Ja, sehe ich auch so.
Jeder versorgt sich selbst und gibt den Überschuss ins System. Wer mehr braucht als er liefern kann, nimmt sich dann das, was andere als Überschuss erzeugen.
Das könnte man so machen, dass es keinerlei Kosten gibt, sofern man einen bestimmten wert nicht dauerhaft überschreitet. Wer also sparsam lebt, wird belohnt.
Heute ist das System ja völlig kaputt, Wer wenig Strom benötigt, hat hohe Grundkosten. Wer viel verbraucht, wird befreit.
Regenerativ hat den Vorteil, dass Energie, stellt man es richtig an, im Überschuss vorhanden ist.
Aus meiner Sicht ist die sinnvollste Technik jene, die ausreichend Speicherplatz für jenen Zeitraum bereitstellt, in der die regenerative Energiegewinnung schwächelt (Nacht, Winter usw.).
Eine Netzeinspeisung macht somit per se kaum Sinn, eine Bevorratung schon eher.
Wie oben angeführt, ist ein Akkupack nur ein Baustein, die Speicherung von Wärme ebenso wichtig.
Ich habe die hier im Forschungsbericht erwähnten Forschungshäuser bei uns unserem Werksgelände in Bad Aibling umgesetzt und so der TUM die Forschungsarbeit ermöglicht.
Da kommen mitunter interessante Erkenntnisse heraus.
Niemand würde zum Mars fliegen, wenn er dort sterben müsste.
Hast du "Der Astronaut" von Andy Weir gelesen?
Da ist eine Crew im Schlaf zu einem nahen Stern geflogen. Nur ein Astronaut hat den Flug überlebt.
Nun ja, da habe ich einen anderen Zugang.
Das hört sich sehr interessant an.
Ich würde noch mehr auf Erdwärme oder Wärmepumpen gehen. Dazu gute Dämmung.
Ich bin ein Gegner von Wärmepumpen, warum?
Die über PV gewonnene Energie reicht nicht aus, um ganzjährig die Pumpe für Erd- oder Luftkollektoren zu speisen, aber sie reicht aus, um ganzjährig für Warmwasser/Heizung zu sorgen, wenn man die Energie sinnig puffert (z. B. den Wassertank).
- Erdwärme erzeugt also immer eine Abhängigkeit von einem Stromnetz.
- Erdkollektoren stören nachweislich den Grundwasserfluss und kein Mensch kennt bisher die Langzeitfolgen.
- Erdkollektoren tragen über die verbauten Materialien zu einem massiven Eintrag von Schwermetallen und Mikroplastik in das Grundwasser und in die umgebende Erdschicht bei
- Erdkollektoren vermindern nachweislich die Mikrobiologie vor allem in Flächenkollektorenanlagen im Garten; bis zu 80% weniger Mikroben sind ein Wort.
Dämmung:
Bedenke, dass für den Schritt vom KFW 40 Haus auf ein "Nullenergiehaus" die 4-fache Primärenegerie benötigt wird, wie das Haus im normalen Lebenszyklus (100 Jahre) einsparen kann.
Das sog. Nullenergiehaus benötigt also Ressourcen, die du nicht zurückgeben kannst, der Kreislauf ist gestört.
Wir von "einfach bauen" sind der Auffassung, dass eine gute Grunddämmung (ca. KFW 55) einen guten Kompromiss aus Primärenergieverbrauch vs. Lebenszyklus darstellt. Da die benötigte Mehrenergie aus Regenerativen besteht, fallen die dann ca. 5% mehr an Sonnenenergie übern Lebenszyklus kaum mehr ins Gewicht.
Man könnte eine Menge machen, gerade beim Wohnen. Hier muss der Staat vorantreiben aber so, dass kein Hausbesitzer sich die Modernisierung komplett vom Mieter und Staat bezahlen lassen.
In Förderung denken ist zu kurz gehoppst.
Der Vorteil einer PV ohne jegliche staatliche Förderung und ohne jegliches Netzentgeld:
Die Anlage amortisiert sich bei den heutigen Strompreisen binnen unter 10 Jahren , bei einer ca. Lebensdauer der Zellen von 25-30 Jahren.
Mein Plan für dieses Jahr ist Photovoltaik, Ich habe mehrere Dächer, die verbaut werden können.
Mal sehen, was mir der Staat an Fördermittel gibt,
Du wirst es für dich machen...

Die Strom- und Wärmeunabhängigkeit ist unbezahlbar.
Wir sind privat seit nunmehr fast 15 Jahren komplett autark.
Habe 150 m² PV und 4x 25.000 l Tanks und ein paar Akkupacks.
Zwei Tanks sind Hochleistungstanks, aus denen ich über kleine Turbinen aus dem 65° warmen Speicherwasser Strom rückgewinnen kann.
Die ganz Anlage hat mich materialmäßig 85.000 € gekostet, Einbau selbst gemacht.
Früher hatte ich 9 to Pellets im Jahr x 300 € =2.700 € + 250 € Strom/Monat = 5.700 €/Jahr Energiekosten.
Mit Juni 2022 bin ich am breakeven = Anschaffungskosten sind niedriger als laufende Energiekosten.
Die nächsten 15-20 Jahre ist alles quasi kostenlos, sofern nix wesentliches kaputt geht.
Dem Haus kann ich "nur" maximal 3.500 W dauerhaft (24/7) zu Verfügung stellen.
Es muss also anders gehaushaltet werden:
Wann ist der Herd an?
Wann kann die Spüle laufen?
Wann kann die Waschmaschine laufen?
Wann kann Staub gesaugt werden?
Man gewöhnt sich daran...