Der "Naturwissenschaften" Thread

Ja sehr interessant.
Aber warum kann man das nicht beobachten?
Quasare lassen sich doch auch beobachten und sind sehr weit weg.
 
Ich habe mal wieder eine philosophische Frage an die klugen Köpfe hier:

Laut Einstein kann man alles in einer (absoluten) Realität relativieren?
Aber wenn man alles relativieren kann ist es nicht absolut.
Sind Relativierungen von den jeweiligen Beobachtern abhängig oder existieren sie unabhängig davon?
Wenn sie davon abhängig sind, müßte die Realitivitätstheorie ja ihre Gültigkeit verlieren.
Sie müssen unabhängig davon sein... demnach gibt es eine übergeordnete, universelle und absolute Realität.:D
 
Na ja. Das Licht braucht immer seine Zeit. Von daher schaut man auch immer in die Vergangenheit. Der Mond ist gut eine Sekunde älter geworden, wenn wir ihn sehen.
Die Realität, in der du lebst, ist aber schon eine Realität.
Flacherdler relativieren das zwar, aber an den absoluten Fakten ändert das nichts. :D
 
Ich habe mal wieder eine philosophische Frage an die klugen Köpfe hier:

Laut Einstein kann man alles in einer (absoluten) Realität relativieren?
Aber wenn man alles relativieren kann ist es nicht absolut.
Sind Relativierungen von den jeweiligen Beobachtern abhängig oder existieren sie unabhängig davon?
Wenn sie davon abhängig sind, müßte die Realitivitätstheorie ja ihre Gültigkeit verlieren.
Sie müssen unabhängig davon sein... demnach gibt es eine übergeordnete, universelle und absolute Realität.:D

"Alles ist relativ". ;)

Es hängt immer vom Inertialsystem des Beobachters ab. Jeder Beobachter hat immer eine für ihn eigene Relaität die sich relativ zu ihm verhält (dass die Menschen "die gleiche" Realität erleben liegt nur daran dass wir unglaublich winzig und leicht und langsam sind so dass die Unterschiede für uns nicht wahrnehmbar und nur mit riesigem Aufwand messbar sind). Eine "absolute Realität" gibt es nur für einen Beobachter, der über dem System steht bzw. für den das gesamte Universum sein Inertialsystem wäre - an der Stelle biste bei deiner philosophischen Kante, denn ein solcher Beobachter wäre Gott. :schief:
 
Ja ok. Gott und ein übergeordneter Raum wäre auch wieder eine Relation.

Ich habe mich halt gefragt ob das Relativitätsprinzip auch ohne Beobachter noch gültig ist.
Wenn man mal annehmen würde, es gäbe keine intelligente Spezies im Universum, die was beobachten könnte.
 
Wie meinst du das?
Der Mond dreht sich auch dann um die Erde, wenn keiner hinguckt.
Der Meinung bin ich ja auch.

Aber Relativierungen können nur durch Subjekte vorgenommen werden. Wenn niemand die Perspektive wechseln und beobachten kann, sind diese Gesetzmäßigkeiten trotzdem dann da?

Ich glaube schon. Wie alle anderen Gesetze auch.

Aber es gibt in der Philosophie "Idealisten" wenn ich mich nicht irre, die meinen die Welt und das Universum entsteht (nur) in unseren Köpfen.
 
die Naturgesetze sind ja unabhängig vom Beobachter.
Die Menschen entdecken ja nur, und Heisenberg hat eben entdeckt, dass man Position und Geschwindigkeit eines Elementarteilchens nicht zur gleichen Zeit bestimmen kann.
Und man hat 6 Quarks gefunden, obwohl man nur 2 braucht, um die Materie zusammen zu setzen. niemand weiß, wozu die anderen 4 da sind.
 
Wen meinst du denn?
Ich meine niemanden speziell hier aus dem Forum sondern allgemein.
Idealismus (abgeleitet von griechisch ἰδέα „Idee“, „Urbild“) bezeichnet in der Philosophie unterschiedliche Strömungen und Einzelpositionen, die „hervorheben, dass die Wirklichkeit in radikaler Weise durch Erkenntnis und Denken bestimmt ist“ bzw. dass Ideen bzw. Ideelles die Fundamente von Wirklichkeit, Wissen und Moral ausmachen. Im engeren Sinn wird als Vertreter eines Idealismus bezeichnet, wer annimmt, dass die physikalische Welt nur als Objekt für das Bewusstsein oder im Bewusstsein existiert oder in sich selbst geistig beschaffen ist.
Quelle: Idealismus – Wikipedia

Das sind auch diejenigen, welche anzweifeln, dass ein umstürzender Baum im Wald ein Geräusch macht, wenn niemand anwesend ist, welcher das Geräusch wahrnehmen könnte.:ugly:
 
Aluhüte, Aluhüte -- jetzt zwei zum Preis von drei. :D
Das sind aber nicht die klassischen Aluhutträger. Die meinen das ernst und können das auch logisch begründen. Oder versuchen es zumindest.:D

Mit ein Grund warum die daran festhalten ist, dass man auf Quantenebene das Ergebnis durch die Messung selber beeinflusst.
 
Das sind aber nicht die klassischen Aluhutträger. Die meinen das ernst und können das auch logisch begründen. Oder versuchen es zumindest.:D

Mit ein Grund warum die daran festhalten ist, dass man auf Quantenebene das Ergebnis durch die Messung selber beeinflusst.

Der Zusammenhang erschließt sich mir jetzt nicht. Inwiefern ist das ein Grund?
 
Mit ein Grund warum die daran festhalten ist, dass man auf Quantenebene das Ergebnis durch die Messung selber beeinflusst.

Wenn ein Baum umfällt, erzeugt das eine Dichteschwankung in der Atmosphäre. Lebewesen, die ein Organ haben, das diese Schwankungen in Töne umwandeln, hören das.
Das hat mit Quantenphysik so gar nichts zu tun. ;)
Was die meinen ist das berühmte Doppelspaltexperiment, wo ein Photon oder Elektron sich wie ein Teilchen und Welle gleichzeitig verhält -- je nach dem, was man denn messen will.
Aber sobald eine Wechselwirkung eintritt, verschwinden die Quanteneffekte.
Daher ist das eben Unsinn und ich verweise weiterhin auf die Aluhüte. :D
 
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