahre gibt. Auch Mehrgenerationen Raumschiffe ändern daran nichts.

Aliens, die technisch so weit entwickelt sind wie wir, können uns nicht unähnlich sein.
Auch ein Alien braucht Hände und Finger, um was bauen zu können.
Ebenso werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit Sauerstoffatmer sein, eben weil die Oxidation die größte Energiemenge erzeugt. Nicht ohne Grund ist das Leben auf der Erde explodiert, als es freien Sauerstoff gab. Wer Sauerstoff atmet wird auch auf flüssiges Wasser angewiesen sein.
Und wer Sauerstoff atmet, Wasser braucht, wird ebenfalls in dem Temperaturfenster leben wie wir es tun.
Auch ein Alien hat Angst vor Feuer. ;)
 
Ich denke wenn sie uns ähnlich sind, aber von der technischen Entwicklung z.B. 1000 Jahre (oder weniger) weiter, wären sie vielleicht in der Lage dazu.

Man muß sich nur mal vor Augen halten was der Mensch für einen Sprung seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts gemacht hat.
Damals hat man es auch noch nicht für möglich gehalten auf dem Mond zu landen.
Seit der Entdeckung und Nutzung der Elektrizität im Zusammenspiel mit der Industrialisierung, hat sich die Menschheit rasant technisch weiter entwickelt.
Hätte man jemand Anfang des 20. Jahrhunderts erzählt was es heute alles gibt, hätte der einen den Vogel gezeigt.:D
 
Man muß sich nur mal vor Augen halten was der Mensch für einen Sprung seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts gemacht hat.
Damals hat man es auch noch nicht für möglich gehalten auf dem Mond zu landen.
Seit der Entdeckung und Nutzung der Elektrizität im Zusammenspiel mit der Industrialisierung, hat sich die Menschheit rasant technisch weiter entwickelt.
Hätte man jemand Anfang des 20. Jahrhunderts erzählt was es heute alles gibt, hätte der einen den Vogel gezeigt.:D

Man stelle sich vor, damals als die alten Griechen das erste Mal wirklich geforscht haben und es so weiter ging, also ganz ohne Religion. Wer weiß, wie weit wir dann 2500 Jahre später wären.
Das Problem ist halt, dass die Konflikte auf der Erde nicht weniger werden und dass das dazu führen könnte, dass die Entwicklung stagniert.
Schon jetzt verzögert sich das James Webb Teleskop. Eine erneute Landung aufm Mond wäre heute deutlich teurer als noch in den 70er.
Ganz zu schweigen von einer bemannte Mission zum Mars.
Das wird gewaltiger Mengen an Geld und Ressourcen verschlingen und es werden Kritiker kommen, die das Geld lieber auf der Erde investieren wollen.
 
Falls die technisch so weit entwickelt sind wie wir und möglicherweise Ähnlichkeiten mit uns aufweisen, sind sie allerdings auch nicht in der Lage uns zu erreichen ;)

Da wäre ich mir nicht wirklich sicher... :)


Im Rahmen meiner Kontakte zur TUM (primär im Architektur/Bauingenieuerswesen) hatte ich mehrfach Gelegenheit z. B. mit Herrn Prof. Walter persönlich zu sprechen und hatte Gelegenheit,
auch (interne) Vortragsreihen zu diesem Thema zu besuchen.

Recht unisono wird von den meisten Wissenschaftlern die Wahrscheinlichkeit, technische entwickeltes, extraterristisches Leben in unserer Galaxis anzutreffen als relativ gering angesehen.
Hauptargument ist die geringe Wahrscheinlichkeit, dass diese Aliens ausgerechnet zeitgleich mit uns existieren.

Die Milchstraße ist grob 13 Mrd. Jahre alt und nach dem "abbrennen" der ersten Sternengenerationen (notwendig zur Anreicherung schwerer Elemente) besteht die Möglichkeit, das sich seit grob 9-10 Mrd. Jahren leben entwickeln kann.
Viele Sterne, gerade rote Zwerge mit hohem oder sehr hohem Metallgehalt im Spektrum und einem geschätzten alter von über 10 Mrd. Jahren bezeugen dies.
Unsere Sonne ist mit knapp unter 5 Mrd. Jahren relativ jung.
Sprich es besteht die Möglichkeit, dass es bereits technische Zivilisationen gab als unser Sonnensystem gerade mal 1-2 Mrd. Jahre alt war.

Somit herrscht in diesen Kreisen, zu denen ich rudimentär Zugang habe, die Überzeugung, dass Leben an und für sich keine Seltenheit in der Galaxis ist,
zeitgleiche, technische Zivilisationen in unserem Sinne in einem Entwicklungs-Zeitkorridor von +/- 25.000 Jahren werden aber gerade mal auf ein (nur wir) oder zwei gemutmaßt.

Geradezu gefürchtet werden mögliche Zivilisationen, die deutlich älter und noch existent sind.
Hawking hat mit seiner Narrenfreiheit letztlich nur das zum Ausdruck gebracht, was in diesen Kreisen diskutiert wird aber eben keine wissenschaftlich nachweisbare Basis hat.

Da darf ich jenen Ex-Astronauten zitieren, der derzeit in Stuttgart tätig ist:
Wenn jemals Aliens zu uns kommen würden, die technologisch deutlich vor uns liegen, möchte ich dies nicht mehr erleben.

Aber zurück zu den Optionen:

Immerhin gäbe es das Szenario, dass sich die Umweltbedingungen (durch was auch immer) im Sonnensystem der gleich entwickelten Alienrasse derart verschlechtern, dass diese vor der Entscheidung stehen könnten,
dem Schicksal ins Auge zu sehen und unter zu gehen oder einen Neustart irgendwo anders (bei uns) zu suchen.

Ein Generationenschiff könnte z. B. auch unter Ausnutzung eine Kleinplaneten gebaut werden.

Ein Plutoid wie z. B. Makemake oder Sedna mit ca. 1000 km Durchmesser könnte für mehrere Millionen Aliens über hunderttausende von Jahren ausreichend Rohstoffe bieten.

Selbst mit sehr schubschwachen Ionentriebwerken könnten selbst wir schon heute innerhalb von 100-200 Jahren so einen großen Körper auf Fluchtgeschwindigkeit aus dem Sonnensystem bringen.

Ob so eine Mission letztendlich dann Erfolg hätte, steht auf einem anderen Blatt.

Mutmaßlich wüssten weder wir noch irgendwelche Aliens, was mit der Besatzung bzw. deren Nachkommen nach mehreren 10.000 Jahren Flugzeit passieren wird.



Ein weiteres Szenario ist das, dass automatische Nanosonden losgeschickt wurden

Gut wäre keine Begegnung der III. Art, aber es ist eine sehr preisgünstige und vor allen im Nahbereich bis 50 LJ effektive Sondierung der interstellaren Umgebung mit relativ hohem Erfolg auf Feedback der Sonden nach Hause
und das in einem überschaubaren Zeitraum.


In Bezug zu oben, sollten Aliens über eine weit fortgeschrittene Technik verfügen (z. B. hoch kommerzielle Nutzung von Kernfusion oder gar Antimaterietechnologie), aus der näheren Umgebung kommen und selbst unterlichtschnell innerhalb von wenigen Jahrzehnten persönlich die Distanzen überwinden können, würde auch ich das Ereignis als kritisch betrachten.
 
In Bezug zu oben, sollten Aliens über eine weit fortgeschrittene Technik verfügen (z. B. hoch kommerzielle Nutzung von Kernfusion oder gar Antimaterietechnologie), aus der näheren Umgebung kommen und selbst unterlichtschnell innerhalb von wenigen Jahrzehnten persönlich die Distanzen überwinden können, würde auch ich das Ereignis als kritisch betrachten.

Antimaterietechnologie?
Wie soll die denn aussehen?
 
Antimaterietechnologie?
Wie soll die denn aussehen?

Natürlich rein spekulativ.

Wie du sicherlich selber weisst, können wir gerade mal ein paar Anti-Teilchen einfangen und Grundlagenforschung betreiben.

Ob wir technisch jemals so weit sein werden, Anti-Teilchen kommerziell zu erzeugen und gar als Treibstoff zu lagern und noch erfolgreich damit einen Antrieb betreiben zu können - hochspekulativ und mit sehr vielen Fragezeichen versehen.

Wie das dann in 25.000 oder 50.000 Jahren oder bei einer Alien-Tech. aussehen wird = keine Ahnung, es liegt im Bereich des technisch Vorstellbaren mit gigantischen Hürden.

Aber letztlich egal, selbst Aliens, die einen funktionierenden interstellaren Kernfusionsantrieb hätten, wären uns um Jahrhunderte voraus - und das reicht dann schon...
 
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