Der "Naturwissenschaften" Thread

Ich finde es auch sehr faszinierend das UFOs scheinbar immer nur in den USA auftauchen :haha:

Hier wird niemals aus dem Nichts was Außerirdisches landen.
Sind m. M. drei Faktoren.

1.
Der US Luftraum ist faktisch der am besten überwachte auf der Welt.
Nix Militär, zivil, Grund banal, nirgendwo gibt es so viele Privatflugzeuge wie dort.

2.
Area 51, konkret eigentlich die Nellis AFB.
Dort wird im Prinzip seit Existenz der AFB alles mögliche und Unmögliche von der Airforce getestet, was irgendwie fliegen soll. Manch skurriles Gefährt hat sicherlich zur Legendenbildung beigetragen.
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3.
Affine Bevölkerung
Große US-Blockbuster sind sehr oft auch SciFi filme, die Leutz da lieben so was.
D. schafft da ja gerade mal "den Tatort" und ähnlichen Quatsch des drögen Alltages.
 
Ist nur die Frage ob das nicht eher was für "Akte X" ist als für seriöse Wissenschaft. :ka:
Seriös ist es dann, wenn man es auf den Kern herunterbricht.
Zunächst sind es primär unbekannte Flugobjekte.
Damit ist noch keinerlei Aussage über die Beschaffenheit oder Herkunft getroffen.
Es kann durchaus von (nationalem) Interesse sein, zu wissen, wer oder was alles sich im Luftraum befindet.
Stichwort: z. B. chin. Ballon

Wir schon mal irgendwo geschrieben.
Ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, dass Aliens, denen es tatsächlich gelingt, über zig LJ bis hierher zu kommen, ausgerechnet am Landeanflug scheitern.
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Seriös ist es dann, wenn man es auf den Kern herunterbricht.
Zunächst sind es primär unbekannte Flugobjekte.
Damit ist noch keinerlei Aussage über die Beschaffenheit oder Herkunft getroffen.
Es kann durchaus von (nationalem) Interesse sein, zu wissen, wer oder was alles sich im Luftraum befindet.
Stichwort: z. B. chin. Ballon
Da wird einfach zuviel reininterpretiert.
 
Ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, dass Aliens, denen es tatsächlich gelingt, über zig LJ bis hierher zu kommen, ausgerechnet am Landeanflug scheitern.
Die uns bekannten Naturgesetze gelten halt überall im Universum und da die Lichtgeschwindigkeit die schnellste Wirkungstransportgeschwindigkeit ist, ist man begrenzt.
Kann ja sein, dass eine außerirdische Intelligenz eine sonde zur Erde geschickt hat, in der ein Ballon steckte, der durch die Atmosphäre geflogen ist (besser als die Sonde mit 30.000km/h durch die Atmosphäre zu schicken) und der letztendlich von irgendwelchen Pennern abgeschossen wurde,
Wenn die außerirdische Intelligenz in 5000-50000 Jahren dieses Informationen erhalten wird, werden sie eine Armada mit Angriffssonden schicken, um zu verhindern, dass die Spezies dieses Planeten sie irgendwann überfällt.
Mein Tipp -- in 250.000 Jahren sind wir schlauer. :D
 
Mein Tipp -- in 250.000 Jahren sind wir schlauer. :D

Denke, deutlich früher - in "Deiner Welt".

Warum?

"Meine Welt" behauptet in Relation zum Alter der Galaxis, dass es durchaus möglich ist, dass es bereits vor ca. 3-4 Mrd. Jahren eine technische Zivilisation ähnlich der Unsrigen in der Galaxis gegeben hat.
Wenn man so will, stehe ich also quasi vor dem Fermi-Paradoxon. Blöd gelaufen...

"Deine Welt" - soweit bisher verstanden - gibt dem Leben oder gar einer Zivilisation viel weniger Zeit.
Die Wahrscheinlichkeit, dass es also zwei oder mehr technische Zivilisationen gleichzeitig in der Galaxis gibt, ist bei deinem Ansatz schlichtweg statistisch höher.

Der alte Drake hatte genau 7 Faktoren mal genannt.
R*', fp und ne sind mittlerweile statistisch und beobachtungstechnisch recht klar eingrenzbar.
Je nachdem man nun die Faktoren fl, fi, fc und L wertet, kommt also irgendwas zw. 1 und 100 an Zivilisationen gleichzeitig mit der Unsrigen in der Galaxis heraus.

WENN also Aliens es bis hierher geschafft hätten, selbst mit Unfall, haben sie uns also auf dem Kieker -so oder so.
Wenn nicht, wären sie ja nicht hier :D

In dem Fall dass sie eben schon hier sind oder waren, müssen sie zuvor dieses System als "lohnenswert" auserkoren haben.
Auch Aliens schicken nicht Mrd. "Alientaler" teure Raumschiffe auf gut Glück irgendwohin.

Nehmen wir also weiterhin an, dass ihrer Teleskope 100x besser sind, als das James Webb.
DANN haben sie eine effektive Dedektionsreichweite mit quasi 100% Sicherheit von unter 5.000 Lichtjahren.

(Randinfo: Wir werden mit 100% Sicherheit nur bei Planeten unter 200 LJ sagen können, ja, da dampft einer Ozon und CO2 in zivilisatorischer Größe aus, alles darüber ist eher eine Tendenz. Je ähnlicher der Technostand der Aliens mit uns ist, desto näher werden sie also sein)

Sprich, die "Nachbarn" sind mitunter näher, als uns evtl. lieb ist.

10% LG als Reisegeschwindigkeit erachte ich für Aliens als realistisch an.
Könnten wir auch schon umsetzen, selbst 15-20%, wenn denn alle mitmachen würden, wir uns das leisten wollten und wir überhaupt ein Ziel hätten.

Kurzum, in "Deiner Welt" sind in dem Fall die Aliens in 0 bis 50.000 Jahren bei uns...

Kauf schon mal Blumen (oder wahlweise irgend was grün-schleimiges).
 
Zuletzt bearbeitet:
"Meine Welt" behauptet in Relation zum Alter der Galaxis, dass es durchaus möglich ist, dass es bereits vor ca. 3-4 Mrd. Jahren eine technische Zivilisation ähnlich der Unsrigen in der Galaxis gegeben hat.
Wenn man so will, stehe ich also quasi vor dem Fermi-Paradoxon. Blöd gelaufen...
Wo in der Galaxie kann sich überhaupt eine Zivilisation bilden?
Das galaktische Zentrum fällt ebenso raus wie die Spiralarme. Du kannst also schon mal 90% der Sterne aus deiner Gleichung entnehmen.
"Deine Welt" - soweit bisher verstanden - gibt dem Leben oder gar einer Zivilisation viel weniger Zeit.
Die Wahrscheinlichkeit, dass es also zwei oder mehr technische Zivilisationen gleichzeitig in der Galaxis gibt, ist bei deinem Ansatz schlichtweg statistisch höher.
Bisher kenne ich eine technische Zivilisation.
Eine technische Zivilisation ist eine Zivilisation, die das Atom beherrscht. Alles darunter ist unerheblich.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir überhaupt die erste Zivilisation sind, die das Atom beherrscht. Deswegen entdecken wir auch keine andere.
Vor allem müssen wir erst mal ermitteln, ob das Leben eine Standardentwicklung ist oder einfach nur bei uns purer Zufall ist.
Zufall ist das Leben wohl immer. Kann man auch gut daran sehen, dass das Leben Elemente nimmt, die häufig im Universum vorkommen, wie Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff.
Wir müssen versuchen, auf den Monden der Gasriesen Leben zu finden, denn dann wissen wir, dass leben ein normaler Vorgang ist.
Der alte Drake hatte genau 7 Faktoren mal genannt.
R*', fp und ne sind mittlerweile statistisch und beobachtungstechnisch recht klar eingrenzbar.
Je nachdem man nun die Faktoren fl, fi, fc und L wertet, kommt also irgendwas zw. 1 und 100 an Zivilisationen gleichzeitig mit der Unsrigen in der Galaxis heraus.
1 kann ich bestätigen. 100 ist Wunschdenken.
WENN also Aliens es bis hierher geschafft hätten, selbst mit Unfall, haben sie uns also auf dem Kieker -so oder so.
Wenn nicht, wären sie ja nicht hier :D
Sie sind ja nicht hier, weil die aliens das gleiche Problem haben wie wir. Einstein kann man nicht austricksen. ;)
In dem Fall dass sie eben schon hier sind oder waren, müssen sie zuvor dieses System als "lohnenswert" auserkoren haben.
Auch Aliens schicken nicht Mrd. "Alientaler" teure Raumschiffe auf gut Glück irgendwohin.
Sie würden, wie wir auch, Sonden schicken. Nur ist die Entfernung eben vorhanden. Ergo würde man mit -Teleskopen schauen, wo was möglich ist.
Nehmen wir also weiterhin an, dass ihrer Teleskope 100x besser sind, als das James Webb.
DANN haben sie eine effektive Dedektionsreichweite mit quasi 100% Sicherheit von unter 5.000 Lichtjahren.
Was begrenzt denn ein Teleskop?
Was macht ein Teleskop besser als das James Webb?
Genau. Größe. Größe bedeutet bessere Auflösung. Größe ist aber begrenzt, denn keiner kann ein 100m oder 1000m Spiegel ins all schießen und das gilt auch für Aliens.

(Randinfo: Wir werden mit 100% Sicherheit nur bei Planeten unter 200 LJ sagen können, ja, da dampft einer Ozon und CO2 in zivilisatorischer Größe aus, alles darüber ist eher eine Tendenz. Je ähnlicher der Technostand der Aliens mit uns ist, desto näher werden sie also sein)

Sprich, die "Nachbarn" sind mitunter näher, als uns evtl. lieb ist.
Keiner ist in unserer Nähe.
10% LG als Reisegeschwindigkeit erachte ich für Aliens als realistisch an.
10% c könnte ich mir auch vorstellen aber nicht für solche Sonden, die man jetzt losschickt. Solche Sonden müssen viel kleiner sein, um sie auf 10% c zu beschleunigen. Vielleicht sind dann sogar 20% c drin.
Könnten wir auch schon umsetzen, selbst 15-20%, wenn denn alle mitmachen würden, wir uns das leisten wollten und wir überhaupt ein Ziel hätten.
Das ist das Dilemma. Sind Aliens bereit, ihre gesamten Ressourcen zu verwenden im All nach anderen zu suchen?
Wir sind das jedenfalls nicht und weil wir das nicht machen, kommt sowas bei raus.
Erst mal muss die Kosmologie verstanden werden, dann kann man weiter sehen.
 
Was begrenzt denn ein Teleskop?
Was macht ein Teleskop besser als das James Webb?
Genau. Größe. Größe bedeutet bessere Auflösung. Größe ist aber begrenzt, denn keiner kann ein 100m oder 1000m Spiegel ins all schießen und das gilt auch für Aliens.
Wird nicht an einen Superteleskop auf der Erde gearbeitet welches das JWT nochmal übertreffen soll?
Man muß also nicht zwingend damit ins All.
Keiner ist in unserer Nähe.
Können wir das wirklich mit absoluter Sicherheit sagen?
Das ist das Dilemma. Sind Aliens bereit, ihre gesamten Ressourcen zu verwenden im All nach anderen zu suchen?
Wir sind das jedenfalls nicht und weil wir das nicht machen, kommt sowas bei raus.
Erst mal muss die Kosmologie verstanden werden, dann kann man weiter sehen.
Vielleicht haben sie ja viel mehr Ressourcen? Vielleicht bauen sie von anderen Planeten und Monden in ihren Sonnensystem ja schon Rohstoffe ab.
 
Wird nicht an einen Superteleskop auf der Erde gearbeitet welches das JWT nochmal übertreffen soll?
Man muß also nicht zwingend damit ins All.
Das James Webb ist ein Infrarot Teleskop. sowas geht nur im All wirklich gut.
Du kannst Teleskope zusammenschalten, was man auch schon tut.
Nur ist dann eben die Erde die Grenze.
Du kannst ja 10m Spiegel bauen und alle ins All schießen, dort zusammenbauen und dann platzieren.
Aber wer bezahlt das?
Können wir das wirklich mit absoluter Sicherheit sagen?
Zu 100% natürlich nicht.
Vielleicht haben sie ja viel mehr Ressourcen? Vielleicht bauen sie von anderen Planeten und Monden in ihren Sonnensystem ja schon Rohstoffe ab.
Warum sollten sie Ressourcen dafür verwenden?
Wir verprassen ja unsere Ressourcen für irgendeinen Blödsinn und das werden Aliens auch machen.
Vielleicht ist ihr Planet ja schon von der KI übernommen wurden.
 
Wo in der Galaxie kann sich überhaupt eine Zivilisation bilden?
Das galaktische Zentrum fällt ebenso raus wie die Spiralarme. Du kannst also schon mal 90% der Sterne aus deiner Gleichung entnehmen.
Äh, ja, steht ja allen Ortens bei den 3 erstgenannten Faktoren dabei...
Bei der Sternenentstehung werden nur Spektraltyp G angerechnet, die überraschender Weise zu > 95% wie unsere Sonne ausschließlich in kleinen Sternenhaufen in der Scheibe entstehen

Bisher kenne ich eine technische Zivilisation.
Same to me
Wir müssen versuchen, auf den Monden der Gasriesen Leben zu finden, denn dann wissen wir, dass leben ein normaler Vorgang ist.
Yepp, wie weiter oben mal ausgeführt, "Leben" auf z. B. Titan, dann wird das Drake Teil quasi um den Faktor 1000 potentiert.
1 kann ich bestätigen. 100 ist Wunschdenken.
Es sind statistische Wahrscheinlichkeiten - ganz einfach.

Sie sind ja nicht hier, weil die aliens das gleiche Problem haben wie wir. Einstein kann man nicht austricksen. ;)
Was ja aber der Aufhänger war.
WENN sie hier sind (was ich auch nicht annehme), dann kommt die obige Kaskade.

Sie würden, wie wir auch, Sonden schicken. Nur ist die Entfernung eben vorhanden. Ergo würde man mit -Teleskopen schauen, wo was möglich ist.
Genau
Was begrenzt denn ein Teleskop?
"Spiegelgröße", Auflösung
Was macht ein Teleskop besser als das James Webb?
JW ist ein seeehr kleines Teleskop.
Technisch sind wir durchaus in der Lage 100x größere Teleskope zu bauen, auch im Weltall hernach zusammenzusetzen.
Nur brauchts du dann ein Budget vom BiP der alten BRD von 2023.
Genau. Größe. Größe bedeutet bessere Auflösung. Größe ist aber begrenzt, denn keiner kann ein 100m oder 1000m Spiegel ins all schießen und das gilt auch für Aliens.
Das ist nicht richtig.

Keiner ist in unserer Nähe.
Ist eine subjektive Aussage, die durch genau so wenig zu belegen ist wie die Behauptung, in 100 LJ sind 3 oder 10 techn. Zivilisationen.

10% c könnte ich mir auch vorstellen aber nicht für solche Sonden, die man jetzt losschickt. Solche Sonden müssen viel kleiner sein, um sie auf 10% c zu beschleunigen. Vielleicht sind dann sogar 20% c drin.
Whatever.
Es ging mir darum, dass WENN hier schon mal Besuch war oder ist, die dann mit Sicherheit nicht vom anderen Ende der Galaxis hierhergekommen sind. Weil sie dann unser System gar nicht auf dem radar hätten, egal wie groß ihre Teleskope wären.

Das ist das Dilemma. Sind Aliens bereit, ihre gesamten Ressourcen zu verwenden im All nach anderen zu suchen?
Mutmaßlich dann, wenn bei denen die Kacke am Dampfen ist, was eine reale Begegnung der weisderteufel Art um so risikoreicher machen dürfte.
Wir sind das jedenfalls nicht und weil wir das nicht machen, kommt sowas bei raus.
Was genau kommt dabei raus?

Erst mal muss die Kosmologie verstanden werden, dann kann man weiter sehen.
Alles ist relativ.
Die Voyager sind auch los zu einer Zeit, als man nicht mal genau wußte, ob DM oder DE eine gute Theorie ist.

Je seltener (quasi deine Hypothese) lebensfreundliche Planeten existieren und je ähnlicher die Aliens uns sind (Umweltzerstörung usw.) desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die alles zusammenraffen und sich Planet 2 heraussuchen fürn Neustart.

Im Prinzip muss man einfach hoffen, dass die Wahrscheinlichkeit lebensfreundlicher Planeten so groß ist, dass die Begehrlichkeiten auf unseren Planeten sehr gering ausfallen.
 
Und wenn die K.I. expandieren möchte? :D
Alles ist möglich.
In dem Augenblick, in dem wir Roboter in die Lage versetzen, sich selbstständig nach Bedarfsgusto einer KI zu reproduzieren, ist der prinzipielle Grundstein für eine robotische Lebensform entstanden, die auch ohne uns auskommen kann.
Dann kommen vielleicht sowas wie Zylonen hier hin.
Wenn man die Bücher dazu list, ist das ja genau deren Background.
Oder den Maschinen aus Matrix.
Die ja eine Scheinwelt für Biolebewesen produziert.
 
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