Der "Naturwissenschaften" Thread

Wenn es die einzige Möglichkeit zum Überleben ist,
wäre es denkbar.
Vorausgesetzt, sie haben noch genug Zeit diese Technologie zu entwickeln.
Ist natürlich hochspekulativer Bereich, aber tendenziell bin ich da eher bei @Threshold .

Egal ob nun Generationenschiff, Kyrokammern oder gar tatsächlich irgendein uns unbekanntes Hyperraumkonzept, die dafür notwendigen Ressourcen dürften recht gewaltig sein.

Wenn dann die ET-Zivilisation auf dem eigenen Planeten ums Überleben kämpft, warum auch immer, dürfte das primäre Ziel zunächst das Sicherstellen des Überlebens der ET-Rasse als solche sein.

Eine hochriskante interstellare Mission für nur sehr Wenige bietet geringere Überlebenschancen, als der Aufbau von Raumkolonien im lokalen System. Alleine die Redundanz wäre mit mehreren oder vielen Raumstationen, Kolonien auf Monden usw. ungleich höher.

Ob danach noch genügend Kraft und/oder Ressourcen übrig sind, interstellar das Glück zu suchen, zweifle ich eher an.

Wenn ETs in der Lage sind, interstellar zu reisen, so dürfte die Sorge, die wollen uns erobern, eher gering zu sein.
Solch ein ET hat keine Ressourcenprobleme und keine Energieprobleme , die existentiell wären.
Dafür müssten sie auch nicht Lichtjahre weit reisen, sondern würden das eigene System oder die unmittelbar benachbarten Systeme ausbeuten, ohne jeglichen Konflikt mit Ureinwohnern.

Eine Bedrohung würde ich nur bei einer invasiv ausgelegten ET Rasse sehen, die evtl. ähnlich staatenorientiert wie bei uns Ameisenvölker sind oder evtl. tatsächlich eine Art imperiale Staatenordnung, die auf Eroberung per se aus wäre (Kriegerkasten o. dgl.).
Man weiss leider nicht, wer tatsächlich evtl. kommen würde... :schief:
 
Eine Bedrohung würde ich nur bei einer invasiv ausgelegten ET Rasse sehen, die evtl. ähnlich staatenorientiert wie bei uns Ameisenvölker sind oder evtl. tatsächlich eine Art imperiale Staatenordnung, die auf Eroberung per se aus wäre (Kriegerkasten o. dgl.).
Man weiss leider nicht, wer tatsächlich evtl. kommen würde... :schief:
Ihre Technologie wird der unseren hinzugefügt werden. Ihre Eigenheiten werden der unseren hinzugefügt werden.
Ihre individuelle Freiheit endet hier. :D

Die Frage ist halt immer, ob die Zivilisation überhaupt in der Lage ist den eigenen Planeten verlassen zu können.
Und selbst wenn es gelänge, sich zu einigen (was ich für die Erde komplett ausschließe), braucht es unfassbar viel Ressourcen um sowas zu bauen, was die Typen in Independence Day hatten.
 
Ihre Technologie wird der unseren hinzugefügt werden. Ihre Eigenheiten werden der unseren hinzugefügt werden.
Ihre individuelle Freiheit endet hier. :D
Dein Wort in Gottes Ohr...im Zweifel genau umgekehrt...:schief:
Die Frage ist halt immer, ob die Zivilisation überhaupt in der Lage ist den eigenen Planeten verlassen zu können.
Yo, eine potentielle Zivilisation auf einem der oftmals entdeckten Supererden mit 2g Schwerkraft (oder so) hat z. B. ein Energiethema, um überhaupt in den Orbit zu kommen. So mächtige Raketen muss man ja erst mal bauen können.
Und selbst wenn es gelänge, sich zu einigen (was ich für die Erde komplett ausschließe), braucht es unfassbar viel Ressourcen um sowas zu bauen, was die Typen in Independence Day hatten.
Wie groß war noch mal das Basisschiff?
500 km Durchmesser und ein Viertel der Mondmasse oder so ähnlich.
Dafür bräuchte man gefühlt das ganze verfügbare Metall der Erde, das irgendwie noch schürfbar wäre.
Eigentlich nicht realistisch machbar.

Und dass man so ein Riesenteil wie im Film mit nur einer Atombombe zerstören kann, halte ich auch für ein Gerücht...
 
Und dass man so ein Riesenteil wie im Film mit nur einer Atombombe zerstören kann, halte ich auch für ein Gerücht...
Jeff Goldblum hatte ja die Schutzschilde deaktiviert. :D
Der gute Jeff war besoffen und brauchte nur eine Nacht um das Computersystem einer fremden Spezies zu hacken und alles lahmzulegen. Fernsehtechniker eben. ;)
Außerdem kann ich mir gut vorstellen, dass so eine Atombombe ein Loch in den Treibstoffstand bläst und dann hast du eh eine Kettenreaktion.
 
So riesige Schiffe wie das Mutterschiff in ID4 sind natürlich unrealistisch . Aber eben auch beeindruckend. :D
 
So riesige Schiffe wie das Mutterschiff in ID4 sind natürlich unrealistisch . Aber eben auch beeindruckend. :D
Einfacher ist es wohl einen Mond oder Zwergplanet umzubauen zu einer Raumstation bzw. Basis wie bei The Expanse mit Ceres.
Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, wie man sowas antreiben kann. Was brauchst du da an Treibstoff?
Man könnte ihn in Rotation versetzen und so eine künstliche Schwerkraft erzeugen.
 
Es ging mir darum das es eine mobile Raumstation in Planetengröße ist.
Da du von Planeten mit "Antrieb" geschrieben hast.
Die Energie vom Stern braucht sie nur zum Einsatz der Superwaffe.
Aber egal. Auch völlig unrealistisch. ;)
 
Mobil und Planetengröße schließen sich meiner Meinung auf Grund der gewaltigen Trägheit eines 300 oder 400 km Brockens aus.
Mit Sicherheit könnte man, sofern überhaupt technisch notwendig und wirtschaftlich vertretbar, kleinere, rohstoffreiche Asteroiden (10,20,30 km) meinethalben zu Rohstoffabbausammelpunkten mit Hilfe von Ionentriebwerken bewegen.
Die Reisezeiten hierfür werden aber eher Jahre/Jahrzehnte denn Wochen sein.

Ich hatte mal eine Doku von dem Michio Kaku (https://en.wikipedia.org/wiki/Michio_Kaku)
angesehen, der meinte, man könnte die Venus mit Hilfe von Ionentriebwerken zu einem LaGrange Punkt der Erde und in Rotation versetzen. Terraforming at its best.

Ein paar gaaanz kleine Probleme wären da noch gewesen:
  • Das hierzu benötigte Ionentriebwerk wäre ungefähr so groß wie die Schweiz und müsste auf riesigen Stelzen oder anders über der Venus-Atmosphäre installiert werden, da Ionentriebwerke nur im Vakuum funktionieren.
  • Die Reisezeit der Venus bis in die Erdumlaufbahn würde über tausend Jahre dauern.
  • Die Auswirkungen auf die Erde bzgl. Bahnresonanzen usw. sind selbst theoretisch eher kritisch.
  • Die dafür benötigte Menge an Baumaterialien (Stahl, weiss der Teufel was) wäre ca. 200fache Menge von dem, was die Menschheit seit dem ersten Faustkeil an Rohstoffen in Summe erarbeitet hat.
alles in allem - bullshit... :ugly:
 
Ich denke die einzige Möglichkeit, für uns Menschen weiter zu reisen, wären Generationenschiffe.
Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.
 
Ich denke die einzige Möglichkeit, für uns Menschen weiter zu reisen, wären Generationenschiffe.
Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.
Die Kernfrage wäre: Macht das Sinn?

Vorausgesetzt, dass der Asteroidengürtel tatsächlich so rohstoffreich sei, wie alle behaupten, sehe ich für die nächsten Jahrzehnte/Jahrhunderte erst mal die Besiedlung des Sonnensystems.
Da so was extrem teuer ist, muss es einen wirtschaftlichen oder existenziellen Anreiz geben.
Sprich, es muss sich lohnen, Rohstoffe abzubauen und Raumsiedlungen zu errichten oder aber es besteht die zivilisatorische Notwendigkeit (Überbevölkerung/Ressourcenknappheit usw.) eine zivilisatorische Redundanz zu errichten.

Generationenschiffe sind mutmaßlich gewaltig, bedürfen ob der Größe riesige Antriebseinheiten um selbst nur 2% oder 5% der LG zu erreichen.
Warum also soll man zehntausende Menschen auf höchst eine risikoreiche Reise schicken, wenn eine Generationenraumstation gleichermaßen das Überleben sichern würde?

Ich mutmaße vielmehr, das über Jahrzehnte wenn nicht Jahrhunderte von Raumbasen innerhalb unseres Systems relativ schnelle Erkundungssonden / Nanosonden, whatever ausgesandt werden.
Und erst, wenn zweifelsfrei feststeht, dass es irgendwo da draußen einen von Menschen besiedlungsfähigen Planeten gibt, kommt dass Generationenschiff/Kyrogeneseschiff whatever ins Spiel.

Womit wir wieder bei uns wären.
Was ist, wenn ET das genau so machte, wir seit Jahrhunderten/Jahrtausenden von Nanosonden ausgespäht werden und urplötzlich kilometerlange Generationenschiffe im Solsytem auftauchen, weil sie glauben, hier könnten sie siedeln?

Die Zeit ist hier ein entscheidender Faktor.
Ein Schwarm von Nanosonden kam meinethalben vor 50.000 Jahren bei der Erde an.
Erkennbare Zivilisation ist nicht vorhanden, die Nanosonden funken nach Hause: Hier geht es, toller Planet.
Über Jahrzehnte werden gewaltige ET-Generationenschiffe gebaut und anschließend auf eine jahrtausendlange Reise geschickt.
Die Urzivilisation der ETs gibt es vielleicht schon gar nicht mehr, als diese Schiffe unser System erreichen.
Der existenzielle Konflikt wäre vorprogrammiert.
Die ETs benötigen dringend Ressourcen und Lebensraum, denn bei so gewaltige Generationenschiffe schaltet man nicht einfach den Motor ein uns sucht sich ein anderes System.
Die hatten nur das eine Ziel und kommen gar nicht weiter.
Und wir haben alle Nischen auf der Erde schon besetzt.
Sind die ETs uns technologisch überlegen, werden sie zweifellos versuchen, die Menschheit mind. zu unterwerfen, damit das Überleben der eignen Rasse weiter gewährleistet ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Generationenschiffe sind mutmaßlich gewaltig, bedürfen ob der Größe riesige Antriebseinheiten um selbst nur 2% oder 5% der LG zu erreichen.
Warum also soll man zehntausende Menschen auf höchst eine risikoreiche Reise schicken, wenn eine Generationenraumstation gleichermaßen das Überleben sichern würde?
Z.B. wenn es in unseren Sonnensystem gefährlich werden würde oder man neue Rohstoffe braucht.
Aber eine Raumstation zum überleben sichern ginge natürlich auch.

Ich mutmaße vielmehr, das über Jahrzehnte wenn nicht Jahrhunderte von Raumbasen innerhalb unseres Systems relativ schnelle Erkundungssonden / Nanosonden, whatever ausgesandt werden.
Und erst, wenn zweifelsfrei feststeht, dass es irgendwo da draußen einen von Menschen besiedlungsfähigen Planeten gibt, kommt dass Generationenschiff/Kyrogeneseschiff whatever ins Spiel.

Womit wir wieder bei uns wären.
Was ist, wenn ET das genau so machte, wir seit Jahrhunderten/Jahrtausenden von Nanosonden ausgespäht werden und urplötzlich kilometerlange Generationenschiffe im Solsytem auftauchen, weil sie glauben, hier könnten sie siedeln?

Die Zeit ist hier ein entscheidender Faktor.
Ein Schwarm von Nanosonden kam meinethalben vor 50.000 Jahren bei der Erde an.
Erkennbare Zivilisation ist nicht vorhanden, die Nanosonden funken nach Hause: Hier geht es, toller Planet.
Über Jahrzehnte werden gewaltige ET-Generationenschiffe gebaut und anschließend auf eine jahrtausendlange Reise geschickt.
Die Urzivilisation der ETs gibt es vielleicht schon gar nicht mehr, als diese Schiffe unser System erreichen.
Der existenzielle Konflikt wäre vorprogrammiert.
Die ETs benötigen dringend Ressourcen und Lebensraum, denn bei so gewaltige Generationenschiffe schaltet man nicht einfach den Motor ein uns sucht sich ein anderes System.
Die hatten nur das eine Ziel und kommen gar nicht weiter.
Und wir haben alle Nischen auf der Erde schon besetzt.
Sind die ETs uns technologisch überlegen, werden sie zweifellos versuchen, die Menschheit mind. zu unterwerfen, damit das Überleben der eignen Rasse weiter gewährleistet ist.
Ja das wäre möglich. Ist dann halt die Frage ob und welche Waffen sie besitzen.
 
da Ionentriebwerke nur im Vakuum funktionieren.
Es gibt inzwischen auch Ionentriebwerke, die in der Atmosphäre funktionieren.
Beim MIT arbeiten nicht nur totale Schlaffis. :D
Sind die ETs uns technologisch überlegen, werden sie zweifellos versuchen, die Menschheit mind. zu unterwerfen, damit das Überleben der eignen Rasse weiter gewährleistet ist.
Das glaube ich nicht. Sie müssten Waffensysteme verbaut haben. Konventionelle logischer Weise denn atomare nützen ihnen ja nichts.
Und wer kann bei einem Konflikt länger durchhalten? Die Spezies, die auf einem Planeten lebt und Milliarden an Individuen hat inklusive eines gesamten Planeten oder eine Spezies, die davon ausging, dass die Ressourcen für die Reise zu dem Planeten reichen wird und man ja keine weiteren bräuchte, da der Planet alles bietet.
Das wäre meiner Meinung nach ein sehr kurzer Konflikt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Z.B. wenn es in unseren Sonnensystem gefährlich werden würde oder man neue Rohstoffe braucht.
Aber eine Raumstation zum überleben sichern ginge natürlich auch.
Unser Sonne macht erst in ca. 5 Mrd. Jahren schlapp.
Etwas gefährliches käme eher von außen.
Riesenasteroid, der trotz Abwehrversuche die Erde unbewohnbar machen würde.
Eine Supernovaexplosion im näheren Umfeld (derzeit m. W. nicht erkennbar).
Ein eindringendes Schwarzes Loch oder ein einzelner Wanderplanet, der die Planetenbahnen durcheinander bringt (auch derzeit nicht erkennbar)
Die Menschheit als Ganzes betrachtet hat bisher keine Rohstoffprobleme.
Es ist ein Thema der gerechten Verteilung und der langfristigen und nachhaltigen Investition.
Gäbe es unter uns über Friede-Freude-Eierkuchen, könntest du die komplette Sahara mit PV Vollklatschen und wir würden nie wieder über Energiemangel diskutieren.
Fossile Energieträger mal außen vor(also Erdöl und Erdgas) hatte ich mal gelesen, dass wir bis heute lediglich 1% aller Bodenschätze abgebaut hätten (Also Metalle, selten Erden und so).
Und trifft es den zu, dass im Asteroidengüertel ganze 50 km Brocken mit nur seltene Erden herumschwirren (k. A. ob das so alles stimmt), dann ist da auch in Zukunft rein theoretisch kein Druck im Kessel.
(Trink-)Wasser und Welternährung macht mir da schon eher Sorgen.
Ja das wäre möglich. Ist dann halt die Frage ob und welche Waffen sie besitzen.
Es müssen nicht einmal offensichtliche Waffen sein.
Wenn sie Kernfusion praktisch anwenden können, so könnten sie schlichtweg ihre Triebwerke benutzen.
Viren/Bakterien, die mit unserem Ökosystem reagieren können, wäre auch möglich.
Vernichtung der Agrarflächen aus dem Weltraum mit Lasern (da reichts, mit Bestrahlung die Fruchtbarkeit zu stören) würde schon reichen, um den Großteil der Menschheit verhungern zu lassen, ohne dass großartig gekämpft werden würde.
Oder, weil die ETs meinethalben in einer Atmosphäre mit 15% CO2 leben (wie damals die Saurier auf der Erde), haben sie vielleicht Terraforming-Techniken bei sich. Wir würden bei so viel CO2 schlichtweg tot umfallen.
Viele Tiere auf der Erde eher nicht.
Es gibt inzwischen auch Ionentriebwerke, die in der Atmosphäre funktionieren.
Beim MIT arbeiten nicht nur totale Schlaffis. :D
Das wusste ich nicht, Merci für die Info.
Schon praktikabel anwendbar?
(Ich frage für meinen Freund Han Solo)
Das glaube ich nicht. Sie müssten Waffensysteme verbaut haben. Konventionelle logischer Weise denn atomare nützen ihnen ja nichts.
Atomare würden die ETs zumindest in soweit schützen, als das wir kaum in der Lage wären, deren Schiffe anzugreifen.
Der Einsatz nuklearer Waffen auf dem begehrten Planeten wäre in der Tat eher kontraproduktiv.
Und wer kann bei einem Konflikt länger durchhalten? Die Spezies, die auf einem Planeten lebt und Milliarden an Individuen hat inklusive eines gesamten Planeten oder eine Spezies, die davon ausging, dass die Ressourcen für die Reise zu dem Planeten reichen wird und man ja keine weiteren bräuchte, da der Planet alles bietet.
Das wäre meiner Meinung nach ein sehr kurzer Konflikt.
Richtig, sie mögen ein Ressourcenproblem haben.
Wer so weit kommt, hat aber meist dennoch einen technologischen Vorsprung.
Gute Virologen und ein paar hyperschnelle Raketen dürften für eine globale, tödliche Pandemie 2.0 reichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wusste ich nicht, Merci für die Info.
Schon praktikabel anwendbar?
(Ich frage für meinen Freund Han Solo)
Ich hatte mal einen Artikel gelesen. Der Stickstoff der Atmosphäre wird dafür genutzt. Derzeit bringen die Triebwerke Schub für einige Sekunden, was aber reicht um im Flug zu bleien. Starten ist das Problem, dafür reicht das Ionentriebwerk nicht. In Zukunft sollen sie die Strahlentriebwerke in Flugzeugen ersetzen.
Klang jedenfalls sehr interessant.
Atomare würden die ETs zumindest in soweit schützen, als das wir kaum in der Lage wären, deren Schiffe anzugreifen.
Der Einsatz nuklearer Waffen auf dem begehrten Planeten wäre in der Tat eher kontraproduktiv.
Sicherlich könnten wir das Alien Schiff nicht erreichen. Raketen können abgeschossen werden.
Aber wir könnten sie aushungern. Wenn sie mit knappen Ressourcen ankommen, müssten sie im Prinzip sofort alles auf eine Karte setzen, denn für eine zweite Chance reichen die Mittel nicht.
Richtig, sie mögen ein Ressourcenproblem haben.
Wer so weit kommt, hat aber meist dennoch einen technologischen Vorsprung.
Gute Virologen und ein paar hyperschnelle Raketen dürften für eine globale, tödliche Pandemie 2.0 reichen.
Eine außerirdische Zivilisation erreicht einen fremden Planeten und basteln mal eben einen Virus?
Jeff Goldblum war ein Außerirdischer? :huh: :D
Unser Sonne macht erst in ca. 5 Mrd. Jahren schlapp.
Aber in rund 1 Milliarde Jahre ist die Sonne so heiß geworden, dass das Wasser auf der Erde verdampft ist.
Kernfusion eben. :ugly:
Das Helium sammelt sich immer weiter an und die Sonne braucht mehr Dampf um weiter fusionieren zu können. Ergo mehr Hitze, höhere Temperaturen.
 
Aber in rund 1 Milliarde Jahre ist die Sonne so heiß geworden, dass das Wasser auf der Erde verdampft ist.
Kernfusion eben. :ugly:
Das Helium sammelt sich immer weiter an und die Sonne braucht mehr Dampf um weiter fusionieren zu können. Ergo mehr Hitze, höhere Temperaturen.
Yo, aber der Ausgangspunkt von @RyzA bliebe trotzdem erhalten, der ja meinte, wir müssten wg. der Sonne irgendwann extrasolar unterwegs sein.
Theoretisch könnten auch dann einige Nachfahren meinethalben in der Marsumlaufbahn oder noch weiter weg ihr Dasein fristen.
Vom Prinzip her ist mir alles, was nach 170 Mio. Jahren in die Zukunft geht, eh wurscht.
Glaube kaum, dass unsere Zivilisation länger Bestand hat, als die Dinos in Zeitsumme über die Erde gewandelt sind.
 
Die Kernfrage wäre: Macht das Sinn?

Vorausgesetzt, dass der Asteroidengürtel tatsächlich so rohstoffreich sei, wie alle behaupten, sehe ich für die nächsten Jahrzehnte/Jahrhunderte erst mal die Besiedlung des Sonnensystems.
Da so was extrem teuer ist, muss es einen wirtschaftlichen oder existenziellen Anreiz geben.
Sprich, es muss sich lohnen, Rohstoffe abzubauen und Raumsiedlungen zu errichten oder aber es besteht die zivilisatorische Notwendigkeit (Überbevölkerung/Ressourcenknappheit usw.) eine zivilisatorische Redundanz zu errichten.

Generationenschiffe sind mutmaßlich gewaltig, bedürfen ob der Größe riesige Antriebseinheiten um selbst nur 2% oder 5% der LG zu erreichen.
Warum also soll man zehntausende Menschen auf höchst eine risikoreiche Reise schicken, wenn eine Generationenraumstation gleichermaßen das Überleben sichern würde?

Ich mutmaße vielmehr, das über Jahrzehnte wenn nicht Jahrhunderte von Raumbasen innerhalb unseres Systems relativ schnelle Erkundungssonden / Nanosonden, whatever ausgesandt werden.
Und erst, wenn zweifelsfrei feststeht, dass es irgendwo da draußen einen von Menschen besiedlungsfähigen Planeten gibt, kommt dass Generationenschiff/Kyrogeneseschiff whatever ins Spiel.

Womit wir wieder bei uns wären.
Was ist, wenn ET das genau so machte, wir seit Jahrhunderten/Jahrtausenden von Nanosonden ausgespäht werden und urplötzlich kilometerlange Generationenschiffe im Solsytem auftauchen, weil sie glauben, hier könnten sie siedeln?

Die Zeit ist hier ein entscheidender Faktor.
Ein Schwarm von Nanosonden kam meinethalben vor 50.000 Jahren bei der Erde an.
Erkennbare Zivilisation ist nicht vorhanden, die Nanosonden funken nach Hause: Hier geht es, toller Planet.
Über Jahrzehnte werden gewaltige ET-Generationenschiffe gebaut und anschließend auf eine jahrtausendlange Reise geschickt.
Die Urzivilisation der ETs gibt es vielleicht schon gar nicht mehr, als diese Schiffe unser System erreichen.
Der existenzielle Konflikt wäre vorprogrammiert.
Die ETs benötigen dringend Ressourcen und Lebensraum, denn bei so gewaltige Generationenschiffe schaltet man nicht einfach den Motor ein uns sucht sich ein anderes System.
Die hatten nur das eine Ziel und kommen gar nicht weiter.
Und wir haben alle Nischen auf der Erde schon besetzt.
Sind die ETs uns technologisch überlegen, werden sie zweifellos versuchen, die Menschheit mind. zu unterwerfen, damit das Überleben der eignen Rasse weiter gewährleistet ist.
Das sollte verfilmt werden oder noch besser in einer Serie gepackt werden. Story-Rahmen ist auf jeden Fall super spannend. Dein Gedankenspiel wäre zumindest einen Roman wert :)
 
Yo, aber der Ausgangspunkt von @RyzA bliebe trotzdem erhalten, der ja meinte, wir müssten wg. der Sonne irgendwann extrasolar unterwegs sein.
Denkst du, dass die Menschheit noch 1 Milliarde Jahre durch hält?
Theoretisch könnten auch dann einige Nachfahren meinethalben in der Marsumlaufbahn oder noch weiter weg ihr Dasein fristen.
Vom Prinzip her ist mir alles, was nach 170 Mio. Jahren in die Zukunft geht, eh wurscht.
Glaube kaum, dass unsere Zivilisation länger Bestand hat, als die Dinos in Zeitsumme über die Erde gewandelt sind.
Na ja, los ist da nichts.
Aber vielleicht haben wir bis dahin die Gravitation verstanden und können die erde zur Marsbahn rausziehen.
 
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